Category “Demonstration”

Freiheit für ALLE Gefangenen! – Für eine konsequente Kritik und Praxis

Thursday, 3 November, 2011

sitzend und resigniertEin Text, der in Hamburg als Kritik am Auftakt einer Solidaritäts-Demonstration mit einem kurdischen Gefangenen verteilt wurde, an der sich auch autonome Gruppen beteiligten. Die Demo forderte die Freiheit für alle politischen Gefangenen und ging vor den Knast.
gefunden auf linksunten.indymedia.org

Freiheit für ALLE Gefangenen! -
Für eine konsequente Kritik und Praxis

Die letzte Zeit konnten wir hier in Hamburg aber auch anderenorts wieder von politischen Gefangenen und von Forderungen nach ihrer Freilassung hören. Wir mussten mit Erstaunen feststellen das anscheinend Debatten sowie Texte und Initiativen die es die letzten Jahre in Deutschland und anderenorts gab vollkommen an vielen vorbei gegangen sein müssen. Aber fangen wir wieder am Anfang an:
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Rom: Wenn die Empörung zu Wut wird

Sunday, 16 October, 2011

Brennende Bullenkarre in Rom am 15. Oktober 2011, anlässlich der Proteste gegen das Finanzkapital, im Rahmen des weltweiten Aktionstages der “Occupy“ BewegungAm Samstag, den 15. Oktober fanden weltweit unzählige Demonstrationen statt, welche nach dem Vorbild der in New York entstandenen Occupy-Bewegung, die Herrschaft des Kapital und der Banken kritisierten. Auch im deutschsprachigen Raum kam es zu vielen Demos und Platzbesetzungen, aber die Proteste blieben leider weitgehend auf einer legalistischen Ebene stehen. Ganz anders geschah es in Rom, wo sich die Wut der Leute in der Form zeigte, dass Banken eingehauen und Luxusläden geplündert wurden, Luxusautos Feuer fingen und die Bullen, die BeschützerInnen der herrschenden Ordnung, massiv angegriffen und vertrieben wurden. Auf linksunten.indymedia.org erschien dazu die Übersetzung eines Textes, welcher auf www.lereveil.ch zu finden ist.
Wir wünschen uns, dass auch hier die Leute, die ihre Wut auf die Strasse tragen, diese nicht runterschlucken und die Herrschenden und ihre BeschützerInnen in ihrer Gesamtheit angreifen und attackieren, und sich nicht auf die “bösen” Bänker, die uns das Geld rauben, beschränken. Es geht um mehr, es geht um die Freiheit, um die Idee einer anderen Welt, einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Eine Welt, die auf Solidarität und Selbstorganisierung aufgebaut ist und die Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. [Update 18.10.: Am 17.10. gab es über 100 Hausdurchsuchungen in ganz Italien]
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Demonstration zu den Verursachern tödlicher Politik in Schöneberg am 12.11. in Berlin

Sunday, 16 October, 2011

Still not loving police - Fuck the CopsIm Bezirk Schöneberg sind mehrere Institutionen vertreten, die dafür verantwortlich sind wenn das staatliche Gewaltmonopol mit tödlicher Konsequenz umgesetzt wird. Mit einer Demonstration wollen wir auf diese Behörden hinweisen und zu einer Entsolidarisierung der Anwohner_innen mit den Repressionsorganen beitragen.
Denn staatliche Gewalt ist in ihrer tödlichen Variante auf eine Kooperation der Bevölkerung angewiesen solange sie demokratisch erscheinen will.

Die Demonstration geht zunächst zum Polizeiabschnitt 42 in der Hauptstr. 45. Beamte dieser Wache haben am 28.Februar 2010 Slieman Hamade im Treppenhaus seiner elterlichen Wohnung in Schöneberg mittels Pfefferspray getötet.
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Kundgebung mit Konzert am Frauenknast Berlin-Pankow am 8. Oktober

Tuesday, 4 October, 2011

Kundgebung mit Konzert am Frauenknast Pankow am 8. OktoberAm Samstag, den 8. Oktober wird es vor dem Frauenknast in Berlin-Pankow eine solidarische Kundgebung mit einem Hip Hop-Konzert (Lena Stöhrfaktor und Tapete) geben. Veranstaltet wird dieses von der Berliner Antiknastgruppe Kiralina, die inhaftierte Frauen mit Knastpaketen unterstützen. Den Frauenknast Pankow findet ihr in der Arkonastraße 56, in der Nähe des S- und U-Bahnhof Pankow, los geht es um 14 Uhr.
Am Abend wird es dann im New Yorck 59 in Berlin-Kreuzberg eine Soliparty für das feministische Antirepressionsbüro a.r.a.p. geben.

Aufruf für die Kundgebung mit Konzert am Frauenknast Pankow

Kiralina gründete sich als Gruppe 1995, mit dem Ziel, Frauen im Knast zu unterstützen.
Im Laufe der Jahre hatte die Gruppe immer wieder unterschiedliche Schwerpunkte, was jedoch kontinuierlich organisiert wurde, sind Knastpakete.
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Freiheit für Tobias-Demo am 29. September in Berlin

Tuesday, 27 September, 2011

JVA Moabit BerlinAuf linksunten.indymedia.org wurde ein Aufruf für eine Solidemo am kommenden Donnerstag, 29. September 2011, für den am Sonnabend Morgen festgenommen Tobias veröffentlicht. Er wird beschuldigt mehrere Luxuskarren flambiert zu haben. Mit dem gleichen Vorwurf saß er schon einmal vor zwei Jahren für einige Wochen hinter Gittern, aber musste dann entlassen werden, weil sich der Tatvorwurf nicht erhärten ließ. Unsere Solidarität gilt Tobi! Unsere Leidenschaft für die Freiheit, ist stärker als jeder Knast!

Am Samstag den 24.09.11 um 04:00 morgens wurde unser Freund und Genosse Tobias von den scheiß Bullen der Bundespolizei festgenommen. Sie werfen ihm vor, er hätte ein bis drei Luxuskarossen in Mitte angezündet und halten ihn nun in der JVA Moabit gefangen.
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Solidarität ist eine Waffe – Schreibt Sonja und Christian

Monday, 19 September, 2011

Revolutionäre ZellenSeit dem 14. September werden Sonja und Christian in deutschen Knästen gefangengehalten, nachdem sie von Frankreich an Deutschland ausgeliefert wurden. Gegen beide bestand ein internationaler Haftbefehl wegen Mitgliedschaft in den Revolutionären Zellen (RZ) und die Beteiligung an mehreren Aktionen, die in deren Namen verübt wurden.
In einem Artikel auf de.indymedia.org vom 19. September wurden ihre aktuellen Knastadressen verbunden mit dem Aufruf ihnen zu schreiben öffentlich gemacht. Wir schließen uns diesem Aufruf an und verweisen auf unseren Text “Wie schreibe ich Gefangenen?“.

Christian Gauger
JVA
Theodor Fliedner Str. 12
34121 Kassel

Sonja Suder
JVA Frankfurt III
Obere Kreuzäckerstr. 4
60435 Frankfurt am Main

Sich von den Zwängen des Alltäglichen lösen…

Wednesday, 31 August, 2011

Sich von den Zwängen des Alltäglichen lösen...für die völlige Wiederaneignung unseres LebensAm 3. September wird es eine große Demonstration auf den Straßen Berlins geben, mit welcher der Protest gegen steigende Mieten, Luxussanierungen und -modernisierungen und der daraus resultierenden Verdrängung und Vertreibung in die Öffentlichkeit getragen werden soll.
Ein weiterer Aufruf zur Demo mit dem Titel “Sich von den Zwängen des Alltäglichen lösen…” ist in den letzten Tagen auf den Mauern der Stadt aufgetaucht.

Es ist offenkundig: die herrschende Ordnung befindet sich in einer tiefen Krise. Eigentlich wissen alle Bescheid, dass es so nicht weitergehen kann. Die Antwort der Politik auf die Probleme ist der soziale Angriff von Oben, ganz im Sinne des Kapitals und des Profits: alles für die Wirtschaft, nichts für den Menschen. Zumindest nicht für diejenigen, welche nicht die Privilegien der besitzenden Klasse genießen. Sozialabbau, Lohnkürzungen, prekäre Arbeitsverhältnisse und Arbeitslosigkeit sind die Konsequenzen die wir zu spüren kriegen. Gleichzeitig wird die Stadt verscherbelt. Großbauprojekte, Wohnraumsanierung und die Umgestaltung des öffentlichen Raums gehen einher mit Mieterhöhung, Verdrängung und sozialer Kontrolle. Der Urbanismus der modernen Zeit lässt jegliches Leben ersticken.
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Kundgebung nach polizeilichen Todesschüssen in Berlin

Tuesday, 30 August, 2011

Still not loving police - Fuck the CopsAm 24. August 2011 haben die uniformierten Helfer des Staates in Berlin-Reinickendorf eine Person erschossen. Die 53jährige Andrea H. soll mit laut Aussage der Bullen mit einem Messer auf sie losgegangen sein, als diese sie abholen wollten, um sie in die Psychiatrie zwangsweise einzuliefern. Und was machen die Bullen? Mal wieder den Abzug drücken, mal wieder das Leben eines Menschen beenden, so wie schon so viele andere zuvor auch.
Auf de.indymedia erschien am 29. August ein längerer Artikel mit weiteren Infos zu dem Vorfall.

Am Mittwoch, 31. August findet um 19:00 eine Kundgebung
vor dem Haus der Ermordeten statt

Senftenberger Ring 66, Märkisches Viertel, Berlin-Reinickendorf

Vom Kampf im Val Susa, von Sabotage und Distanzierungen…

Wednesday, 17 August, 2011

Brand im Bahnhof Tiburtina in Rom am 24. Juli 2011von an die Waisen des Existierenden

Am 24. Juli entfachte beim Bahnhof von Tiburtina in Rom ein riesiger Brand, den die Feuerwehr erst innert fünfzehn Stunden auslöschen konnte und der das nationale Eisenbahnnetz blockierte. Dieser Brand brach in einem Neubau auf einer Baustelle von einem der Hauptknotenpunkte des TAV-Eisenbahnnetzes aus. Angesichts der Schäden und der Schwierigkeit, die Ruinen zu analysieren, ging gleichsam der Verdacht über eine Anti-TAV Sabotage [TAV=Hochgeschwindigkeitszug], wie jener eines Kurzschlusses um. Selbstverständlich haben sich die Vertreter der Anti-TAV Bewegung ab dieser Mutmassung entrüstet. Diese Bewegung, von der stets so gutmütig behauptet wird, dass alles und alle nebeneinander auskommen…
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