Free Primbo!

Nach den “Tu mal wat”-Aktionstagen ist eine Person wegen Hausbesetzung und Identitätsverweigerung in Untersuchungshaft. Macht Soliaktionen und zeigt euch solidarisch!

Infos für Briefe an Primbo:
Adresse: An Primbo // unbekannte Person, 533/19/9
JVA Lichtenberg
Alfredstraße 11
10365 Berlin

Absender*in: „Spitzname“, c/o Kalabalik, Reichenberger Straße 63, 12055 Berlin


Zu beachten: Schreibt auf den Briefumschlag „Eigentumsvorbehalt“, fasst den Brief und den Umschlag im Idealfall mit Handschuhen an (Einweghandschuhe immer 2-lagig) und schreibt keine persönlichen Infos wie euren Namen oder eure Adresse drauf. Die Bullen sollen so wenig Infos über uns sammeln können wie möglich.
Damit Primbo euch evtl. antworten kann, packt Papier und einen frankierten Briefumschlag mit der Adresse des Kalabalik und eurem Pseudonym beschriftet in den Brief.
Antworten von Primbo an euch können im Kalabalik immer freitags von 18-19 Uhr abgeholt werden, ab Mitte Oktober freitags 14-19 Uhr und sonntags 15-19 Uhr.

Liebig34 Razzia: Die DNA-Sammelwut geht weiter

Am Morgen des 20.07.2019 kam es im anarcha-queer-feministischen Hausprojekt Liebig34 zu einer Razzia durch das LKA 5.21. Den Ablauf der Razzia hat die Liebig34 in einem Statement direkt nach der Razzia festgehalten.

Was sofort auffällt, ist dass das Ziel der Razzia offensichtlich darin bestand, möglichst umfangreiche DNA-Spuren und Fingerabdrücke in den durchsuchten Räumen einzusammeln. Continue reading

Die drei Heinis

Im Herbst 2017 gab es eine Video-Kundgebung bei welcher drei Aktivist*innen festgenommen wurden (https://de.indymedia.org/node/32091). Ihnen wird in jeweils unterschiedlicher Zusammenstellung versuchte Gefangenenbefreiung, Körperverletzung, tätlicher Angriff, Widerstand und Landfriedensbruch vorgeworfen. Für aktuelle Informationen und Prozesstermine checkt regelmäßig de.indymedia.org.

außerdem: Reflektion zum ersten Prozess (https://de.indymedia.org/node/34263)

Dem Datensammelfetischismus der Behörden entschlossen entgegentreten

Der Datensammelfetischismus der Behörden nimmt von Monat zu Monat zu und es scheint, dass Widerstand dagegen kaum stattfindet. Es gibt aber Betroffene, welche ihre DNA abgeben sollen und anstatt den Befehlen der Behörden zu gehorchen, ihre Situation öffentlich machen und (unter anderem allein schon damit) den Behörden den Mittelfinger zeigen. So ein Beispiel haben wir auf de.indymedia.org gefunden: https://de.indymedia.org/node/33756.

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