Tuesday, 23 October, 2012
übernommen von linksunten.indymedia.org
„Knast geht uns alle an!“ So lautete der Untertitel der Antiknasttage vom 4. bis 7. Oktober 2012 in Dresden. In Vorträgen, Workshops, Diskussionen und einer Ausstellung wurden verschiedene Aspekte von Knast, Autorität und Repression aufgezeigt und kritisch betrachtet. Außerdem gab es eine spontane Aktion vor den Mauern der JVA Dresden, um den Gefangenen zu zeigen, dass sie hinter den Mauern nicht allein sind oder vergessen werden.
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Sunday, 9 September, 2012

vom 05. bis 07. Oktober im AZ Conni
Knast geht uns alle an!!!
Wer sich mit der bestehenden Gesellschaftsordnung kritisch auseinandersetzt und nach einer „besseren Welt“ strebt, gelangt zwangsläufig zum Thema Knast. Jede Gesellschaftsordnung, welche auf Macht und Unterdrückung basiert, braucht einen Knast um die wegzusperren, welche sich nicht an die Regeln halten, die der Staat aufgestellt hat. Der geringste Teil der Inhaftierten sind Mörder oder Sexualstraftäter (jeweils unter 1%). Über 60 % der Menschen sind inhaftiert, weil sie ihre Strafbefehle oder Bußgelder nicht zahlen können. Read the rest of this entry »
Sunday, 16 October, 2011
Vom 28. bis zum 30.Oktober werden in Köln, im Autonomen Zentrum Köln, Wiersbergstr., Köln-Kalk (U-Bahnhaltestelle Kalk-Kapelle, (Linie 1 oder 9), Anti-Knast-Tage stattfinden. Hier der Aufruf und das vorläufige Programm.
Knast geht uns alle an … !!!
„Komm schon.Jeder hat seine Mauern, seine Bunker, seine Bastille, seinen Himalaya und seine Abgründe. Du denkst doch nicht etwa, daß du anders bist als die anderen, daß für dich alles schwieriger und schmerzhafter ist! Du weißt, daß das nicht stimmt. Du hast sogar Glück, weil du in deinem Inneren dieses Bewusstsein hast. Dir stehen noch so viele Kämpfe bevor! Du stehst erst am Anfang deines Wissens! Wenn du darunter leidest, heißt das, daß du auf dem richtigen Weg bist. Ein Weg, der keine Märtyer, aber den Willen zu Wissen und Kampf braucht. Wie leicht es doch wäre, so leicht, sich der Lethargie der Unterwerfung, des Verzichts, des Akzeptierenes einer bequemen Norm zu ergeben! Komm schon, steh auf, mach was! Der Sirenengesang ist hier das Heulen des Alarms, der von den Schließern ausgelöst wird, um eine Flucht zu melden, der Versuch eines Gefangenen, sich sein Recht zurückzuerobern“ (Charlie Bauer)
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Friday, 4 February, 2011
Zu aller erst wollen wir unsere Motivation diesen Text zu verfassen beschreiben. Wir haben uns einige Tage nach dem Wochenende zusammengesetzt, um unsere individuellen Eindrücke auszutauschen, über den Verlauf des Wochenendes zu diskutieren genauso und um noch ausstehenden Orga-Kram abzuschließen. Uns fiel auf, dass wir allesamt positiv überrascht waren, auf wie viel Interesse das Thema Knast und Knastgesellschaft gestoßen ist, was alleine schon an der Beteiligung so vieler Menschen zu sehen war. In der Vorbereitung waren wir voller Zweifel schon drauf und dran gewesen das ganze Wochenende abzusagen — nicht zuletzt auf Grund des nur schleppend und auch chaotisch voranschreitenden Vorbereitungsprozesses. Im Nachhinein freuen wir uns das nicht getan zu haben. Mit der Veröffentlichung dieses Texts wollen wir nun zu weiterführenden Diskussionen einladen. Read the rest of this entry »
Thursday, 30 September, 2010
Vom 26. bis 28. November 2010 werden in Berlin Anti-Knast-Tage unter dem Motto „Mit der Knastgesellschaft brechen – Tage gegen Knäste und eine Welt, die sie schafft“ stattfinden, in diesem Rahmen wird es eine Vielzahl von Diskussionen, Workshops, Veranstaltungen und Filmen geben. Wir laden ein zu einer Suche nach Antworten auf Kontrolltechniken, -politiken und -strategien. Was bedeutet es auf herrschende Kontrollpolitiken zu antworten, sie zurückzuweisen und vor allem: Wie kann Widerstand gegen Kontrolle aussehen? Was können wir gegen die sich ausweitende Repression tun? Dem staatlichen Interesse uns zu kontrollieren, sanktionieren und einzuschüchtern wollen wir unseren Willen für eine herrschaftsfreie Gesellschaft ohne Zwangsanstalten und Repression zu kämpfen entgegensetzen.
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Friday, 25 September, 2009
Am ersten Oktober-Wochenende, vom Freitag den 02.10 bis Sonntag 04.10 2009, finden Veranstaltungen und Diskussionen rund um das Thema Gefängnisse und deren Abschaffung im Amerlinghaus, Wien, statt. (Stiftgasse 8, 1070 Wien).
Die Problematik und Drohung der Gefängnisse für alle Menschen ist eng mit den Realitäten dieser Gesellschaft verbunden.
Unser Ziel ist es nicht, dass nur die Gefängnisse abgeschafft werden. Eine herrschende Gesellschaft, kann auch so umgestaltet werden, dass sie ohne die Strafanstalten funktionieren könnte. Die herrschende Gesellschaft, soll als ganze abgeschafft werden. Bis zum letzten Stein.
Gesetze, PolitikerInnen, RichterInnen, Polizei, AnwältInnen, Ärzte SozialarbeiterInnen, LehrerInnen, KapitalistInnen, Psychologen… sie alle deuten und realisieren die Moral dieser Gesellschaft. Alle Menschen kennen die Regeln der Gesellschaft. Schule, Lohnarbeit und Tod. Es sind keine abstrakten Werte, alle Menschen reproduzieren sie tagtäglich mit jedem Atemzug.
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Thursday, 20 November, 2008
Die Antiknast-Tage sind nun seit über einem Monat vorbei und wir sind alle mit guten Gefühlen nach Hause zurückgekehrt. Weil wir in unterschiedlichen Städten wohnen, hat es etwas länger gedauert bevor wir es geschafft haben uns als „Orga-Crew” zu treffen, um einen Austausch und eine Diskussion über unsere Eindrücke während dieser Tage haben zu können. Wie bei jeder Sache, welche wir als Anarchist_innen organisieren, sind wir der Meinung, das es keine einfache „Schwarz-Weiß” Analyse oder Auswertung gegen kann: wenn wir kritisch gegenüber von anderen organisierte Initiativen sind, dann sind wir dies sogar noch mehr, wenn es um unsere geht, damit wir von unseren Grenzen lernen und sie beim nächsten Mal auch besser überqueren können. Dennoch sind wir nicht diejenigen, die es mögen sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Aber lasst uns der Reihe nach vorgehen.
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