+++Polizei-Razzia in der Villa Amalias in Athen+++ 8 Genoss_innen im Knast, darunter 2 Kieler_innen+++
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+++Polizei-Razzia in der Villa Amalias in Athen+++ 8 Genoss_innen im Knast, darunter 2 Kieler_innen+++
Die Ereignisse überschlagen sich in diesen Tagen in Griechenland. Während die Übergriffe auf MigrantInnen, deren Wohnhäuser und Läden durch Faschisten weiter gehen, zeigte sich die letzten Wochen und Monate immer wieder antifaschistischer Widerstand in Form von Demonstrationen, Flugblattaktionen und direkten Antworten. Vergangene Woche zeigte die Staatsmacht wieder einmal, auf wessen Seite sie steht.
Nachdem in Volos (29.9) ein Abgeordneter der faschistischen Partei Chrissi Avgi (Goldene Morgendämmerung) während einer Kundgebung am Wochenende vor den Augen der Polizei eine Waffe gegenüber protestierenden AntifaschistInnen zog, wollte man auf der Wache „aus Zeitgründen“ die Anzeige von Augenzeugen nicht aufnehmen.
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übernommen von linksunten.indymedia.org, vor einigen Wochen erschien ein solidarischer Aufruf
Während das Massaker in der Diaz-Schule und die Misshandlungn in der Polizeikaserne Bolzaneto faktisch straffrei bleiben, sollen die DemonstrantInnen für angebliche Sachbeschädigung bis zu 14 Jahre Knast absitzen.
Der erste Senat des italienischen Kassationsgerichtshof (die höchste Instanz im italienischen Gerichtswesen) hat soeben die Urteil gegen zehn angeklagte AktivistInnen teilweise bestätigt: Wegen der Kämpfe gegen den G8-Gipfel in Genua 2001 sollen zwei Personen bis zu 14 Jahre Knast absitzen. Drei haben für ihre mehrjährigen Knasturteile Strafnachlass von neun Monaten bis ein Jahr bekommen, während fünf nochmal in Berufung gehen können. Für die anderen ist das Urteil nicht mehr anfechtbar.
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Am 13. Juli wird das Kassationsgericht in Rom in letzter Instanz das Urteil des Prozesses gegen 10 GenossInnen für einen Teil der Zusammenstöße während dem G8 in Genua im Juli 2001 verkünden.
Die Angeklagten wurden vom Gerichtshof in Genua zu harten Strafen verurteilt, von 10 bis 15 Jahre ist hier die Rede – und jetzt im Juli werden diese Verurteilungen wahrscheinlich vollstreckt.
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Im Umfeld der NATO-Tagung am 20. und 21. Mai 2012 in Chicago, IL, USA wurden mehrere Anarchist_innen verhaftet. Ihnen werden die Planung und Vorbereitung militanter Aktionen gegen das Gipfeltreffen der weltweit größten Kriegstreiber vorgeworfen. Es gibt bis jetzt keine gesicherten Informationen von Freund_innen und/oder Weggefährt_innen, aber aufgrund der Notwendigkeit der Verbreitung von Informationen über die Tatsache der Verhaftungen soll dies ein erster Text dazu sein. In den nächsten Tagen mehr dazu…
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Am 16. Mai 2012 wäre Dennis “Jockel” in Berlin 30 Jahre alt geworden, doch wurde am 31.12.2008 von der Polizei getötet. Um Dennis zu gedenken findet am Mittwoch, 16. Mai eine Demonstration und ein Konzert unter anderem mit den Rappern Rebell und DRESK statt.
Lassen wir die Familie und Freunde von Dennis nicht allein – Solidarität ist unsere Waffe!
Gedenken am Mittwoch, 16. Mai: 18 Uhr | U-Bhf Hermannplatz
Gedenkfeier am Mittwoch, 16. Mai: 19 Uhr | Karl-Marx-Str. 131 -133
Luca Abbà stürzte am 27. Februar diesen Jahres von einem Strommasten im Susa-Tal ab, als die Bullen versuchten ihn dort runter zu holen. Er war darauf geklettert, um damit gegen die Räumung einer Hütte, die von NO TAV-AktivistInnen errichtet wurde, zu protestieren. Er befindet sich weiterhin im Krankenhaus, da er sehr schwer verletzt wurde bei dem Sturz. Im Susa-Tal geht unterdessen der Widerstand ungebrochen weiter. Auf linksunten.indymedia.org gibt es in regelmäßigen Abständen in deutscher Sprache, u.a. hier, hier und hier. Den Brief von Luca übernehmen wir von der Webseite des griechischen Übersetzungkollektivs ContraInfo.
In Berlin wird es in den nächsten Wochen eine Infoveranstaltung über den Widerstand gegen das TAV-Projekt geben. Achtet auf Ankündigungen.
Ein paar Wochen nach den Ereignissen in Clarea, am Montag, den 27. Februar 2012, scheint es mir angebracht, allen FreundInnen und GenossInnen, die mir nahe stehen, ein paar präzisere Informationen zu meinem Gesundheitszustand mitzuteilen.
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von Matthias Monroy, gefunden auf www.heise.de
Mit immer mehr Maßnahmen verfolgen EU-Institutionen grenzüberschreitende linke Bewegungen. Dem BKA haben es angebliche “Euro-Anarchisten” besonders angetan
Seit 2002 ist die EU-Polizeiagentur für die Verfolgung von Umwelt- und Tierrechtsaktivismus bekannt. Jetzt bekommt die Kriminalisierung internationaler politischer Kampagnen eine neue Facette: Eine Konferenz von Europol nimmt unter anderem verkehrspolitische und antirassistische Aktivisten aufs Korn. Um die Kompetenzen der Behörden zu erweitern, werden die Ausgeforschten mit Absendern von Briefbomben gleichgesetzt. Auch der EU-Geheimdienst ist mit von der Partie.
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von der Webseite des griechischen Übersetzungskollektivs Contra Info
Zwei Jahre nach dem Mord an dem anarchistischen Genossen Lambros Foundas, fand am Sonnabend, 10. März 2012, eine kämpferische Gedenkdemonstration statt [hier 1 , 2 sind einige Bilder von der Demo im März 2010].
Gegen 12 Uhr Mittags, begann auf dem Monastiraki Platz eine Kundgebung mit Lautsprecheranlage, die circa eine Stunde andauerte, bevor sich fast 1.000 Leute auf den Weg durch die zentralen Straßen Athens (Athinas Straße, Omonia Platz, Stadiou Straße, Syntagma, Amalias Allee, Othonos Straße, Panepistimiou Straße, Propyläen) machten, oft zogen sie dabei das Interesse der PassantInnen auf sich. Auf der gesamten Strecke waren unzählige Polizeieinheiten anwesend, während die OrganisatorInnen der Demo die essentiellen “Schutzmaßnahmen” zur Verfügung stellten.
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