Category “Redebeitrag”

Machtpoker im Gericht – Mit dem Bus der Solidarität nach Frankfurt

Tuesday, 18 December, 2012

Freiheit und Glück für Sonja und Christian vorm KnastAm 14. Dezember fuhr ein Bus von Berlin nach Frankfurt/Main zum Prozess gegen Sonja und Christian. Es ging darum, kollektiv den Prozess zu besuchen und sich solidarisch zu zeigen.

Pünktlich um 9:00 Uhr sollte die Gerichtsverhandlung beginnen. Rund um das Gerichtsgebäude standen Bereitschaftsbullen, eine Maßnahme, die bisher nicht üblich war. Schon in der Woche vor dem Termin hatte der „Bus der Solidarität“ in der Gerichtskantine die Runde gemacht. Bevor die Verhandlung losging, mussten die rund 40 Aktivist_innen aus Berlin und einige Unterstützer_innen aus anderen Städten den Sicherheitscheck durchlaufen. Alle wurden einzeln abgetastet, außer Zettel und Stift durften wir nichts mitnehmen. Als Christian Gauger und wenig später Sonja Suder den Gerichtssaal betraten, brodelte Applaus auf und solidarische Grüße überquerten die Glasscheibe, die den Verhandlungsraum vom Zuschauerraum trennt. Read the rest of this entry »

Gruß an unsere Freund*innen und Genoss*innen –

Tuesday, 20 November, 2012

Solidarity with all prisoners - Free them all!die heute nicht unter uns sein können – auf der Abschlußkundgebung der Demonstration „Mietenwahnsinn stoppen“ und im Rahmen der Veranstaltung „25 Jahre Barrikadentage“ am 10. Nov. 2012 vor den ehemals besetzten Häusern in der Hafenstraße.

Wir wollen an dieser Stelle auch unsere Freund*innen und Genoss*innen grüßen, die heute nicht unter uns sein können.
Das sind u.a.
Burkhard Garweg, Daniela Klette und Volker Staub.
Burkhard hat hier in der Hafenstraße gewohnt, Daniela und Volker waren oft – auch über längere Zeit – hier und sie waren an vielen Diskussionen und Aktionen beteiligt. Read the rest of this entry »

Zu Nazis und der “Todesstrafe für Sexualverbrecher”

Saturday, 6 August, 2011

Antifaschistische Aktion - ACABIn den letzten Monaten gab es immer mal wieder Demos und Kundgebungen von Neonazis, mehrere Male auch in Zusammenarbeit mit bürgerlichen Kreisen, auf welchen die “Todesstrafe für Sexualverbrecher” gefordert wurde. Diese Kampagne der Nazis dürfte leider auf viel Masseneinverständnis stoßen. Deshalb erscheint es auch als notwendig (u.a. bei den Gegendemos) gegen diese Hetze zu argumentieren. Die Nazis werden wir so nicht beeinflussen. Aber vielleicht ein paar Menschen am Straßenrand. Gerhard vom Autonomen Knastprojekt Köln hat dazu einen Flyer geschrieben:

Nazis lösen keine Probleme – sie sind ein Problem

Diese Gesellschaft hat ein Gewaltproblem. Jede vierte Frau wird Opfer von häuslicher Gewalt. Jedes vierte Mädchen und jeder achte Junge wird sexuell mißbraucht. Hinter diesen Millionen Opfern stehen natürlich zumindest Hunderttausende von Tätern. Sollen die nun alle aufgehängt, oder zumindest lebenslang weggesperrt werden? Fraglich, ob es für ersteres in Deutschland überhaupt genug Bäume gäbe. Für die Wegsperrlösung bräuchten wir einen Knast in der Größe einer Großstadt.
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Redebeitrag zur Demo wegen dem Tod von Sliman Hamade

Saturday, 5 March, 2011

Still not loving police - Fuck the CopsIn den Nachmittagsstunden des 5. März versammelten sich in Berlin über 300 Personen, um gegen Polizeigewalt zu demonstrieren und wegen des Todes von Sliman Hamade, der vor einem Jahr nach einem Polizeieinsatz starb, ihre Wut auf die Strasse zu tragen.

Unser Redebeitrag:

Die Polizei – dein Freund und Helfer?

Obwohl ständig versucht wird uns solch ein Bild zu verkaufen, stellt die Wirklichkeit die Dinge anders dar. Denn für wie viele von uns entspricht es tatsächlich der Realität, dass die Herren und Damen in Uniform dafür da sind um uns zu beschützen?
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Redebeitrag zur Demo in Solidarität mit Dennis und allen Opfern von Polizeigewalt

Sunday, 12 July, 2009

Still not loving police - Fuck the CopsÜber 200 solidarische Personen versammelten sich am Abend des 11. Juli in Berlin-Neukölln zu einer Demonstration im Gedenken an Dennis und alle Opfer von Polizeigewalt. Einen Demobericht gibt es auf de.indymedia.org und Fotos unter pm_cheung und Kietzmann. Hier der Redebeitrag von unserer Seite:

Redebeitrag von Anarchist Black Cross Berlin
zur Demo in Solidarität mit Dennis und allen Opfern von Polizeigewalt

Wieder einmal sind wir gezwungen einen weiteren Namen auf der endlosen Liste derjenigen einzutragen, die durch die Hand von Bullen ums Leben gekommen sind.

Wieder einmal ist ein Mensch durch die Kugeln aus den Waffen und durch Gewaltanwendung von Polizeibeamten gestorben.
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Redebeitrag auf der Kundgebung vor dem Knast in Berlin-Moabit am 5. Juni

Friday, 5 June, 2009

Wir sind heute hier vor dem Knast in Moabit versammelt, um unsere Solidarität mit den Menschen zu zeigen, die am 1. Mai verhaftet worden sind und seitdem hinter diesen grauen Mauern auf der anderen Straßenseite festgehalten werden.
Sie wurden im Laufe des gesamten Tages und während der Auseinandersetzung mit der Polizei eingesackt, aufgrund der Anschuldigung sich daran beteiligt zu haben. Dieses Jahr gab es die heftigsten Konfrontationen wie schon seit vielen Jahren nicht mehr und die Polizei wurde von Anfang an offensiv von der Demo verwiesen.
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Redebeitrag am 1. Mai zum Hungerstreik von Amadeu Casellas

Monday, 4 May, 2009

Zur Situation des sich im Hungerstreik befindenden spanischen Anarchisten Amadeu Casellas

Seit dem 20. April befindet sich Amadeu in einem unbefristeten Hungerstreik, mit welchem er Vollzugslockerungen und schlussendlich seine Freilassung erreichen will. Bereits im letzten Sommer trat er in einen Hungerstreik, welchen er nach 76 Tagen beendete, nachdem ihm von Seiten der Knastleitung Lockerungen und Vorbereitungen für die Entlassung versprochen wurden. Diese Versprechen wurden überhaupt nicht erfüllt, stattdessen wurde er ständig vertröstet, dass es bald losgehen würde. Hinzu kommt, dass die Staatsanwalt neu erfundene Anschuldigung aufgebracht hat, wonach er Drogen in den Knast geschmuggelt haben soll. Mit dem neuen Verfahren soll ein weiterer Verbleib im Knast gerechtfertigt werden. Read the rest of this entry »

Solidarität mit allen Inhaftierten des Nato-Protestes

Sunday, 12 April, 2009

Am 11. April fand in Berlin vor der französischen Botschaft eine Kundgebung in Solidarität mit den Inhaftierten der Proteste gegen den NATO-Geburtstag statt, Bericht auf de.indymedia.org. Aktuelle Infos gibt es unter http://breakout.blogsport.de/. Der Redebeitrag von ABC Berlin:

Solidarität mit allen Inhaftierten des Nato-Protestes

Der Staat hat mal wieder seine Krallen ausgefahren gegen diejenigen, die sich gegen die herrschenden Verhältnisse gestellt haben. Am letzten Wochenende fanden in Straßburg und Baden-Baden die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Jubiläum des Militärbündnisses NATO statt. Die Proteste waren vielfältig und entschlossen. Hierbei kam es zu willkürlichen Ingewahrsamnahmen und Verhaftungen sowie teils schweren Verletzungen auf Seiten der Demonstrant_innen…
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Die Revolte verbreiten!

Wednesday, 14 January, 2009

Wir wünschen uns, dass eine Debatte über den Aufstand in Griechenland auch hier geführt werden wird – natürlich jenseits jeglicher Versuche von Parteien, sog. Intellektuellen oder Reformist_innen die Revolte zu führen und sich zu vereinnahmen. Das beste Beispiel für eine solche Vereinnahmung ist eine Veranstaltung im Junge Welt Haus in Berlin mit Beteiligung der KKE, die griechische kommunistische Partei, denn diese Partei ist eine der größten Feinde dieser Revolte und der dortigen selbstorganisierten Bewegung – wird hier jedoch eingeladen um darüber zu sprechen. Wir dürfen unsere Freude über die Ereignisse in Griechenland nicht verheimlichen sondern müssen sie offensiv öffentlich ausdrücken. Wir hoffen, dass viel mehr Leute das Wort ergreifen werden oder auf andere Art und Weise ihrer Solidarität Ausdruck verleihen werden.

ABC Berlin

Am Samstag, den 6. Dezember erreichte uns die Nachricht, dass die griechischen Bullen einen 16jährigen Genossen erschossen haben.
Sofort brach in Griechenland der Aufstand los: vor allem in Athen, aber auch in allen anderen griechischen Städten gingen und gehen immer noch Menschen auf die Straße, um die einzige Antwort auf ein solches Ereignisse geben zu können und zwar die der direkten Aktion.
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