Saturday, 31 December, 2011
übersetzt von waronsociety.noblogs.org
Den Kampf gegen alle Formen der Autorität verkörpern die GenossInnen, mit denen wir unsere Ideen und die Praxis schärfen, und Erfahrungen in der Hitze jedes Gefechts austauschen. Anti-autoritäre Kombattanten sind keine SoldatInnen, die trainiert sind um Gefühle zu zerstören. Im Gegenteil, wir sind KriegerInnen, menschliche Lebewesen, die hassen, lieben, lachen und genießen, und sich entschlossen haben unser Leben für die Freiheit zu geben.
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Saturday, 24 December, 2011
Auf dem italienischen Blog culmine.noblogs.org wurde eine solidarische Grußbotschaft des in Aachen inhaftierten Anarchisten Gabriel Pombo da Silva veröffentlicht, hier die deutschsprachige Übersetzung, ergänzt mit Links zu weiteren Infos zu den angesprochenen Personen.
Gabriel Pombo da Silva – Für ein schwarzes Weihnachten!
Ich drücke meine totale brüderliche Solidarität mit dem anarchistischen Genossen Gustavo Rodríguez aus, aufgrund der fortgesetzten Angriffe, welche er erleidet von dem autoritären und reformistischen Abfall.
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Monday, 5 December, 2011
Am 20. November 2011 erschienen, zirkuliert dieser Brief auch auf Italienisch, Französisch und Englisch. Er dringt in eine Debatte ein, die im deutschsprachigen Raum etwas weniger als in gewissen anderen Ländern, aber dennoch spürbar anwesend ist. Ausserdem vertieft er durch die Kritik einige Ideen bezüglich Informalität und aufständischen Perspektiven…
Der Brief befindet sich als ausdruckbare Brochüre im Anhang.
Brief an die anarchistische Galaxie
Ohne Einladung, dringen wir mit diesem Brief in eine Debatte ein, die nicht die unsere ist. Eine Debatte, die nie die unsere sein wird, da sie sich auf einem Terrain abspielt, das uns für die Suche nach aufständischen Perspektiven und damit einhergehenden anarchistischen Ideen und Aktivitäten unfruchtbar scheint. Aber wieso dann, könnte man sich fragen, einen solchen Brief verfassen? Read the rest of this entry »
Friday, 18 November, 2011
Folgend ein Text, der am 31. Oktober in der 22. Ausgabe der Belgischen anarchistischen Strassenzeitschrift Hors Service publiziert wurde.
Anschließend eine kleine Übersicht über die Ausdrücke der Wut gegen die Schule in Belgien vom Monat Oktober.
von an die Waisen des Existierenden
Schulen sind Gefängnisse… und Gefängnisse brennen
Schulbeginn. Erneut steht uns ein Jahr von Unterwerfung und Erniedrigungen bevor. Nach diesen zwei Monaten „Freizeit“, in denen wir uns ausruhen konnten, beginnt bei den ersten bereits die Langeweile sich breit zu machen. Da drängt sich die Vermutung auf, dass die Schule uns nicht nur körperlich, sondern auch psychisch einengt. Dass die Schule uns also jeglicher Möglichkeit beraubt, selbst über unser Leben bestimmen zu können, ohne dem Einfluss des Lehrers oder einer anderen Autorität ausgesetzt zu sein.
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Tuesday, 8 November, 2011
vom no prison! no state!-Blog
Wir haben die Broschüre „Sand im Getriebe der Macht – Beiträge gegen Knast, gegen soziale Kontrolle, für Widerstand“ gefunden und digitalisiert. Sie wurde 1981 von „Autonome Knast- und Widerstands Gruppen aus verschiedenen Städten“ herausgegeben und befasst sich mit den verschiedenen Facetten von Knast aus autonomer/anarchistischer Perspektive. Sehr interessant sind außerdem die Diskussionen zu Perspektiven der Kämpfe gegen die Knäste. Wir denken das das Heft sehr interessant und hilfreich für unsere heutigen Kämpfe gegen Staat und das System sein kann und wollen es hiermit allen zugänglich machen.
Feuer den Knästen! Freiheit für alle!
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Monday, 3 October, 2011
Am 15. und 16. Oktober wird in Brüssel eine internationale anarchistische Buchmesse stattfinden, hier die Einladung in deutscher Sprache. Weitere Texte in verschiedenen Sprachen auf der Webseite subversive.noblogs.org.
Einladung
Von Unzufriedenheit…
Das Trugbild des sozialen Friedens, das jahrzehntelang in den Ländern Europas geherrscht hat, liegt heute an einigen Orten schlichtweg in Scherben, während es an anderen Orten allmählich seine ersten Risse aufzuweisen beginnt. In all diesen Jahren haben sich Revolutionäre und Anti-Autoritäre daran gewöhnt, ihre Kämpfe als einen berechtigten Versuch zu betrachten, den Grabstein der Befriedung aufzubrechen oder Spannungen, die hier und dort zu Tage kommen, zu vertiefen. Read the rest of this entry »
Monday, 19 September, 2011
gefunden auf linksunten.indymedia.org, das Original in französischer Sprache auf www.lereveil.ch
Die kommende Empörung
Seit einigen Monaten schon kann man in mehreren Ländern Europas das Erscheinen einer Bewegung beobachten, die „die Empörten“ oder „reale Demokratie“ genannt wird.
Hier wie dort löste sie mehrere konditionierte Reflexe aus, die allgemeinen Fallen und Felsen im Kontext „sozialer Bewegungen“: zuerst der Fetischismus der Praktiken (wie die Platzbesetzung, das Sit-In, das Happening oder die Latschdemo und nun der Marsch…) und die strikte Beschränkung der Bewegung auf seine Praktiken, danach der Demokratismus (der religiöse Respekt und das Privileg, das kollektiven, in Versammlungen getroffenen Entscheidungen, die „repräsentativ sind für die Bewegung“, eingeräumt wird), der „Bürgernihilismus“ Read the rest of this entry »
Saturday, 10 September, 2011
von ch.indymedia.org
“Dieser Text wurde Gestern Mittwoch als Flugblatt auf verschiedenen Strassen und Plätzen Zürichs verteilt. Es befindet sich eine ausdruckbare Datei als Flugblatt und als Plakat im Anhang. ”
Die Schönheit des Lebens liegt im Grad der eigenen Ununterworfenheit
Es gibt Ereignisse, die wie ein Funke den Trott unseres Alltags durchbrechen. Handlungen, die uns vom Verlangen erzählen, sich zumindest ein Stück jener Würde zurückzuholen, die wir so oft unter der Resignation begraben. Unter der Resignation gegenüber den Autoritäten aller Art, die uns mit ihren eingebildeten Befehlen „zurechtrücken” wollen, der Resignation gegenüber den Zwängen und Anforderungen einer Gesellschaft, die uns in den unterwürfigen Rollen sehen will, die sie für uns bereithält.
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Saturday, 10 September, 2011
von an die Waisen des Existierenden
Bürger! Die Wahlen rücken näher. Wisst ihr schon wen wählen?
Wenn ihr von den üblichen Politikern enttäuscht seit, die alles versprechen und nichts halten,
Wenn ihr diese alberne, alte und langweilige politische Klasse satt habt,
Wenn ihr denkt, dass der Ort, an dem die Macht ausgeübt wird, etwas Wärme nötig hat,
Wenn ihr genug habt von den Hierarchien, Privilegien und Geschäftemachereien…
WÄHLT MARINUS VAN DER LUBBE!
Van der Lubbe: er ist jung, mutig, voller Feuer und Leidenschaft.
Van der Lubbe: der einzige Mensch der mit ehrlichen Absichten ein Parlament betrat.
Van der Lubbe: er ist der Kandidat, der all die Wirrungen der Politik auflösen wird.
WÄHLT VAN DER LUBBE!
SCHICKT EINEN BRANDSTIFTER INS PARLAMENT!
ER IST DIE RICHTIGE PERSON AN DER RICHTIGEN STELLE!
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