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	<title>Anarchist Black Cross Berlin &#187; Demonstration</title>
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		<title>Solikundgebung für Gülaferit Ünsal in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
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		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
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		<category><![CDATA[weggesperrt - im Knast]]></category>

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		<description><![CDATA[gefunden auf de.indymedia.org Ca. 80 solidarische Menschen beteiligten sich am 15.1.2012 an einer Solidaritätskundgebung vor der JVA-Lichtenberg in Berlin für die dort seit Ende Oktober letzten Jahres inhaftierte türkische Linke Gülaferit Ünsal (Infos auf de.indymedia.org). Sie war auf Betreiben der Bundesanwaltschaft aus Griechenland ausgeliefert worden und soll nach de §129b wegen angeblicher Aktivitäten für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Solikundgebung-für-Gülaferit-Ünsal.jpg" rel="lightbox[5982]"><img class="alignright  wp-image-5984" title="Solikundgebung für Gülaferit Ünsal in Berlin am 15. Januar 2012 vor der JVA Berlin-Lichtenberg" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Solikundgebung-für-Gülaferit-Ünsal-250x187.jpg" alt="Solikundgebung für Gülaferit Ünsal in Berlin am 15. Januar 2012 vor der JVA Berlin-Lichtenberg" width="175" height="131" /></a><em>gefunden auf <a href="http://www3.de.indymedia.org/2012/01/323072.shtml" target="_blank">de.indymedia.org</a></em></p>
<p>Ca. 80 solidarische Menschen beteiligten sich am 15.1.2012 an einer Solidaritätskundgebung vor der JVA-Lichtenberg in Berlin für die dort seit Ende Oktober letzten Jahres inhaftierte türkische Linke Gülaferit Ünsal (Infos auf <a href="http://de.indymedia.org/2012/01/322990.shtml" target="_blank">de.indymedia.org</a>).</p>
<p>Sie war auf Betreiben der Bundesanwaltschaft aus Griechenland ausgeliefert worden und soll nach de §129b wegen angeblicher Aktivitäten für die in Deutschland und der Türkei verbotenen marxistischen DHKP/C angeklagt werden. Schon in den letzten Jahren sind mit diesem Paragraphen neben Islamisten auch sich links verstehende Aktivist_innen aus türkischen, kurdischen und tamilischen Zusammenhängen angeklagt und teilweise zu hohen Haftstrafen verurteilt worden. <span id="more-5982"></span>Dass Menschen aus migrantischen Zusammenhängen größere Schwierigkeiten haben, Solidarität zu bekommen, zeigt sich auch am Fall von Ünsal. Die Kundgebung war die erste öffentlich beworbene Solidaritätsaktion, obwohl sie schon seit fast 3 Monaten inhaftiert ist und in Griechenland eine zivilgesellschaftliche Bewegung mehrere Monate gegen ihre Auslieferung nach Deutschland mobilisierte.</p>
<p>Die JVA-Lichtenberg liegt unmittelbar an der Route, an der heute vormittag Tausende am Todestag von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zu deren Gräbern gezogen sind. Daher wurde die Kundgebung auch an diesen Tag gelegt, um deutlich zu machen, dass Solidarität auch etwas sehr Konkretes. Tatsächlich trafen sich etwa 60 solidarische Menschen am U-Bahnhof Lichtenberg und zogen in einer Kurzdemo mit Transparenten und Parolen rufend zum knapp 500 Meter entfernten Knast. Dort wurde in mehreren Redebeiträgen auf die Geschichte der verschiedenen 129 –Gesetze eingegangen. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Paragraph gegen SPD-Strukturen angewandt, die in den Zeiten der Sozialist_innengesetze Zeitungen und Druckschriften anfertigten. Schon in der Weimarer Zeit wurde das Gesetz gegen kommunistische, später gegen antifaschistische, autonome, ökologische und feministische Organisationen in Anwendung gebracht. Seit 20 Jahren stehen zunehmend migrantische Strukturen im Visier.</p>
<p><em>Präventive Repression gegen sozialen Widerstand</em></p>
<p>In einem Redebeitrag wurde die von einer präventiven Repression gesprochen, die sich hier noch gegen einzelne Aktivist_innen oder kleine Gruppe richteten. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass es hierzulande auch nicht in linken Gruppen organisierte Kolleg_innen treffen kann, die sich gegen miese Arbeitsbedingungen wehren. Als Beispiel wurde <a href="http://de.indymedia.org/2012/01/322570.shtml" target="_blank">eine Pflegerin in einer Demenz-Wohngemeinschaft angeführt</a>, der Erzwingungshaft droht, weil sie Verfahren gegen ihren Boss verloren hat und jetzt die Gerichtskosten zahlen soll, sich aber weigert. Sie versteht diesen Schritt auch als Widerstand gegen schlechte Arbeitsbedingungen und Repression. Auch diesen Kolleg_innen, brauchen unsere Solidarität, wurde in dem Beitrag betont.<br />
Während es in Deutschland noch vereinzelte Fälle sind, wehren sich vor allem an der europäischen Peripherie viele Menschen gegen das von Deutschland wesentlich mitinitiierte EU-Diktat. Dort trifft daher die Repression viel größere Gruppen. So sind in Griechenland Arbeiter_innen eines Elektrizitätswerkes wegen Staatsgefährdung angeklagt, weil sie während eines Streiks ein Büro besetzt hatten, i dem die Rechnungen für die Stromkund_innen erstellt werden.</p>
<p><em>Weitere Solidaritätsaktionen werden folgen</em></p>
<p>Mit der Kundgebung begann der erste Schritt einer Solidaritätskampagne für Gülaferit Ünsal. Es ist gelungen, ihren Fall bekannt, ihren Fall überhaupt erst einmal bekannt zu machen. In den nächsten Monaten, wenn voraussichtlich in Berlin das §129b-Verfahren gegen die Frau beginnt, soll es weitere Veranstaltungen und Aktionen geben Überlegt wird auch eine internationale Solidaritätsarbeit. Da in Griechenland gegen Ünsals Auslieferung protestiert wurde, soll versucht werden, Aktivist_innen aus diesen Gruppen einzuladen, ihren Prozess zu besuchen und so auch eine länderübergreifende Solidaritätskampagne zu initiieren. Mit der Kundgebung wurde ein erster Schritt dazu getan.</p>
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		<title>New Year’s Eve Overview</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[English texts]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester zum Knast]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff auf Staat und Kapital]]></category>

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		<description><![CDATA[The night of the new year’s eve has seen again a lot of different type of protests taking place in Germany against prisons and all forms of detention, as well as against some of those, who daily enforce their existence. The traditional demonstrations at local prisons saw an increase in their numbers and more cities [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/silvester-zum-knast-berlin-2011_2.jpg" rel="lightbox[5966]"><img class="alignright  wp-image-5975" title="Silvester zum Knast-Demonstration in Berlin 2011" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/silvester-zum-knast-berlin-2011_2-250x166.jpg" alt="Silvester zum Knast-Demonstration in Berlin 2011" width="175" height="116" /></a>The night of the new year’s eve has seen again a lot of different type of protests taking place in Germany against prisons and all forms of detention, as well as against some of those, who daily enforce their existence.</p>
<p>The traditional demonstrations at local prisons saw an increase in their numbers and more cities decided that this was a good way to salute the upcoming year.<br />
<span id="more-5966"></span><br />
In Berlin, the month of December hosted <a title="Veranstaltungsmonat und Silvester zum Knast-Demo in Berlin" href="http://www.abc-berlin.net/veranstaltungsmonat-und-silvester-zum-knast-demo-in-berlin" target="_blank">several events</a> under the motto <em>“Behind different windows… but the chains remain the same ones! New year’s eve to the prisons – question, demount and destroy the machine of prison!”</em>, events ranged from discussion about ongoing trials against comrades, the building of a new detention center at the new Berlin’s airport, to a demonstration against the local detention center for immigrants.</p>
<p>On the new year’s eve, the idea of hosting <a title="Zu den Silvester zum Knast-Demos 2011 in Berlin" href="http://www.abc-berlin.net/zu-den-silvester-zum-knast-demos-2011-in-berlin" target="_blank">a rally in the early afternoon in front of the detention center</a> was reconfirmed and about 150 people found their way there, bringing some noise and chants of solidarity for those imprisoned.</p>
<p>However, the communication with the prisoners was rendered impossible by the action of the screws, who moved the people there where they would not be able to hear anything coming from the outside.</p>
<p>Solidarity keeps being a scary enough thing for our enemies.</p>
<p>At night,<a title="Zu den Silvester zum Knast-Demos 2011 in Berlin" href="http://www.abc-berlin.net/zu-den-silvester-zum-knast-demos-2011-in-berlin" target="_blank"> over 750 comrades took the streets surrounding Germany’s largest judiciary prison, Moabit</a>, exploding fireworks along the route and making themselves heard from bystanders and inhabitants of the district. The front banner read <em>“So that our passion for freedom makes the walls crumble down”</em>, a further banner <em>“Solidarity with Sonja and Christian. Yesterday like today – Thousands of reasons to revolt”</em>, thematising the imprisonment and repression against these two comrades extradited from France because of their participation in some actions of the German guerilla group ‘Revolutionary Cells (RZ)’, another banner commemorated the killing of Dennis J., murdered by police on the new year’s eve of 2008 in the outskirts of Berlin.</p>
<p>Arriving at midnight at the prison, the prisoners who were at their windows showed again their support for this type of action by waving with their hands at those who were there in solidarity.</p>
<p>For half an hour a large firework show has been ongoing in front of the prison to salute the new year with the prisoners. The demonstration was more or less left in peace by the police, only at the end there has been some little scuffles since some people threw paint at them close to the end of the demonstration, so they tried to make some arrests.</p>
<p>Surely the fact that this time there hasn’t be an amplification for the demonstration (which failed shortly before out of technical reasons and got substituted with a bullhorn) diminished the impact of the event in terms of communication with the prisoners.</p>
<p>Meanwhile several attacks against the police took place elsewhere in Berlin.</p>
<p>A group named ‘All Cops Are Bastards – Team Kreuzberg 36′ took <a href="https://directactionde.ucrony.net/node/1548" target="_blank">responsibility for an attack</a> undertaken against the cops at the bridge connecting Friedrichshain to Kreuzberg, where they attacked a van and two police cars with stones and fireworks in remembrance of those killed by the police, especially Dennis J.</p>
<p>Another police car has been attacked in the district of Friedrichshain shortly afterwards, with stones and paint, a further one has been smashed a little later together with one belonging to the plainclothes police, both in front of a former squatted house which was hosting a party, which was stormed afterwards by the riot-police who aimed to make some arrests, but also met some resistance by those in there.</p>
<p>To end the night, in the district of Treptow another police car has been attacked by unknown ones with stones.</p>
<p>In Dresden, 20 people in solidarity went to pay a loud visit to the local prison, exploding fireworks, in Bremen over 100 comrades held a rally in front of the prison with fireworks and firecrackers, a samba-noise band was also present.</p>
<p>In Freiburg, about 60 comrades took the streets for an unregistered demonstration against prisons, held speeches and exploded fireworks, finally throwing some pink paint at the prison main gate, while in Cologne 150 people in solidarity gathered in front of the prison, held speeches in several languages,made noise and a pyrotechnic show.</p>
<p>In Stuttgart, 350 comrades demonstrated at first in the innercity under the motto <em>“No justice – no peace! Fight class justice! For a revolutionary 2012″</em>. Later on about 150 of them gathered in front of the well-known jail of Stammheim, where also some Kurdish comrades are imprisoned at the moment.</p>
<p>There has been a good communication with the prisoners because the comrades have been quite loud, they held some banners and flags and again exploded the beloved fireworks. Flyers have been also distributed in the postboxes of the houses located in the district where the prison is built, in order to inform the inhabitants about the action and its reasons.</p>
<p>In Hamburg some comrades decided to host a non-registered protest at the local judiciary prison on the 30th, since they were fed up with the increased repression undertaken by the cops during the last new year’s eve at the prison: that is why they walked as a spontaneous demonstration there, carrying a banner reading <em>“freedom for all – against all walls”</em>, exploded fireworks, screamed slogans and threw paint against the prison entrance and of of its surveillance towers.<br />
They dispersed as soon as the police came.</p>
<p>In Frankfurt, some people decided to begin the new year under the banner of direct action and attacked two banks with stones, set fire to some trashbins in order to enflame some of the bank’s publicity signs and attacked the police cars which came on the spot to end the action. In the claim which they published they called for an <em>“insurrectionary 2012, let us bring the insurrection in the heart of the beast”</em>.</p>
<p>In Dortmund, the ‘Office for Order’ has been attacked with paint and the windows smashed with stones, to protest against the growing social control in some city areas.</p>
<p>We are empowered by the growth of these moments of attack and solidarity against any logic of detention, control and its enforcement by State authorities, in Germany as elsewhere in the world, as it has been the case this year through a wide range of actions in front and against prisons.</p>
<p>We salute all the rebels in any prison of the world, those on the run and all those who decided to stand in solidarity with them, struggling day by day for a world which does not need prisons and detention centers.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>For the spread of social revolt.</strong></h3>
<p style="text-align: right;"><em>ABC Berlin</em></p>
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		<title>Zu den Silvester zum Knast-Demos 2011 in Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 18:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Abschiebeknast Grünau]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Moabit]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Tag des Jahres 2011 gab es traditionell die &#8220;Silvester zum Knast&#8221;-Demonstrationen in Berlin, dieses Mal unter dem Motto &#8220;Hinter verschieden vergitterten Fenstern… &#8211; Silvester zum Knast – die Maschinerie der Gefängnisse hinterfragen, demontieren und zerstören! &#8211; …doch die Fesseln bleiben die selben!&#8220;. Mit den Demos soll die Unversöhnlichkeit mit der Knastgesellschaft und den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Silvester-zum-Knast-2011-Berlin.jpg" rel="lightbox[5921]"><img class="alignright  wp-image-5924" title="Silvester zum Knast - Demonstration 2011 in Berlin, von thomas rassloff (http://www.flickr.com/photos/rassloff/sets/72157628656580097)" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Silvester-zum-Knast-2011-Berlin-250x166.jpg" alt="Silvester zum Knast - Demonstration 2011 in Berlin, von thomas rassloff (http://www.flickr.com/photos/rassloff/sets/72157628656580097)" width="175" height="116" /></a>Am letzten Tag des Jahres 2011 gab es traditionell die &#8220;Silvester zum Knast&#8221;-Demonstrationen in Berlin, dieses Mal unter dem Motto &#8220;<a title="Veranstaltungsmonat und Silvester zum Knast-Demo in Berlin" href="http://www.abc-berlin.net/veranstaltungsmonat-und-silvester-zum-knast-demo-in-berlin" target="_blank">Hinter verschieden vergitterten Fenstern… &#8211; Silvester zum Knast – die Maschinerie der Gefängnisse hinterfragen, demontieren und zerstören! &#8211; …doch die Fesseln bleiben die selben!</a>&#8220;. Mit den Demos soll die Unversöhnlichkeit mit der Knastgesellschaft und den herrschenden Verhältnissen zum Ausdruck gebracht werden und die Solidarität mit all denjenigen, die in den Knästen und den anderen Orten der Einsperrung festgehalten werden, auf die Strasse getragen werden.<br />
<span id="more-5921"></span><br />
Bereits in den Nachmittagsstunden versammelten sich vor dem Abschiebeknast in Grünau an die 150 Personen, um ihrer Solidarität mit den dort inhaftierten MigrantInnen Ausdruck zu verleihen. Zu diesen gab es leider keinen Sichtkontakt, mit aller Wahrscheinlichkeit wurden die ca. 20 Gefangenen in Gebäudeteile verlegt, in denen sie von der Kundgebung nichts mitbekommen. So war es ihnen nicht möglich den lautstarken Parolen, der Sambagruppe und den durch den Lautsprecherwagen vorgetragenen Grußworten und Redebeiträgen, in welchen die herrschenden Zustände der rassistischen und mordenden Abschiebepraxis thematisiert wurden, zu lauschen.</p>
<p>In der Dunkelheit der Nacht versammelten sich gegen 23 Uhr mehr als 750 solidarische Menschen am U-Bahnhof Turmstrasse, um lautstark zum nahe gelegenen U-Haftknast Moabit zu ziehen. Durch ein mitgeführtes Megaphon wurden knastkritische Beiträge vorgetragen, u.a. der Aufruf und ein Redebeitrag vom Vorbereitungskreis der Freiburger Anti-Knast-Demo. (siehe weiter unten). Am Knast gab es wie gewohnt viele Reaktionen der Gefangenen auf die Demo, leider nicht ganz so zahlreich wie in den letzten Jahren. Bei der Abschlusskundgebung vor dem Knast wurden wieder unzählige Raketen in Richtung der Knastmauern geschickt, um damit den Gefangenen zu zeigen, dass wir wegen ihnen da sind. Die Bullen hielten sich während der Demo größtenteils zurück, waren aber sichtlich genervt von den Knallern und Böllern, mit denen sich des öfteren beworfen wurden. Während der Abschlusskundgebung formierten sich die Bullen und suchten nach Leuten, die vermeintlich &#8220;Straftaten&#8221; gegangen haben sollen und bedrängten die DemoteilnehmerInnen, weshalb diesmal früher als sonst die Demo aufgelöst wurde, um den Bullen nicht die Möglichkeit zu geben die Demo auseinander zuhauen und um damit nicht die Kontrolle über das eigene Handeln zu verlieren.</p>
<p>Bilder der Demo gibt es bei Flickr: <a href="http://www.flickr.com/photos/rassloff/sets/72157628656580097" target="_blank">Rassloff</a> und Kietzmann (<a href="http://www.flickr.com/photos/kietzmann/sets/72157628668656081/" target="_blank">Grünau</a> + <a href="http://www.flickr.com/photos/kietzmann/sets/72157628669609829/" target="_blank">Moabit</a>)</p>
<hr />
<p><em>vorgetragener Redebeitrag vom Vorbereitungskreis der <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/52674">Freiburger Anti-Knast-Demo</a><br />
</em></p>
<h3 style="text-align: center;">Freiheit braucht keine Gefängnisse!</h3>
<p>Liebe Leute!</p>
<p>Heute Abend sind in vielen Städten, nicht nur bundesweit, viele hundert Menschen im Rahmen von Anti-Knast-Demos auf der Straße. So auch in Freiburg, wo heute Abend, etwa zeitgleich zu dieser Demonstration, seit langer Zeit wieder eine unangemeldete Demo dieser Art stattfindet. Während jedoch die meisten Menschen ausgelassen ins neue Jahr feiern, verbringen allein in Deutschland mehr als 71.000 Menschen (nicht nur) die heutige Nacht hinter Gittern, dicken Mauern und Stacheldraht.</p>
<p>Warum Knäste?</p>
<p>Ihre Freiheit wurde ihnen genommen, weil sie gegen geltende, aufgezwungene Gesetze verstoßen haben. Für uns spielt es keine Rolle, was sie getan haben. Damit wollen wir nicht ausdrücken, dass jeder Bruch der bestehenden Gesetze automatisch eine emanzipatorische Tat sei. Im Gegenteil findet sich in vielen „Verbrechen“, wie z.B. in „Betrugshandlungen“ oder auch im „organisierten Verbrechen“ die kapitalistische Aneignungs- und Verwertungslogik wieder. Letztlich sind für uns dabei nicht die Individuen zu verurteilen, die diesen Vewertungszwängen folgen und dabei den vom Staat und seinen Repressionsorganen festgesteckten Rechtsrahmen überschreiten. Verantwortlich ist die Gesellschaftsordnung, die das Konkurrenzprinzip erst hervorbringt und Menschen direkt oder indirekt dazu zwingt, zu „Kriminellen“ zu werden.</p>
<p>Um den gesellschaftlichen Rahmen der Produktion zu sichern, steckt der Staat das für alle verbindliche Spielfeld durch Gesetze ab. In diesem können Konkurrenz und Ausbeutung &#8211; so reguliert wie nötig, so rücksichtslos wie möglich &#8211; erfolgen. Verstößt ein Individuum durch eine Handlung gegen dieses aufgezwungene Regelwerk, wird es zum_zur „Verbrecher_in“. Der Staat sieht in ihm_ihr eine potentielle Gefahr für die Aufrechterhaltung der verbindlichen Rechtsnormen, die Gesellschaft sieht in ihm_ihr etwas „Nichtfunktionierendes“, das es zu bestrafen und disziplinieren gilt.</p>
<p>Gesellschaft als Knast</p>
<p>„Die Zuchthäuser sind das Bild der zu Ende gedachten bürgerlichen Arbeitswelt, das der Hass der Menschen gegen das, wozu sie sich machen müssen, als Wahrzeichen in die Welt stellt.“ (Adorno/Horkheimer: Die Dialektik der Aufklärung)</p>
<p>Wer also den Regeln der Konkurrenzgesellschaft nicht gehorchen will oder kann, dem_der werden diese im Knast in verschärfter Form aufgezwungen. Die Gefängnisse sind mehr als reine „Wegsperranstalten“: Die entfremdete Existenz im Knastalltag, die erzwungene Einsamkeit, die monotone Sinnlosigkeit der als Strafe zugewiesenen Zwangsarbeiten geben in konzentrierter Weise die Zustände wieder, die auch außerhalb der Gefängnismauern gelebt werden.</p>
<p>Der schäumende Hass des Mobs bei medial aufbereiteten Prozessen, der danach lüstet, die Person „wegzusperren“, sie zu „bestrafen“, entspricht dem unbewussten Verlangen, ihr verschärft das anzutun, was die bürgerliche Arbeitswelt ihnen täglich selbst antut.</p>
<p>In einer unfreien Gesellschaft empfinden wir die immer wiederkehrende Forderung nach besserer und schnellerer Reintegration von Gefangenen in eben diese als Farce. Denn auch in der sogenannten „Freiheit“ sind Menschen Zwängen unterworfen, sei es am Arbeitsplatz, auf Ämtern, im Gesundheitswesen, in der Schule oder in der Familie. Reintegration bedeutet daher nicht die konsequente Forderung nach Freiheit, sondern nichts anderes, als dass sich das Individuum fortan bedingungslos den Regeln und der Logik dieser Gesellschaft unterwerfen muss. Ex-Sträflinge sollen wieder verwertbar werden.</p>
<p>Für eine Gesellschaft ohne Knäste</p>
<p>Wir wollen diese „Freiheit“ nicht länger ertragen, sondern kämpfen für eine Gesellschaft, in der es kein Eigentum, keine Grenzen, aber auch keine Herrschaft von Menschen über Menschen, also keinen Sexismus, keine Homophobie, keinen Rassismus und alle anderen Unterdrückungsmechanismen, und somit auch keine Knäste mehr gibt.</p>
<h3 style="text-align: center;">Für den Kommunismus! Für die Anarchie!</h3>
<hr />
<h3 style="text-align: center;">Bilder von der Kundgebung in Grünau</h3>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Abschiebeknast-Berlin-Grünau.jpg" rel="lightbox[5921]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5938" title="Abschiebeknast Berlin-Grünau" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Abschiebeknast-Berlin-Grünau.jpg" alt="Abschiebeknast Berlin-Grünau" width="425" height="319" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Abschiebung-stoppen.jpg" rel="lightbox[5921]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5940" title="Abschiebung stoppen" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Abschiebung-stoppen.jpg" alt="Abschiebung stoppen" width="425" height="319" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Break-Prison-Society.jpg" rel="lightbox[5921]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5941" title="Break Prison Society" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Break-Prison-Society.jpg" alt="Break Prison Society" width="425" height="319" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Break-Prison-Society_2.jpg" rel="lightbox[5921]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5942" title="Break Prison Society" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Break-Prison-Society_2.jpg" alt="Break Prison Society" width="425" height="319" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Ein-selbstbestimmtes-Leben.jpg" rel="lightbox[5921]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5943" title="Ein selbstbestimmtes Leben" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Ein-selbstbestimmtes-Leben.jpg" alt="Ein selbstbestimmtes Leben" width="319" height="425" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Für-eine-Gesellschaft-ohne-Knäste.jpg" rel="lightbox[5921]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5944" title="Für eine Gesellschaft ohne Knäste" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Für-eine-Gesellschaft-ohne-Knäste.jpg" alt="Für eine Gesellschaft ohne Knäste" width="425" height="319" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Transparente-am-Knastzaun.jpg" rel="lightbox[5921]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5945" title="Transparente am Knastzaun" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Transparente-am-Knastzaun.jpg" alt="Transparente am Knastzaun" width="425" height="319" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Kriminell-ist-das-System.jpg" rel="lightbox[5921]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5946" title="Kriminell ist das System" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Kriminell-ist-das-System.jpg" alt="Kriminell ist das System" width="425" height="319" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/auf-der-Kundgebung.jpg" rel="lightbox[5921]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5947" title="auf der Kundgebung" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/auf-der-Kundgebung.jpg" alt="auf der Kundgebung" width="425" height="319" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Täglich-zwei-Tote-auf-der-Flucht.jpg" rel="lightbox[5921]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5948" title="Täglich zwei Tote auf der Flucht" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Täglich-zwei-Tote-auf-der-Flucht.jpg" alt="Täglich zwei Tote auf der Flucht" width="425" height="319" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Police-Partout-Justice-Nulle-Part.jpg" rel="lightbox[5921]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5949" title="Police Partout Justice Nulle Part" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Police-Partout-Justice-Nulle-Part.jpg" alt="Police Partout Justice Nulle Part" width="425" height="319" /></a></p>
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		<title>Demo für eine Gesellschaft ohne Knäste am 31.12.2011 in Freiburg</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 20:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester zum Knast]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
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		<category><![CDATA[JVA Freiburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Abend des 31.12.2011 fand in Freiburg, wie auch in vielen anderen Städten, eine Demonstration gegen Knäste und für eine befreite Gesellschaft statt. Rund 60 Menschen beteiligten sich an der nicht bei den Behörden angemeldeten und nicht öffentlich beworbenen Aktion. Sie liefen einmal rund um die “Justizvollzugsanstalt Freiburg” und weckten mit viel Feuerwerk und Pyrotechnik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/12/silvester-zum-knast-2011-freiburg.jpg" rel="lightbox[5915]"><img class="alignright  wp-image-5917" title="Silvester zum Knast - Demo 2011 in Freiburg" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/12/silvester-zum-knast-2011-freiburg-250x166.jpg" alt="Silvester zum Knast - Demo 2011 in Freiburg" width="175" height="116" /></a>Am Abend des 31.12.2011 fand in Freiburg, wie auch in vielen anderen Städten, eine Demonstration gegen Knäste und für eine befreite Gesellschaft statt. Rund 60 Menschen beteiligten sich an der nicht bei den Behörden angemeldeten und nicht öffentlich beworbenen Aktion. Sie liefen einmal rund um die “Justizvollzugsanstalt Freiburg” und weckten mit viel Feuerwerk und Pyrotechnik die Aufmerksamkeit von Gefangenen und Anwohner_innen. Vor dem Haupttor wurde ein Redebeitrag des Vorbereitungskreises gehalten, sowie Grußwörter auf Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch verlesen:<br />
<span id="more-5915"></span></p>
<blockquote><p>“Hallo liebe Menschen hinter den Mauern dieser Welt, wir stehen hier draußen in relativ beschissenen, gewalttätigen Verhältnissen. Ihr seid dort drinnen, unter noch beschisseneren und ebenso gewalttätigen Verhältnissen. Hinter dicken Mauern und Stacheldraht. Ihr sitzt dort, weil ihr gegen vorgegebene Gesetze verstoßen habt, aus welchen Gründen auch immer. Ihr sitzt dort, weil dadurch die Herrschaft des Staates in Frage gestellt wurde. Knäste stellen eine extreme, brutale und widerliche Form der Herrschaftsausübung und Unterdrückung des Staates im Kapitalismus dar.</p>
<p>Wir stehen hier draußen, weil wir eine Gesellschaft erreichen wollen, in der es kein Eigentum, keine Grenzen, aber auch keine Herrschaft von Menschen über Menschen, also keinen Sexismus, keine Homophobie, keinen Rassismus und alle anderen Unterdrückungsmechanismen, und somit auch keine Knäste mehr gibt!</p>
<p>Wir stehen hier draußen, um euch unsere Solidarität auszudrücken, euch weiterhin viel Mut und Durchhaltevermögen und ein besseres 2012 zu wünschen!”</p></blockquote>
<p>Kurz vor Ende der Kundgebung tauchten die ersten Streifenwagen auf, die sich aber im Hintergrund hielten. Das Haupttor des Knastes wurde mit pinker Farbe beworfen. Die Demonstration zog weiter über die Habsburgerstraße bis in die Kaiser-Joseph-Straße wo die “Anarchistische Gruppe Freiburg” einen Redebeitrag hielt. Am Bertoldsbrunnen löste sich die Demonstration ohne Zwischenfälle auf.</p>
<p>“Wir werten die heutige Demonstration als Erfolg, weil wir ohne großes Polizeiaufgebot und somit ohne Repression unsere Inhalte vermitteln konnten.”, so Benjamin L. aus dem Vorbereitungskreis der Aktion.</p>
<p>“Uns war es wichtig, heute nicht nur den Knast zu kritisieren, sondern auch die Gesellschaft, die ihn hervorbringt.”, so Katharina A., eine Teilnehmerin der Demonstration.</p>
<p>In die gleiche Richtung zielte auch der Redebeitrag des Vorbereitungskreises: “[...] Die entfremdete Existenz im Knastalltag, die erzwungene Einsamkeit, die monotone Sinnlosigkeit der als Strafe zugewiesenen Zwangsarbeiten geben in konzentrierter Weise die Zustände wieder, die auch außerhalb der Gefängnismauern gelebt werden. [...]”</p>
<p>Wir werden in Freiburg auch weiterhin sowohl inhaltlich, als auch mit Aktionen für eine Gesellschaft ohne Knast, Strafe und Kapitalismus kämpfen.</p>
<p>Für den Kommunismus! Für die Anarchie!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aktion am Knast in Hamburg</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 12:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester zum Knast]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Holstenglacis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die traditionelle offizielle Silvester Kundgebung vor dem Untersuchungsknast in Hamburg war in den letzten Jahren mit immer heftigeren Auflagen versehen worden. Daher gab es in diesem Jahr eine vorgezogene unangemeldete Pyro Überraschungsaktion. Gestern fand sich kurz aber unübersehbar, eine große Gruppe von Menschen vor dem Untersuchungs- und Abschiebeknast Holstenglacis in Hamburg ein. Mit einem Transparent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/12/silvester-zum-knast-hamburg-2011.jpg" rel="lightbox[5892]"><img class="alignright  wp-image-5898" title="Silvester zum Knast in Hamburg 2011" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/12/silvester-zum-knast-hamburg-2011-224x250.jpg" alt="Silvester zum Knast in Hamburg 2011" width="157" height="175" /></a>Die traditionelle offizielle Silvester Kundgebung vor dem Untersuchungsknast in Hamburg war in den letzten Jahren mit immer heftigeren Auflagen versehen worden. Daher gab es in diesem Jahr eine vorgezogene unangemeldete Pyro Überraschungsaktion. Gestern fand sich kurz aber unübersehbar, eine große Gruppe von Menschen vor dem Untersuchungs- und Abschiebeknast Holstenglacis in Hamburg ein.<br />
Mit einem Transparent für die Freiheit aller und gegen alle Mauern wurden die Gefangenen gegrüßt. Über ein Meganphon wurden einige Worte gegen Knäste und Grüße verlesen. Begleitet von Feuerwerk und Parolen wurde das Knasttor, der Eingangsbereich und ein Wachturm mit Farbe verziert. Mit dem Erscheinen der Bullen beendeten die Leute die Aktion und verschwanden. Im Laufe des Abends gab es noch zahlreiche Kontrollen von Spaziergänger_innen in der Umgebung.<br />
<span id="more-5892"></span><br />
Grüße an die Sylvester Anti-Knast Demos in Berlin, Bremen, Köln, Stuttgart und der ganzen Welt.</p>
<p><strong>FÜR EINE WELT OHNE AUSBEUTUNG UND UNTERDRÜCKUNG! </strong></p>
<hr />
<p><em>Ein Flugblatt das bei der Aktion aufgetaucht ist:</em></p>
<p><strong>Wieder ein Toter Mensch im Knast, wieder ein Toter dieses Systems</strong></p>
<p>In der Nacht zum 23. Dezember 2011 hat sich ein 46 jähriger Mensch im Knast Holstenglacis in Hamburg das Leben genommen. Wieder ein Toter in einem Hamburger Knast . Weggesperrt, weil er die Gesetze dieses Systems gebrochen haben soll. Weil er drogenabhängig und nicht verwertbar war. Wie viele andere im Knast Holstenglacis und anderen Knästen und Lagern, hat er sich das Leben genommen. Doch von Selbstmord kann nur schwerlich die Rede sein. Er wurde vom Knast, vom Staat, von dieser Realität ermordet, denn er ist neben vielen anderen ein “Verlust”, den diese einkalkuliert. Wir kannten ihn nicht persönlich, aber es steht fest:</p>
<p>Wir werden es nicht akzeptieren, dass auch nur ein Mensch diesem System der Privilegierten zum Opfer fällt. Ein System, eine Gesellschaft, welche z.B. ohne die ganzen sogenannten Illegalen, Menschen ohne Papiere, nicht existieren könnte und sie gleichzeitig verfolgt und in Lager und Knäste sperrt. Menschen, die zum Teil unter übelsten Bedingungen schuften, den Profit für diese Wirtschaft maximieren und damit ein wichtiges Rädchen im kapitalistischen System darstellen. Ein Rädchen in einer Gesellschaft, in der menschenverachtende Gesetze und Repressalien dafür sorgen, dass Individuen ihren Platz auf dieser Welt, in dieser zweifelhaften Hierarchie akzeptieren.</p>
<p>An der Spitze der Repression steht der Knast. Für unsere Kritik an den Mauern, welche sich durch die Gesellschaft ziehen, ist es völlig gleichgültig, welchen Zweck diese erfüllen (sollen). Das heißt, für uns hängt die Ablehnung der Knäste nicht davon ab, ob eine_r inhaftiert ist, weil er_sie abgeschoben werden soll oder weil er_sie es für nötigt sah, in diesem Staat geltende Gesetze zu brechen um zu überleben oder ein Leben zu führen, das als eines bezeichnet werden kann. So ist ein Großteil der in diesem Land Gefangenen z.B. wegen Umsonstfahren, Diebstahl, Verstoß gegen das BTM-Gesetz usw. hinter Gittern. Der Knast und die Gefangenen sind die logische Konsequenz des kapitalistischen Systems, weshalb sich die Frage nach Schuld oder Unschuld nicht stellt, denn das liegt immer im Auge des_der Betrachtenden, der gesellschaftlichen Stellung. Natürlich gibt es hinter Gittern genau wie auf der Straße Menschen, die andere unterdrücken und diskriminieren und denen wir uns in den Weg stellen und eine Auseinandersetzung führen müssen &#8211; aber ein Wegsperren wird nichts verändern und keine Konflikte lösen.</p>
<p>Momentan, in Zeiten, in denen es für Europäer_innen eine weitgehende Reisefreiheit gibt, ist es gesellschaftlich etwas einfacher vermittelbar, für ein Bleiberecht einzutreten, während z.B. ein Bankraub undenkbar erscheint. Doch am Ende wollen wir das Gleiche: Ein Leben in Freiheit. Verhältnisse ändern sich, wie uns die Revolten in Griechenland, England, sowie in Nordafrika gezeigt haben und da es eine Tatsache darstellt, dass Knäste außer Disziplinierung vieler, zu Gunsten weniger, keinen Zweck erfüllen, werden wir für eine Welt ohne Knäste, ohne Herrschaft kämpfen.</p>
<p><strong>Wir wollen die akzeptierte Existenz von Abschiebungen, Knästen, Staaten und </strong><br />
<strong>Grenzen beenden! </strong><br />
<strong>Wir wollen die Freiheit für alle! </strong><br />
<strong>Für eine soziale Revolte! </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weltweiter Aufruf zu lautstarken Demos vor den Knästen an Silvester</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/weltweiter-aufruf-zu-lautstarken-demos-vor-den-knaesten-an-silvester</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 23:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionstag]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester zum Knast]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Weltweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Wochen ist ein englischsprachiger Aufruf erschienen, welcher dazu aufruft am Silvesterabend sich vor den Knästen zu versammeln und der Solidarität mit allen Gefangenen Ausdruck zu verleihen. Aber er geht auch weiter und fordert sich nicht nur auf Demos vor den Knästen zu beschränken, sondern außerdem die Verantwortlichen der Knastgesellschaft und deren Profiteure direkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/12/newyearseve2011solidarity.jpg" rel="lightbox[5818]"><img class="alignright  wp-image-5852" title="Weltweiter Aufruf zu lautstarken Demo vor den Knästen an Silvester - Silvester zum Knast - Solidarität mit allen Gefangenen" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/12/newyearseve2011solidarity-250x161.jpg" alt="Weltweiter Aufruf zu lautstarken Demo vor den Knästen an Silvester - Silvester zum Knast - Solidarität mit allen Gefangenen" width="175" height="113" /></a><em></em><em>Vor wenigen Wochen ist ein englischsprachiger Aufruf erschienen, welcher dazu aufruft am Silvesterabend sich vor den Knästen zu versammeln und der Solidarität mit allen Gefangenen Ausdruck zu verleihen. Aber er geht auch weiter und fordert sich nicht nur auf Demos vor den Knästen zu beschränken, sondern außerdem die Verantwortlichen der Knastgesellschaft und deren Profiteure direkt zu konfrontieren.</em><br />
<em>Aufrufe zu Demos </em><em>gibt es</em><em> weltweit</em><em>, unter anderen in den USA (<a href="http://www.anarchistnews.org/node/21175" target="_blank">Portland, OR</a>; <a href="https://nycabc.wordpress.com/2011/12/27/nycnye-noise-demo-against-the-prison-industrial-comlex-in-solidarity-with-pps-and-pows/" target="_blank">NYC,NYE</a>; <a href="http://metakosmia0101.tumblr.com/post/14073875010" target="_blank">Atlanta, GA</a>;  <a href="http://colorado.indymedia.org/node/8405" target="_blank">Durango, CO</a>; <a href="http://occupybmore.org/event/noise-demo" target="_blank">Baltimore, MD</a>; <a href="http://wingnutrva.org/2011/12/13/new-years-eve-noise-demo-at-richmond-city-jail/" target="_blank">Richmond, VA</a>; <a href="http://pugetsoundanarchists.org/comment/2263" target="_blank">Seattle, WA,</a>), in Deutschland (<a title="Veranstaltungsmonat und Silvester zum Knast-Demo in Berlin" href="http://www.abc-berlin.net/veranstaltungsmonat-und-silvester-zum-knast-demo-in-berlin" target="_blank">Berlin</a>, <a href="http://linksunten.indymedia.org/de/node/51741" target="_blank">Köln</a>, <a href="http://silvesteraction.blogsport.de/" target="_blank">Stuttgart</a>, <a href="http://antifa-komitee.org/2011/12/sylvester-zum-knast/" target="_blank">Bremen</a>), Italien (<a href="http://en.contrainfo.espiv.net/2011/12/22/como-italy-new-years-eve-at-bassone-prison/" target="_blank">Albate,</a> <a href="http://www.informa-azione.info/an_capodanno_sotto_il_carcere_dopo_la_rivolta_dei_detenuti" target="_blank">Ancona</a>, <a href="http://www.informa-azione.info/31_dicembre_presidio_fuori_dal_carcere_di_bergamo" target="_blank">Bergamo</a>, <a href="http://www.informa-azione.info/bz_presidio_sotto_il_carcere_a_capodanno" target="_blank">Bolzano</a>, <a href="http://www.informa-azione.info/cs_presidio_sotto_il_carcere" target="_blank">Consenza</a>, <a href="http://www.informa-azione.info/ra_capodanno_2012_verso_la_fine" target="_blank">Ravenna</a>), Großbritannien (London <a href="http://anarchistnews.org/node/21219" target="_blank">1</a> + <a href="http://anarchistnews.org/node/21227" target="_blank">2</a>, <a href="http://anarchistnews.org/node/21216" target="_blank">Brixton</a>), Griechenland (<a href="http://en.contrainfo.espiv.net/2011/12/29/athens-new-year%E2%80%99s-eve-outside-koridallos-dungeons/" target="_blank">Athen</a>, <a href="http://en.contrainfo.espiv.net/2011/12/31/thessaloniki-new-year%E2%80%99s-eve-outside-diavata-dungeons/" target="_blank">Thessaloniki</a>), Spanien (<a href="http://vivalaanarquia.espivblogs.net/?p=10437" target="_blank">Barcelona und Madrid</a>), <a href="http://vivalaanarquia.espivblogs.net/?p=10430" target="_blank">Argentinien</a>, &#8230;</em></p>
<h3 style="text-align: center;">Globale Lärmdemos: Silvester 2011/2012</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Allerorts inner- und außerhalb von Knästen, Strafanstalten und Untersuchungsgefängnissen</strong></p>
<p>Dieses Event ist inspiriert von dem Aufruf für einen Aktionstag gegen Knäste am Neujahrstag 2011, welcher großenteils unverändert bleibt:<br />
<span id="more-5818"></span><br />
Lautstarke Demos vor Knästen sind eine anhaltende Tradition in einigen Ländern. Ein Weg, um Solidarität auszudrücken mit Menschen, die inhaftiert sind während des Jahreswechsels, an diejenigen erinnernd, die vom Staat gefangen gehalten werden. Eine lautstarke Demo durchbricht die Isolation und Entfremdung der Zellen, die unsere Feinde errichten, Knäste haben eine lange Tradition im Inneren des Kapitals und sind dabei eine der am altertümlichsten Formen der anhaltenden Folter und Bestrafung. Sie wurden benutzt, um zu töten und jene Unerwünschten &#8211; die Delinquenten der herrschenden Ordnung &#8211; welche nicht in die vorgegebene Form der Gesellschaft passen zu foltern</p>
<p>Knäste werden nicht nur als eine Institution genutzt, sondern als ein riesiger Apparat, welcher von ausserhalb der Knastmauern konstruiert wurde. Von den Feinden, die unser alltägliches Leben als einen Knast definieren, und selbst an vielen Orten zu finden sind, anfangen von Banken, die die Entwicklung von Knästen finanzieren (wie Wells Fargo, Bank of America, BNP Paribas, Bank of the West und Barclays); über Firmen, die vertraglich für die Entwicklung von Knästen verantwortlich sind (wie Bergelectric Corporation, SASCO Electric, Engineered Control Systems, MacDonald Miller Facility SLTNS und Kane MFG Corp.); den Investoren der Entwicklung von Knästen (wie Barclays Intl. und Merrlin Lynch) bis hinzu der Polizei und den Schließern, die sich hinter ihren Abzeichen und der Gewalt des Staates verstecken.</p>
<p>Solidarität ist nicht nur ein Ausdruck unserer revolutionären Poesie, welche durch eine weitergehende anarchistische Analyse definiert wird, sondern auch ein Ausdruck der Aktionen, welche in Praxis umgesetzt werden im täglichen sozialen Krieg. Darum schlagen wir denjenigen, die ein gewisses wechselseitiges Verständnis von der Knastwelt und den Zuständen, die dadurch erschaffen werden, haben, vor sich diesen Tag zu merken, sich diesen Tag im Kalender zu markieren. Um Orte des Angriff auszumachen. Damit wir uns selber nicht nur auf Lärm-Demos beschränken, dass sich Aktionen selbstständig voneinander verbreiten. Damit unsere alltäglichen Positionen, mit welchen wir uns selber in unserer eigenen Verinnerlichung beschränken, aufbrechen.</p>
<p>An all unsere GenossInnen, die wir kennen und noch nicht kennen. Nur weil wir uns bis jetzt nicht getroffen haben, bedeutet dies nicht, dass wir nicht in Affinität miteinander agieren. Unser Kampf setzt sich nicht nur draußen fort, sondern drinnen ebenso. Knast ist nicht das Ende, sondern eine Weiterführung, durch individuelle und kollektive Momente der Revolte, mit den Methoden, die zur Verfügung stehen. Wie das Feuer soll sich unsere Wut verbreiten.</p>
<p>Gegen Knäste, und die Welt die sie aufrecht erhält.</p>
<p>Für den sozialen Krieg.</p>
<p>In Erinnerung mit die derzeitig inhaftierten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Polizeikongress und Urban Operations Conference verhindern! &#8211; Demo am 28. Januar</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/polizeikongress-und-urban-operations-conference-verhindern-demo-am-28-januar</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 18:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeigewalt]]></category>
		<category><![CDATA[International Urban Operations Conference]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Polizeikongress]]></category>

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		<description><![CDATA[Fight capitalist war – Fight capitalist peace! Gegen die Perfektionierung staatlichen Mordens Immer wieder werden wir durch kleine Randnotizen in der Zeitung an das Machtmonopol des Staates erinnert; in drei Sätzen zusammengefasste Pressemeldungen der Polizei über einen ihrer tödlichen Einsätze. Manchmal findet tödliche Polizeigewalt ein Echo in der autonomen Szene und selten genug gelingt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/02/still-not-loving-police.gif" rel="lightbox[5767]"><img class="alignright size-full wp-image-3298" title="Still not loving police - Fuck the Cops" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/02/still-not-loving-police.gif" alt="Still not loving police - Fuck the Cops" width="100" height="103" /></a><strong>Fight capitalist war – Fight capitalist peace!</strong></p>
<p style="text-align: center;">Gegen die Perfektionierung staatlichen Mordens</p>
<p>Immer wieder werden wir durch kleine Randnotizen in der Zeitung an das Machtmonopol des Staates erinnert; in drei Sätzen zusammengefasste Pressemeldungen der Polizei über einen ihrer tödlichen Einsätze.<br />
<span id="more-5767"></span><br />
Manchmal findet tödliche Polizeigewalt ein Echo in der autonomen Szene und selten genug gelingt es in der Gesellschaft ein unbehagliches Fragezeichen zu hinterlassen. In letzter Zeit wurden allerdings vermehrt Menschen von der Polizei getötet, die nicht völlig vereinzelt lebten. Vor allem durch ihr soziales Umfeld entstanden Ansätze von Widerstand, z.B. in den Fällen von Oury Jalloh, Dennis J. oder Slieman Hamade.</p>
<p>Nun veranstalten Behörden, Regierungsvertreter, Politiker und Firmen zwei Kongresse in Berlin, die das staatliche Morden perfektionieren sollen.<br />
Zuerst vom 31. Januar bis 02. Februar 2012 die “International Urban Operations Conference“. Auf dieser Konferenz sollen Erfahrungen aus militärischer und paramilitärischer Aufstandsbekämpfung in Kriegsgebieten ausgewertet und weiterentwickelt werden. Die Veranstalter gehen davon aus, dass sich Szenarien aus städtischen Konflikten in Kabul, Bagdad oder Mogadischu auch in Europa ereignen können. Danach findet vom 14. bis 15. Februar 2012 der 15. Internationale Polizeikongress statt. Hier wird seit Jahren an einer Koordinierung von Polizeibehörden und Sicherheitsfirmen gearbeitet, die sich auf Grund ihrer Gefährdungsanalysen ständig weiter vernetzen.</p>
<p>Der Zusammenhang zwischen dem Polizeibeamten, der hier bei uns im Einsatz tötet und diesen beiden Kongressen ist vielseitig.<br />
Die Polizei in Deutschland tötet im Verhältnis zu ihrer Personalstärke und zur Bevölkerungszahl weniger Menschen als beispielsweise die französische, italienische oder spanische Polizei. Dafür sind ihre Tötungstechniken vielfältiger und grausamer, wie Verbrennen, mit Brechmittel ertränken oder mit Pfefferspray vergiften. Länder mit Polizeieinheiten, die auch paramilitärische Funktionen haben wie die Guardia Civil in Spanien und die CRS in Frankreich, bzw. sowohl im Inland wie im Ausland kombinierte Einsätze mit dem Militär führen wie die Carabinieri in Italien, töten häufiger und schneller bei Routineeinsätzen. Eine militarisierte Ausbildung führt zu rücksichtsloserer Gewaltanwendung der Beamten.<br />
Genau diesen Weg schlägt auch Deutschland ein.</p>
<p>Durch den Einsatz von Militärpolizei gegen somalische Fischer oder durch die Aufstellung von Auslandshundertschaften der Bundespolizei und dem Entsenden von Beamten der Bereitschafts- Kriminal- und Schutzpolizeien in fast alle aktuellen Kriegsgebiete als Ausbilder oder zum Schutz deutscher Interessen, entsteht ein großer Pool an Beamten mit Kriegserfahrung.</p>
<p>Wie werden Beamte der Berliner 23. Ehu oder der Blumberger Bundespolizei auf Demonstrationen in Berlin reagieren, wenn sie vorher Demonstrationen in Kunduz mit Handgranaten niedergeschlagen haben?</p>
<p>Wie sehen Vernehmungen eines LKA Beamten aus, der in Tripolis oder Bagdad Folter als normalen Polizeialltag kennengelernt hat?</p>
<p>Wie laufen Festnahmen ab, wenn der Beamte vorher bei den Feldjägern oder beim KSK war?</p>
<p>Die bewusste Vermischung von polizeilichen und militärischen Aufgaben, Einsätzen und Ausbildungen wird notwendigerweise die ohnehin geringe moralische Hemmschwelle von Polizisten weiter reduzieren. Die „International Urban Operations Conference“ wird also nicht nur Leichenberge in den Slums afrikanischer oder asiatischer Großstädte produzieren sondern auch uns in Berlin oder Hamburg mit einem soldatisch agierenden Polizeiapparat konfrontieren.</p>
<p>Um diese härtere Gangart gut an die Öffentlichkeit vermitteln zu können und um die dafür notwendigen Verbindungen zwischen den unterschiedlichsten Sicherheitsbehörden und Firmen der Privatwirtschaft zu perfektionieren ist der “Internationale Polizeikongress“ ein wichtiger Termin für die Vertreter der Tötungsindustrie.<br />
Lobbyisten bieten dort Produkte an für die Regierungsvertreter entsprechende Gesetze erarbeiten. Sei es der Nacktscanner oder der Taser, bei diesem Kongress wird besprochen welche Personengruppen in ihren Genuss kommen.</p>
<p>Wir finden uns nicht damit ab, das durchgeknallte Polizisten in unseren Straßen und Parks das Feuer auf vermeintliche Straftäter_innen eröffnen.<br />
Wir wollen keinen ausgebildeten Folterknechten oder traumatisierten Soldaten bei unseren Demos begegnen.<br />
Wir bezahlen nicht die Profite von Firmen die Pfefferspray, Handschellen oder Taser produzieren.<br />
Wir finden uns weder damit ab, das Menschen aus Afrika vor ihren Stränden als “Piraten“ versenkt werden noch das sie vor unseren Stränden als “Schleuser“ ertränkt werden und auch nicht das sie in deutschen Polizeistationen verbrennen oder in deutschen Jobcentern erschossen werden.</p>
<p>Deshalb, <strong>International Urban Operations Conference </strong>und <strong>Internationalen Polizeikongress</strong> verhindern!</p>
<h3 style="text-align: center;">Demonstration am Samstag, 28. Januar 2012 um 16:00<br />
Herrfurthplatz – Berlin Neukölln/ U 8 Boddinstr.</h3>
<p style="text-align: right;"><em><a href="http://nojusticenopeace.blogsport.eu/" target="_blank">nojusticenopeace.blogsport.eu</a></em></p>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Demo-gegen-den-Polizeikongress-in-Berlin-am-28.01.2012.gif" rel="lightbox[5767]"><img class="aligncenter size-full wp-image-6005" title="Demo gegen den Polizeikongress in Berlin am 28.01.2012" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Demo-gegen-den-Polizeikongress-in-Berlin-am-28.01.2012.gif" alt="Polizeikongress und Urban Operations Conference verhindern! – Demo am 28. Januar 2012 in Berlin" width="450" height="633" /></a></p>
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		<title>Veranstaltungsmonat und Silvester zum Knast-Demo in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 17:20:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aufruf Termine Poster, Banner Aufruf Hinter verschieden vergitterten Fenstern… Silvester zum Knast &#8211; die Maschinerie der Gefängnisse hinterfragen, demontieren und zerstören! Seit mehreren Jahren kommen zu Silvester Menschen zusammen, um ihren Ideen einer Gesellschaft ohne Herrschaft und Zwang, auf den Straßen Ausdruck zu verleihen. Nicht nur in Berlin-Moabit, dessen JVA um die 1.500 Gefangene einsperrt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/11/Silvester-zum-Knast-2011-banner-600120.gif" rel="lightbox[5595]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5694" title="Silvester zum Knast-Demo am 31.12.2011 und Veranstaltungsmonat im Dezember" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/11/Silvester-zum-Knast-2011-banner-600120.gif" alt="Silvester zum Knast-Demo am 31.12.2011 und Veranstaltungsmonat im Dezember" width="600" height="120" /></a><span id="more-5595"></span></p>
<ul>
<li style="text-align: center;"><a href="#aufruf"><strong>Aufruf</strong></a></li>
<li style="text-align: center;"><a href="#termine"><strong>Termine</strong></a></li>
<li style="text-align: center;"><a href="#poster-banner"><strong>Poster, Banner</strong></a></li>
</ul>
<p><a name="aufruf"></a></p>
<hr />
<h2 style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;">Aufruf</span></h2>
<p><em><strong>Hinter verschieden vergitterten Fenstern…</strong></em></p>
<p><em>Silvester zum Knast &#8211; die Maschinerie der Gefängnisse hinterfragen, demontieren und zerstören!</em></p>
<p>Seit mehreren Jahren kommen zu Silvester Menschen zusammen, um ihren Ideen einer Gesellschaft ohne Herrschaft und Zwang, auf den Straßen Ausdruck zu verleihen. Nicht nur in Berlin-Moabit, dessen JVA um die 1.500 Gefangene einsperrt, sondern auch in Grünau, wo Menschen verschiedenster Herkunft in Abschiebehaft gehalten werden, da sie die falschen oder gar keine Papiere besitzen. Papiere, die dir sagen, wo du sein darfst oder – und dies spiegelt die Realität der Meisten wieder – wo du nicht sein darfst.<br />
Beides, im Knast zu sitzen, weil du vielleicht geklaut oder Eigentum zerstört hast, ohne Ticket gefahren bist oder im Knast zu sein, weil du aus deinem Herkunftsland geflüchtet bist, sei es aus Perspektivlosigkeit oder aus Angst verfolgt zu werden, beruht auf ein und derselben Tatsache: das Bestehen von sozialen Strukturen, die festlegen, was falsch und was richtig ist, was geschützt und was bestraft werden muss. Gesetze und Regeln, die von einigen wenigen beschlossen werden, denen sich andere wiederum unterwerfen müssen. Diese Logik der Bestrafung und des daraus resultierenden Einsperrens gilt es zu durchbrechen.<br />
Doch wir wollen sie nicht nur brechen, sondern all die Umstände, die dieser Logik in die Hände spielen, zerstören. Auf das es möglich ist, ein Miteinander entstehen zu lassen, dass solche Bedingungen nicht wieder reproduziert&#8230;</p>
<p>An Silvester geht es uns darum Solidarität, Wut und Kraft von der Straße durch die Mauern zu senden, aber auch an bestehende Kämpfe anzuknüpfen. Sei es um sich Repressalien entschlossen entgegen zu stellen, über sie zu informieren, zu diskutieren oder sei es um internationale Kämpfe, wie etwa Hungerstreiks oder Arbeitsverweigerungen innerhalb der Knäste, zu unterstützen. Denn diese Knastgesellschaft ist komplex und reicht von denen, welche die Infrastruktur stellen, hin bis zu denen, die Überwachung, Kontrolle und die Normalität dieser Gefängnisse ermöglichen.<br />
Das betrifft auch ganz explizit uns, deren Welt sich außerhalb hoher Mauern abspielt. Denn mit all ihren Gesetzen und Normen, die Zwang, Ausbeutung und Verhältnisse der Ungleichheiten schaffen, ähnelt diese Welt immer mehr einer, die hinter Gittern stattfindet. Es geht darum, diese sogenannte Freiheit, die uns mit all seinen scheinbaren Privilegien vorgesetzt wird, zu hinterfragen. Denn welche Freiheit genießen wir, wenn unser Leben durch Grenzen und Schranken definiert wird, wo ein Stück Papier deine Hoffnung auf ein angenehmeres Leben auf einen Schlag verwischen kann? Wo die bestehende Ordnung zwischen arm und reich unterscheidet und gegebenenfalls die wegsperrt, die über die vorgeschriebenen Linien treten. Und in welcher Freiheit leben wir, wenn wir andere Menschen einschränken und ihnen nicht die Fähigkeit zuschreiben, eigenmächtig über ihr Leben zu entscheiden? Der Bulle im Kopf, mit all seinen autoritären Zügen, muss verschwinden, damit es uns möglich ist, unsere eigene Freiheit wieder aneignen zu können&#8230;</p>
<p>Dieses Knastsystem ist nicht reformierbar, denn es ist von Grund auf falsch, hier und überall. Es macht keinen besseren Menschen, es trägt nicht zur Lösung sozialer Konflikte bei. Dieses auf Konkurrenzdenken und Ungerechtigkeit basierende Nebeneinander sperrt Menschen weg, oder schiebt sie ab, um auf der einen Seite alles Problematische von sich zu stoßen und auf der anderen Seite um diejenigen, die verzweifelt nach der Freiheit suchen, abzuschrecken und Exempel zu statuieren. Eine Gesellschaft des ausgestreckten Zeigefingers, unfähig sich vorzustellen, jenseits von Autoritäten zu existieren.</p>
<p>Wir wollen unsere Solidarität und unsere gegenseitige Hilfe nutzen, um all diese Mauern Stein für Stein einzureißen. BIS ALLE FREI SIND!</p>
<p style="text-align: right;"><strong><em>…doch die Fesseln bleiben die selben!</em></strong></p>
<p><a name="termine"></a></p>
<hr />
<h2 style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;">Termine</span></h2>
<h4 style="text-align: center;">Mittwoch 30.11. &#8211; 20 Uhr &#8211; Kadterschmiede</h4>
<p><strong>Zum §129-Verfahren in Sachsen</strong></p>
<p>Die Kam­pa­gne Hun­dert­neun­und­zwan­zig eV be­schäf­tigt sich mit den ak­tu­el­len Er­mitt­lungs­ver­fah­ren nach Pa­ra­graph 129, der „Bil­dung einer kri­mi­nel­len Ver­ei­ni­gung“, wel­che gegen 44 Per­so­nen in und um Dres­den er­öff­net wur­den. Unter Ein­be­zie­hung des all­ge­mei­nen po­li­ti­schen Kli­mas in Sach­sen und den dar­aus resul­tie­ren­den po­li­zei­li­chen Ma­nö­vern, wie der mas­si­ven Funk­zel­len­aus­wer­tung wol­len wir Euch zei­gen, womit sich ra­di­ka­le Linke – nicht nur – in Sach­sen aus­ein­an­der­set­zen müs­sen. Eine Ein­füh­rung in und über die ak­tu­el­len Er­mitt­lun­gen nach §129 StGB in Sach­sen.<br />
<em>[<a href="http://www.hundertneunundzwanzigev.blogsport.de" target="_blank">www.hundertneunundzwanzigev.blogsport.de</a> - Rigaerstr. 94, F'hain]</em></p>
<h4 style="text-align: center;">Freitag 02.12. &#8211; 18 Uhr &#8211; K9</h4>
<p><strong>Veranstaltung zur Abschiebehaft und dem neuen Abschiebeknast auf dem BBI</strong></p>
<p>Berlin Brandenburg baut neuen Abschiebeknast auf dem Flughafen BBI &#8211; Infos und Widerstand. Großbaustelle Flughafen BBI: Was für viele aussieht wie das neue Tor in den Urlaub und ferne Länder, soll für andere zum exterritorialen Endpunkt ihrer Flucht werden. Denn wie erst im Oktober bekannt wurde, soll auf dem Gelände des neuen Großflughafens ein Abschiebeknast aufgebaut werden, in dem das sog. Flughafenverfahren durchgeführt werden kann. Da der Knast per Gesetzt außerhalb der Bundesrepublik (exterritorial) liegt, gelten die normalen Rechte des sowieso fast auswegslosen Asylverfahrens einfach nicht. Erwachsene, Kinder und minderjährige unbegleitete Flüchtlinge sollen in dem geplanten, 30 Plätze umfassenden Asylgefängnis interniert nach einem außergerichtlichen Schnellverfahren wieder abgeschoben werden. Hand in Hand mit der Bundesregierung forcieren die beiden (noch) rot-rot regierten Länder Berlin und Brandenburg hier nicht nur den Ausbau des rechtlich umstrittenen Flughafenverfahren, sondern auch die Teilprivatisierung von Knästen. Denn mit der &#8220;sozialrechtlichen Betreuung&#8221; wurde die Sicherheitsfirma B.O.S.S. beauftragt. B.O.S.S. ist bereits für die &#8220;Betreuung&#8221; des Abschiebeknastes in Eisenhüttenstadt/Brandenburg zuständig.<br />
Mit aktuellen Infos zum Flughafenverfahren und der politischen Situation um den Großflughafen BBI (Flüchtlingsrat Brandenburg). Bericht aus dem Abschiebeknast in Berlin Köpenick (Initiative gegen Abschiebehaft).<em><br />
[<a title="Abschiebehaft auf dem Flughafen BBI verhindern! Abschiebeknast Grünau schließen! Demonstration zum Abschiebeknast Grünau am 10. Dezember" href="http://chipini.blogsport.de/2011/11/02/abschiebehaft-auf-dem-flughafen-bbi-verhindern-abschiebeknast-gruenau-schliessen-demonstration-zum-abschiebeknast-gruenau-am-10-dezember-2011/" target="_blank">chipini.blogsport.de</a> - Kinzigstr. 9, F'hain]</em></p>
<h4 style="text-align: center;">Montag 5. Dezember &#8211; 20 Uhr- Scherer8</h4>
<p><strong>Veranstaltung zum &#8220;Piratenprozess&#8221;</strong></p>
<p>Infoveranstaltung zum sogenannten &#8220;Piratenprozess&#8221;, der seit November 2010 in Hamburg verhandelt wird. Zur Veranstaltung wird die Soligruppe aus Hamburg kommen und über Hintergründe und den aktuellen Prozessverlauf berichten.<br />
<em>[<a href="http://reclaim-the-seas.blogspot.com/" target="_blank">reclaim-the-seas.blogspot.com</a> - Schererstr 8, Wedding, nahe S+U Wedding + U Nauener Platz]</em></p>
<h4 style="text-align: center;">Freitag 09.12. &#8211; 20 Uhr &#8211; Kadterschmiede</h4>
<p><strong>Gefängnisindustrie und Repression in den USA &#8211; Info Abend am 30. Haftjahrestag von Mumia Abu-Jamal</strong></p>
<p>2,5 Millionen Gefangene &#8211; die überwiegende Mehrheit davon People Of Color &#8211; erwirtschaften unter Zwang enorme Gewinne für Konzerne und Staat innerhalb der Gefängnisindustrie. Hintergründe zur modernen Fortführung der Sklaverei unter anderem Namen und Ausblicke auf Europa &#8211; anschließend ein neuer Film (&#8220;Justice On Trial&#8221; &#8211; USA 2010, OmU) über den Anti-Knastaktivisten und Journalisten Mumia Abu-Jamal an seinem 30. Haftjahrestag.<br />
<em>[<a href="http://www.freiheit-fuer-mumia.de" target="_blank">www.freiheit-fuer-mumia.de</a> - Rigaerstr. 94, F'hain]</em></p>
<h4 style="text-align: center;">Samstag 10.12. &#8211; 15 Uhr &#8211; S-Bhf Spindlersfeld</h4>
<p><strong>Abschiebehaft auf dem Flughafen BBI verhindern! Abschiebeknast Grünau schließen! Demonstration zum Abschiebeknast Grünau</strong></p>
<p>Seit 1993 ist das Recht auf Asyl in Deutschland praktisch abgeschafft. Um 10.000 Abschiebungen pro Jahr sicherzustellen, wird massenhaft „polizeiliche Abschiebehaft“ angeordnet. Neben dem Abschiebeknast Berlin-Grünau, der 1994 eingerichtet wurde, soll nun im Transitbereich des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg-International (BBI) in Schönefeld eine weitere Haftanstalt gebaut werden.<br />
<em>[<a title="Abschiebehaft auf dem Flughafen BBI verhindern! Abschiebeknast Grünau schließen! Demonstration zum Abschiebeknast Grünau am 10. Dezember" href="http://chipini.blogsport.de/2011/11/02/abschiebehaft-auf-dem-flughafen-bbi-verhindern-abschiebeknast-gruenau-schliessen-demonstration-zum-abschiebeknast-gruenau-am-10-dezember-2011/" target="_blank">chipini.blogsport.de</a> - S-Bahn 47]</em></p>
<h4 style="text-align: center;">Mittwoch 14.12. &#8211; 20 Uhr &#8211; Kadterschmiede</h4>
<p><strong>Filmvorführung: If a tree falls &#8211; A story of the Earth Liberation Front</strong></p>
<p>Im Jahr 2005 gab es in den USA eine große Verhaftungswelle gegen eine mutmassliche Zelle der ELF, unter dem Vorwurf für eine Vielzahl von Aktionen, die im Namen der ELF durchgeführt wurden, verantwortlich zu sein. Daniel McGowan und seine WeggefährtInnen erklären in dem Film ihre Beweggründe und Motivationen für ihren Kampf. Außerdem wird versucht zu klären, warum die Repressionsbehörden die Gruppe als &#8220;größte terroristische inländische Bedrohung&#8221; darstellten. Der Film wird im englischen Original gezeigt.<br />
<em>[<a href="http://www.ifatreefallsfilm.com/" target="_blank">www.ifatreefallsfilm.com</a> - Rigaerstr. 94, F'hain]</em></p>
<h4 style="text-align: center;">Samstag 31.12. &#8211; 14 Uhr &#8211; Abschiebeknast Grünau</h4>
<p><strong>Kundgebung vor dem Abschiebeknast </strong><em></em></p>
<p><em>[Grünauer Str. 140, Köpenick, nahe S-Bhf Spindlersfeld]</em></p>
<h4 style="text-align: center;">Samstag 31.12. &#8211; 22:45 Uhr &#8211; U-Bhf Turmstrasse</h4>
<p><strong>Demo zur JVA Moabit </strong></p>
<p><em> [Moabit, U-Bahnlinie 9]</em></p>
<h4 style="text-align: center;">Januar 2012</h4>
<p><strong>Buchvorstellung &#8220;abrisse&#8221; vom bauluecken-Projekt</strong></p>
<p><em>[<a href="http://bauluecken.blogsport.de/2011/10/18/buch-erschienen/" target="_blank">bauluecken.blogsport.de</a>]</em><br />
<a name="poster-banner"></a></p>
<hr />
<h2 style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;">Poster, Banner</span></h2>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/11/Silvester-zum-Knast-2011-poster.jpg" rel="lightbox[5595]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5698" title="Silvester zum Knast-Demo am 31.12.2011 und Veranstaltungsmonat im Dezember" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/11/Silvester-zum-Knast-2011-poster.jpg" alt="Silvester zum Knast-Demo am 31.12.2011 und Veranstaltungsmonat im Dezember" width="600" height="1285" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abschiebehaft auf dem Flughafen BBI verhindern! Abschiebeknast Grünau schließen! Demonstration zum Abschiebeknast Grünau am 10. Dezember</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/abschiebehaft-auf-dem-flughafen-bbi-verhindern-abschiebeknast-gruenau-schliessen-demonstration-zum-abschiebeknast-gruenau-am-10-dezember-2011</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 16:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit 1993 ist das Recht auf Asyl in Deutschland praktisch abgeschafft. Um 10.000 Abschiebungen pro Jahr sicherzustellen, wird massenhaft „polizeiliche Abschiebehaft“ angeordnet. Neben dem Abschiebeknast Berlin-Grünau, der 1994 eingerichtet wurde, soll nun im Transitbereich des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg-International (BBI) in Schönefeld eine weitere Haftanstalt gebaut werden. Unsere Demonstration am 10. Dezember richtet sich gegen das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/11/Antirademo-10.12.11.jpg" rel="lightbox[5674]"><img class="alignright size-medium wp-image-5678" title="Abschiebehaft auf dem Flughafen BBI verhindern! Abschiebeknast Grünau schließen! Demonstration zum Abschiebeknast Grünau am 10. Dezember 2011" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/11/Antirademo-10.12.11-177x250.jpg" alt="Abschiebehaft auf dem Flughafen BBI verhindern! Abschiebeknast Grünau schließen! Demonstration zum Abschiebeknast Grünau am 10. Dezember 2011" width="142" height="200" /></a>Seit 1993 ist das Recht auf Asyl in Deutschland praktisch abgeschafft. Um 10.000 Abschiebungen pro Jahr sicherzustellen, wird massenhaft „polizeiliche Abschiebehaft“ angeordnet. Neben dem Abschiebeknast Berlin-Grünau, der 1994 eingerichtet wurde, soll nun im Transitbereich des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg-International (BBI) in Schönefeld eine weitere Haftanstalt gebaut werden. Unsere Demonstration am 10. Dezember richtet sich gegen das System der Abschiebehaft und gegen den Neubau auf dem BBI. Wir wollen uns mit einer großen Kundgebung vor dem Abschiebegefängnis Grünau mit den Inhaftierten solidarisieren.<br />
<span id="more-5674"></span>
<p align="CENTER"><strong>:: Das System Abschiebehaft :: </strong></p>
<p>In der Abschiebehaft werden Menschen eingesperrt, die keine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland besitzen. Die Haftanträge der Ausländerbehörden werden von den Amtsgerichten routiniert bestätigt – ein Recht auf anwaltliche Unterstützung gibt es nicht. Die Haft kann auf bis zu 18 Monate verlängert werden, wenn die Häftlinge den Behörden nicht helfen ihre eigene Abschiebung zu befördern. Faktisch handelt es sich bei der Abschiebehaft um eine Inhaftierung ohne Strafverfahren – um Haft ohne Straftat.<br />
Abschiebehaft ist die konsequente Fortführung des gesellschaftlichen Ausschlusses von Migrant_innen und Flüchtlingen. Durch rassistische Sondergesetze werden Beschränkungen in allen Lebensbereichen auferlegt: Ein undurchsichtiges Netz von Gesetzen und Länderverordnungen, die durch Willkür und Entrechtung Migrant_innen abschrecken und ihren Zuzug verhindern sollen. Nach den Pogromen gegen Flüchtlingsunterkünfte vor 20 Jahren wurde dem Standortnationalismus mit der Grundgesetzänderung 1993 (dem sog. Asylkompromiss) in Richtung „Bedarfsorientierte Zuwanderung“ Rechnung getragen. Nicht mehr das Recht auf Asyl, sondern die Verwertbarkeit für die deutsche Wirtschaft steht im Vordergrund. Durch die EU-Osterweiterung, eine damit einhergehende europäisierte Abschottungspolitik und die sog. „Drittstaatenregelung“ wird es für Flüchtlinge immer schwieriger, die Bundesrepublik zu erreichen. So konnten letztes Jahr mit 41.332 Asylanträgen gerade einmal ein Zehntel derer von 1992 gestellt werden.</p>
<p align="CENTER"><strong>:: Berlin und Brandenburg bauen einen neuen Abschiebeknast :: </strong></p>
<p>Großbaustelle Flughafen BBI: Was für viele das neue Tor in den Urlaub ist, soll für andere zum exterritorialen Endpunkt ihrer Flucht werden. Denn wie erst im Oktober bekannt wurde, soll auf dem neuen Großflughafen ein Abschiebeknast mit 30 Haftplätzen gebaut werden. Dieser ist eine späte Folge des Gesetzespakets von 1993, das beschleunigte Asylverfahren für fünf internationale Flughäfen vorsah und nun von Berlin und Brandenburg umgesetzt wird. Im sog. Flughafenverfahren werden über die Asylanträge von ankommenden Flüchtlingen bereits im Transitbereich entschieden. Nach einem außergerichtlichen Schnellverfahren soll ein Großteil der Flüchtlinge wieder abgeschoben werden. Als „hastig, unfair, mangelhaft“ bezeichnet Pro Asyl die jährlich rund 300 Flughafenverfahren auf dem Flughafen Frankfurt am Main.<br />
Hand in Hand mit der Bundesregierung forcieren Berlin und Brandenburg auf dem BBI nicht nur den Ausbau des rechtlich umstrittenen Flughafenverfahren, sondern außerdem auch die Teilprivatisierung von Knästen. Denn mit der Versorgung und Betreuung wurde die Sicherheitsfirma B.O.S.S. beauftragt, die schon für den Abschiebeknast und die Zentrale Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge (ZAST) in Eisenhüttenstadt zuständig ist.</p>
<p align="CENTER"><strong>:: Abschiebeknast Grünau :: </strong></p>
<p>Wie das System Abschiebehaft in Berlin umgesetzt wird, kann man im Abschiebeknast Grünau beobachten: Enge Zellen, miserable Versorgung, kaum Beschäftigung, stattdessen verordnetes Nichtstun. Zwar dürfen Handys benutzt werden, doch es fehlt an Geld für Telefongespräche, für die notwendigen Anwält_innen oder für Bücher und Anderes, um die erdrückende Langweile zu überbrücken. Besonders perfide hieran ist, dass jeder Tag im Knast die Häftlinge 65,26 Euro kostet. Dieser Betrag – zusammen mit den Kosten für die Abschiebung – ist von den ehemaligen Häftlingen zu begleichen, sollten sie noch einmal in die BRD einreisen. Ist eine erneute legale Einreise ohnehin nahezu unmöglich, wird sie so auch noch unbezahlbar.</p>
<p align="JUSTIFY">Skandalös ist auch die medizinische Versorgung in der Berliner Abschiebehaft: Schwerkranke werden erst nach langen Verzögerungen behandelt, Menschen mit gefährlichen Infektionskrankheiten teilen Zellen mit gesunden Häftlingen und Suizidgefährdete werden in Einzelzellen isoliert, was die Suizidgefahr deutlich erhöht. Was auf den ersten Blick nach bedauerlichen Mängeln aussieht, hat Methode: Im Knast gibt es kein unabhängiges medizinisches Personal, sondern lediglich den polizeiärztlichen Dienst, dessen Hauptaugenmerk nicht auf der Gesundheit der Häftlinge, sondern auf deren „Reise- und Verwahrfähigkeit“ liegt.<br />
Viele der hier genannten Punkte bemängelte auch die Länderkommission zur Verhütung von Folter im Oktober 2011. Das Ziel kann jedoch nicht die graduelle „Verbesserung“ oder die „Humanisierung“ des menschenverachtenden Systems der Abschiebehaft sein, sondern nur dessen ersatzlose Abschaffung. Statt sich für die Abschaffung der Abschiebehaft im Bund einzusetzen und bis dahin zumindest auf Landesebene nach Regelungslücken zu suchen (wie es in Rheinland Pfalz von rot-grün zumindest diskutiert wird) lässt sich Berlin die Haft was kosten: In Grünau werden gerade 18 Personen festgehalten, bei einer Gesamtzahl von 214 Haftplätzen und 192 Mitarbeiter_innen.</p>
<p align="CENTER"><strong>:: Widerstand im Knast::</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Immer wieder gibt es Widerstand von Inhaftierten in Grünau. Zuletzt in die Öffentlichkeit geriet der Fall von Victor Atoe. Wie er treten immer wieder Abschiebehäftlinge in Hungerstreik oder sehen sich dazu gezwungen, sich selbst zu verletzen, um eventuell aus der Haft entlassen zu werden. Im Sommer 2005 kam es zu kollektiven Widerstandsaktionen, zeitweise verweigerten mehr als 60 Insassen das Essen in der Haftanstalt. Die Antirassistische Initiative Berlin dokumentierte innerhalb dieses dreimonatigen Streiks 44 Selbstverletzungen, darunter Suizidversuche. Der Haftalltag ging regulär weiter, Häftlinge kamen in Isolierzellen und wurden abgeschoben.</p>
<p align="CENTER"><strong>:: Solidarität!::</strong></p>
<p>Mit der Demonstration richten wir uns gegen Abschiebehaft und den Ausbau des Flughafenverfahrens. Solidarisch sein kann neben der Demo auch heißen, den Inhaftierten den Zugang zu Ressourcen zu verschaffen, die sie für ein schnelles Rauskommen benötigen: Geld für Anwält_innen, Handy und Gesprächsguthaben, aber auch Bücher und DVD&#8217;s, um die Langweile zu überbrücken und nicht an den Bedingungen kaputt zu gehen. Wir rufen deshalb auf, regelmäßig Geld oder Sachspenden (funktionsfähige Handys, Telefonkarten, Bücher, DVD&#8217;s in den Sprachen der Inhaftierten) bei der Initiative gegen Abschiebehaft abzugeben. Mit unserem Protest reihen wir uns auch in den gegen weitere migrations- und sicherheitspolitische Verschärfungen ein, wie sie am 8. und 9. Dezember in Wiesbaden auf der 193. Innenministerkonferenz in die Wege geleitet werden sollen. Auch Silvester wollen wir mit einer Kundgebung vor dem Abschiebeknast ziehen, um unserer Wut und Solidarität Ausdruck zu verleihen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Freitag, 2. Dezember 2011, 18 Uhr, K9 (Kinzigstr. 9) </strong></p>
<p style="text-align: center;">Veranstaltung zur Abschiebehaft und dem neuen Abschiebeknast auf dem BBI</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Samstag, 10. Dezember 2011, 15 Uhr S-Bhf Spindlersfeld:<br />
Demonstration zum Abschiebeknast Grünau </strong></p>
<p style="text-align: center;">Mit: Krach und Musik gegen den Abschiebeknast, Grüße nach Drinnen und Draußen, Wunschdisco und Polit-Projektionen, Vokü und Getränke, Aktionen und Infos, Live-Act.</p>
<p><em>Geldspenden können überwiesen werden werden an:</em></p>
<p><em>Name: Flüchtlingsrat Berlin</em><br />
<em> Verwendungszweck: „In den Knast“</em><br />
<em> Kto. Nr.: 311 68 03</em><br />
<em> BLZ: 100 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft)</em></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.abc-berlin.net/" target="_blank">Anarchist Black Cross Berlin</a><br />
<a href="http://antifa-fh.de.vu/" target="_blank">Antifa Friedrichshain</a><br />
<a href="http://www.ari-berlin.org/doku/titel.htm" target="_blank">Antirassistische Initiative Berlin &gt;&gt; DokumentationsStelle &lt; &lt;</a><br />
<a href="http://abso.blogsport.de/" target="_blank">Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost (ABSO)</a><br />
Autonome Antifa Berlin (A2B)<br />
<a href="http://www.mumia-hoerbuch.de/antirassismus.htm" target="_blank">Berliner Bündnis Freiheit für Mumia Abu-Jamal!</a><br />
<a href="http://bglbb.blogsport.de/" target="_blank">Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg</a><br />
<a href="http://pankow.antifa.cc/" target="_blank">Emanzipative Antifaschistische Gruppe (EAG)</a><br />
<a href="http://fels.nadir.org/de/lagerinventour" target="_blank">FelS</a><br />
<a href="http://www.initiative-gegen-abschiebehaft.de/" target="_blank">Initiative gegen Abschiebehaft</a><br />
<a href="http://www.ausbrechen.info/" target="_blank">Initiative ausbrechen</a><br />
<a href="http://chipini.blogsport.de/" target="_blank">Initiative gegen das Chipkartensystem</a><br />
<a href="http://zusammenhandeln.blogsport.eu/" target="_blank">Kampagne Zusammen Handeln</a><br />
<a href="http://naturfreundejugend-berlin.de/" target="_blank">Naturfreundejugend Berlin</a><br />
<a href="http://www.refugeesemancipation.com/contenido/cms/front_content.php" target="_blank">Refugees Emancipation</a><br />
<a href="http://www.falken-berlin.de/" target="_blank">die Sozialistische Jugend – die Falken LV Berlin</a><br />
Wolf-Dieter Narr</p>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/11/Antirademo-10.12.11.jpg" rel="lightbox[5674]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5678" title="Abschiebehaft auf dem Flughafen BBI verhindern! Abschiebeknast Grünau schließen! Demonstration zum Abschiebeknast Grünau am 10. Dezember 2011" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/11/Antirademo-10.12.11.jpg" alt="Abschiebehaft auf dem Flughafen BBI verhindern! Abschiebeknast Grünau schließen! Demonstration zum Abschiebeknast Grünau am 10. Dezember 2011" width="600" height="843" /></a></p>
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		<title>Freiheit für ALLE Gefangenen! &#8211; Für eine konsequente Kritik und Praxis</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 07:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangene]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Knastkritik]]></category>
		<category><![CDATA[kritische Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Text, der in Hamburg als Kritik am Auftakt einer Solidaritäts-Demonstration mit einem kurdischen Gefangenen verteilt wurde, an der sich auch autonome Gruppen beteiligten. Die Demo forderte die Freiheit für alle politischen Gefangenen und ging vor den Knast. gefunden auf linksunten.indymedia.org Freiheit für ALLE Gefangenen! - Für eine konsequente Kritik und Praxis Die letzte Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/11/sitzend-und-resigniert.jpg" rel="lightbox[5497]"><img class="alignright size-medium wp-image-5506" title="sitzend und resigniert" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/11/sitzend-und-resigniert-250x165.jpg" alt="sitzend und resigniert" width="150" height="99" /></a>Ein Text, der in Hamburg als Kritik am Auftakt einer Solidaritäts-Demonstration mit einem kurdischen Gefangenen verteilt wurde, an der sich auch autonome Gruppen beteiligten. Die Demo forderte die Freiheit für alle politischen Gefangenen und ging vor den Knast.<br />
gefunden auf <a href="http://linksunten.indymedia.org/de/node/49629" target="_blank">linksunten.indymedia.org</a></em></p>
<h3 style="text-align: center;">Freiheit für ALLE Gefangenen! -<br />
Für eine konsequente Kritik und Praxis</h3>
<p>Die letzte Zeit konnten wir hier in Hamburg aber auch anderenorts wieder von politischen Gefangenen und von Forderungen nach ihrer Freilassung hören. Wir mussten mit Erstaunen feststellen das anscheinend Debatten sowie Texte und Initiativen die es die letzten Jahre in Deutschland und anderenorts gab vollkommen an vielen vorbei gegangen sein müssen. Aber fangen wir wieder am Anfang an:<br />
<span id="more-5497"></span><br />
Es gibt absolut nichts gegen eine Verteidigung der eigenen Mitstreiter_innen oder Strukturen im Fall von Repression zu sagen. Jede_r soll sich verteidigen können, das ist ein Teil der Selbstbestimmtheit die wir erkämpfen wollen. Auch Solidarität mit anderen die angegriffen wurden zu zeigen, zu denen ein wie auch immer starkes aber ehrliches Verhältnis besteht, ist Teil einer Praxis in der wir versuchen mit Ideen, mit Worten und mit Taten andere zu finden die sich auch mit den herrschenden Verhältnissen nicht zufrieden geben und mehr vom Leben wollen.</p>
<p>Doch bei allen Schritten die wir tun, müssen wir uns klar machen ob sie mit unseren Vorstellungen, mit dem wofür wir kämpfen übereinstimmen und somit verhindern uns selbst im Weg zustehen, unsere Ideen zu untergraben und uns zurück und nicht vorwärts zu bewegen.</p>
<p>Wenn wir also für ein selbstbestimmtes herrschaftsfreies Leben ohne Staat, ohne jegliche Autorität und Unterdrückung kämpfen, müssen wir auch gegen alle Mechanismen und Strukturen kämpfen die diese aufrecht erhalten. Dazu gehören alle Institutionen sowie auch gesellschaftlichen Strukturen wie Religion, Geschlechterverhältnisse und alles was uns einsperrt. Wenn wir für ein Leben in Freiheit kämpfen, geht es nicht nur um uns selbst sondern um die Freiheit aller, denn ohne die wären wir nicht frei. Die Beziehungen zwischen Menschen müssen emanzipatorische sein die auf Solidarität und Respekt und nicht auf Autorität, Wettbewerb, Neid und Ausbeutung basieren. Keine der vom Staat verwendeten Methoden kann übernommen oder akzeptiert werden, denn sie sind nur aus einem Grund entstanden: zur Machterhaltung und Unterdrückung. Konflikte werden nicht weggesperrt, sie werden immer Teil von jeder Gesellschaft sein aber nie gelöst sonder nur verschoben wenn es keine Auseinandersetzung gibt. Auch mit Menschen und mit denen wir im Konflikt stehen weil sie andere unterdrückt haben, ihre Grenzen nicht akzeptieren oder sich sonst wie über sie stellen müssen wir die Auseinandersetzung suchen und nicht den Staat der uns alle kontrolliert und fremdbestimmt “für uns” handeln lassen.</p>
<p>Knäste sind eine dieser Strukturen die mit am deutlichsten zeigen wie diese Gesellschaft, geteilt in Verlierer_innen und Gewinner_innen und alle die dazwischen hängen, funktioniert. Abgesehen von der vollkommen akzeptierten Gewalt des Einsperren, die eine gesellschaftliche ist, sind es die machterhaltenden Züge des Staates die sich in den Knästen widerspiegeln. Mit den Knästen entledigt er sich derer, die nicht “funktionierender” Teil dieser Gesellschaft sein können oder wollen, die nicht “verwertbar” sind oder die die Verhältnisse in Frage stellen.</p>
<p>Zeigen wir also Solidarität mit einem Menschen der uns nahesteht, sei es mit ihren_seinen Ideen oder Taten, dann sollten wir nicht vergessen das wir nicht nur die Freiheit eines Menschen wollen sonder die aller!</p>
<p>Vor einem Gefängnis, vor den Fenstern von zig Menschen die hinter Gittern sitzen, die Freiheit einiger weniger zu fordern und alle anderen außen vor zu lassen ist nicht nur grausam, sondern entbehrt auch jeglichem Kontext in dem wir uns und unsere Kämpfe verstehen. Solidarität ist ein starkes und gegenseitiges Verhältnis das wir gewiss nicht zu allen haben aber die Freiheit brauchen alle, denn solange nicht alle frei sind ist niemand frei!</p>
<p>Für eine soziale Revolte, für die Freiheit aller! Für die Zerstörung der Gefängnisse und der Verhältnissen die sie brauchen!</p>
<p style="text-align: right;"><em>einige Anarchisten_innen aus Hamburg</em></p>
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		<title>Rom: Wenn die Empörung zu Wut wird</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 16:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 15. Oktober fanden weltweit unzählige Demonstrationen statt, welche nach dem Vorbild der in New York entstandenen Occupy-Bewegung, die Herrschaft des Kapital und der Banken kritisierten. Auch im deutschsprachigen Raum kam es zu vielen Demos und Platzbesetzungen, aber die Proteste blieben leider weitgehend auf einer legalistischen Ebene stehen. Ganz anders geschah es in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/10/Rom-15-okt-11.jpg" rel="lightbox[5377]"><img class="alignright size-medium wp-image-5379" title="Brennende Bullenkarre in Rom am 15. Oktober 2011, anlässlich der Proteste gegen das Finanzkapital, im Rahmen des weltweiten Aktionstages der “Occupy“ Bewegung" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/10/Rom-15-okt-11-250x167.jpg" alt="Brennende Bullenkarre in Rom am 15. Oktober 2011, anlässlich der Proteste gegen das Finanzkapital, im Rahmen des weltweiten Aktionstages der “Occupy“ Bewegung" width="200" height="134" /></a><em>Am Samstag, den 15. Oktober fanden weltweit unzählige Demonstrationen statt, welche nach dem Vorbild der in New York entstandenen Occupy-Bewegung, die Herrschaft des Kapital und der Banken kritisierten. Auch im deutschsprachigen Raum kam es zu vielen Demos und Platzbesetzungen, aber die Proteste blieben leider weitgehend auf einer legalistischen Ebene stehen. Ganz anders geschah es in Rom, wo sich die Wut der Leute in der Form zeigte, dass Banken eingehauen und Luxusläden geplündert wurden, Luxusautos Feuer fingen und die Bullen, die BeschützerInnen der herrschenden Ordnung, massiv angegriffen und vertrieben wurden. Auf <a href="http://linksunten.indymedia.org/de/node/48775" target="_blank">linksunten.indymedia.org</a> erschien dazu die Übersetzung eines Textes, welcher auf <a href="http://www.lereveil.ch/contrib/rome-quand-l-indignation-devient" target="_blank">www.lereveil.ch</a> zu finden ist.</em><br />
<em> Wir wünschen uns, dass auch hier die Leute, die ihre Wut auf die Strasse tragen, diese nicht runterschlucken und die Herrschenden und ihre BeschützerInnen in ihrer Gesamtheit angreifen und attackieren, und sich nicht auf die &#8220;bösen&#8221; Bänker, die uns das Geld rauben, beschränken. Es geht um mehr, es geht um die Freiheit, um die Idee einer anderen Welt, einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Eine Welt, die auf Solidarität und Selbstorganisierung aufgebaut ist und die Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. [<strong>Update 18.10.:</strong> Am 17.10. gab es <a href="http://andiewaisendesexistierenden.noblogs.org/post/2011/10/18/uber-100-hausdurchsuchungen-in-ganz-italien/" target="_blank">über 100 Hausdurchsuchungen in ganz Italien</a>]</em><br />
<span id="more-5377"></span></p>
<h3 style="text-align: center;">Rom: Wenn die Empörung zu Wut wird</h3>
<p>Etwa 200&#8217;000 Leute versammeln sich in Rom für den Marsch der italienischen Empörten. Einen Marsch, auf den alle antagonistischen Bewegungen gewartet haben. Prekäre, soziale Zentren, Anti-Autoritäre, die Bewegung NO-TAV, Autonome, Basisgewerkschaften, Reformisten, Disobbedienti, Studenten sind alle auf der Strasse, oft mit sehr verschiedenen Zielen.</p>
<p>Von Beginn weg der Demo greifen etwa 1000 Leute – einige hinter dem Transparent „Wir fragen nicht nach einer Zukunft, wir holen uns die Gegenwart zurück“ – die direkten Verantwortlichen unserer Misere an. Ein Luxussupermarkt wird aufgebrochen und geplündert, die Produkte werden an die Demonstranten verteilt. Luxusautos fangen plötzlich zu brennen an, die Schaufenster der Banken fallen und eine italienische Flagge an einem Luxushotel wird abgerissen.</p>
<p>Der Demozug nähert sich dem Kolosseum, es gibt Spannungen zwischen den Pazifisten der Demo und den hunderten von vermummten und behelmten Jugendlichen. Einige Leute verschaffen sich Zugang zur Temporärarbeitsagentur Manpower, die vollständig niederbrennt. Eine Truppe des Fernsehens wird angegriffen und aus dem Demozug vertrieben. Ein Arbeiter von FIAT freut sich auf einem Lastwagen über ein brennendes SUV und schreit: „Das restliche Benzin werden wir jetzt für was Gescheites brauchen!“ Eine Tankstelle wird niedergebrannt.</p>
<p>Die Polizei wird nun mit Feuerwerk angegriffen. Die Demo läuft in Richtung Platz San Giovanni, der Platz, der als Ziel des Marsches vorgesehen war. Ein Polizeiposten wird angegriffen, Kameras und Scheiben werden zerstört und „Carta-Bomben“ werden herein geworfen. Noch mehr brennende Autos und getrashte Banken. Zu diesem Zeitpunkt ist ein Teil der Demo schon angekommen, aber die Mehrheit noch unterwegs.</p>
<p>Die Polizei entscheidet, anzugreifen und die Demo in zwei Teile zu spalten. Das Resultat davon sind Kämpfe mit den Ordnungskräften, die mehrere Stunden dauern. Etliche Demonstranten schliessen sich den Aufständischen an, Tausende greifen die Polizei an, die es eindeutig nicht schafft, die Situation zu kontrollieren. Mehrere Male sind die Polizisten gezwungen, sich zurückzuziehen (sogar mit den Wasserwerfern!) unter den Angriffen der jugendlichen Vermummten, die Steine und Feuerwerk auf sie schmeissen. Ein gepanzertes Polizeifahrzeug brennt, Applaus in der Menge. Barrikaden werden errichtet und die sehr mobilen Aufständischen greifen auch ein Sitz des Verteidigungsministeriums an, der komplett von den Flammen zerstört wird.</p>
<p>Erst gegen 20 Uhr zerstreuen sich die Demonstranten, bauen aber hinter sich immer noch Barrikaden. Umnutzung urbanen Mobiliars und brennende Abfalleimer. Etwa 70 Verletzte, Demonstranten (wovon einer schwer an der Hand wegen einer Feuerwerksrakete) sowie Polizisten. Die Anzahl Verhaftungen ist im Moment noch nicht bekannt.</p>
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		<title>Demonstration zu den Verursachern tödlicher Politik in Schöneberg am 12.11. in Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 15:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeigewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus-Jürgen Rattay]]></category>
		<category><![CDATA[polizeiliche Todesschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Slieman Hamade]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bezirk Schöneberg sind mehrere Institutionen vertreten, die dafür verantwortlich sind wenn das staatliche Gewaltmonopol mit tödlicher Konsequenz umgesetzt wird. Mit einer Demonstration wollen wir auf diese Behörden hinweisen und zu einer Entsolidarisierung der Anwohner_innen mit den Repressionsorganen beitragen. Denn staatliche Gewalt ist in ihrer tödlichen Variante auf eine Kooperation der Bevölkerung angewiesen solange sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/02/still-not-loving-police.gif" rel="lightbox[5391]"><img class="alignright size-full wp-image-3298" title="Still not loving police - Fuck the Cops" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/02/still-not-loving-police.gif" alt="Still not loving police - Fuck the Cops" width="100" height="103" /></a>Im Bezirk Schöneberg sind mehrere Institutionen vertreten, die dafür verantwortlich sind wenn das staatliche Gewaltmonopol mit tödlicher Konsequenz umgesetzt wird. Mit einer Demonstration wollen wir auf diese Behörden hinweisen und zu einer Entsolidarisierung der Anwohner_innen mit den Repressionsorganen beitragen.<br />
Denn staatliche Gewalt ist in ihrer tödlichen Variante auf eine Kooperation der Bevölkerung angewiesen solange sie demokratisch erscheinen will.</p>
<p>Die Demonstration geht zunächst zum Polizeiabschnitt 42 in der Hauptstr. 45. Beamte dieser Wache haben am 28.Februar 2010 Slieman Hamade im Treppenhaus seiner elterlichen Wohnung in Schöneberg mittels Pfefferspray getötet.<br />
<span id="more-5391"></span>Slieman hatte einen Platzverweis nicht befolgt, die Ermittlungen wurden eingestellt. Beamte der gleichen Wache sind auch in zahlreichen anderen Fällen durch Mißhandlungen von Festgenommenen aufgefallen.</p>
<p>Anschließend geht es zum Polizeiabschnitt 41 in der Gothaer Str. Dieses Gebäude war vor dem Mauerfall eine der wichtigsten Polizeikasernen Westberlins. Von hier wurden viele Demonstrationen koordiniert, u.a. die bei der Klaus-Jürgen Rattay 1981 vor einen Bus getrieben und getötet wurde.<br />
Bis Mitte der 90er Jahre hatte auch die dortige Gefangenensammelstelle eine zentrale Bedeutung als Vorstation zur U-Haft in Moabit. Hier wurde sogar bis 1995 Abschiebehaft vollstreckt.<br />
In der Gesa Gothaer Str. sind mehrere Menschen auf ungeklärte Weise ums Leben gekommen, z.B. am 9.April 1993 ein 35jähriger Mann der wegen Raubes festgenommen wurde.</p>
<p>Direkt gegenüber befindet sich das Amtsgericht Schöneberg. Dieses Gericht ist in Berlin für die Anordnung von Abschiebehaft zuständig. Jeder Mensch der sich aus Verzweiflung in der Abschiebehaft selbst tötet, dort aus ungeklärten Gründen ums Leben kommt oder nach seiner Abschiebung spurlos verschwindet, wurde von einem Richter des AG Schöneberg in diese Situation gebracht. Vor einigen Jahren tat sich besonders Richter Lexer gegenüber der Presse als Rassist hervor.<br />
Was Dietrich Lexer dem Journalisten von der Berliner Zeitung sagte, strotzt vor rassistischen Stereotypen und Menschenverachtung: “Die Mongolen (so hat er gehört) lügen aus Spaß [...] Zentralafrikaner treten eher anmaßend auf. Bei einem Araber kommt man nie zu einem Ergebnis, weil unendlich palavert wird. Zigeunerinnen können auf Knopfdruck hyperventilieren.”<br />
Dietrich Lexer erzählte gegenüber der Berliner Zeitung von einer Nigerianerin, die in ihr Heimatland abgeschoben werden sollte.<br />
Dreimal hat sie sich in einem Linienflugzeug verzweifelt gewehrt, so dass der Pilot sie und die BGS-Beamten von Bord verwies. “Schließlich jedenfalls”, sagt Lexer, “wurde für 48.000 Euro ein Learjet gechartert. [...] Ich finde, man könnte dieser Frau im Linienflugzeug nur mal das Klebeband zeigen!”<br />
Dietrich Lexer sollte wissen, dass seit dem gewaltsamen Erstickungstod des Nigerianers Kola Bankole bei seiner Abschiebung im Jahre 1994 Knebel und alles, was die Atemwege behindern könnte, verboten ist.</p>
<p>Weiter gehts zum Kammergericht in der Elßholzstr. Das Kammergericht ist das höchste Gericht Berlins. Bis 1945 fanden hier die Sitzungen des Volksgerichtshof statt. Das Kammergericht entscheidet letztinstanzlich über Klageerzwingungsverfahren. Wenn also ein Polizeibeamter einen Menschen tötet und die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellt, ist eine Beschwerde zum Generalstaatsanwalt möglich. Lehnt dieser neue Ermittlungen ab folgt das Erzwingungsverfahren zum Kammergericht. So hat das Kammergericht die Ermordung von Klaus-Jürgen Rattay als straffreies Handeln gebilligt und auch in vielen anderen Fällen Ermittlungen gegen tödliche Polizeigewalt letztinstanzlich eingestellt. Aktuell klagt die Nebenklägerin im Fall Slieman Hamade vor diesem Gericht.</p>
<p>Vor den betreffenden Institutionen wollen wir auf deren mörderisches Treiben hinweisen und dazu aufrufen nicht mit diesen zusammen zuarbeiten sondern Konflikte ohne staatliche “Hilfe” zu lösen. Wer die 110 wählt, setzt eine Kette von Entscheidungen in Gang, die sich jeder Kontrolle entzieht und immer wieder Menschenleben fordert.</p>
<p>Die Demonstration endet vor dem Drugstore, wo es eine Soliparty gibt um die Familie Hamade bei den Prozeßkosten für die Nebenklage und Initiativen gegen tödliche Polizeigewalt finanziell zu unterstützen.</p>
<h3 style="text-align: center;">Demo am Samstag, 12.11.2011 um 19:00</h3>
<p style="text-align: center;">U-Bahnhof Kleistpark<br />
Berlin – Schöneberg</p>
<h4 style="text-align: center;">Infoveranstaltung zu tödlicher Polizeigewalt am Samstag, 12.11.2011</h4>
<p style="text-align: center;">um 21:30 im Drugstore, Potsdamer Strasse</p>
<h4 style="text-align: center;">Soliparty mit “Black Magreb Mafia”, “Lena Stoehrfaktor” und “MC Josh” am Samstag, 12.11.2011</h4>
<p style="text-align: center;">um 22:00 im Drugstore, Potsdamer Strasse</p>
<h3 style="text-align: center;">mehr Infos auf <a href="http://nojusticenopeace.blogsport.eu/" target="_blank">nojusticenopeace.blogsport.eu</a></h3>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/11/wir-vergessen-nichts-demo-plakat.jpg" rel="lightbox[5391]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/11/wir-vergessen-nichts-demo-plakat.jpg" alt="Wir vergessen nichts - Slieman Hamade Gedenken - Gemeinsam gegen tödliche Polizeigewalt - Demo am 12.11.2011 in Berlin" title="Wir vergessen nichts - Slieman Hamade Gedenken - Gemeinsam gegen tödliche Polizeigewalt - Demo am 12.11.2011 in Berlin" width="600" height="849" class="aligncenter size-full wp-image-5504" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kundgebung mit Konzert am Frauenknast Berlin-Pankow am 8. Oktober</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/kundgebung-mit-konzert-am-frauenknast-berlin-pankow-am-8-oktober</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/kundgebung-mit-konzert-am-frauenknast-berlin-pankow-am-8-oktober#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 22:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenknast]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Pankow]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kundgebung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 8. Oktober wird es vor dem Frauenknast in Berlin-Pankow eine solidarische Kundgebung mit einem Hip Hop-Konzert (Lena Stöhrfaktor und Tapete) geben. Veranstaltet wird dieses von der Berliner Antiknastgruppe Kiralina, die inhaftierte Frauen mit Knastpaketen unterstützen. Den Frauenknast Pankow findet ihr in der Arkonastraße 56, in der Nähe des S- und U-Bahnhof Pankow, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/10/Kundgebung-JVA-Pankow.jpg" rel="lightbox[5283]"><img class="alignright size-medium wp-image-5286" title="Kundgebung mit Konzert am Frauenknast Pankow am 8. Oktober" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/10/Kundgebung-JVA-Pankow-176x250.jpg" alt="Kundgebung mit Konzert am Frauenknast Pankow am 8. Oktober" width="176" height="250" /></a><em>Am Samstag, den 8. Oktober wird es vor dem Frauenknast in Berlin-Pankow eine solidarische Kundgebung mit einem Hip Hop-Konzert (<a href="http://www.myspace.com/lenastoehrfaktor" target="_blank">Lena Stöhrfaktor</a> und <a href="http://www.tapeteberlin.de/" target="_blank">Tapete</a>) geben. Veranstaltet wird dieses von der Berliner Antiknastgruppe Kiralina, die inhaftierte Frauen mit Knastpaketen unterstützen. Den Frauenknast Pankow findet ihr in der Arkonastraße 56, in der Nähe des S- und U-Bahnhof Pankow, los geht es um 14 Uhr.<br />
Am Abend wird es dann im New Yorck 59 in Berlin-Kreuzberg eine Soliparty für das feministische Antirepressionsbüro <a href="http://arapberlin.wordpress.com/" target="_blank">a.r.a.p.</a> geben.</em></p>
<h3 style="text-align: center;">Aufruf für die Kundgebung mit Konzert am Frauenknast Pankow</h3>
<p><strong>Kiralina</strong> gründete sich als Gruppe 1995, mit dem Ziel, Frauen im Knast zu unterstützen.<br />
Im Laufe der Jahre hatte die Gruppe immer wieder unterschiedliche Schwerpunkte, was jedoch kontinuierlich organisiert wurde, sind Knastpakete.<br />
<span id="more-5283"></span>Nach § 33 Strafvollzugsgesetz ist der Empfang eines Nahrungs- und Genussmittelpaketes zugelassen zu Weihnachten, zu Ostern und zu einem von dem Gefangenen zu wählenden weiteren Zeitpunkt im Jahr. Alle Gefangenen der Berliner Frauenknäste können ihre Pakete bei uns beantragen.<br />
Einerseits verschicken wir (durch Spenden) die Knastpakete, andererseits haben wir noch weitere Schwerpunkte gesetzt. Wir wollen uns mit dem Thema Knast auseinandersetzen, seine sichtbaren und sichtbaren Zwecke, Funktionen und Einflüsse offenlegen, weil wir die in der Gesellschaft fehlende gründliche Auseinandersetzung mit Knast und anderen Zwangsanstalten als einen gravierenden Mangel ansehen.<br />
Die Realität von Knästen wird an den Rand der Gesellschaft verdrängt, Haft wird tabuisiert und die Gefangenen werden isoliert.<br />
Wir finden es notwendig, genau diese Themen in die Öffentlichkeit zu bringen!<br />
Außerdem finden wir es wichtig die Bedeutung von Knast und Zwangsinstitution für die Gesellschaft zu thematisieren. Unsere Gesellschaft basiert auf diversen Ausschließungsprozessen, wobei Knast die Zuspitzung der sozialen Kontrolle darstellt.<br />
Mit der Situation der Frauen nach außen zu gehen, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und die Auseinandersetzung über das Thema Knast anzuregen ist uns aus all diesen Gründen wichtig.</p>
<p>Wir sehen diese Kundgebung mit Musik als Möglichkeit die Isolation der Gefangenen und die Tabuisierung von Knästen anzugreifen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Lassen wir uns nicht auf die staatliche Logik ein, dass es Menschen gibt die in den Knast gehören.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Für mehr Solidarität und Unterstützung für die Leute im Knast!!!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Für eine Gesellschaft ohne Knäste!!!</strong></p>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/10/Kundgebung-JVA-Pankow.jpg" rel="lightbox[5283]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5286" title="Kundgebung mit Konzert am Frauenknast Pankow am 8. Oktober" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/10/Kundgebung-JVA-Pankow.jpg" alt="Kundgebung mit Konzert am Frauenknast Pankow am 8. Oktober" width="575" height="816" /></a><br />
<a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/10/soliparty-für-arap.jpg" rel="lightbox[5283]"><img class="aligncenter size-full wp-image-5287" title="Soliparty für arap [against repression against prisons] am 8. Oktober im New Yorck 59" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/10/soliparty-für-arap.jpg" alt="Soliparty für arap [against repression against prisons] am 8. Oktober im New Yorck 59" width="575" height="817" /></a></p>
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		<title>Freiheit für Tobias-Demo am 29. September in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 21:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf linksunten.indymedia.org wurde ein Aufruf für eine Solidemo am kommenden Donnerstag, 29. September 2011, für den am Sonnabend Morgen festgenommen Tobias veröffentlicht. Er wird beschuldigt mehrere Luxuskarren flambiert zu haben. Mit dem gleichen Vorwurf saß er schon einmal vor zwei Jahren für einige Wochen hinter Gittern, aber musste dann entlassen werden, weil sich der Tatvorwurf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/07/jva-moabit-berlin.jpg" rel="lightbox[5242]"><img class="alignleft size-medium wp-image-858" title="JVA Moabit Berlin" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/07/jva-moabit-berlin-225x250.jpg" alt="JVA Moabit Berlin" width="135" height="150" /></a><em>Auf <a href="http://linksunten.indymedia.org/de/node/47688" target="_blank">linksunten.indymedia.org</a> wurde ein Aufruf für eine Solidemo am kommenden Donnerstag, 29. September 2011, für den am Sonnabend Morgen festgenommen Tobias veröffentlicht. Er wird beschuldigt mehrere Luxuskarren flambiert zu haben. Mit dem gleichen Vorwurf saß er schon einmal vor zwei Jahren<a title="Freiheit für Tobias – Tobi ist raus!" href="http://www.abc-berlin.net/freiheit-fuer-tobias" target="_blank"> für einige Wochen hinter Gittern</a>, aber musste dann entlassen werden, weil sich der Tatvorwurf nicht erhärten ließ. Unsere Solidarität gilt Tobi! Unsere Leidenschaft für die Freiheit, ist stärker als jeder Knast!</em></p>
<p>Am Samstag den 24.09.11 um 04:00 morgens wurde unser Freund und Genosse Tobias von den scheiß Bullen der Bundespolizei festgenommen. Sie werfen ihm vor, er hätte ein bis drei Luxuskarossen in Mitte angezündet und halten ihn nun in der JVA Moabit gefangen.<br />
<span id="more-5242"></span><br />
Wieder dieselbe Geschichte, eine schwarz gekleidete Person in der Nähe von in Flammen aufgehenden Luxusautos und die Bullen mit ihren vorgefertigten Annahmen und Vorurteilen sehen natürlich was sie sehen wollen.<br />
Schon einmal wurde Tobias mit dem Vorwurf der Brandstiftung an Autos festgenommen und musste wegen diesem repressiven Staat 43 Tage im Knast verbringen. Auch damals schon wurde festgestellt, dass es keine Beweise für die Brandstiftung gab und dass der Staat, z. B. mit einer zweiwöchigen Observation nach seiner Freilassung, rechtswidrig handelte. Damals agierte die Berliner Staatsanwaltschaft offen mit Rechtsbrüchen! Seine Meldeadresse wurde auch diesmal kurz nach der Festnahme durchsucht und die Bullen behaupten nun er würde woanders wohnen. Werden wie letztes Mal wieder willkürlich linke Hausprojekte durchsucht werden? Vor zwei Jahren wurde Tobias freigelassen, weil es schlichtweg keine Beweise gab. Sein Prozess begann letztendlich wegen lächerlichen 40 Servietten, die er angeblich in einem Burger King entwendet haben sollte. Was wird diesmal kommen? Hat er vielleicht eine Rolle Klopapier bei McDonalds mitgenommen?</p>
<p>Was geht hier eigentlich gerade Nacht für Nacht ab?<br />
650 Brandschutzbullen auf den Straßen Berlins und all das nur um zu verhindern, dass sich Menschen wehren gegen Nazipropaganda, Vertreibung aus „ihren“ Kiezen durch Menschen mit mehr Einkommen und generell gegen diesen Staat und jegliche Symbole des Kapitalismus. Doch genau diese Angriffe gegen all das werden niemals aufhören solange es noch existiert. Solange durch den Zuzug „Neureicher“ die Mieten in den Kiezen systematisch nach oben getrieben werden und dadurch versucht wird uns Menschen mit weniger Geld an die Ränder der Städte zu treiben. Solange werden wir uns weiter wehren und solange werden Nacht für Nacht weiter Autos den Flammen übergeben.</p>
<p>An die Bullen, die Presse und die Staatsanwaltschaft: macht euch doch nicht noch lächerlicher als ihr eh schon seid! Wann hat dieser Irrsinn ein Ende? Freiheit für Tobias! Nieder mit diesem Bullenstaat und seiner Knastgesellschaft!</p>
<h3 style="text-align: center;">Kommt alle zur Soli-Demo am 29.09.11 um 19:00.</h3>
<p>Wir treffen uns U-Bahnhof Turmstraße Berlin und gehen gemeinsam zur JVA Moabit um Tobi und alle anderen Gefangenen besuchen zu gehen und wenigstens einen kleinen lichten und solidarischen Moment in den tristen, grauen Knastalltag zu bringen.</p>
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		<title>Solidarität ist eine Waffe &#8211; Schreibt Sonja und Christian</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 20:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
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		<category><![CDATA[Solidaritätsaufruf]]></category>
		<category><![CDATA[Sonja Suder]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtguerilla]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 14. September werden Sonja und Christian in deutschen Knästen gefangengehalten, nachdem sie von Frankreich an Deutschland ausgeliefert wurden. Gegen beide bestand ein internationaler Haftbefehl wegen Mitgliedschaft in den Revolutionären Zellen (RZ) und die Beteiligung an mehreren Aktionen, die in deren Namen verübt wurden. In einem Artikel auf de.indymedia.org vom 19. September wurden ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Revolutionäre-Zellen.png" rel="lightbox[5181]"><img class="alignright  wp-image-5991" title="Revolutionäre Zellen" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2012/01/Revolutionäre-Zellen-230x250.png" alt="Revolutionäre Zellen" width="138" height="150" /></a>Seit dem 14. September werden <a title="Solidarität mit Sonja und Christian" href="http://www.abc-berlin.net/solidaritaet-mit-sonja-und-christian" target="_blank">Sonja und Christian</a> in deutschen Knästen gefangengehalten, nachdem sie von Frankreich an Deutschland ausgeliefert wurden. Gegen beide bestand ein internationaler Haftbefehl wegen Mitgliedschaft in den Revolutionären Zellen (RZ) und die Beteiligung an mehreren Aktionen, die in deren Namen verübt wurden.<br />
In einem Artikel auf <a href="http://www3.de.indymedia.org/2011/09/316311.shtml" target="_blank">de.indymedia.org vom 19. September</a> wurden ihre aktuellen Knastadressen verbunden mit dem Aufruf ihnen zu schreiben öffentlich gemacht. Wir schließen uns diesem Aufruf an und verweisen auf unseren Text &#8220;<a href="http://www.abc-berlin.net/gefangenenliste#gefangenen-schreiben" target="_blank">Wie schreibe ich Gefangenen?</a>&#8220;.</p>
<p style="text-align: center;"><em>Christian Gauger</em><br />
<em> JVA</em><br />
<em> Theodor Fliedner Str. 12</em><br />
<em> 34121 Kassel</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Sonja Suder</em><br />
<em> JVA Frankfurt III</em><br />
<em> Obere Kreuzäckerstr. 4</em><br />
<em> 60435 Frankfurt am Main</em></p>
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