<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Anarchist Black Cross Berlin &#187; Ausbruch</title>
	<atom:link href="http://www.abc-berlin.net/category/ausbruch/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.abc-berlin.net</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 09:57:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Filme über Knast und Widerstand</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/filme-ueber-knast-und-widerstand</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/filme-ueber-knast-und-widerstand#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 01:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anarchismus - Aufstand - Revolte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Filme über Knast und Widerstand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.abc-berlin.net/?p=1872</guid>
		<description><![CDATA[Filmreihe von März bis Mai 2010 mit verschiedenen Filmen an unterschiedlichen Orten in Berlin Auf den Etappen dieser filmischen Reise durch verschiedene Berliner Kieze wollen wir uns mit dem Thema der Einsperrung und der Weigerung sich zu unterwerfen beschäftigen. Es werden uns Kämpfe gegen Knast und andere Formen des Einsperrens begegnen. Die Bekämpfung dieser Knastgesellschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/filmreihe-webbanner.jpg" rel="lightbox[1872]"><img class="alignright size-full wp-image-1896" title="filmreihe-webbanner" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/filmreihe-webbanner.jpg" alt="" width="250" height="682" /></a><strong><center>Filmreihe von März bis Mai 2010<br />
mit verschiedenen Filmen<br />
an unterschiedlichen Orten in Berlin</center></strong></p>
<p>Auf den Etappen dieser filmischen Reise durch verschiedene Berliner Kieze wollen wir uns mit dem Thema der Einsperrung und der Weigerung sich zu unterwerfen beschäftigen. Es werden uns Kämpfe gegen Knast und andere Formen des Einsperrens begegnen. Die Bekämpfung dieser Knastgesellschaft in all seinen Formen sehen wir als unabdingbar an für all diejenigen, die zu einem Bruch mit den bestehenden Verhältnissen kommen wollen.<br />
Einige der Filme werden von Info- und Diskussionsveranstaltungen begleitet, ein Infotisch um das Thema Anarchismus/Antiknastkampf wird immer präsent sein.<br />
Alle Filme, die wir gewählt haben, haben einen sehr engen Bezug zur Realität, indem sie biografische Bezüge und wahre Schicksale zeigen.</p>
<hr size="2" />
<h3>11. März</h3>
<p>im <strong>Schnarup-Thumby</strong> &#8211; Scharnweberstrasse 38 &#8211; Friedrichshain &#8211; <strong>ab 21 Uhr</strong></p>
<h3>„Hunger“</h3>
<p>UK, Ireland &#8211; 2008</p>
<p><em>Bobby Sands versucht mit einem Hungerstreik die britische Regierung zur Anerkennung der IRA-Häftlinge als politische Gefangene zu zwingen. Er bezahlt dies mit seinem Leben. Der Film zeigt seine letzten sechs Wochen, den erbarmungslosen Kampf und die Versuche diesen zu brechen. </em></p>
<p>- am 18. März findet ab 19 Uhr am selben Ort eine Diskussion über Grenzen und Möglichkeiten des Hungerstreiks statt, Beispiel soll der internationale Hungerstreik Ende 2009 sein &#8211; in Kooperation mit Tempest Library -<br />
<span id="more-1872"></span></p>
<hr size="2" />
<h3>22. März</h3>
<p>im <strong>New Yorck 59</strong> &#8211; Mariannenplatz 2 &#8211; Kreuzberg &#8211; ab <strong>20 Uhr</strong></p>
<h3>„Bambule“</h3>
<p>(Deutschland &#8211; 1970)</p>
<p><em>Kritik an autoritären Methoden der Heimerziehung in dem Berliner Mädchenheim Ollenhauerstraße Ende der 60er Jahre und Dokumentation der Zeit des Aus- bzw. Aufbruchs. Im Verlauf der Handlung kommt es zu einer Revolte der Heiminsassinnen gegen die unterdrückenden Strukturen.</em></p>
<p>- danach Diskussion mit ehemals inhaftierten Genossinnen -</p>
<hr size="2" />
<h3>1. April</h3>
<p>im <strong>Bandito Rosso</strong> &#8211; Lottumstrasse 10a &#8211; Prenzlauer Berg &#8211; ab <strong>20 Uhr</strong></p>
<h3>„Das Experiment“</h3>
<p>Deutschland &#8211; 2001</p>
<p><em>Für ein psychologisches Experiment sollen 20 Personen, aufgeteilt in Wärter und Inhaftierte, für zwei Wochen in einem künstlichen Knast leben. Schnelle Idenfikation mit der jeweiligen Rolle lassen das Ganze aus dem Ruder laufen.</em></p>
<p>- zu Gast beim Solitresen der Antifa Prenzlauer Berg -</p>
<hr size="2" />
<h3>14. April</h3>
<p>in der <strong>Friedel54</strong> &#8211; Friedelstrasse 54 &#8211; Neukölln &#8211; ab <strong>21 Uhr</strong></p>
<h3>„Gesprengte Ketten“</h3>
<p>USA &#8211; 1963</p>
<p><em>Kriegsgefangene werden während des zweiten Weltkriegs in einem deutschen Lager festgehalten und versuchen aus diesem zu fliehen. Dafür werden Pläne für einen Ausbruch von mehr als 250 Inhaftierten geschmiedet.</em></p>
<hr size="2" />
<h3>22. April</h3>
<p>im <strong>Køpi &#8211; Videokino Peliculoso</strong> &#8211; Köpenicker Strasse 137 &#8211; Mitte &#8211; ab <strong>21 Uhr</strong></p>
<h3>„Public Enemy No.1 Mordinstinkt“</h3>
<p>und</p>
<h3>„Public Enemy No.1 Todestrieb“</h3>
<p>Frankreich, Kanada &#8211; 2008</p>
<p><em>Jacques Mesrine wird von einem Kleinkriminellen zum Profi seines Fachs und zum Staatsfeind Nummer eins. Ihm gelingt die Flucht aus mehreren Knästen und der Überfall unzähliger Banken.</em></p>
<hr size="2" />
<h3>13. Mai</h3>
<p>im <strong>Kurdischen Verein Komel</strong> &#8211; Friedrichstrasse 246 &#8211; Mitte &#8211; ab <strong>20 Uhr</strong></p>
<h3>„Duvar &#8211; Die Mauer“</h3>
<p>Türkei, Frankreich &#8211; 1983 &#8211; OmdU</p>
<p><em>Die Geschichte von männlichen Inhaftierten zwischen 13 und 19 Jahren in einem Gefängnis in Ankara, die eine Knastrevolte durchführen. Sie wehren sich gegen die unmenschlichen Haftbedingungen, Folter und ständige Unterdrückung.</em></p>
<p>- danach Diskussion mit ehemals in der Türkei inhaftierten Genoss_innen &#8211; in Kooperation mit dem Kurdistan-Solidaritätskomitee -</p>
<hr size="2" />
<h3>31. Mai</h3>
<p>in der <strong>Kadterschmiede</strong> &#8211; Rigaer Strasse 94 &#8211; Friedrichshain &#8211; ab <strong>21 Uhr</strong></p>
<h3>„Black August“</h3>
<p>USA &#8211; 2008 &#8211; OmeU</p>
<p><em>Der Afroamerikaner George Jackson tritt im Knast der Black Panther Party bei und gründet die Black Guerilla Family, eine Gefängnisgang mit marxistischer Ideologie. Bei einem Fluchtversuch kommt er ums Leben.</em></p>
<hr size="2" /><!--more--></p>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/filmreihe-faltblatt-seite-1.jpg" rel="lightbox[1872]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/filmreihe-faltblatt-seite-1-700x496.jpg" alt="" title="filmreihe - faltblatt - seite 1" width="500" height="355" class="aligncenter size-large wp-image-1917" /></a></p>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/filmreihe-faltblatt-seite-2.jpg" rel="lightbox[1872]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/filmreihe-faltblatt-seite-2-700x496.jpg" alt="" title="filmreihe - faltblatt - seite 2" width="500" height="355" class="aligncenter size-large wp-image-1922" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.abc-berlin.net/filme-ueber-knast-und-widerstand/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ausbruch aus dem Knast in Aachen</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/ausbruch-aus-dem-knast-in-aachen</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/ausbruch-aus-dem-knast-in-aachen#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 13:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangene]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeigewalt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.abc-berlin.net/?p=1456</guid>
		<description><![CDATA[Update 01.12.09: In den Morgenstunden wurde der zweite Entflohene von den Bullen wieder inhaftiert. Auf einem Fahrrad fahrend wurde er von einem Fahrzeug des Sondereinsatzkommandos angefahren, Verletzungen wenn nicht gar sein Tod wurden billigend in Kauf genommen. Die Koalition der hetzerischen Medien und der Bullen, die pausenlos davon sprachen, dass die beiden Ausgebrochenen rücksichtslos von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-1229" title="7427e2f47ab7c899b5e90a83f2514a9a" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/09/7427e2f47ab7c899b5e90a83f2514a9a-250x196.jpg" alt="7427e2f47ab7c899b5e90a83f2514a9a" width="250" height="196" /><em>Update 01.12.09:</em> In den Morgenstunden wurde der zweite Entflohene von den Bullen wieder inhaftiert. Auf einem Fahrrad fahrend wurde er von einem Fahrzeug des Sondereinsatzkommandos angefahren, Verletzungen wenn nicht gar sein Tod wurden billigend in Kauf genommen. Die Koalition der hetzerischen Medien und der Bullen, die pausenlos davon sprachen, dass die beiden Ausgebrochenen rücksichtslos von ihren Schusswaffen gebraucht machen und eine Gefahr für die BürgerInnen darstellen würden. Die BürgerInnen, die mal wieder diese hinterlistige Propaganda unhinterfragt schluckten, wurden zu DenunziantInnen und HelferInnen der Mächtigen und nur durch ihre Hilfe war es überhaupt nur möglich die Beiden wieder hinter die grauen Mauern zu bringen. Einer der beiden schilderte in einem Zeitungsinterview, dass sie explizit vorher abgemacht hatten niemanden zu verletzen oder zu töten. Sofort wurde am Donnerstag Abend schon in den ersten Meldungen von einer sehr hohen Gewaltbereitschaft und sehr niedrigen Hemmschwelle der Beiden gesprochen, was sich nun als unwahr herausgestellt hat, aber von den Bullen und den Medien auch nur dazu genutzt wurde, um die Sympathien in der Bevölkerung auf ein Minimum sinken zu lassen. Mal wieder ein gutes Beispiel für die Verlogenheit der Mächtigen und ihrer willigen Schergen.</p>
<hr size="2" />
<p><em>Update 29.11.09:</em> Nach drei Tagen auf der Flucht wurde heute einer der Entflohenen von der Polizei in Mühlheim festgenommen. Der andere ist immer noch flüchtig. Der Festnahme ging eine, und diese geht immer noch weiter, Medienhetzkampagne wie sie es schon lange nicht mehr gab voraus.</p>
<hr size="2" />
<p>In den Abendstunden des 26. November gelang es zwei Inhaftierten aus der JVA Aachen zu fliehen. Sie überwältigten zwei Bedienstete und erbeuteten dabei ihre Waffen. Mittels eines in ihre Kontrolle gebrachte Taxi fuhren sie nach Kerpen, wo sie in ein anderes Taxi umstiegen, welches sie nach Köln fuhr. Eine Sofortfahndung, unter anderem mit Hilfe eines Hubschraubers, wurde von den Bullen eingeleitet, blieb aber vorerst erfolglos. Die Bullen behaupten in ihrer ersten Pressemitteilung, dass die beiden Entflohenen auch so gefährlich seien, ohne dabei aber die strukturelle Gewalt zu erwähnen, welche durch den Knast ausgelöst wird. Die Presseorgane übernehmen selbstverständlich unhinterfragt diese Worte und tragen sie weiter und schüren damit ein Klima der Angst, was den Bullen natürlich wieder eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten eröffnet, die ansonsten schwerer zu rechtfertigen gewesen wären.<br />
Dieser Ausbruch war der erste aus der vor 14 Jahren eröffneten Anstalt, in welcher ein hoher Sicherheitsstandart vorherrscht, da hauptsächlich Langstrafler und als gefährlich eingestufte Gefangene inhaftiert sind.</p>
<p>Wir begrüßen es, wenn Gefangene den Mut und die Entschlossenheit besitzen und sich ihrem zwangsweisen Aufenthalt hinter den grauen Mauern entziehen, indem sie die Möglichkeit zur Flucht ergreifen. Knäste, und alle anderen Zwangsanstalten, stellen keine Lösung für die Probleme dar, die aus der gegenwärtigen Organisierung der Gesellschaft entstehen und Menschen dazu zwingen eingesperrt zu sein, und gehören deshalb abgeschafft. Knast bedeuten immer Leid, Trauer, Freiheitsentzug, Entfernung von Angehörigen und FreundInnen und bekämpft nur die Symptome und nicht die Ursachen, die diese Gesellschaft produziert. Die Abschaffung der Knäste kann nur im Prozess des Umstürzens dieser Gesellschaft und auf dem Weg zu einer befreiten Gesellschaft geschehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.abc-berlin.net/ausbruch-aus-dem-knast-in-aachen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Hubschrauber Entflohener wieder inhaftiert</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/mit-hubschrauber-entflohener-wieder-inhaftiert</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/mit-hubschrauber-entflohener-wieder-inhaftiert#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 17:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangene]]></category>
		<category><![CDATA[Alket Rizai]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Koridallos]]></category>
		<category><![CDATA[Vassilis Paleokostas]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.abc-berlin.net/?p=1411</guid>
		<description><![CDATA[Am 16. November wurde Alket Rizai in Griechenland wieder inhaftiert, er war am 22. Februar zusammen mit Vassilis Paleokostas mit Hilfe eines Hubschraubers aus einem Knast in Griechenland entflohen. Nach neun Monaten auf der Flucht muss er nun leider wieder hinter Gittern sitzen. Die Flucht aus dem Knast Korydallos in Athen gelang den beiden schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-624" title="paleokostas knast ausbruch mit hubschrauber am 22.02.09" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/03/paleokostas-hubschrauberausbruch-220209-300x200.jpg" alt="paleokostas knast ausbruch mit hubschrauber am 22.02.09" width="250" height="166" />Am 16. November wurde Alket Rizai in Griechenland wieder inhaftiert, er war am 22. Februar zusammen mit Vassilis Paleokostas mit <a href="http://www.abc-berlin.net/oops-he-did-it-again-%E2%80%93-vassilis-paleokostas-wieder-ausgebrochen">Hilfe eines Hubschraubers aus einem Knast</a> in Griechenland entflohen. Nach neun Monaten auf der Flucht muss er nun leider wieder hinter Gittern sitzen. Die Flucht aus dem Knast Korydallos in Athen gelang den beiden schon einmal vor drei Jahren, und im Februar wurden sie nur in diesen Knast verlegt, weil einen Tag nach ihrer Flucht sie sich vor dem Gericht für die erste gemeinsame Flucht hätten verantworten sollen.<br />
Alket Rizai verneinte es bei der Hilfe nach Paleokostas behilflich zu sein und antworte in der Anhörung: „Ich würde lieber sterben, als ihnen zu sagen wo er sich befindet.“ Außerdem sagte er zu den Gründen der Flucht: „Mit wurde unrecht angetan, deswegen werde ich immer wieder fliehen.“</p>
<p><span id="more-1411"></span></p>
<p><center><code>[kml_flashembed movie="http://www.youtube.com/v/fV8sVeeLP0c" width="425" height="344" allowfullscreen="true" fvars="fs=1" /]</code></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.abc-berlin.net/mit-hubschrauber-entflohener-wieder-inhaftiert/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Drei Entflohende aus Berliner Knast</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/drei-entflohende-aus-berliner-knast</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/drei-entflohende-aus-berliner-knast#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 02:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangene]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Hakenfelde]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.abc-berlin.net/?p=1227</guid>
		<description><![CDATA[Update vom 29. September: Der Gefangene, der am Freitag aus dem offenen Vollzug in Berlin entflohen ist, wurde am Montag von den Repressionsorganen leider wieder eingefangen und befindet sich wieder hinter den grauen Mauern der Unterdrückung. Am letzten Wochenende im September schafften es drei Gefangene, welche in der Berliner Haftanstalt Hakenfelde in Heiligensee eingesperrt waren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-1229" title="7427e2f47ab7c899b5e90a83f2514a9a" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/09/7427e2f47ab7c899b5e90a83f2514a9a-250x196.jpg" alt="7427e2f47ab7c899b5e90a83f2514a9a" width="250" height="196" /><em>Update vom 29. September:</em> Der Gefangene, der am Freitag aus dem offenen Vollzug in Berlin entflohen ist, wurde am Montag von den Repressionsorganen leider wieder eingefangen und befindet sich wieder hinter den grauen Mauern der Unterdrückung.</p>
<hr size="2" />
<p>Am letzten Wochenende im September schafften es drei Gefangene, welche in der Berliner Haftanstalt Hakenfelde in Heiligensee eingesperrt waren, zu fliehen. Am Freitag floh einer, der wegen des Nichtbezahlens einer Geldstrafe in Höhe von 390 Euro 26 Tage hinter Gittern verbringen sollte. Nur wenige Stunden später flohen zwei Inhaftierte, die ebenfalls wegen nicht bezahlten Geldstrafen einsassen, die sie wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Diebstahl bekommen hatten und diese nicht bezahlen wollten oder konnten. Sie hätten 40 beziehungsweise 58 Tage absitzen sollen.<br />
Der Knast in Hakenfelde hat geringe Sicherheitsvorkehrungen, da es sich um eine Einrichtung des offenen Vollzugs handelt, die Gefangenen können sich auf dem Gelände bewegen und es gibt „nur“ einen Zaun. Damit soll die Selbstdisziplinierung und -kontrolle, sowie die soziale Kontrolle forciert werden.<br />
Außerdem versuchte am Freitag ein Gefangener aus dem Amtsgericht Moabit zu fliehen, indem er aus einem Fenster kletterte. Dabei aber 10 Meter in die Tiefe stürzte und sich schwer verletzte.</p>
<p>Wir begrüßen es, wenn Gefangene den Mut und die Entschlossenheit besitzen und sich ihrem zwangsweisen Aufenthalt hinter den grauen Mauern entziehen, indem sie die Möglichkeit zur Flucht ergreifen. Knäste, und alle anderen Zwangsanstalten, stellen keine Lösung für die Probleme, die aus der gegenwärtigen Organisierung der Gesellschaft entstehen und Menschen dazu zwingen eingesperrt zu sein, dar und gehören deshalb abgeschafft. Knast bedeuten immer Leid, Trauer, Freiheitsentzug, Entfernung von Angehörigen und FreundInnen und bekämpft nur die Symptome und nicht die Ursachen, die die Gesellschaft produziert. Die Abschaffung der Knäste kann nur im Prozess des Umstürzens dieser Gesellschaft und auf dem Weg zu einer befreiten Gesellschaft geschehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.abc-berlin.net/drei-entflohende-aus-berliner-knast/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit dem Hubschrauber aus dem Knast</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/mit-dem-hubschrauber-aus-dem-knast</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/mit-dem-hubschrauber-aus-dem-knast#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 22:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangene]]></category>
		<category><![CDATA[AnarchistInnen in Haft]]></category>
		<category><![CDATA[Banküberfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.abc-berlin.net/?p=919</guid>
		<description><![CDATA[Seit es Knäste und Anstalten gibt, in denen Leute weggesperrt werden, gibt es Ausbrüche aus diesen. Entweder durch die Hilfe von draußen oder durch eigene Kraftanstrengungen und meist mit ausgeknobelten Plänen und trickreichen Ideen. Mit dem Voranschreiten der technologischen Entwicklung werden auch gerne Hubschrauber zur Fluchthilfe benutzt. Erst vor wenigen Wochen geschah dies wieder einmal, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-966" title="hubschrauber-am-himmel" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/08/hubschrauber-am-himmel-250x186.png" alt="hubschrauber-am-himmel" width="250" height="186" />Seit es Knäste und Anstalten gibt, in denen Leute weggesperrt werden, gibt es Ausbrüche aus diesen. Entweder durch die Hilfe von draußen oder durch eigene Kraftanstrengungen und meist mit ausgeknobelten Plänen und trickreichen Ideen. Mit dem Voranschreiten der technologischen Entwicklung werden auch gerne Hubschrauber zur Fluchthilfe benutzt. Erst vor wenigen Wochen geschah dies wieder einmal, diesmal in Belgien. Diesen und zwei weitere Fälle wollen wir vorstellen und deren Geschichte verbreiten. </p>
<p>Insgesamt gab es weltweit bis zum heutigen Tage mehr als 30 Versuche Gefangene mittels von Hubschraubern zu befreien. In einem Fall wurden Waffen aus der Luft in den Knast geworfen, mit welchen sich die Inhaftierten nach draußen kämpften, in den anderen Fällen nahmen die Hubschrauber die Gefangenen an Bord und flogen mit ihnen davon. Es gab ein paar missglückte Versuche, zum Teil deswegen, weil sich zu viele Gefangene in und am Helikopter befanden und dieser nicht mehr starten konnte und abstützte. Ein Großteil der Ausbrüche fand in Frankreich statt, hoch im Kurs liegen aber auch die USA, Belgien und Griechenland.<br />
<span id="more-919"></span><br />
Die möglicherweise spektakulärsten Ausbrüche waren die von Vasilis Paleokostas und Alket Rizai im Juni 2006 und im Februar 2009 aus dem Knast Korydallos in Athen,  jeweils auf die gleiche Art und Weise. Dazu mehr in einem <a href="http://www.abc-berlin.net/oops-he-did-it-again-%E2%80%93-vassilis-paleokostas-wieder-ausgebrochen">älteren Artikel</a> von uns.</p>
<p><strong>Ausbruch aus belgischem Knast mit einem Hubschrauber</strong></p>
<p>Am 23. Juli 2009 buchten zwei Personen eine Sightseeingtour mit einem Hubschrauber für die Region um Brügge in Belgien. Als sie sich in den Lüften befanden, befahlen sie dem Piloten, mittels einer vorgehaltenen Waffe, zum nahe gelegenen Knast zu fliegen. Dort landete der Hubschrauber und drei Inhaftierte kletterten hinein. Ein vierter musste zurückgelassen werden, da kein Platz mehr für ihn war und der Pilot es ablehnte mit mehr als sechs Personen zu fliegen, er wurde von den Wachen festgenommen. Die drei anderen entkamen und landeten in der Umgebung von Brügge, kidnappten ein Auto an einer Tankstelle und verschwanden.</p>
<p>Die drei Entflohenen saßen aufgrund von Banküberfällen im Knast und sollen die gefährlichsten Kriminellen Belgiens sein. Ashraf Sekkaki, einer der drei, gelang schon einmal vor fünf Jahren die Flucht, wurde aber nach fünf Monaten wieder inhaftiert. Die beiden anderen sind Mohammed Johry und Abdelhaq Melloul-Khayari, nach allen dreien wurde sofort nach Bekanntwerden des Ausbruchs eine Interpolfahndung eingeleitet. Die Person, welche den Hubschrauber anmiete, soll die Freundin eines der Entflohenen sein, sie ist ebenfalls untergetaucht. Am 2. August hieß es von Seiten der Behörden in Belgien, dass die Entflohenen für vier Banküberfälle verantwortlich sein sollen, die Beute beträgt mehr als 100.000 Euro. Einer der drei wurde am Morgen des 3. August in Brüssel wieder festgenommen, mit 20.000 Euro in der Tasche. Die anderen wurden später in Marokko festgenommen.</p>
<p><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/08/hubschrauber-uber-der-mauer-250x140.jpg" alt="hubschrauber-uber-der-mauer" title="hubschrauber-uber-der-mauer" width="250" height="140" class="alignleft size-medium wp-image-1013" />Bereits im Oktober 2007 gelang es dem inhaftierten Nordin Benallal, ein sogenannter Ausbrecherkönig – dies war bereits seine vierte Flucht, mit Hilfe eines Helikopters aus einem belgischem Knast zu fliehen. Komplizen kidnappten einen Hubschrauber inklusive des Piloten und flogen zum Knast von Ittre und landeten im Hof, genau zu der Zeit, als alle Gefangenen gerade die Freistunde abhielten. Nordin stieg in den Hubschrauber, beim Abheben versuchten weitere Gefangene ebenfalls zu entkommen, indem sie sich an den Hubschrauber hängten. Dieser stürzte aber aufgrund des Gewichtes ab und es gab eine Vielzahl an Verletzten. Die Komplizen zwangen daraufhin die Schließer unter Waffengewalt das Tor zu öffnen und Nordin konnte trotzdem fliehen. Vor dem Knast stand ein auf ihn wartender Kleintransporter mit laufendem Motor, mit welchem sie davon fuhren. Nur drei Tage später wurde Nordin in den Niederlanden wieder festgenommen.</p>
<p>Nur wenige Monate zuvor gelang einem anderen Gefangenen, dem Franzosen Erik Ferdinand, die Flucht aus einem belgischen Knast per gekaperten Helikopter.</p>
<p><strong>1971: Der erste Ausbruch per Hubschrauber</strong></p>
<p>Der erste bekannte Knastausbruch mit einem Hubschrauber geschah am 19. August 1971 in Mexiko-City. Im Knast Santa Martha Acatitla gab es eine Filmvorführung, zu welcher die Inhaftierten und der Großteil der 136 Wachen zusammen kamen, als im Hof ein Hubschrauber zur Landung ansetzte, welcher die gleiche Farbe, wie der des Justizministers hatte. Die Wachen vermuteten, dass es sich um einen unangemeldeten offiziellen Besuch handeln würde, aber die Realität sah anders aus. Als der Helikopter auf dem Boden aufgesetzt hatte, kamen zwei Gefangene aus der Zelle Nr. 10 gerannt und waren in weniger als zwei Minuten in der Luft, in der kurzen Zeit fielen keine Schüsse, noch gab es Verletzte.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-969" title="breakout-filmplakat" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/08/breakout-filmplakat-166x250.jpg" alt="breakout-filmplakat" width="166" height="250" />Einer der beiden Entflohenen war Joel David Kaplan, ein New Yorker Geschäftsmann, verurteilt wegen Mordes an seinem Geschäftspartner und behauptete felsenfest unschuldig zu sein und durch ein Komplott im Knast gelandet zu sein, der andere war sein Mitgefangener Carlos Antonio Contreras Castro, ein venezuelanischer Fälscher. Die Ausbruchspläne wurden erst am Tag vor der Flucht vollendet, als ein Amerikaner die Zelle Nr. 10 besuchte, begleitet von den Frauen der beiden Inhaftierten. Nach dem Flug mit dem Hubschrauber stiegen die beiden Entflohenen, auf einem in der Nähe gelegenen Flugplatz, in eine kleine Cessna um, welche sie zu einem Flugplatz nahe der texanischen Grenze brachte. Zwei weitere Flugzeuge warteten bereits auf sie. Castro flog mit einer Maschine nach Guatemala, Kaplan flog nach Texas und dann weiter nach Kalifornien. Der Hubschrauber und die Cessna wurden später verlassen gefunden, gekauft wurden sie vor dem Ausbruch in den USA für eine geschätzte Summe vom 100.000 US Dollar.</p>
<p>In Mexiko wurde der Justizminister Julio Sanchez Vargas dazu gezwungen zurückzutreten und alle 136 Wachen wurden verhört. Die Filmvorführung war die erste nach über zwei Jahren gewesen. Die beiden Entflohenen wurden nicht gefunden. Später schrieb David Kaplan ein Buch über sein Erlebnis &#8211; „The 10-Second Jailbreak“, welches 1975 verfilmt wurde unter dem Namen „Breakout“ mit Charles Bronson in der Hauptrolle.</p>
<p><strong>1973: Und wieder ein Ausbruch mit einem Hubschrauber</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-961" title="hubschrauber-mountjoy-jail" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/08/hubschrauber-mountjoy-jail-250x153.jpg" alt="hubschrauber-mountjoy-jail" width="250" height="153" />Nur zwei Jahre später, am 31. Oktober 1973, gelang Gefangenen wieder eine Flucht aus einem Knast mit Hilfe eines Hubschraubers. Diesmal auf der anderen Seite des atlantischen Ozeans, in Irland, aus dem Mountjoy-Gefängnis in Dublin. Es wurden drei Personen aus der Führungsebene der IRA befreit, die zum Teil erst seit einer kurzen Zeit im Gefängnis saßen.</p>
<p>Ein Mr. Leonhardt mietete wenige Tage zuvor einen Hubschrauber am Dubliner Flughafen, mit der Begründung am 31. Oktober Fotoaufnahmen der Umgebung aus der Luft machen zu wollen. An besagtem Tag flog der Pilot, wie verabredet zu einem Feld in der Nähe, wo das Fotoequipment eingesammelt werden sollte. Stattdessen erschienen zwei bewaffnete und maskierte Personen, welche den Piloten unter Waffengewalt zwangen zum Knast in Dublin zu fliegen und allen Anweisungen Folge zu leisten.</p>
<p>Der Hubschrauber landete innerhalb der Knastmauern nahe des D-Flügels, in welchem die politischem Gefangenen einsitzen, und wenige Augenblicke später kamen Séamus Twomey, JB O&#8217;Hagan und Kevin Mallon angelaufen und enterten den Helikopter. Die Wärter realisierten erst nicht was vor sich ging, da einige von ihnen dachte, dass es sich um einen Besuch des Verteidigungsministers handeln würde. Die Versuche der Wärter die Flucht zu verhindern wurden von den anderen Gefangenen, welche sich auf dem Hof befanden, vereitelt, indem diese die Wärter zum Teil körperlich angriffen. Der Pilot wurde angewiesen auf einer stillgelegten Rennstrecke außerhalb der Innenstadt von Dublin zu landen, dort wartete eine Auto, welches Stunden zuvor in der Nähe entwendet wurde und brachte die Entflohenen in eine sichere Umgebung.<br />
Unterdessen liefen die Gefangenen des Knastes immer fort auf dem Hof herum, um den Schließern das Ermitteln der Identität der Entflohenen zu erschweren. Erst nachdem die Gefangenen in die Zellen zurückgekehrt waren, konnte festgestellt werden wie viele und welche Gefangenen entkommen konnten.</p>
<p>In Belfast gab es daraufhin unzählige Freudenfeste, hingegen es in Dublin über 300 Hausdurchsuchungen auf der Suche nach den drei Entkommenen gab. In allen Teilen der Welt verursachte der Ausbruch Schlagzeilen und brachte die Regierung in eine missliche Lage. Alle restlichen IRA-Gefangenen wurden in ein anderes Gefängnis verlegt. Der erste der drei Entflohenen wurde im Dezember des selben Jahres wieder festgenommen, der nächste im Jahr 1975 und der letzte im Dezember 1977. Es konnte nie ermittelt werden, wer dieser mysteriöse Mr. Leonhardt war. Die &#8220;Irish Rebel Music&#8221;-Band the Wolfe Tones setzte den Ausbruch musikalisch um: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=K8a2D_Yi8JA">The Helicopter Song</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.abc-berlin.net/mit-dem-hubschrauber-aus-dem-knast/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Drei Ausbrüche aus belgischen Knästen in 12 Tagen</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/drei-ausbrueche-aus-belgischen-knaesten-in-12-tagen</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/drei-ausbrueche-aus-belgischen-knaesten-in-12-tagen#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 19:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangene]]></category>
		<category><![CDATA[Brüssel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.abc-berlin.net/?p=957</guid>
		<description><![CDATA[Innerhalb der letzten zwei Wochen gab es in Belgien drei Gefängnisausbrüche. Dies geschah zum Teil nur durch die Hilfe von denjenigen, die es nicht ertragen können ihre Freunde und Weggefährten hinter Gittern zu sehen und viel lieber mit ihnen den Sommer oder was auch immer genießen wollen. Durch solidarisches Handeln lässt sich jede Knastmauer überwinden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/07/birds-chains.png" alt="birds-chains" title="birds-chains" width="190" height="188" class="alignright size-full wp-image-695" />Innerhalb der letzten zwei Wochen gab es in Belgien drei Gefängnisausbrüche. Dies geschah zum Teil nur durch die Hilfe von denjenigen, die es nicht ertragen können ihre Freunde und Weggefährten hinter Gittern zu sehen und viel lieber mit ihnen den Sommer oder was auch immer genießen wollen. Durch solidarisches Handeln lässt sich jede Knastmauer überwinden. </p>
<p>In den Vormittagsstunden des 4. August stürmten zwei maskierte, bewaffnete Personen in einen Gerichtsverhandlung im Justizgebäude in Brüssel, bedrohten die Wachen und befreiten die drei Angeklagten, die wegen Einbruch und Autodiebstahl angeklagt wurden.</p>
<p>Am 28. Juli entwendeten sechs Inhaftierte der Haftanstalt Merkplas, östlich von Antwerpen, eine Leiter auf einer Baustelle im Knast und kletterten über eine Mauer. Vier der Entflohenen wurden direkt wieder eingefangen, zwei befinden sich noch immer auf der Flucht.</p>
<p>Am 23. Juli befreite ein entführter Hubschrauber drei Inhaftierte des Knastes in Brügge. Zwei befinden sich weiterhin auf der Flucht. Dazu noch einiges mehr in den nächsten Tagen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.abc-berlin.net/drei-ausbrueche-aus-belgischen-knaesten-in-12-tagen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Oops, he did it again! – Vassilis Paleokostas wieder ausgebrochen!</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/oops-he-did-it-again-%e2%80%93-vassilis-paleokostas-wieder-ausgebrochen</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/oops-he-did-it-again-%e2%80%93-vassilis-paleokostas-wieder-ausgebrochen#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 23:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangene]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Vassilis Paleokostas]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.abc-berlin.net/?p=42</guid>
		<description><![CDATA[Ungewöhnlich, aber ab und an gibt es auch mal einen Jubelartikel. Denn wir haben leider nicht oft die Möglichkeit euch über Ausbrüche innerhalb des europäischen Raumes zu berichten. Diesmal ist es aber anders. Denn wie wir aus der bürgerlichen Presse erfahren durften, hat es Vassilis Paleokostas, einer der berühmtesten „Verbrecher” Griechenlands, schon wieder geschafft dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/03/paleokostas-hubschrauberausbruch-220209.jpg" rel="lightbox[42]"><img class="alignleft size-medium wp-image-624" title="Greece Prison Escape" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/03/paleokostas-hubschrauberausbruch-220209-300x200.jpg" alt="Greece Prison Escape" width="300" height="200" /></a>Ungewöhnlich, aber ab und an gibt es auch mal einen Jubelartikel. Denn wir haben leider nicht oft die Möglichkeit euch über Ausbrüche innerhalb des europäischen Raumes zu berichten. Diesmal ist es aber anders. Denn wie wir aus der bürgerlichen Presse erfahren durften, hat es Vassilis Paleokostas, einer der berühmtesten „Verbrecher” Griechenlands, schon wieder geschafft dem dummem griechischen Knastsystem einen Scherz zu spielen. Vassilis ist am 22.2.09 dank der Hilfe eines Hubschraubers aus dem Hochsicherheitsknast Korydallos in Athen, zusammen mit einen Mitgefangenen – Alket Rizai, entkommen. Und das nur einen Tag bevor sich beide vor einen Gericht für ihren letzten gemeinsamen Ausbruch per Hubschrauber vor drei Jahren hätte verantworten sollen. Vor drei Jahren wurde der Hubschrauber von Vassilis’s Bruder Nikos organisiert, diesmal laut Presse von einem unbekannten Paar, außerdem wurden von den Schließern auf den Hubschrauber geschossen, was mit einer Maschinengewehrsalve beantwortet wurde. Der Hubschrauber wurde später in der Umgebung von Athen aufgefunden. Von dort hatten sich die Entflohenen und die BefreierInnen mit dem Pkw aus dem Staub gemacht.<br />
Über solch einen erfolgreichen Ausbruch kann mensch nicht viel sagen, als die Hände für die beiden zu klatschen und hoffen, dass sie weiter in Freiheit bleiben. Die lange Geschichte von Vassilis geben wir hier zum Teil wieder, sowie ein paar Sätze zur Gesamtsituation in Griechenland.<br />
<span id="more-42"></span><br />
<strong>Etwas zur Vorgeschichte…</strong></p>
<p>Seit dem Zerfall des Ottomanischen Imperiums im Jahr 1821 hat Griechenland hat eine populäre und große Tradition von sozialen und proletarischen Räubereien als Antwort auf Ausbeutung und Armut. Diese Leute holen das Geld zurück aus den Händen der Reichen, Obrigkeiten, Ausbeuter, und gewöhnlich verstecken sie sich in den Dörfern. Auch durch die Hilfe der Menschen von dort, welche jegliche Kooperation mit der Polizei ablehnen und Schutz vor den Obrigkeiten bieten. Die Rebellen hatten immer gute Verbindungen zu den Menschen und haben immer für die Gemeinschaft in Form von finanzielle Unterstützung für Bildung, medizinische Behandlung und Schutz vor der Polizei gesorgt.<br />
Innerhalb einer solche Realität, die beiden Brüder Vasilis und Nikos, und viele andere auch, welche in einer armen Familie aufwuchsen, konnten nocht länger die Ausbeutung und Unterdrückung von sich selber und an den Menschen in der Gesellschaft um sie herum ertragen. Deshalb haben sie ihre Leben in den letzten 30 Jahren als soziale Rebellen gelebt. Sie haben zahlreiche Banküberfälle, Autodiebstähle und Fluchten aus dem Knast hinter sich, haben allerdings nie schicke Klamotten getragen, teure Autos gefahren oder in Luxushäusern gelebt. Tatsächlich haben sie einmal das Geld zurück auf den Boden der Bank geworfen, weil es zu wenig für die Sache, für die sie es brauchten, war.<br />
Alles wurde immer dorthin gesendet, wo es gebrauchen wurde und mit den Leuten, die ihnen Schutz geboten und niemals ein Wort gegenüber der Polizei über sie ausgesprochen haben, verteilt. Innerhalb dieser ganzen Jahren haben sie immer im Untergrund gelebt. Von Zeit zu Zeit wurden sie von der Polizei gefunden, was dann zu einer Flucht in einem gestohlenem Auto oder unglücklicherweise zu einer Zeit im Knast führte. Allerdings sind sie immer wieder geflüchtet mit Hilfe des anderen.<br />
Durch den 80igern führten sie eine Vielzahl von Banküberfällen durch, bis zu dem Zeitpunkt an dem Nikos 1988 im Knast landete. Aber nach nur ein paar Tagen wurde er von seinem Bruder wieder befreit, indem dieser ein Seil über die Knastmauer geworfen hatte.<br />
Zwei Jahren später im Februar 1990 wurde Nikos erneut verhaftet. Einen Monat später wurde auch Vasilis zusammen mit ein Kumpel verhaftet, als er versuchte seinen Bruder zu befreien. Dies war das einzigste Mal, wo beide gleichzeitig im Knast saßen.<br />
Im Dezember 1990 schaffte es Nikos aus dem Korydallos Knast in Athen zu flüchten, während ein großer Knastaufstand stattfand. Die Polizei suchte die nächsten 16 Jahre nach ihn, bis er 2006 nach einem Verkehrsunfall endgültig verhaftet wird. Seitdem war er nicht mehr draußen.<br />
1991 schaffte es Vasilis aus dem Halkida Knast zu flüchten. Er raubte 1992 eine Bank aus und im Jahr 1995 vollzogen beide zusammen einen Banküberfall in Athen. Im Dezember 1995 werden beiden beschuldigt den Präsident der der „Halvas”-Fabrik, Haitoglou, entführt zu haben. Angeblich haben sie ihn nach vier Tage und der Zahlung von 750.000 Euro Lösegeld laufen lassen. Der Innenminister erließ einen Haftbefehl, welcher im Fernsehen, Radio und auf Plakate veröffentlicht wird, inkl. ihren Bildern und einer Belohnung in der Höhe von genau 750.000 Euro.<br />
1996 wurde Vasilis von der Polizei in Korfu ausfindig gemacht, aber mit Hilfe eines Autos schafft er es von ihnen zu flüchten. Zwei Jahre später findet eine ähnliche Situation im Yanitsa statt und nochmal im Mai 1999. Nikos gelingt ein spektakulärer Ausbruch mittels eines Hubschraubers im Jahr 2003. Mit Hilfe eines Fahrrades raubt Nikos 2006 eine Bank in Veria aus. Seine Flucht wird garantiert, weil die gesamte Polizei mit dem Schutz des Präsidenten, welcher gerade einen Besuch in den Straßen Verias abhält, beschäftigt ist. Im September 2006 wird er bei einen Autounfall erneut verhaftet, nach vielen Jahren in einem Leben flüchtend und sich versteckend.</p>
<p><strong>Die letzte Inhaftierung…</strong></p>
<p>Am 20. August 2008 wurden vier Personen in Griechenland verhaftet mit dem Vorwurf der Entführung, bei welcher auch hohes Lösegeld gezahlt wurde. Die Verhafteten sind Polikarpos Georgiadis, Vasilis Paleokostas, Vagelis Hrisohoides und eine vierte Person, von welcher sich die anderen distanziert haben aufgrund seines Verhaltens. Am 21. wurden vier weitere Personen verhaftet, weil sie eine untergeordnete Rolle bei der Entführung gehabt haben sollen.<br />
Die Person, welche entführt wurde, ist Georgos Mylonas, der Chef der Union der Schwerindustriebesitzer (Arbeitgebergewerkschaft). Er sorgte vor nicht all zu langer Zeit für Aufregung, indem er längere und härtere Arbeitszeiten in den Fabriken befürwortet hatte. Er wurde nach einer Zahlung von 10 Millionen Euro wieder freigelassen, welche von seiner Ehefrau arrangiert wurden.<br />
Die Medien und die Polizei behaupten das Geld hätte dem Ziel gedient Nikos Palaiokostas, Vasilis’s Bruder, aus dem Knast zu befreien. Bilder in der bürgerlichen Presse zeigen eine große Anzahl von Munition, Kalashnikovs, einer Panzerfaust, Sprengstoff, kugelsicheren Westen und Anzüge der Feuerwehr, welche bei der Verhaftung gefunden worden sind. Über die Menge des gefundenen Geldes gibt es jeden Tag eine neue Geschichte. Der Polizei sagt, dass ein Großteil der Scheine markiert war und in über 150 verschiedenen Lokalitäten gefunden.</p>
<p>Der Geschichte und die Traditionen von Vagelis, Vasilis und Polikarpos in diesem Fall, genauso wie die von viele anderen Schlägen gegen die Unterdrückung und Ausbeutung der Menschen, sind wichtig um den Kontext dieser Entführung – und der soziale Rebellion innerhalb der alltäglichen Realität – zu verstehen.<br />
Polikarpos und Vagelis sind seit Jahren beliebte Genossen in der anarchistischen Szene und waren sehr aktiv. Polikarpos wurde erstmals am 16. April 2004 ins Gefängnis gesteckt, weil er versucht hatte mittels eines Zeitzünders ein Fahrzeug einer Sicherheitsfirma gehörte in Brand zu stecken. Daraufhin versuchte die Polizei ihn wegen versuchter Brandstiftung und Besitz von Sprengstoff anzuklagen, aber sie konnten nichts beweisen. Er saß ein Jahr in Untersuchungshaft, wurde für schuldig erklärt, kam aber frei, weil das Urteil ein Jahr Knast war und er dieses schon abgesessen hatte.<br />
Während seines Knastaufenthalts lernte er Vasilis kennen. Die bürgerlichen Medien beschuldigt ihn zu dieser Zeit außerdem ein Bankräuber zu sein, dies passt es ihnen heutzutage gut, um zu deklarieren, dass Vasilis „Polikarpos ausgewählte, um sich an der Verschwörung zur Befreiung seines Bruders Nikos zu beteiligen”. Diese zwei Brüder sind seit Jahrzehnte berühmte „Legenden” in Griechenland.</p>
<p><strong>Die gegenwärtige Situation…</strong></p>
<p>Polikarpos sitzt immer noch im Knast und beteiligt sich aktiv an der Diskussion mit den GenossInnen draußen, sowie an den Protesten, die drinnen stattfinden (zwei Beiträge von ihn werden in unserer demnächst erscheinenden Broschüre über die Hungerstreiks in den Knästen in Italien, Deutschland und Griechenland zu finden sein).</p>
<p>Der Ausbruch hat für „Unruhe” innerhalb der Reihen der Knastleitung und der griechischen Justiz gesorgt und etliche Köpfe wurden fallen lassen.<br />
Knastausbrüche durch die Anwendung von (entführten oder gemieteten) Hubschraubern sind keine neue Erfindung, es gab innerhalb der letzten Jahren schon einige, z.B. in französischen Knästen. Der Weg zu solch einer erfolgreichen Ausbruchsmethode wurde aber von der IRA (Irish Republican Army) eröffnet. Am 31.10.1973 schaffte es ein Kommando der IRA auf dem Hof des Mountjoy-Knastes in Dublin mit einen entführten Hubschrauber zu landen und verschiedene IRA-Kämpfern zu befreien. Bevor die Schließer realisieren könnten was passierte, war der Hubschrauber schon wieder weg. So „einfach“ geht das.</p>
<p>In Zeiten der Finanzkrise und der des Kapitalismus können wir uns und den Gefangenen nur wünschen, dass Hubschrauber bald zu billigen Preisen auf Ebay oder sonst wo zu finden sein werden…</p>
<p><strong>Hubschrauber für alle – Knäste für niemanden!</strong></p>
<p>ABC Berlin</p>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/05/260172_1_griechenland_dpa.jpg" rel="lightbox[42]"><img class="aligncenter size-full wp-image-407" title="WIRECENTER" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/05/260172_1_griechenland_dpa.jpg" alt="WIRECENTER" width="521" height="348" /></a></p>
<p><center><code>[kml_flashembed movie="http://www.youtube.com/v/4qbJ1RLqqAw" width="425" height="344" allowfullscreen="true" fvars="fs=1" /]</code></p>
<p><code>[kml_flashembed movie="http://www.youtube.com/v/c0w3vW1je_U" width="425" height="344" allowfullscreen="true" fvars="fs=1" /]</code><br />
</center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.abc-berlin.net/oops-he-did-it-again-%e2%80%93-vassilis-paleokostas-wieder-ausgebrochen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

