Category “Demonstration”

Freiheit für die Gefangenen des 1. Mai – Kundgebung am 4. Mai

Saturday, 1 May, 2010

Kundgebung am 04.05.2010 um 17.00 Uhr
vor der JVA Moabit – Alt Moabit 12a – Berlin-Moabit

Knastkundgebung für die Gefangenen, die während der 1. Mai Aktivitäten eingeknastet worden sind, betroffen sind einzelne – gemeint sind wir alle! Kommt zahlreich, lasst die Gefangenen des 1. Mai nicht allein.

Grussbotschaft zum 1. Mai von Marco Camenisch

Friday, 30 April, 2010

Grussbotschaft zum 1. Mai 2010 und sowieso!

Wie immer grüsse ich euch alle auch an diesem 1. Mai. Wie immer begrüsse ich damit auch solidarisch und mit grosser Freud den revolutionären Widerstand, die revolutionäre Initiative und Offensive der Individuen und der Völker auf den Strassen, in der Stadt und auf dem Land, in den Bergen und Tälern, auf den Ebenen und Meeren, im Licht der Sonne, des Mondes und der Sterne.
Solidarisch und mit grosser Freude begrüsse ich die revolutionäre Offensive gegen den einzig wahren und tumb-fanatischen Terroristen, nämlich Staat und Kapital.
Solidarisch und mit grosser Freude begrüsse ich die revolutionäre Offensive gegen seinen totalen Terrorkrieg gegen Natur und Mensch aus reiner Gier nach Macht und Geld und immer mehr, wo das feige und tumbe Monster kein Gemetzel und keine Zerstörung, selbst der eigenen Lebensgrundlagen, scheut.

Also:
Wut und permanenter Kampf dem totalen Terroristen Staat und Kapital!
Wut und permanenter Kampf seinem globalen Terrorkrieg!
Kraft, Solidarität und Liebe euch allen, dem revolutionären Widerstand, der unaufhaltbaren revolutionären Offensive der Individuen und Völker!

Marco Camenisch
Aus dem kapitalistischen Vernichtung-durch-Arbeit-Lager Pöschwies, Zürich, Schweiz

8. März-Demo zum Frauenknast Berlin-Pankow

Tuesday, 2 March, 2010

Am 8. März ab 18 Uhr am S-Bahnhof Pankow

Es geht ein Märchen durch die Welt …

Ein zentraler Bestandteil der „demokratischen Zivilisationen ist die angebliche Gleichberechtigung der Frau, für die heute Kriege geführt und die im Paket mit kapitalistischer Wirtschaftsordnung, Zivilisation und Demokratie nun auch noch den anderen beigebracht werden soll.
Diese Gleichberechtigung, in deren Namen Kriege geführt werden, ist eine Falle, die sich auch hier als Lüge erweist und von der nur wenige profitieren.
Immer noch stellen Frauen einen hohen Anteil der Geringverdiener/innen und werden bei gleichen Qualifikationen schlechter als ihre männlichen Kollegen bezahlt.
Obwohl manche Frauen in beruflichen Positionen aufsteigen, wird schlecht bezahlte und schlecht angesehene Arbeit immer noch von denjenigen gemacht, die arm sind. wenig Bildung und/oder migrantischen Hintergrund haben.
Immer noch arbeiten Frauen in unsicheren Verhältnissen und sind betroffen von sexualisierten Belästigungen und Gewalt. Und Frauen können zusätzlich unter komplexeren Unterdrückungsmechanismen leiden, wenn sie zum Beispiel die Landessprache nicht sprechen, keine Papiere haben, „anders” aussehen. Lesbisch, Transexuell, Transgender oder Intersexuell sind.
Immer noch werden Frauen wie Männer konstant zum klassischen Rollenverhalten erzogen, welches ihnen sagt, wie sie zu sein haben, wen sie zu lieben haben und dass es jenseits von den zwei vorgegebenen Geschlechtern „Mann” und „Frau” keine gesellschaftliche Anerkennung gibt.
Immer noch werden Frauen permanent auf die herrschenden Schönheitsnormen getrimmt und stecken selbst viel Zeit und Energie in die alltäglichen Strategien, um sich dem Ideal aus der Werbung anzunähern und gehen zum Beispiel bei Essstörungen und Diäten an die eigenen Grenzen.
Immer noch werden Frauen als Sexualobjekte wahrgenommen und belästigt und ausgebeutet.
Immer noch sind es in erster Linie sozial und ökonomisch benachteiligte Frauen, die von Repression betroffen sind und nicht die Mittel und Möglichkeiten haben, sich dem Knastsystem zu entziehen. Frauen, die nicht an die gesellschaftlichen Rollen und Normen sich anpassen wollen oder können, landen schnell in der Psychiatrie oder im Knast.
Wir gehen Heute zum Knast Pankow. weil wir zeigen wollen, dass die Frauen drinnen nicht allein sind. Jede von uns ist vom Knast bedroht. Wir müssen die Mauern sprengen, die uns trennen.

Weil: DIESES MÄRCHEN IST NICHT UNSER!

Wir grüssen alle kämpfenden Mädchen, Frauen, Lesben. Transgender. sichtbar und unsichtbar, auf der Straße, zu Hause, in Schulen und Betrieben, auf dem Arbeitsamt, im Knast, in der Psychiatrie und im Exil.

Jeder einzelne Kampf ist wichtig, überall, und gemeinsam sind wir stark!

500 Personen auf “Silvester zum Knast”-Demo in Berlin

Friday, 1 January, 2010

faustTrotz Schneefalls und eisiger Kälte kamen gestern rund 500 Personen zu der schon legendären “Silvester zum Knast”-Demo am letzten Tag des Jahres nach Berlin-Moabit. Diesmal unter dem Motto: “Silvester zum Knast – für die Zerstörung aller Formen der Einsperrung”. Diese Demo gibt es bereits seit knapp 20 Jahren und richtet sich an die dort Inhaftierten – stellvertretend für alle Gefangenen, um ihnen zu zeigen, dass sie nicht allein und vergessen hinter den grauen Mauern vor sich hin vegetieren, mit der Forderung der Abschaffung aller Knäste und Zwangsanstalten, da Knäste nicht die Lösung der Probleme der momentanen Organisierung der Verhältnisse darstellen.
Nach einer Auftaktkundgebung am Startpunkt U-Bahnhof Turmstrasse ging es um viertel nach elf in zügiger Geschwindigkeit los mit Parolengerufe und passender Musik aus dem Lautsprecherwagen. Nach einer Zwischenkundgebung kam die Demo um kurz vor Mitternacht vor dem Knast an und wurde mit der positiven Reaktion der Gefangenen begrüsst. Das französische HipHop-Kollektiv “Collectif Mary Read” aus St. Etienne spielten zum Abschluss einige Songs und verdeutlichten damit auch ihre Ablehnung der herrschenden Verhältnisse und ihrer Knäste.

Die eingesetzten Polizeikräfte traten für die Verhältnisse repressiv auf und beschwerten sich permanent über Würfe von Knallern und Pyrotechnik aus der Demo. Dabei sollte doch diesen klar sein, dass am letzten Tag des Jahres eine Vielzahl von Menschen Knallkörper bei sich führt. Auch fanden sie es nicht toll, dass die Demo “ACAB” rief und fordeten, dass dies doch zu unterlassen sein solle. Während der Abschlusskundgebung wurde das Verhalten der Bullen mit weiteren Knallern und Schneebällen quittiert. Die vorweg angekündigte Prügellust der Robocops führte am Ende zu zwei verzeichneten Festnahmen und einer angebrochenen Nase.

Einige Fotos der Demo. Auch in Stuttgart; Köln: 1, 2, Fotos; Hamburg: Bericht, Video; Brighton, Athen, Volos und Alikarnassos auf Kreta + weiterer Bericht; Bristol; Brüssel, Hamilton gab es Demo und Kundgebungen zu und vor den örtlichen Knästen.

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Silvester zum Knast – Demonstration in Berlin

Thursday, 31 December, 2009

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Silvester zum Knast – für die Zerstörung aller Formen der Einsperrung

Seit vielen Jahren gibt es an Silvester in Berlin eine Demonstration zum Knast in Moabit, um den Inhaftierten dort – stellvertretend für alle Gefangenen – zu zeigen, dass sie nicht allein und vergessen hinter den grauen Mauern vor sich hin vegetieren. Denn auch in deutschen Knästen läuft nicht immer alles so glatt wie mensch sich das vorstellt: eines der letzten Beispiele war die Revolte im Jugendknast Kiefergrund im letzten Sommer, wo Gefangene ihre Zellen zerstört haben, um auf die Prügel der Schließer zu antworten. Oder der internationale Hungerstreik, der von dem anarchistischen Genossen Gabriel Pombo da Silva für den Zeitraum vom 20. Dezember bis zum 1. Januar 2010 initiiert wurde.
Dies sind Versuche gegen die herrschende Ordnung auch hinter den grauen Mauern vorzugehen und zeigen den Unwillen sich mit diesem System abzufinden. Denn auch Knast ist ein Kampffeld und das Leben hört dort nicht auf.
Uns ist es wichtig immer wieder auch hier draußen Zeichen zu setzen, die verdeutlichen, dass wir alle Institutionen der Einsperrung verachten und nicht als Lösung sozialer Konflikte, die durch die gegenwärtige Organisierung der Gesellschaft verursacht werden, ansehen. Damit auch denjenigen, die nicht aufgehört haben auch drinnen weiter zu kämpfen, klar ist, dass hier draußen ihre Kämpfe wahrgenommen werden und nicht in Vergessenheit geraten. Ohne dabei unsere Seite in diesen Kämpfen idealisieren zu müssen, weil sie aus den Gefängnissen entstehen, sondern sich mit denjenigen, die dort aktiv werden, eine Komplizenschaft entwickelt.
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Im Knast seit den Action Weeks in Berlin – Niels ist raus!

Monday, 28 September, 2009

resignation-in-der-zelleUpdate vom 28. September: Während den Action Weeks gegen Gentrifizierung, die vom 6. bis 21. Juni in Berlin stattfanden, wurde Niels am 12. Juni festgenommen unter dem Vorwurf einen Luxuswagen in der Adalbertstrasse in Kreuzberg in Brand gesteckt zu haben. Seitdem befand er sich in Untersuchungshaft und wartete auf den Prozess. Sein Anwalt stellte einen Antrag auf Einstellung des Verfahrens aufgrund mangelnder Beweise und forderte die sofortige Freilassung. Das Gericht sah das auch so und Niels wurde am Freitag, den 25. September, entlassen.
Wir freuen uns darüber Niels wieder in Freiheit begrüßen zu dürfen, aber noch ist die Sache nicht ganz zu Ende: gegen diese Entscheidung wird die Staatsanwaltschaft wahrscheinlich Beschwerde einlegen.

Noch immer sitzen Alex und Christoph, die Prozesse beginnen in den nächsten Tagen, es wird sich zeigen wie die Richter_innen und die Staatsanwaltschaft handeln werden, aufgrund einer ähnlichen Konstellation in diesen Fällen. Zeigt Euch solidarisch und lasst die Beschuldigten nicht alleine.
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Solidarität mit den Gefangenen! Kundgebung vor den Knästen in Aachen und Rheinbach und Diskussionsveranstaltung in Köln am 26. September

Friday, 25 September, 2009

knastkundgebungen_260909knastkundgebungen-260909_2Für den 26. September werden vor den Knästen in Aachen und Rheinbach solidarische Kundgebungen organisiert. Am Abend wird in Köln eine Diskussionsveranstaltung stattfinden. Alle weiteren Infos sind in den zwei Aufrufen zu finden, einer von ABC Berlin, ABC Orkan und ABC hooded crow und der von AKP Köln.
Bei Fragen meldet euch bei uns.


Solidarität mit den Gefangenen! Kundgebung vor den Knästen in Aachen und Rheinbach und Diskussionsveranstaltung in Köln am 26. September
Knäste und die damit zusammenhängenden Repressions- und Unterdrückungsmechanismen stellen für viele immer noch ein Thema dar, mit welchem sich lieber nicht beschäftigt wird und es werden keine Gedanken über die Sinnhaftigkeit und Funktion von Knästen verschwendet. Außerdem besteht die Denkweise, dass diejenigen, die in den Knästen eingesperrt werden, dort schon zu Recht sitzen würden und es auch verdienen – sonst wären sie dort ja nicht gelandet. Aber sie sind Gefangene dieses Systems, des kapitalistischen Systems. Unzählige Gefangene sitzen in Deutschen Knästen, weil sie im Supermarkt geklaut haben, sei es durch eine gewisse Notwendigkeit (bsw. Armut) oder einfach nur aus dem Bedürfnis heraus sich auch mal was gönnen zu wollen, weil sie “Schwarz” gefahren sind oder wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtmG.). Read the rest of this entry »