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	<title>Anarchist Black Cross Berlin</title>
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		<title>Amadeu Casellas ist frei!</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 15:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amadeu Casellas Ramon]]></category>

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		<description><![CDATA[Der anarchistische Gefangene Amadeu Casellas wurde nach über 24 Jahren hinter Gittern am 9. März aus der Haft entlassen. Der Gefängnisdirektor sah aufgrund der Petitionen und Klagen der Anwälte ein, dass Amadeu seit acht Jahren zu unrecht im Knast sass und ordnete die sofortige Freilassung an. Die Haftstrafe bekam Amadeu für Banküberfälle, mit denen er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/03/arton50.jpg" rel="lightbox[2039]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/03/arton50-233x250.jpg" alt="" title="amadeu casellas libertad" width="149" height="160" class="alignleft size-medium wp-image-2040" /></a>Der anarchistische Gefangene Amadeu Casellas wurde nach über 24 Jahren hinter Gittern am 9. März aus der Haft entlassen. Der Gefängnisdirektor sah aufgrund der Petitionen und Klagen der Anwälte ein, dass Amadeu seit acht Jahren zu unrecht im Knast sass und ordnete die sofortige Freilassung an. Die Haftstrafe bekam Amadeu für Banküberfälle, mit denen er Streik und Aufstände unterstützen wollte. In den Jahren 2008 und 2009 trat er in lange Hungerstreiks, welche seinen Willen für die Freiheit und seinen erbarmungslosen Kampf unterstützen sollten. Seine Unterstützung galt immer allen Gefangenen und sein Kampf bezog sich auf eine kompromisslose Ablehnung aller Knäste. Er beteiligte sich auch am mehreren Aufständen in Haft.</p>
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		<title>Thomas Meyer-Falk: Prozess um Bush-Besuch-Kosten vertagt</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hätte am Freitag, 05. März endlich vor dem Verwaltungsgericht Schwerin ein Prozess um die Kosten für den Besuch des US-Präsidenten Bush 2006 stattfinden sollen (&#8212;> Text vom 11. Februar 2010).
Nachdem sich die Presse redlich für die Sache interessierte, setzte der Richter am 03.03.2010 kurzerhand den Termin ab.
Das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern legte nämlich zwei Landtagsdrucksachen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" rel="lightbox[2021]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" alt="faust-durchs-gitter" title="faust-durchs-gitter" width="115" height="120" class="alignleft size-full wp-image-662" /></a>Eigentlich hätte am Freitag, 05. März endlich vor dem Verwaltungsgericht Schwerin ein Prozess um die Kosten für den Besuch des US-Präsidenten Bush 2006 stattfinden sollen (&#8212;> <a href="http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-prozess-wegen-bush-besuch-2006" target="_blank">Text vom 11. Februar 2010</a>).<br />
Nachdem sich die Presse redlich für die Sache interessierte, setzte der Richter am 03.03.2010 kurzerhand den Termin ab.</p>
<p>Das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern legte nämlich zwei Landtagsdrucksachen von 2007 und 2008 vor, welchen ich angeblich die von mir angeforderten Informationen entnehmen könne. Dies schien dem Richter einsichtig. Zudem war ihm unklar, wie ich, sollte ich denn obsiegen, die Kopiekosten des Landes würde zahlen können. Eine Frage, die den Richter schlicht nichts angeht. Jedenfalls konnte, da ich in Haft sitze, keine Vorabverständigung zwischen mir und meinem Anwalt, <a href="http://www.die-verteidiger.de" target="_blank">Rechtsanwalt Stefan Schulz</a>, Schwerin kurzfristig erfolgen, so dass der Anordnung des Richters, die mündliche Verhandlung abzusetzen, erst mal nichts entgegen zu setzen war.<br />
<span id="more-2021"></span><br />
Die Landtagsdrucksachen, dies zur Sache, sind wenig aussagekräftig, zumal sie lediglich „circa“-Angaben enthalten und ich gerne die Originalrechnungen selbst sehen möchte, so wie es das Informationsfreiheitsgesetz vorsieht. Insofern ist der Anspruch auf Zugang zu den Informationen kein Gnadenakt, sondern stellt einen Rechtsanspruch dar.</p>
<p>Thomas Meyer-Falk<br />
c/o JVA – Z. 3113<br />
Schönbornstr. 32<br />
D-76646 Bruchsal</p>
<p><a href="http://freedom-for-thomas.de/thomas/" target="_blank">www.freedom-for-thomas.de</a><br />
<a href="http://www.freedomforthomas.wordpress.com" target="_blank">www.freedomforthomas.wordpress.com </a></p>
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		<title>Thomas Meyer-Falk: Knast und Renitenz – drei Beispiele</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-knast-und-renitenz-%e2%80%93-drei-beispiele</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thomas Meyer-Falk]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in einem Gefängnis sitzt, hat mitnichten ein solch süßes Leben, wie es beispielsweise BILD immer wieder gerne zeichnet. Vielmehr sind Gefangene zahlreichen Pressionen ausgesetzt; heutzutage eher psychischer, denn physischer Natur. Das heißt, die körperliche Misshandlung ist die Ausnahme, dafür empfinden Gefangene vielfach Handlungen der Anstaltsmitarbeiter/innen als psychische Gewalt.
Wohlgemerkt, hier geht es um die Wahrnehmung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" rel="lightbox[2019]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" alt="faust-durchs-gitter" title="faust-durchs-gitter" width="115" height="120" class="alignleft size-full wp-image-662" /></a>Wer in einem Gefängnis sitzt, hat mitnichten ein solch süßes Leben, wie es beispielsweise BILD immer wieder gerne zeichnet. Vielmehr sind Gefangene zahlreichen Pressionen ausgesetzt; heutzutage eher psychischer, denn physischer Natur. Das heißt, die körperliche Misshandlung ist die Ausnahme, dafür empfinden Gefangene vielfach Handlungen der Anstaltsmitarbeiter/innen als psychische Gewalt.</p>
<p>Wohlgemerkt, hier geht es um die Wahrnehmung auf Seiten der Insassen/innen, ob eine solche Misshandlung von den auf Seiten der Anstalten handelnden Personen beabsichtigt ist, vermag ich nicht zu beurteilen.<br />
<span id="more-2019"></span><br />
Inhaftierte nehmen es schon als alltäglich hin, dass die Anstalten in Schriftsätzen (sei es im Rahmen von gerichtlichen Klagen oder die Entlassung auf Bewährung betreffend) einem advocatus diaboli (= Anwalt des Teufels) gleich, die tatsächlichen oder vermeintlichen negativen Seiten des Betreffenden hervorheben. Pro soziales Engagement wird wahlweise gar nicht erwähnt, oder aber negativ konnotiert: Engagiert sich ein Gefangener ehrenamtlich (z.B. im Sportbereich der Anstalt), fällt dies gerne mal unter den Tisch, oder wenn es denn erwähnt wird, dann mit der Wertung, der Betreffende wolle wohl durch solchen Einsatz eine subkulturelle Machtposition erringen, oder sich selbst darstellen.</p>
<p>Alles Gauner – oder was?</p>
<p>Ein Gefangener, der auf Mitgefangene, die über keine Angehörigen verfügen, die ihnen Geld zuwenden, hat Gelder einzahlen lassen, um dann den hierdurch ermöglichten Einkauf von Lebensmitteln zu teilen, liest in einer Stellungnahme der JVA Bruchsal an das Landgericht Karlsruhe – im Rahmen eines Verfahrens über seine vorzeitige Entlassung &#8211; :<br />
„Kleine Gaunereien werden gelegentlich sichtbar, z.B. hat er Kontakt mit Gefangenen, die keine Angehörigen haben und mit denen er – brüderlich teilend – versucht, zusätzliche Einzahlungen für Weihnachtspakete zu organisieren“.</p>
<p>Immerhin, das „brüderlich teilend“ wird noch erwähnt, aber durch die vorangegangene Wendung der „kleinen Gaunerei“, in die Nähe kriminellen Tuns gerückt. In was für einer Absicht wohl?</p>
<p>Veränderter Blickwinkel</p>
<p>Oder Uwe K., lange Jahre in Haft, vermochten ihn, einen wahren Künstler, auch noch so massive Disziplinarversuche der JVA nicht dazu zu bewegen, von seinem Lebensinhalt, dem Tätowieren zu lassen. Für die JVA Bruchsal stellte dieses beharrliche Vorgehen ein schwerwiegendes Indiz für künftiges kriminelles Verhalten dar (nach der simplifizierenden Logik: Wer sich nicht an die Knasthausordnung hält, wird auch Gesetze nicht achten und deshalb Verbrechen begehen). Dem Landgericht Karlsruhe war diese Anstaltslogik allzu simpel und sie entließ den Gefangenen in Freiheit. Sie tat das, was auch das JVA-Personal hätte tun können, sie veränderte den Blickwinkel: „Dass der Verurteilte ein hohes Verantwortungsbewusstsein gegenüber der körperlichen Unversehrtheit seiner Mitmenschen hat, hat sich (paradoxerweise) gerade auch in seinen zahlreichen verbotenen Tätowierungen (&#8230;) gezeigt. (Der Verurteilte) verstand es, sich eine Ausrüstung zu konstruieren, die beim Tätowieren das Verletzungsrisiko gering hält (und) er habe stets auf Hygiene und die Desinfektion von Geräten und Kunden“ geachtet.</p>
<p>Darfs noch ein Kübel Müll sein?!</p>
<p>Über Gerd T. berichtete ich schon an anderer Stelle (z.B. <a href="http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-nachrichten-aus-dem-strafvollzug-august-2009" target="_blank">Tortenringaffäre</a>) und es gibt nichts Gutes über den Fortgang der Auseinandersetzung zu berichten. Der für ihn zuständige JVA-Jurist Paukner, seines Zeichens Oberregierungsrat, fühlte sich nun bemüßigt, in einem Schriftsatz an das Landgericht, &#8211; dort hat T. Klage erhoben, da man ihm aus seiner Sicht ungerechtfertigter Weise einige Frischhaltedosen aus seinem Haftraum entfernt hatte -, auf immerhin sechs Seiten ein möglichst schlechtes Bild von Gerd T. zu zeichnen. Nun zählt T. zu jenem Typus Gefangener, der – nach vielen Jahren der Haft – einen merkbaren Drang zu Sauberkeit auslebt, d.h. die Zelle wird penibel sauber gehalten, alles hat seinen sorgfältig bestimmten Platz.<br />
Alles in allem ist die Zelle, auch angesichts der vielen Haftjahre, eher karg ausgestattet.</p>
<p>Dies muss man vorausschicken, um zu verstehen, wie perfide (=gemein) es ist, wenn besagter Paukner dem Gericht mitteilt, man habe die 5 (!) kleinen Frischhaltedosen und eine (!) leere Tabakdose sofort aus der Zelle des T. entfernen müssen, bevor dieser „aufgrund seiner dissozialen Persönlichkeitsstruktur seinen Haftraum gänzlich zugemüllt“ habe.</p>
<p>In vergleichbarem Stil und Wortwahl ging es über sechs Seiten.<br />
Was solls?! So wird mancher vielleicht sagen. Papier ist geduldig. Aber wer als Gefangener solche Schriftsätze dann regelmäßig liest und immer und immer wieder richtig stellen, erklären, erläutern muss, dessen Nerven leiden.<br />
Er hätte die Wahl, was ihm, so berichtete er zumindest, durch die Blume bedeutet worden sei, seine juristische Wehrhaftigkeit einzustellen, was dann dazu führen könne, dass man nicht mehr so rigoros ihm gegenüber sei.<br />
So etwas läuft in einer totalen Institution wie dem Strafvollzug alles recht subtil. Der Beamte, der diese Andeutungen machte, würde, als Zeuge benannt, eine solche Aussage in Abrede stellen – und ein Insasse ist nun mal per se in Augen Dritter kein „guter Zeuge“.</p>
<p>Schlusswort</p>
<p>Wer heute darauf wartet, dass Gefangene blutende Platzwunden vorweisen können, um zu dokumentieren, wie es ihnen hinter den Mauern ergeht, wird meist vergeblich warten. Die Methoden heute sind klinisch, sauber, hinterlassen keine sichtbaren Spuren, alles „rechtsstaatlich“ korrekt, ordentlich!</p>
<p>Thomas Meyer-Falk<br />
c/o JVA – Z. 3113<br />
Schönbornstr. 32<br />
D-76646 Bruchsal</p>
<p><a href="http://freedom-for-thomas.de/thomas/" target="_blank">www.freedom-for-thomas.de</a><br />
<a href="http://www.freedomforthomas.wordpress.com" target="_blank">www.freedomforthomas.wordpress.com </a></p>
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		<title>Neue Ausgabe der Entfesselt fertig!</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/neue-ausgabe-der-entfesselt-fruehjahr-10</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 18:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anarchismus]]></category>
		<category><![CDATA[Entfesselt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue Ausgabe unseres Antiknastinfos Entfesselt ist fertig und steht zum &#8211;> Download ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/03/entfesselt-fruehjahr-2010-cover.jpg" rel="lightbox[2001]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/03/entfesselt-fruehjahr-2010-cover-176x250.jpg" alt="" title="entfesselt-fruehjahr-2010-cover" width="176" height="250" class="alignleft size-medium wp-image-2006" /></a>Die neue Ausgabe unseres Antiknastinfos Entfesselt ist fertig und steht zum <strong>&#8211;> <a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/entfesselt/entfesselt-fruehjahr-2010.pdf">Download</a> <--</strong> bereit. </p>
<p style="text-align: center;"><strong>Aus dem Vorwort:</strong></p>
<p>Der Winterschlaf ist vorbei und wir haben den schlimmsten Winter seit Jahrzehnten überlebt, um nun wieder bei euch zu sein. Die Entfesselt erscheint nun – wie angekündigt – im mehr oder weniger dreimonatigen Rhythmus und in erhöhter Auflage. Trotz der eisigen Kälte sind sowohl hier in Deutschland wie auch an vielen anderen Orten Rebell_innen aktiv geblieben und haben sich wärmende Momente in der Zerstörung der ausbeuterischen Verhältnisse gesucht.<br />
&#8230;<br />
<span id="more-2001"></span>Eines der interessantesten Ereignisse der letzten Monate ist sicherlich der internationale Hungerstreik gewesen, zu dem der Genosse Gabriel Pombo da Silva aufgerufen hatte und der von vielen Menschen auf beiden Seiten der Mauern aufgegriffen wurde.<br />
&#8230;<br />
Besonders am Herzen liegt uns die Situation von Christos Stratigopoulos und Alfredo Bonanno. Alfredos Gesundheitszustand ist weiterhin derart bedrohlich, dass seine Freilassung unweigerlich ist. Leider hielten sich Solidaritätsbekundungen ihm gegenüber bis jetzt in Grenzen<br />
&#8230;</p>
<hr SIZE=2>
<p style="text-align: center;"><strong>Aus dem Inhalt:</strong></p>
<p style="text-align: right;">
Der internationale Hungerstreik vom 20.12.09 bis zum 1.1.10 und die eröffnete Debatte über Informalität<br />
Über den internationalen Hungerstreik<br />
Gabriel Pombo da Silva: An die GenossInnen von Presxs a la kalle<br />
Marco Camenisch: Solidarität des in Schweden inhaftierten anarchistischen Gefangenen Jonatan<br />
Gabriel Pombo da Silva: Über die Informalität<br />
Gabriel Pombo da Silva: Die Offensive geht voran&#8230;<br />
Eine Chronologie der aktiven Solidarität mit dem internationalen Hungerstreik<br />
Solidarität mit Alfredo Bonanno und Christos Stratigopoulos<br />
Für einen Kampf gegen alle Formen der Einschliessung<br />
Zu den Verhaftungen in Berlin &#8211; Mitte Februar 2010<br />
Gedichte von „Tyler Springfield“<br />
Wir wollen den Scheiss nicht<br />
Solidarität mit den zwei inhaftierten kurdischen Genossen!<br />
Über schießwütige Bullen und Kugeln die treffen<br />
Anklage gegen zwei Personen wegen brennenden Autos in der Schweiz<br />
Laurynas Mogila: Ich bin kein Deutscher, aber hier in Haft!<br />
Einige Gedanken aus Moabit<br />
Texte von Thomas Meyer-Falk<br />
Jock Palfreeman in Bulgarien zu 20 Jahren Haft verurteilt &#8211; Selbstverteidigung ist kein Angriff<br />
Verhaftungen nach direkter Gegenwehr gegen ein faschistisches Konzert in Italien<br />
Gedanken von Jonatan aus dem Knast in Vestervik<br />
Es liegt an uns zu spielen<br />
Facetten staatlicher Repression in Chile<br />
Kommuniqué von Marcelo Villaroel, einen Monat nach seiner Auslieferung nach Chile<br />
Die anarchistische Genossin Tamara wurde in Spanien verhaftet<br />
Frankreich: Prozess bzgl. Brandstiftung von Vincennes &#8211; Solidaritätsaktionen<br />
Italien: Zum Prozess der Anarchisten von Lecce<br />
Gabriel Pombo Da Silva: Über den Tod von Diana…<br />
Irland: Gefangene fordern ihre Rechte<br />
An wen richten wir uns?<br />
Kundgebungen zur Freilassung der Militanten aus Action Directe<br />
Update zu den Ermittlungen gegen die „Conspiracy of the Cells of Fire“<br />
Bericht aus der Hölle des griechischen Frauentraktes des „Petrou Ralli“-Knastes für MigrantInnen<br />
Spartakus ist zurück. Es lebe Spartakus! – Revolte in Rosarno (Italien)<br />
Gefangenenliste<br />
Dokumentation direkter Aktionen gegen Staat und Knast<br />
Anarchistische Gefangene in Mexiko<br />
weiter. worte.<br />
Werner Braeuner zum Schwerpunkt Knastkritik in Alhambra-Zeitung September/Oktober 2009<br />
Anarchist Black Cross (Cruz Negra Anarchista) in Bogota/Kolumbien<br />
Knastarbeit &#8211; Zwangsarbeit! Einige Fakten und Gedanken zum Thema Arbeit im Knast</p>
<p><em></em></p>
<hr SIZE=2>
<p style="text-align: center;"><strong>Was ist die Entfesselt?</strong></p>
<p>Die Entfesselt ist ein dreimonatlich erscheinendes Infoblatt der Anarchist Black Cross Gruppen ABC Berlin und ABC Orkan. Wir wollen damit eine Kommunikation zwischen „drinnen“ und „draußen“ ermöglichen, indem wir Texte und Briefe von Gefangenen, Artikel über Gefangenenkämpfe und solidarische Aktionen und verschiedenes mehr abdrucken. Außerdem geht es uns darum den Antiknastgedanken zu verbreiten, verknüpft mit einer anarchistischen Perspektive, denn die Abschaffung von Knästen und Zwangsanstalten kann nur ein Teil auf dem Weg zur Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung darstellen.</p>
<p>Wenn Ihr Texte, Kommentare, Bilder habt oder uns auf die Art und Weise zu unterstützen, die Euch gerade möglich ist, unterstützen wollt, meldet Euch bei uns.</p>
<p>Wenn die Entfesselt bei Euch nicht ausliegt, schreibt uns und wir schicken euch so viele Exemplare wie ihr haben wollt. Über Spenden freuen wir uns immer, da die Portokosten auch irgendwie gedeckt werden müssen. Als pdf-Datei ist die Entfesselt auf der Homepage von ABC Berlin verfügbar: <a href="http://www.abc-berlin.net/entfesselt">www.abc-berlin.net</a></p>
<p>Freiheit für alle Gefangenen! Für den Anarchismus!</p>
<hr SIZE=2>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/03/entfesselt-fruehjahr-2010-cover.jpg" rel="lightbox[2001]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/03/entfesselt-fruehjahr-2010-cover.jpg" alt="" title="entfesselt-fruehjahr-2010-cover" width="600" height="848" class="aligncenter size-full wp-image-2006" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Thomas Meyer-Falk: Gefangene und das Parlament</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-gefangene-und-das-parlament</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 16:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thomas Meyer-Falk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.abc-berlin.net/?p=1988</guid>
		<description><![CDATA[Auch Gefangene glauben vielfach immer noch daran, daß Parlamentsabgeordnete ihnen im Einzelfall helfen (können/wollen). Heute soll anhand aktueller Erfahrungen mit den GRÜNEN im Landtag Baden-Württemberg, dieser Glaube hinterfragt werden.
In Stuttgart sitzen die GRÜNEN seit eh und je in der Opposition; dies mindert ihre Handlungsmöglichkeiten verständlicherweise, dennoch haben sie die Möglichkeit behördliches Tun kritisch zu beleuchten.
A.) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" rel="lightbox[1988]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" alt="faust-durchs-gitter" title="faust-durchs-gitter" width="115" height="120" class="alignleft size-full wp-image-662" /></a>Auch Gefangene glauben vielfach immer noch daran, daß Parlamentsabgeordnete ihnen im Einzelfall helfen (können/wollen). Heute soll anhand aktueller Erfahrungen mit den GRÜNEN im Landtag Baden-Württemberg, dieser Glaube hinterfragt werden.</p>
<p>In Stuttgart sitzen die GRÜNEN seit eh und je in der Opposition; dies mindert ihre Handlungsmöglichkeiten verständlicherweise, dennoch haben sie die Möglichkeit behördliches Tun kritisch zu beleuchten.</p>
<p><em>A.) Heizzeiten-Petition</em></p>
<p>Im Dezember 2009 wandten sich über 40 Gefangene mit einer Unterschriftenliste an Thomas Oelmayer, den Strafvollzugsbeauftragten dr GRÜNEN im Landtag. Sie bemängelten die nach ihrem Empfinden zu geringen Heizzeiten in der JVA Bruchsal. Dort wird in den drei nicht renovierten Hafthäusern nur stundenweise geheizt und abends ab 20.00 Uhr oder kurz danach geht die Heizung ganz aus. So erwachten morgens Gefangene und fanden eine Eisschicht auf dem Fenster, bzw. die Fenster waren ganz zu gefroren, abgesehen davon, daß es zum frieren kalt war.<br />
<span id="more-1988"></span><br />
Die Petition der Gefangenen nahm Oelmayer zum Anlass, sich an Thomas Müller, den Leiter der JVA Bruchsal (über dessen Weihnachtsgruß, in welchen ein Zitat der Boehsen Onkelz zu finden war, <a href="http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-boehse-onkelz-hoffaehig-im-knast" target="_blank">ich kürzlich berichtete</a>) zu wenden. Einleitend wünschte der Abgeordnete dem Anstaltsleiter ein &#8220;gutes Neues Jahr&#8221; und bedankte sich &#8220;nochmals für das offene Gespräch am 01.12.2009&#8243;, als er die JVA besucht hatte, um dann die Heizzeitenproblematik anzusprechen. Er halte diese in der Tat für bedenklich.</p>
<p>Am 22. Februar 2010 kam Oelmayer auf die Angelegenheit zurück, referierte die Stellungnahme der JVA: danach könne &#8220;aufgrund technischer Eigenheiten&#8221; die Heizungsanlage &#8220;nicht bedarfsgerecht&#8221; geregelt werden. Damit Hafträume nicht überheizt würden, aber auch &#8220;aus ökologischen und ökonomischen Gründen&#8221;, würde nur eingeschränkt in den Zellen geheizt, was auch die Anstaltsleitung unbefriedigend finde. Jedoch sei aus finanziellen Gründen eine Sanierung derzeit nicht möglich.</p>
<p>Der Abgeordnete teilt die Einschätzung der JVA, daß die Situation unbefriedigend sei. Da aber die Temperaturen in den Zellen seiner Ansicht nach &#8220;ausreichend&#8221; waren, betrachtete er &#8220;diese Angelegenheit hiermit als erledigt&#8221;.</p>
<p>Die betroffenen Gefangenen empfanden dieses Schreiben als Hohn. Vom gut geheizten Landtagsbüro locker von sich gegeben. Soll er doch mal bei -15 Grad Celsius eine Nacht in solch einer Zelle, die seiner Weisheit nach &#8220;ausreichend&#8221; temperiert ist, verbringen.</p>
<p><em>B.) Kleine Anfrage der GRÜNEN</em></p>
<p>Am 13.01.2010 reichten die GRÜNEN eine Kleine Anfrage in den Landtag ein (<a href="http://www.landtag-bw.de/Dokumente" target="_blank">Drucksache 14/5673 gibt Anfrage und Antwort der Landesregierung wieder</a>) um mannigfache Verschlechterungen im Vollzugsalltag der Gefangenen in Bruchsal zu thematisieren. Die Liste der Fragen reichte von Beschränkungen der Einkaufsmöglichkeiten, Reduzierung des Hofgangs, Kameraüberwachung im Hof, langdauernde Absonderung von Gefangenen, keine Kochmöglichkeit für die Insassen, kein abendlicher Zellenaufschluss.</p>
<p>Die Antwort des Justizministers Dr. Goll (FDP) parierte alle Fragen mit schönstem Behördensprech, gerne auch mal vollkommen am Thema vorbei. Für Einschränkungen mussten &#8220;subkulturelle Aktivitäten&#8221; herhalten die es schon immer gab und in jedem Gefängnis auch immer geben wird. Ausserdem sei Bruchsal zuständig für &#8220;besonders gefährliche Gefangene&#8221;, dies ziehe dann eben auch besondere Sicherungsmaßnahmen nach sich.</p>
<p>Soweit ersichtlich war die Anfrage der GRÜNEN die erste parlamentarische Initiative seit Jahren die sich spezifisch auf Probleme einer bestimmten Anstalt bezog. Solange jedoch dann keine kritische Nachfrage erfolgt (und so sieht es aus), verpufft selbst das geringe Potenzial das solch eine Anfrage haben könnte.</p>
<p><em>C.) Resümee</em></p>
<p>Ich bestreite nicht, daß in einer sehr geringen Anzahl von Einzelfällen engagierte Abgeordnete etwas bewirken können; im Regelfall wird aber verfahren wie oben beschrieben. Die Behörde wird zur Stellungnahme aufgefordert, diese hernach abgeschrieben, für sachlich nachvollziehbar erklärt, weshalb man die Angelegenheit &#8220;hiermit als erledigt&#8221; betrachtete. Wer seine Hoffnungen auf die gewählten &#8220;VolksvertreterInnen&#8221; setzt, der hat schon verloren.</p>
<p>Thomas Meyer-Falk<br />
c/o JVA – Z. 3113<br />
Schönbornstr. 32<br />
D-76646 Bruchsal</p>
<p><a href="http://freedom-for-thomas.de/thomas/" target="_blank">www.freedom-for-thomas.de</a><br />
<a href="http://www.freedomforthomas.wordpress.com" target="_blank">www.freedomforthomas.wordpress.com </a></p>
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		<title>8. März-Demo zum Frauenknast Berlin-Pankow</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/8-maerz-demo-zum-frauenknast-berlin-pankow</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 13:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. März ab 18 Uhr am S-Bahnhof Pankow
Es geht ein Märchen durch die Welt &#8230;
Ein zentraler Bestandteil der „demokratischen Zivilisationen ist die angebliche Gleichberechtigung der Frau, für die heute Kriege geführt und die im Paket mit kapitalistischer Wirtschaftsordnung, Zivilisation und Demokratie nun auch noch den anderen beigebracht werden soll.
Diese Gleichberechtigung, in deren Namen Kriege [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><center>Am 8. März ab 18 Uhr am S-Bahnhof Pankow</center></strong></p>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/03/8.3.2010-demo-poster.jpg" rel="lightbox[1965]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/03/8.3.2010-demo-poster-172x250.jpg" alt="" title="8.3.2010-demo-poster" width="172" height="250" class="alignleft size-medium wp-image-1966" /></a><strong>Es geht ein Märchen durch die Welt &#8230;</strong></p>
<p>Ein zentraler Bestandteil der „demokratischen Zivilisationen ist die angebliche Gleichberechtigung der Frau, für die heute Kriege geführt und die im Paket mit kapitalistischer Wirtschaftsordnung, Zivilisation und Demokratie nun auch noch den anderen beigebracht werden soll.<br />
Diese Gleichberechtigung, in deren Namen Kriege geführt werden, ist eine Falle, die sich auch hier als Lüge erweist und von der nur wenige profitieren.<br />
Immer noch stellen Frauen einen hohen Anteil der Geringverdiener/innen und werden bei gleichen Qualifikationen schlechter als ihre männlichen Kollegen bezahlt.<br />
Obwohl manche Frauen in beruflichen Positionen aufsteigen, wird schlecht bezahlte und schlecht angesehene Arbeit immer noch von denjenigen gemacht, die arm sind. wenig Bildung und/oder migrantischen Hintergrund haben.<br />
Immer noch arbeiten Frauen in unsicheren Verhältnissen und sind betroffen von sexualisierten Belästigungen und Gewalt. Und Frauen können zusätzlich unter komplexeren Unterdrückungsmechanismen leiden, wenn sie zum Beispiel die Landessprache nicht sprechen, keine Papiere haben, „anders&#8221; aussehen. Lesbisch, Transexuell, Transgender oder Intersexuell sind.<br />
Immer noch werden Frauen wie Männer konstant zum klassischen Rollenverhalten erzogen, welches ihnen sagt, wie sie zu sein haben, wen sie zu lieben haben und dass es jenseits von den zwei vorgegebenen Geschlechtern „Mann&#8221; und „Frau&#8221; keine gesellschaftliche Anerkennung gibt.<br />
Immer noch werden Frauen permanent auf die herrschenden Schönheitsnormen getrimmt und stecken selbst viel Zeit und Energie in die alltäglichen Strategien, um sich dem Ideal aus der Werbung anzunähern und gehen zum Beispiel bei Essstörungen und Diäten an die eigenen Grenzen.<br />
Immer noch werden Frauen als Sexualobjekte wahrgenommen und belästigt und ausgebeutet.<br />
Immer noch sind es in erster Linie sozial und ökonomisch benachteiligte Frauen, die von Repression betroffen sind und nicht die Mittel und Möglichkeiten haben, sich dem Knastsystem zu entziehen. Frauen, die nicht an die gesellschaftlichen Rollen und Normen sich anpassen wollen oder können, landen schnell in der Psychiatrie oder im Knast.<br />
Wir gehen Heute zum Knast Pankow. weil wir zeigen wollen, dass die Frauen drinnen nicht allein sind. Jede von uns ist vom Knast bedroht. Wir müssen die Mauern sprengen, die uns trennen.</p>
<p>Weil: DIESES MÄRCHEN IST NICHT UNSER!</p>
<p>Wir grüssen alle kämpfenden Mädchen, Frauen, Lesben. Transgender. sichtbar und unsichtbar, auf der Straße, zu Hause, in Schulen und Betrieben, auf dem Arbeitsamt, im Knast, in der Psychiatrie und im Exil.</p>
<p>Jeder einzelne Kampf ist wichtig, überall, und gemeinsam sind wir stark!</p>
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		<title>&#8220;strictly drum &#8216;n bass&#8221; &#8211; Soliparty am 13. März</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/strictly-drum-n-bass-soliparty-am-13-maerz</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 13:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;strictly drum &#8216;n bass&#8221;
Soliparty für Anarchist Black Cross Berlin
mit 
&#8220;Detrend City Rockers&#8221; (Berlin) &#8211;> www.myspace.com/detrendcityrockers
&#8220;Pileup&#8221; (Berlin) &#8211;> www.myspace.com/pileup
&#8220;Cyrilla&#8221; (Berlin) &#8211;> www.myspace.com/cyrillla
und 
&#8220;Kid Atari &#038; The Kaide&#8221; (Eisenhüttenstadt &#8211; engine of saturation(IT)/kopp(B)/rec.1fourfive(Ger)) &#8211;> www.myspace.com/kid-atari
ab 23 Uhr in den Køpi-Katakomben
Köpenicker Strasse 137 &#8211; Berlin/Mitte &#8211; nähe S-Ostbahnhof

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/03/party-13.3.-flyer-front.jpg" rel="lightbox[1927]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/03/party-13.3.-flyer-front-250x250.jpg" alt="" title="party-13.3.-flyer-front" width="250" height="250" class="alignright size-medium wp-image-1978" /></a><strong><center>&#8220;strictly drum &#8216;n bass&#8221;<br />
Soliparty für Anarchist Black Cross Berlin</center></strong></p>
<p><center>mit </center></p>
<p>&#8220;<strong>Detrend City Rockers</strong>&#8221; (Berlin) &#8211;> <a href="http://www.myspace.com/detrendcityrockers" target="blank">www.myspace.com/detrendcityrockers</a></p>
<p>&#8220;<strong>Pileup</strong>&#8221; (Berlin) &#8211;> <a href="http://www.myspace.com/pileup" target="blank">www.myspace.com/pileup</a></p>
<p>&#8220;<strong>Cyrilla</strong>&#8221; (Berlin) &#8211;> <a href="http://www.myspace.com/cyrillla" target="blank">www.myspace.com/cyrillla</a><br />
<center>und </center></p>
<p>&#8220;<strong>Kid Atari &#038; The Kaide</strong>&#8221; (Eisenhüttenstadt &#8211; engine of saturation(IT)/kopp(B)/rec.1fourfive(Ger)) &#8211;> <a href="http://www.myspace.com/kid-atari" target="blank">www.myspace.com/kid-atari</a></p>
<p><strong><center>ab 23 Uhr in den Køpi-Katakomben<br />
Köpenicker Strasse 137 &#8211; Berlin/Mitte &#8211; nähe S-Ostbahnhof</center></strong></p>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/03/party-13.3.-flyer-back.jpg" rel="lightbox[1927]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/03/party-13.3.-flyer-back.jpg" alt="" title="party-13.3.-flyer-back" width="600" height="600" class="aligncenter size-full wp-image-1979" /></a></p>
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		<title>Filme über Knast und Widerstand</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/filme-ueber-knast-und-widerstand</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/filme-ueber-knast-und-widerstand#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 01:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufstand]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Filmreihe von März bis Mai 2010
mit verschiedenen Filmen
an unterschiedlichen Orten in Berlin
Auf den Etappen dieser filmischen Reise durch verschiedene Berliner Kieze wollen wir uns mit dem Thema der Einsperrung und der Weigerung sich zu unterwerfen beschäftigen. Es werden uns Kämpfe gegen Knast und andere Formen des Einsperrens begegnen. Die Bekämpfung dieser Knastgesellschaft in all seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/filmreihe-webbanner.jpg" rel="lightbox[1872]"><img class="alignright size-full wp-image-1896" title="filmreihe-webbanner" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/filmreihe-webbanner.jpg" alt="" width="250" height="682" /></a><strong><center>Filmreihe von März bis Mai 2010<br />
mit verschiedenen Filmen<br />
an unterschiedlichen Orten in Berlin</center></strong></p>
<p>Auf den Etappen dieser filmischen Reise durch verschiedene Berliner Kieze wollen wir uns mit dem Thema der Einsperrung und der Weigerung sich zu unterwerfen beschäftigen. Es werden uns Kämpfe gegen Knast und andere Formen des Einsperrens begegnen. Die Bekämpfung dieser Knastgesellschaft in all seinen Formen sehen wir als unabdingbar an für all diejenigen, die zu einem Bruch mit den bestehenden Verhältnissen kommen wollen.<br />
Einige der Filme werden von Info- und Diskussionsveranstaltungen begleitet, ein Infotisch um das Thema Anarchismus/Antiknastkampf wird immer präsent sein.<br />
Alle Filme, die wir gewählt haben, haben einen sehr engen Bezug zur Realität, indem sie biografische Bezüge und wahre Schicksale zeigen.</p>
<hr size="2" />
<h3>11. März</h3>
<p>im <strong>Schnarup-Thumby</strong> &#8211; Scharnweberstrasse 38 &#8211; Friedrichshain &#8211; <strong>ab 21 Uhr</strong></p>
<h3>„Hunger“</h3>
<p>UK, Ireland &#8211; 2008</p>
<p><em>Bobby Sands versucht mit einem Hungerstreik die britische Regierung zur Anerkennung der IRA-Häftlinge als politische Gefangene zu zwingen. Er bezahlt dies mit seinem Leben. Der Film zeigt seine letzten sechs Wochen, den erbarmungslosen Kampf und die Versuche diesen zu brechen. </em></p>
<p>- am 18. März findet ab 19 Uhr am selben Ort eine Diskussion über Grenzen und Möglichkeiten des Hungerstreiks statt, Beispiel soll der internationale Hungerstreik Ende  2009 sein &#8211; in Kooperation mit Tempest Library -</p>
<hr size="2" />
<h3>22. März</h3>
<p>im <strong>New Yorck 59</strong> &#8211; Mariannenplatz 2 &#8211; Kreuzberg &#8211; ab <strong>20 Uhr</strong></p>
<h3>„Bambule“</h3>
<p>(Deutschland &#8211; 1970)</p>
<p><em>Kritik an autoritären Methoden der Heimerziehung in dem Berliner Mädchenheim Ollenhauerstraße Ende der 60er Jahre und Dokumentation der Zeit des Aus- bzw. Aufbruchs. Im Verlauf der Handlung kommt es zu einer Revolte der Heiminsassinnen gegen die unterdrückenden Strukturen.</em></p>
<p>- danach Diskussion mit ehemals inhaftierten Genossinnen -</p>
<hr size="2" />
<h3>1. April</h3>
<p>im <strong>Bandito Rosso</strong> &#8211; Lottumstrasse 10a &#8211; Prenzlauer Berg &#8211; ab <strong>20 Uhr</strong></p>
<h3>„Das Experiment“</h3>
<p>Deutschland &#8211; 2001</p>
<p><em>Für ein psychologisches Experiment sollen 20 Personen, aufgeteilt in Wärter und Inhaftierte, für zwei Wochen in einem künstlichen Knast leben. Schnelle Idenfikation mit der jeweiligen Rolle lassen das Ganze aus dem Ruder laufen.</em></p>
<p>- zu Gast beim Solitresen der Antifa Prenzlauer Berg -</p>
<hr size="2" />
<h3>14. April</h3>
<p>in der <strong>Friedel54</strong> &#8211; Friedelstrasse 54 &#8211; Neukölln &#8211; ab <strong>21 Uhr</strong></p>
<h3>„Gesprengte Ketten“</h3>
<p>USA &#8211; 1963</p>
<p><em>Kriegsgefangene werden während des zweiten Weltkriegs in einem deutschen Lager festgehalten und versuchen aus diesem zu fliehen. Dafür werden Pläne für einen Ausbruch von mehr als 250 Inhaftierten geschmiedet.</em></p>
<hr size="2" />
<h3>22. April</h3>
<p>im <strong>Køpi &#8211; Videokino Peliculoso</strong> &#8211; Köpenicker Strasse 137 &#8211; Mitte &#8211; ab <strong>21 Uhr</strong></p>
<h3>„Public Enemy No.1 Mordinstinkt“</h3>
<p>und</p>
<h3>„Public Enemy No.1 Todestrieb“</h3>
<p>Frankreich, Kanada &#8211; 2008</p>
<p><em>Jacques Mesrine wird von einem Kleinkriminellen zum Profi seines Fachs und zum Staatsfeind Nummer eins. Ihm gelingt die Flucht aus mehreren Knästen und der Überfall unzähliger Banken.</em></p>
<hr size="2" />
<h3>13. Mai</h3>
<p>im <strong>Kurdischen Verein Komel</strong> &#8211; Friedrichstrasse 246 &#8211; Mitte &#8211; ab <strong>20 Uhr</strong></p>
<h3>„Duvar &#8211; Die Mauer“</h3>
<p>Türkei, Frankreich &#8211; 1983 &#8211; OmdU</p>
<p><em>Die Geschichte von männlichen Inhaftierten zwischen 13 und 19 Jahren in einem Gefängnis in Ankara, die eine Knastrevolte durchführen. Sie wehren sich gegen die unmenschlichen Haftbedingungen, Folter und ständige Unterdrückung.</em></p>
<p>- danach Diskussion mit ehemals in der Türkei inhaftierten Genoss_innen &#8211; in Kooperation mit dem Kurdistan-Solidaritätskomitee -</p>
<hr size="2" />
<h3>31. Mai</h3>
<p>in der <strong>Kadterschmiede</strong> &#8211; Rigaer Strasse 94 &#8211; Friedrichshain &#8211; ab <strong>21 Uhr</strong></p>
<h3>„Black August“</h3>
<p>USA &#8211; 2008 &#8211; OmeU</p>
<p><em>Der Afroamerikaner George Jackson tritt im Knast der Black Panther Party bei und gründet die Black Guerilla Family, eine Gefängnisgang mit marxistischer Ideologie. Bei einem Fluchtversuch kommt er ums Leben.</em></p>
<hr size="2" /><span id="more-1872"></span></p>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/filmreihe-faltblatt-seite-1.jpg" rel="lightbox[1872]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/filmreihe-faltblatt-seite-1-700x496.jpg" alt="" title="filmreihe - faltblatt - seite 1" width="500" height="355" class="aligncenter size-large wp-image-1917" /></a></p>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/filmreihe-faltblatt-seite-2.jpg" rel="lightbox[1872]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/filmreihe-faltblatt-seite-2-700x496.jpg" alt="" title="filmreihe - faltblatt - seite 2" width="500" height="355" class="aligncenter size-large wp-image-1922" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Thomas Meyer-Falk: Prozess wegen Bush-Besuch 2006</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-prozess-wegen-bush-besuch-2006</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-prozess-wegen-bush-besuch-2006#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 11:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thomas Meyer-Falk]]></category>

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		<description><![CDATA[Erinnert sich nur noch einer oder eine an George W. Bush jr., den ehemaligen US-Präsidenten?
Zur seinerzeit „teuersten Grill-Party“ Deutschlands hatte Merkel ihn nach Mecklenburg-Vorpommern in ihren Wahlkreis eingeladen.
Da die Landesregierung auf einem Kostenaufwand in zweistelliger Millionenhöhe sitzen blieb, frug ich nach den entsprechenden Rechnungen der an den Schutzmaßnahmen beteiligten Bundesländer beim Innenministerium an. Dieser Antrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" rel="lightbox[1855]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" alt="faust-durchs-gitter" title="faust-durchs-gitter" width="115" height="120" class="alignleft size-full wp-image-662" /></a>Erinnert sich nur noch einer oder eine an George W. Bush jr., den ehemaligen US-Präsidenten?</p>
<p>Zur seinerzeit „teuersten Grill-Party“ Deutschlands hatte Merkel ihn nach Mecklenburg-Vorpommern in ihren Wahlkreis eingeladen.</p>
<p>Da die Landesregierung auf einem Kostenaufwand in zweistelliger Millionenhöhe sitzen blieb, frug ich nach den entsprechenden Rechnungen der an den Schutzmaßnahmen beteiligten Bundesländer beim Innenministerium an. Dieser Antrag auf Informationszugang basierte auf dem in Mecklenburg-Vorpommern geltenden Informationsfreiheitsgesetz. Nachdem das Ministerium den Antrag ablehnte, wandte ich mich zuerst an den zuständigen Landesbeauftragten für Informationsfreiheit; dort beanstandete man die Weigerung des Innenministeriums. Dessen ungeachtet beharrte das Land auf der Verweigerung der Offenlegung der Rechnungen.<br />
<span id="more-1855"></span><br />
Hierauf hin beantragte ich beim Verwaltungsgericht Schwerin Prozesskostenhilfe für eine Klage gegen das Land; die PKH wurde bewilligt.</p>
<p>Nun endlich am 5. März 2010 findet die mündliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Schwerin (Wismarsche Str. 323 a, Saal II im 2. OG um 9.00 Uhr) in Sachen Meyer-Falk gegen Innenministerium statt. Vertreten werde ich von Rechtsanwalt Stefan Schulz (Kanzlei Lorentz, Macht, Fandel in Schwerin).</p>
<p>Das Gericht hätte keine PKH bewilligt, hätte die Sache keine Aussicht auf Erfolg. Es bleibt abzuwarten, ob nun 2010 endlich die Rechnungen für einen der teuersten Polizeieinsätze des Landes, nur um eine Grillparty von Merkel und Bush zu „schützen“, offen gelegt werden müssen.</p>
<p>Thomas Meyer-Falk<br />
c/o JVA – Z. 3113<br />
Schönbornstr. 32<br />
D-76646 Bruchsal</p>
<p><a href="http://freedom-for-thomas.de/thomas/" target="_blank">www.freedom-for-thomas.de</a><br />
<a href="http://www.freedomforthomas.wordpress.com" target="_blank">www.freedomforthomas.wordpress.com </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Thomas Meyer-Falk: Justizministerium interveniert!</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-justizministerium-interveniert</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-justizministerium-interveniert#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 23:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thomas Meyer-Falk]]></category>

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		<description><![CDATA[ Anfang Januar 2010 berichtete ich von &#8220;Gedanken und Einfällen&#8221; des Leiters der JVA Bruchsal, Thomas Müller; er hatte mit Wirkung zum 01.01.2010 den Gefangenen verboten, sich Bücher oder Zeitungen von Dritten (z.B. Freunden, Angehörigen) bezahlen zu lassen.
Fälschlicherweise hatte ich in dem Artikel hierzu dem Leiter der Anstalt das &#8220;Vorgehen nach Art eines Sonnenkönigs&#8221; unterstellt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" rel="lightbox[1833]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" alt="faust-durchs-gitter" title="faust-durchs-gitter" width="115" height="120" class="alignleft size-full wp-image-662" /></a> Anfang Januar 2010 berichtete ich von &#8220;Gedanken und Einfällen&#8221; des Leiters der JVA Bruchsal, Thomas Müller; er hatte mit Wirkung zum 01.01.2010 den Gefangenen verboten, <a href="http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-ein-knastchef-hat-gedanken-und-einfaelle" target="_blank">sich Bücher oder Zeitungen von Dritten (z.B. Freunden, Angehörigen) bezahlen zu lassen</a>.<br />
Fälschlicherweise hatte ich in dem Artikel hierzu dem Leiter der Anstalt das &#8220;Vorgehen nach Art eines Sonnenkönigs&#8221; unterstellt, denn über einem Sonnenkönig schwebt nur der Himmel, allenfalls noch Gott &#8211; über einem Knastchef freilich schwebt das Justizministerium.</p>
<p>Der um eine kurze Einschätzung der Rechtmäßigkeit der Hausverfügung des Thomas Müller gebetenen Professor Dr. Feest (Universität Bremen), teilte mit Schreiben vom 12.01.2010 mit, daß nach überschlägiger Prüfung, das Vorgehen der Anstalt -Zitat- &#8220;nun schwer vertretbar erscheint&#8221;.<br />
<span id="more-1833"></span><br />
So sah es offenbar auch das zwischenzeitlich damit befasste Justizministerium Stuttgart; nicht, daß allzu oft &#8220;Gutes&#8221; vom Ministerium kommen würde, hier jedoch sah es sich veranlasst, wie mir am 26.01.2010 von der Anstalt mündlich eröffnet wurde, den Leiter der Anstalt anzuweisen, seine Hausverfügung in diesem Punkt zu ändern, so daß ab sofort die Gefangenen -wie bisher- sich Bücher, Zeitungen und Zeitschriften direkt durch Dritte (die dann unmittelbar mit Verlag oder Buchhandlung abrechnen) bezahlen lassen dürfen. </p>
<p>Thomas Meyer-Falk<br />
c/o JVA – Z. 3113<br />
Schönbornstr. 32<br />
D-76646 Bruchsal</p>
<p><a href="http://freedom-for-thomas.de/thomas/" target="_blank">www.freedom-for-thomas.de</a><br />
<a href="http://www.freedomforthomas.wordpress.com" target="_blank">www.freedomforthomas.wordpress.com </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Solidarität mit Alfredo Bonanno und Christos Stratigopolous &#8211; Besuch beim griechischen Konsulat in Berlin</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/solidaritaet-mit-alfredo-bonanno-und-christos-stratigopolous-besuch-beim-griechischen-konsulat-in-berlin</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/solidaritaet-mit-alfredo-bonanno-und-christos-stratigopolous-besuch-beim-griechischen-konsulat-in-berlin#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 20:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anarchismus]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Repression in Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.abc-berlin.net/?p=1800</guid>
		<description><![CDATA[Am 3. Februar 2010 haben einige AnarchistInnen dem griechischen Konsulat am Wittenbergplatz in Berlin einen kurzen Besuch abgestattet. Mit einem Transparent, welches auf griechisch und deutsch aussagte: ”Die Leidenschaft für die Freiheit ist stärker als jeder Knast – Freiheit für Alfredo Bonanno und Christos Stratigopoulos”, wurde auf die Situation von zwei in Griechenland eingesperrten Genossen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/kundgebung-gr-konsulat-bonanno_1.jpg" rel="lightbox[1800]"><img class="size-medium wp-image-1802 alignleft" title="kundgebung-gr-konsulat-bonanno_1" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/kundgebung-gr-konsulat-bonanno_1-187x250.jpg" alt="kundgebung-gr-konsulat-bonanno_1" width="187" height="250" /></a>Am 3. Februar 2010 haben einige AnarchistInnen dem griechischen Konsulat am Wittenbergplatz in Berlin einen kurzen Besuch abgestattet. Mit einem Transparent, welches auf griechisch und deutsch aussagte: ”Die Leidenschaft für die Freiheit ist stärker als jeder Knast – Freiheit für Alfredo Bonanno und Christos Stratigopoulos”, wurde auf die Situation von zwei in Griechenland eingesperrten Genossen hingewiesen.<br />
Flugblätter über den Fall wurden an PassantInnen verteilt. Ein Fax, welches ebenfalls von GenossInnen in Griechenland bei einer ähnlichen Aktion benutzt wurde, wurde dem Konsul überreicht und an den griechischen “Minister für Justiz und Menschenrechte” geschickt.</p>
<p>Alfredo und Christo, die seit langer Zeit in der anarchistischen Bewegung aktiv sind, wurden am 1. Oktober 2009 in Trikala, Griechenland, verhaftet und werden beschuldigt einen Banküberfall begangen zu haben.<br />
Alfredo, 73-jähriger anarchistischer Genosse aus Italien, ist schwer erkrankt und leidet unten den harten Bedingungen im Knast, welchen er ausgesetzt ist. Obwohl es das griechische Gesetz vorsieht, dass schwer erkrankte Menschen aus der Untersuchungshaft entlassen werden können, weigern sich die Behörden bis jetzt ihn freizulassen.</p>
<p>Diese kleine Aktion war ein solidarischer Beitrag im Kampf um die Freilassung der Beiden. Unterschiedliche Ausdrücke der Solidarität haben bereits in verschiedenen Ländern innerhalb der letzten Monate stattgefunden.<br />
<span id="more-1800"></span><br />
Weitere Infos über die Hintergründe ihrer Verhaftung und die solidarischen Aktionen findet ihr auf&nbsp;<a href="http://www.abc-berlin.net" title="http://www.abc-berlin. " target="_blank">www.abc-berlin.net</a> (auf Deutsch), <a href="http://www.aftertrikala.blogspot.com/" target="_blank">www.aftertrikala.blogspot.com</a> und <a href="http://www.325.nostate.net" target="_blank">www.325.nostate.net</a> (auf Englisch).</p>
<p>Es wurden Plakate in Solidarität mit den Beiden gedruckt, die über ABC Berlin und etliche Buch- und Infoläden zu bekommen sind.</p>
<p>Für die sofortige Freilassung von Alfredo!<br />
Freiheit für Christos und alle anderen Gefangenen – Knäste zu Baulücken!</p>
<p>Einige solidarische AnarchistInnen</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Das Fax in mehreren Sprachen:</p>
<p>Il nostro intervento ha lo scopo di denunciare la detenzione abusiva e illegale di Alfredo Maria Bonanno sotto condizioni inaccettabili nel carcere di Koridallos (Atene). La politica vendicativa dello Stato ha come finalita&#8217; l&#8217;annientamento fisico e psicologico del compagno 73enne che affronta gravi problemi di salute. A. M. Bonanno e&#8217; anarchico, attivo nel movimento da decenni, militante della resistenza contro la dittatura dei colonelli (1967-1974) in Grecia, scrittore ed editore di tantissime opere.</p>
<p>Rivendichiamo l` immediata liberazione di A. M. Bonanno</p>
<p>Ps. Questo FAX e&#8217; gia mandato al Ministero della Gustizia, Trasparenza e dei Diritti Umani*, all&#8217; *Ambasciata d&#8217;Italia ad Atene* e alla stampa.</p>
<p>Iniziativa di solidarieta&#8217; con l` anarchico A. M. Bonanno</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Αυτή τη στιγμή βρίσκονται υπό ολιγόλεπτη κατάληψη &#8230;</p>
<p>Η παρέμβασή μας έχει σκοπό να καταδείξει την καταχρηστική και παράνομη κράτηση του Alfredo Maria Bonanno στα ελληνικά κολαστήρια των φυλακών Κορυδαλλού. Η εκδικητική στάση του κράτους, που κρατά αιχμάλωτο τον 73 χρονο με σοβαρά προβλήματα υγείας σύντροφο, σκοπό έχει την ψυχολογική και σωματική εξόντωσή του. Ο Α. Μ. Bonanno είναι αναρχικός με πολυετή πολιτική παρουσία στην Ιταλία, με αντιδικτατορική δράση στα χρόνια της χούντας και πλούσιο συγγραφικό έργο.</p>
<p>Απαιτούμε την άμεση αποφυλάκιση του Alfredo M. Bonanno.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>We wish to denounce the abusive and illegal detention of Alfredo Maria Bonanno in unacceptable conditions in the prison of Koridallos (Athens). The vindictive politic of the State is aimed at the physical and psychological annihilation of the 73-year old comrade who is facing serious health problems. Alfredo Bonanno is an anarchist, who has been involved in the movement for decades, militant in the resistance against the dictatorship of the Greek colonels (1967-1974), and writer and editor of many works.</p>
<p>We demand the immediate liberation of Alfredo Maria Bonanno<br />
Solidarity initiative to Alfredo M. Bonanno</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Wir verurteilen die beleidigende und illegale Internierung von Alfredo Mario Bonanno unter inakzeptablen Bedingungen im Gefängnis von Koridallos (Athen). Die rachsüchtige Politik des Staates richtet sich auf die physische und psychische Vernichtung des 73-jährigen Genossen, welcher mit ernsthaften Gesundheitsproblemen konfrontiert ist. Alfredo Bonanno ist ein Anarchist, welcher seit Jahrzehnten in der Bewegung involviert ist, militant im Widerstand gegen die griechische Diktatur (1967-1974), und Autor und Herausgeber von vielen Texten.</p>
<p>Wir fordern die sofortige Freilassung von Alfredo Maria Bonanno<br />
Solidaritätsinitiative für Alfredo M. Bonanno </p>
<p><center><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/kundgebung-gr-konsulat-bonanno_2.jpg" rel="lightbox[1800]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1803" title="kundgebung-gr-konsulat-bonanno_2" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/kundgebung-gr-konsulat-bonanno_2-250x187.jpg" alt="kundgebung-gr-konsulat-bonanno_2" width="250" height="187" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/kundgebung-gr-konsulat-bonanno_3.jpg" rel="lightbox[1800]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1804" title="kundgebung-gr-konsulat-bonanno_3" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/kundgebung-gr-konsulat-bonanno_3-250x187.jpg" alt="kundgebung-gr-konsulat-bonanno_3" width="250" height="187" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/kundgebung-gr-konsulat-bonanno_4.jpg" rel="lightbox[1800]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1805" title="kundgebung-gr-konsulat-bonanno_4" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/kundgebung-gr-konsulat-bonanno_4-187x250.jpg" alt="kundgebung-gr-konsulat-bonanno_4" width="187" height="250" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/kundgebung-gr-konsulat-bonanno_5.jpg" rel="lightbox[1800]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1806" title="kundgebung-gr-konsulat-bonanno_5" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/kundgebung-gr-konsulat-bonanno_5-250x187.jpg" alt="kundgebung-gr-konsulat-bonanno_5" width="250" height="187" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/kundgebung-gr-konsulat-bonanno_6.jpg" rel="lightbox[1800]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1807" title="kundgebung-gr-konsulat-bonanno_6" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/kundgebung-gr-konsulat-bonanno_6-187x250.jpg" alt="kundgebung-gr-konsulat-bonanno_6" width="187" height="250" /></a></center></p>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/poster-bonanno_de.jpg" rel="lightbox[1800]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1810" title="poster-bonanno_de" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/poster-bonanno_de-177x250.jpg" alt="poster-bonanno_de" width="177" height="250" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/poster-bonanno-en.jpg" rel="lightbox[1800]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1811" title="poster-bonanno-en" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/02/poster-bonanno-en-177x250.jpg" alt="poster-bonanno-en" width="177" height="250" /></a></p>
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		<title>Thomas Meyer-Falk: Reaktionen eines Knast-Chefs auf Kritik</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-reaktionen-eines-knast-chefs-auf-kritik</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 00:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thomas Meyer-Falk]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit hatte ich mehrfach in Beiträgen Kritik an Verfügungen und sonstigen Verlautbarungen des Leiters des Bruchsaler Gefängnisses, Leitenden Regierungsdirektor Thomas Müller geäußert.
So kritisierte ich zum einen die Streichung von 23 Besuchstagen im Jahr 2010, das Verbot der Bezahlung von Büchern und Zeitungen durch Dritte (z. B. Freunde/Verwandte), sowie einen Weihnachtsgruß, in welchem ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" rel="lightbox[1794]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" alt="faust-durchs-gitter" title="faust-durchs-gitter" width="115" height="120" class="alignleft size-full wp-image-662" /></a>In letzter Zeit hatte ich mehrfach in Beiträgen <a href="http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-ein-knastchef-hat-gedanken-und-einfaelle" target="_blank">Kritik an Verfügungen</a> und <a href="http://www.abc-berlin.net/thomas-meyer-falk-boehse-onkelz-hoffaehig-im-knast" target="_blank">sonstigen Verlautbarungen</a> des Leiters des Bruchsaler Gefängnisses, Leitenden Regierungsdirektor Thomas Müller geäußert.<br />
So kritisierte ich zum einen die Streichung von 23 Besuchstagen im Jahr 2010, das Verbot der Bezahlung von Büchern und Zeitungen durch Dritte (z. B. Freunde/Verwandte), sowie einen Weihnachtsgruß, in welchem ein Zitat eines Songs der Boehsen Onkelz zu finden war.</p>
<p>Seit Juli 2009 war ich gewähltes Mitglied der Gefangenen-Vertretung (GV) der JVA Bruchsal: Ein Mal im Jahr können die Insassen ein Gremium von 9 Gefangenen wählen, welches sich dann um die Belange der Gefangenen kümmern soll. In Bruchsal organisiert die GV zudem den Verkauf preiswerter Schreibwaren, führt einen Sozialfonds für bedürftige Gefangene, die neu in die JVA Bruchsal kommen, bietet preiswerte Möglichkeit, sich fotografieren zu lassen und anderes mehr.<br />
<span id="more-1794"></span><br />
Jedenfalls nahm erwähnter Herr Müller meine Publikationstätigkeit zum Anlass, in der Sitzung der GV vom 27.01.2010 harsche Kritik an „einem Mitglied der GV“ (gemeint war ich) zu äußern und harte Konsequenzen für seinen künftigen Umgang mit der GV insgesamt (auf Grund dieser öffentlichen Äußerungen im Internet) anzukündigen. Er vermisse jegliche Form von Gesprächskultur, erblicke vielmehr Heimtücke, wenn anstatt Kritik im Gespräch zu äußern, diese publiziert werde.</p>
<p>In der sich anschließenden Diskussion bestätigte Müller, dass seine Äußerungen auf mich abzielen würden und riet der GV an, doch einmal intern zu klären, wie künftig Gesprächskultur funktionieren könne.<br />
An mich gerichtet, gab er den Rat, im „stillen Kämmerlein“ einmal darüber nachzudenken. Würde er selbst „besoffen Auto fahren“, müsse er schließlich auch mit dienstrechtlichen Konsequenzen rechnen, insofern sei es nur angebracht, dass er auf Grund meiner Äußerungen als Privatperson nun Konsequenzen für seine Arbeit mit der GV ziehe, denn als Privatperson sei ich immer zugleich auch Mandatsträger.</p>
<p>Um das Klima nicht zu belasten, denn die GV hat die Interessen aller Gefangenen der JVA Bruchsal zu vertreten, erklärte ich meinen Rücktritt aus der GV.</p>
<p>Spannend fand ich den Vorwurf des Thomas Müller, er vermisse Gesprächskultur und erblicke Heimtücke, denn er selbst sah von sich aus keinen Anlass, vor Erlass der dann kritisierten Verfügungen die GV zu informieren oder auch nur anzusprechen. Vielmehr erfuhr die GV entweder nur durch Aushang am „Schwarzen Brett“ von den neuesten Gedanken und Einfällen des Herrn Müller, oder in Form einer Kopie, die der GV zugestellt wurde. Soviel zur „Gesprächskultur“ des Leiters der JVA Bruchsal.</p>
<p>Kritik, zumal öffentlich geäußert, bedeutet eine narzisstische Kränkung, jedoch ist es durchaus bezeichnend für den Vollzugsalltag, und dies gilt keineswegs nur für die JVA Bruchsal, wenn Kritik dann zu solchen Weiterungen führt.</p>
<p>Man mag mir vorhalten, durch den Rückzug aus der GV das Feld geräumt zu haben, anstatt mich weiteren Auseinandersetzungen zu stellen: Aber gerade weil die GV im Einzelfall doch etwas bewegen konnte in der Vergangenheit, wäre es unproduktiv, der Anstaltsleitung einen Vorwand zu liefern, würde ich weiter in diesem Gremium verbleiben. Einen Vorwand, um weiter einen Konfrontationskurs in dieser Form zu fahren.</p>
<p>Außerdem möchte ich mir und dem ein oder anderen Mitglied der GV die Peinlichkeit ersparen, mir anhören zu müssen, ich solle doch bitteschön etwas weniger Kritik üben, um nicht die Arbeit der GV zu behindern. Und so wird auch weiterhin dem Knastchef öffentliche Kritik nicht erspart bleiben&#8230;.</p>
<p>Thomas Meyer-Falk<br />
c/o JVA – Z. 3113<br />
Schönbornstr. 32<br />
D-76646 Bruchsal</p>
<p><a href="http://freedom-for-thomas.de/thomas/" target="_blank">www.freedom-for-thomas.de</a><br />
<a href="http://www.freedomforthomas.wordpress.com" target="_blank">www.freedomforthomas.wordpress.com </a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Prozessauftakt gegen die Mörder von Alexis</title>
		<link>http://www.abc-berlin.net/prozessauftakt-gegen-die-moerder-von-alexis</link>
		<comments>http://www.abc-berlin.net/prozessauftakt-gegen-die-moerder-von-alexis#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 09:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizeigewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Repression in Griechenland]]></category>

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		<description><![CDATA[Update 22. Januar 2010: Beim heutigen Prozesstag gegen Epaminondas Korkoneas, der die Schüsse abgab, und Vassilis Saraliotis, sein Begleiter, sagten beide aus, dass sie für den Mord an Alexis nicht verantwortlich wären. Epaminondas Korkoneas sagte, dass er einen Warnschuss in die Luft abgab, welcher in der Luft abprallte, nachdem er von einer Gruppe Jugendlicher in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/Alexandros-Grigoropoulos.jpg" rel="lightbox[1755]"><img class="alignright size-medium wp-image-1760" title="Alexandros Grigoropoulos" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/Alexandros-Grigoropoulos-250x150.jpg" alt="Alexandros Grigoropoulos" width="250" height="150" /></a><em>Update 22. Januar 2010:</em> Beim heutigen Prozesstag gegen Epaminondas Korkoneas, der die Schüsse abgab, und Vassilis Saraliotis, sein Begleiter, sagten beide aus, dass sie für den Mord an Alexis nicht verantwortlich wären. Epaminondas Korkoneas sagte, dass er einen Warnschuss in die Luft abgab, welcher in der Luft abprallte, nachdem er von einer Gruppe Jugendlicher in seinem Polizeifahrzeug angegriffen und mit Flaschen beworfen wurde. &#8220;<em>I don&#8217;t accept liability for anybody&#8217;s death,</em>&#8221; erzählte er dem Gericht. &#8220;<em>I would have stepped forward to shield anyone, including these kids.</em>&#8221;<br />
Gina Tsalikian, die Mutter von Alexis, beschuldigte Korkoneas der vorsätzlichen Erschießung ihres Sohnes und dass er sich aufgeführt hätte, wie als hätte er gerade bloß eine Kakerlake zerdrückt &#8211; &#8220;<em>as if he had just squashed a cockroach</em>&#8220;. Die Anwaltschaft der Familie plant eine Reihe von ZeugInnen vorzuladen, die bezeugen können, dass der Schuss gezielt abgeschossen wurde.<br />
Es wird sich im Fortgang des Prozesses zeigen, auf welcher Seite die Gerechtigkeit steht, auf der Seite derjenigen, die sich gegen Staat und Unterdrückung und deren Polizeischergen wehren oder derjenigen, die nur die willigen HelferInnen der herrschenden Verhältnisse sind und diese mit allen Mitteln aufrecht halten und dafür auch gerne von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen.</p>
<hr size="2" /><em>Update 20. Januar 2010:</em> Über 400 AnarchistInnen und weitere solidarische Menschen beteiligten sich an der Demonstration in Amfissa. Es kam zu kurzen Auseinandersetzungen zwischen den Demonstrierenden und den eingesetzten Polizeikräften, als die Demo vom Gericht in Richtung des Knastes lief. Die Staatsbüttel setzten für ihren Angriff auch Tränengas ein, es wurden vorher über 700 Bullen aus Athen und anderen Städten nach Amfissa verlegt, um einen ruhigen Ablauf der Gerichtsverhandlung zu gewährleisten.<br />
Eine weitere Demo fand in Amfissa statt, diese wurde von SchülerInnen organisiert, die hinter einem Transparent mit der Aufschrift &#8220;<em>The state murders: Insurrection and disobedience</em>&#8221; und mit Parolen wie &#8220;<em>Wir werden das letzte Wort haben &#8211; diese Tage sind die Tage von Alexis!</em>&#8221; durch die Straßen zogen. </p>
<p><center><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/20.01.10-amfissa-demo-clash-with-police-1.jpg" rel="lightbox[1755]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/20.01.10-amfissa-demo-clash-with-police-1-150x115.jpg" alt="Police clash with protesters during a rally in the town of Amfissa, about 200 kilometers (125 miles) northwest of Athens on Wednesday, Jan. 20, 2010. A court in the small town of Amfissa postponed until Friday the trial of two policemen over a teenager&#039;s fatal shooting that sparked riots across Greece in December 2008. Minor clashes broke out when police fired tear gas at a group of some 200 mostly anarchist protesters who marched from the court house to a prison complex just outside Amfissa." title="Police clash with protesters during a rally in the town of Amfissa, about 200 kilometers (125 miles) northwest of Athens on Wednesday, Jan. 20, 2010. A court in the small town of Amfissa postponed until Friday the trial of two policemen over a teenager&#039;s fatal shooting that sparked riots across Greece in December 2008. Minor clashes broke out when police fired tear gas at a group of some 200 mostly anarchist protesters who marched from the court house to a prison complex just outside Amfissa." width="150" height="115" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1773" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/20.01.10-amfissa-demo-clash-with-police-2.jpg" rel="lightbox[1755]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/20.01.10-amfissa-demo-clash-with-police-2-150x96.jpg" alt="Protesters clash with policemen during a rally near the courthouse where defendants Epaminondas Korkoneas and Vassilis Saraliotis are standing trial in Amfissa town, northwest of Athens January 20, 2010. Korkoneas and Saraliotis face a court trial for the fatal shooting of teenager Alexandros Grigoropoulos in December 2008, which sparked the country&#039;s worst riots in decades. " title="Protesters clash with policemen during a rally near the courthouse where defendants Epaminondas Korkoneas and Vassilis Saraliotis are standing trial in Amfissa town, northwest of Athens January 20, 2010. Korkoneas and Saraliotis face a court trial for the fatal shooting of teenager Alexandros Grigoropoulos in December 2008, which sparked the country&#039;s worst riots in decades. " width="150" height="96" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1774" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/20.01.10-amfissa-demo-clash-with-police-3.jpg" rel="lightbox[1755]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/20.01.10-amfissa-demo-clash-with-police-3-150x117.jpg" alt="Police clash with protesters during a rally in the town of Amfissa, about 200 kilometers (125 miles) northwest of Athens on Wednesday, Jan. 20, 2010. A court in the small town of Amfissa postponed until Friday the trial of two policemen over a teenager&#039;s fatal shooting that sparked riots across Greece in December 2008. Minor clashes broke out when police fired tear gas at a group of some 200 mostly anarchist protesters who marched from the court house to a prison complex just outside Amfissa." title="Police clash with protesters during a rally in the town of Amfissa, about 200 kilometers (125 miles) northwest of Athens on Wednesday, Jan. 20, 2010. A court in the small town of Amfissa postponed until Friday the trial of two policemen over a teenager&#039;s fatal shooting that sparked riots across Greece in December 2008. Minor clashes broke out when police fired tear gas at a group of some 200 mostly anarchist protesters who marched from the court house to a prison complex just outside Amfissa." width="150" height="117" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1775" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/20.01.10-amfissa-demo-clash-with-police-4.jpg" rel="lightbox[1755]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/20.01.10-amfissa-demo-clash-with-police-4-150x115.jpg" alt="Protesters clash with policemen during a rally near near the courthouse where defendants Epaminondas Korkoneas and Vassilis Saraliotis are standing trial in Amfissa town, northwest of Athens January 20, 2010. Korkoneas and Saraliotis face a court trial for the fatal shooting of teenager Alexandros Grigoropoulos in December 2008, which sparked the country&#039;s worst riots in decades." title="Protesters clash with policemen during a rally near near the courthouse where defendants Epaminondas Korkoneas and Vassilis Saraliotis are standing trial in Amfissa town, northwest of Athens January 20, 2010. Korkoneas and Saraliotis face a court trial for the fatal shooting of teenager Alexandros Grigoropoulos in December 2008, which sparked the country&#039;s worst riots in decades." width="150" height="115" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1776" /></a><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/20.01.10-amfissa-demo-clash-with-police-5.jpg" rel="lightbox[1755]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/20.01.10-amfissa-demo-clash-with-police-5-150x110.jpg" alt="Police walk behind of anarchists&#039; banner during a rally in the town of Amfissa, about 200 kilometers (125 miles) northwest of Athens on Wednesday, Jan. 20, 2010. A court in the small town of Amfissa postponed until Friday the trial of two policemen over a teenager&#039;s fatal shooting that sparked riots across Greece in December 2008. Minor clashes broke out when police fired tear gas at a group of some 200 mostly anarchist protesters who marched from the court house to a prison complex just outside Amfissa." title="Police walk behind of anarchists&#039; banner during a rally in the town of Amfissa, about 200 kilometers (125 miles) northwest of Athens on Wednesday, Jan. 20, 2010. A court in the small town of Amfissa postponed until Friday the trial of two policemen over a teenager&#039;s fatal shooting that sparked riots across Greece in December 2008. Minor clashes broke out when police fired tear gas at a group of some 200 mostly anarchist protesters who marched from the court house to a prison complex just outside Amfissa." width="150" height="110" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1777" /></a></center></p>
<hr size="2" />Am heutigen Mittwoch den 20. Januar begann der Prozess gegen die beiden Polizisten, die am 6. Dezember 2008 im Athener Stadtteil Exarcheia an der Erschießung des 15jährigen Anarchisten Alexandros Grigoropoulos beteiligt waren. Der Prozess, der im Amfissa, einer Stadt 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt stattfindet, wurde nach nur wenigen Minuten vertagt und findet am kommenden Freitag seine Fortsetzung. Das Gericht hatte einem Antrag der Verteidigung der Bullen stattgegeben, da diese vor einem anderen Gericht Verpflichtungen hatten.<br />
Die Mutter von Alexis hatte mehrere Male versucht eine Verlegung des Prozesses nach Athen zu erreichen, da es einer Vielzahl der ZeugInnen und ihrer 86jährigen Mutter nicht möglich sei nach Amfissa zu kommen, was aber abgelehnt wurde. In den Wochen vor dem Prozess wurde versucht in der Presse der Stadt Amfissa eine Angst vor den AnarchistInnen zu schüren und behauptet, dass diese zum Prozess kommen werden und die Stadt in Schutt und Asche legen werden. Mit dieser Behauptung wurde auch die Verlegung des Prozesses nach Amfissa gerechtfertigt. In der Stadt reagierten einige der Geschäftstreibenden und verbarrikadierte ihre Schaufenster vor Angst vor den von den Medien herbeigeredeten Randalen.<br />
Von Seiten der AnarchistInnen wurde eine große Demonstration vor dem Gericht organisiert, welche um 9 Uhr starten sollte. Auch in anderen Städten des Landes wurden Demos angekündigt. In den Tagen vorher kamen mehrere AnarchistInnen aus Athen und anderen Städten nach Amfissa, um mehr als 1.000 Flugblätter auf den Straßen, in Cafés zu verteilen und um damit ihre Position und Sicht der Dinge zu vermitteln. Als die AnwohnerInnen davon Wind bekamen, dass AnarchistInnen in der Stadt waren, empfingen sie diese freudig und es entstanden viele Diskussionen und ein Austausch. Wieder mal ein gutes Beispiel dafür, dass sich Menschen nicht von der vom System geleiteten Presse bevormunden lassen und sich selber ihre Meinung in der direkten Auseinandersetzung bilden wollen.</p>
<p><span id="more-1755"></span><br />
<strong>Der Text des Flugblattes, welches in der Stadt verteilt wurde:</strong></p>
<blockquote><p><em><strong>TO THE RESIDENTS OF AMFISSA</strong></em></p>
<p><em>The 20th of January will see the trial of the police officer that executed the 15 year old Alexandros Grigoropoulos in Exarcheia take place in your city. No matter where one sees this from, even for those who insist to “have confidence in the Greek justice system” this trial is a trial of expediency: they chose a small and quiet town, with the all problems of the greek countryside, and chose to bring to it a main political incident that shocked the whole of Greece and caused the first revolt following the fall of the junta. The objectives of the state are obvious. They want to cut off, they want to keep afar those who want to have a saying against this juridical laundering-operation. The distance [from Athens] and the isolation of Amfissa are for the state its hope to guarantee its much-wanted isolation, not in the name of “delivery of justice” but in an effort to close the chapter of a murder and a revolt in a way that will, communication-wise, bring it “on top”. The police occupation, fear, all this hubbub is part of a scene being set up in your city that the state will use to produce some television propaganda for the entire country.</em></p>
<p><em>A 15-year old boy was executed in the most heavily policed neighbourhood of Athens for the last 30 years. If the incident had happened elsewhere, perhaps it would had gone mostly unnoticed. In Exarcheia however, the presence of many anarchists, leftists but also un-grouped people with conscience left no time for the regime to impose any blackout. The first explosion of rage that was expressed in the area created a chain reaction across the entire capital, across the whole country.</em></p>
<p><em>For nearly a month, tens of thousands took to the streets, shouted, protested, hit and got hit. It is certain that the death of Alexandros was only the occasion. It is what we live every day that came to find a spontaneous expression in those days. And how could something like this have happened peacefully?</em></p>
<p><em>Destruction of properties did take place. And beside the justified ones (who really feels sorry for a burnt bank?) many were random. How can a spontaneous and multi-colour revolt be “self-controlled”? A uninstructed revolt and for this reason, a genuine one. If we shared the logic of the political forces of power, we would without second thought claim “as ours” such a situation. We would name “anarchists” all those who took part and we would claim the responsibility for everything. After all, we would not make any more enemies than we already have, nor are we dependent on the law-abiding rules of elections and parliament.</em></p>
<p><em> It was us amongst others who caused the first spark without even knowing how much flammable material of rage exists around us. And were happy for this fire. No for the joy of destruction but because this fire showed that the heart of oppressed society remains alive. It proved that the brainwash, the teaching of obedience, the autocracy of the system has cracks.</em></p>
<p><em>Cracks, that while time passes, while the economic crisis goes on, while the capitalists ask for more, while the myths and the false hopes that are cultivated by the power come to a crash, these cracks become the hope for the social emancipation, for the counter-attack of all of us, with new larger Decembers – and beyond. A hope for us and a fear for the state. A state that hit people, threw tear gass, made hundreds of arrests those days, but did not accomplish to control anything. And that as, due to the fear of generalization of the uprising, it did not dare raise the level of violence…</em></p>
<p><em>This is the ghost that this trial wants to cast out. Whether it condemns to life in prison the executive body of the murder or not. It is December that this trial wants to condemn.</em></p>
<p><em>Kill, sentence and you are good to go – this it is the substance of the trial of Korkoneas in Amfissa on the 20th of January.</em></p>
<p><em>We know that as anarchists (who will not stand watching the provocations of power hands-down) we find ourselves in an unfavorable position. We too watch television, we read newspapers, we know of the image that media create for us. So will the hordes of barbarians come to Amfissa to flatten the city? Should each resident of the city barricade their house? Should they take their rifle and stand guard on their rooftops? Are the babies in danger, the olive tries, animals, the kiosks, the drinkable water? The answer is no.</em></p>
<p><em>We do not expect anyone to simply take our word for this. Being suspicious of any assurances made by people conducting political struggles is the first step in order for one to have a free mind. It is at this suspiciousness however, and at common logic, that we aim. Anyone who  has fought for anything, anyone who has stood with their head high, anyone who has ever resisted, knowns from experience in what ways the regime-controlled media garble struggles. Anyone who has been part of a news-making event can compare what they saw with their own eyes and what they then saw on television. Shall we speak about how they present every “uncomfortable”, for them, strike? Shall we remember how they defamed (and they continue to do so) the farmers’ mobilizations? The mobilizations of students, of pupils?</em></p>
<p><em>And it is not just the production of lies and terror in order to defame struggles. Every time that parts of society rise up, the standard tactic of the propagandists of the state is to try to turn other parts against them. Against the strikers in transportation they will place the workers “who cannot get to their jobs”. Against the port-dockers, they will put “petit-traders who are financially destroyed”. Against the farmers and the blockades, “the drivers, the travelers, the truck drivers that have a rough time”. The bad thing is that they often achieve their objective. It is down to this very success that they manage to get away with whatever they want, to maintain our everyday misery. Let’s all for a moment ponder how things could be if, rather than disputes between the oppressed, there was solidarity…</em></p>
<p><em>This time they are attempting to turn a local society against the presence of political entities and simple strugglers who respond to a state murder and what came to follow it. It is down to each one of us whether we will fall for the propaganda of media-tycoons, the ministers, all the powerful who build careers by selling insecurity.</em></p>
<p><em>We call everyone to be at the town square on Wednesday morning. Because at the end of the day, even if today we are still unable to get done with the misery power imposes on us we should at least show that we remember its crimes and that we are not mislead by its manipulations.</em></p>
<p><em>GUILTY IS THE STATE<br />
EVERYONE AT THE SQUARE OF AMFISSA ON WEDNESDAY 20th OF JANUARY 9.00am</em></p>
<p><em>Anarchists-Antiauthoritarians</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/Epaminondas-Korkoneas.jpg" rel="lightbox[1755]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1761" title="Greece Teen Shooting Trial" src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2010/01/Epaminondas-Korkoneas-250x179.jpg" alt="Greece Teen Shooting Trial" width="250" height="179" /></a></p>
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		<title>Thomas Meyer-Falk: Boehse Onkelz hoffähig im Knast?</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 01:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thomas Meyer-Falk]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder grüßt der Anstaltsleiter der JVA Bruchsal die Gefangenen und Bediensteten via Aushang; wobei er nicht immer ein glückliches Händchen beweist (vgl. seine Botschaft im Dezember 2003). Dem leitenden Regierungsdirektor Thomas MÜLLER, besoldet nach Besoldungsgruppe A16 mit über 5.000 Euro pro Monat, gefiel es, auch 2009 einen Gruß unters Volk zu bringen. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" rel="lightbox[1729]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/06/faust-durchs-gitter.jpg" alt="faust-durchs-gitter" title="faust-durchs-gitter" width="115" height="120" class="alignleft size-full wp-image-662" /></a>Alle Jahre wieder grüßt der Anstaltsleiter der JVA Bruchsal die Gefangenen und Bediensteten via Aushang; wobei er nicht immer ein glückliches Händchen beweist (vgl. <a href="http://de.indymedia.org/2003/12/70907.shtml" target="_blank">seine Botschaft im Dezember 2003</a>). Dem leitenden Regierungsdirektor Thomas MÜLLER, besoldet nach Besoldungsgruppe A16 mit über 5.000 Euro pro Monat, gefiel es, auch 2009 einen Gruß unters Volk zu bringen. Er ließ auf buntem, weihnachtlich geschmücktem Hochglanzpapier verbreiten, er wünsche allen „ruhige und friedvolle“ Tage, wie auch für „das Neue Jahr 2010 Gesundheit, Glück und Erfolg“.<br />
So einfallslos dieser Teil, umso brisanter das dem Gruß vorangestellte Zitat, welches er einem „Anonymus“ als Autor zuschrieb.<br />
„<em>Ich trinke auf gute Freunde, verlorene Lieben,<br />
auf alte Götter und neue Ziele.<br />
Auf den ganz normalen Wahnsinn<br />
und auf das, was einmal war.<br />
Darauf, dass alles endet<br />
und auf ein neues Jahr!</em>“ </p>
<p><span id="more-1729"></span>Dank Hinweisen und Recherchen von ABC konnte der Autor des Zitats in Erfahrung gebracht werden: Es wurde dem Song der berüchtigten Band Boehse Onkelz, „Auf gute Freunde“ (CD: „Gestern war Heute noch Morgen“) entnommen. Einer Band, deren erstes Album prompt 1986 verboten wurde, da es „tendenziell nationalsozialistische, gewaltverherrlichende und sexistische Texte“ (vgl. F.A.Z. 09.01.2010, S. 9) enthielt, deren Musiker in Frankfurt Ausländer misshandelten. </p>
<p>Insbesondere rechts eingestellte Gefangene und/oder Bedienstete werden das Zitat vielleicht erkannt haben. Man kann sich vorstellen, was diese Klientel sich denkt, wenn der Leiter des Knastes, Herr Müller, ein Zitat gerade dieser Band verbreitet. Und linke Gefangene, sowie nicht-deutsche Insassen, sie alle fragen sich, was wohl zu erwarten ist von jemandem, der Boehse Onkelz zitierfähig für einen Weihnachtsgruß erachtet. </p>
<p>Nun mag sich, ich weiß es nicht, der Herr Thomas Müller damit verteidigen, er habe nicht um die Provenienz des Zitats gewusst; er ist jedoch Volljurist, war früher Staatsanwalt! Und schon im Studium lernt man: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Eine simple Recherche (z. B. via google) hätte genügt, um den Hintergrund zu erhellen. Aber vielleicht hört er auch „bloß“ gerne die Boehsen Onkelz? </p>
<p>Jetzt warten die Insassen gespannt auf den nächsten Coup des Herrn Leitenden Regierungsdirektors, wen wird er nächstes Mal zitieren&#8230; </p>
<p>Thomas Meyer-Falk<br />
c/o JVA – Z. 3113<br />
Schönbornstr. 32<br />
D-76646 Bruchsal</p>
<p><a href="http://freedom-for-thomas.de/thomas/" target="_blank">www.freedom-for-thomas.de</a><br />
<a href="http://www.freedomforthomas.wordpress.com" target="_blank">www.freedomforthomas.wordpress.com </a></p>
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		<title>Zwei Personen in Untersuchungshaft wegen brennenden Autos in der Schweiz &#8211; aus der Haft entlassen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 19:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abc berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gefangene]]></category>

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		<description><![CDATA[Update 09. Januar 2010: Laut Zeitungsartikeln sind die beiden in Aarau inhaftierten Anarchisten, denen mehrfache Brandstiftung an Luxusautos und begleitende Sprayereien angeschuldigt wird, seit ein paar Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Nach 46 Tagen Haft und fast täglichen Verhören seien sie für eine der Brandstiftungen geständig, bei welcher die Beweislage am schwerwiegendsten war. Diese Informationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/12/feuriges-aus-der-schweiz.jpg" rel="lightbox[1607]"><img src="http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2009/12/feuriges-aus-der-schweiz-250x166.jpg" alt="feuriges aus der schweiz" title="feuriges aus der schweiz" width="250" height="166" class="alignright size-medium wp-image-1613" /></a><em>Update 09. Januar 2010: </em>Laut Zeitungsartikeln sind die beiden in Aarau inhaftierten Anarchisten, denen mehrfache Brandstiftung an Luxusautos und begleitende Sprayereien angeschuldigt wird, seit ein paar Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Nach 46 Tagen Haft und fast täglichen Verhören seien sie für eine der Brandstiftungen geständig, bei welcher die Beweislage am schwerwiegendsten war. Diese Informationen stammen von den Bullen und Median, sind also (wie immer!) mit Distanz zu betrachten. Eine Stellungnahme der Soligruppe auf <a href="http://switzerland.indymedia.org/de/2010/01/73248.shtml"  target="_blank">indymedia switzerland</a> vom 8. Januar.</p>
<hr size="2" />
<p><em>21. Dezember 2009:</em> Brennende Autos als Mittel im Kampf gegen die bestehenden Verhältnisse gibt es nicht nur in Berlin. Auch in der Schweiz verwandeln sich Nobelkarossen und Fahrzeuge, von an der Ausbeutung und Unterdrückung beteiligten Firmen, in Fälle für die Schrottpresse.<br />
Am 14. November wurden zwei Anarchisten in Aarau, einer Kleinstadt in der Schweiz, verhaftet unter dem Vorwurf über einen längeren Zeitraum mehrere luxuriöse Fahrzeuge in Brand gesteckt zu haben. Jetzt sitzen die beiden in Haft und die Brände gehen unvermindert weiter. Eine Vielzahl von solidarischen Aktionen haben bereits stattgefunden, einige weitere werden sicherlich folgen.<br />
Wenn ihr den Inhaftierten schreiben wollt, schickt die Briefe an folgende Adresse, diese werden dann weitergeleitet: <em>Infoladen Reitschule, Vermerk: Aarau, Postfach 5053, 3001 Bern</em></p>
<p>Aktuelle Infos gibt es auf den Websiten: <a href="http://www.aargrau.ch/" target="_blank">Infoportal Aargrau</a> und <a href="http://andiewaisendesexistierenden.noblogs.org/" target="_blank">an die Waisen des Existierenden</a>.<br />
Ein Update vom 28. Dezember &#8216;09 zur aktuellen Situation der beiden Inhaftierten von der Soligruppe auf <a href="http://switzerland.indymedia.org/de/2009/12/73091.shtml" target="_blank">indymedia switzerland</a>.</p>
<p><span id="more-1607"></span><strong>Eine Zusammenstellung der solidarischen Aktionen (wird ständig aktualisiert):</strong></p>
<p>25. November &#8211; Aarau &#8211; rund 60 Personen beteiligen an einem Knastspaziergang</p>
<p>2. Dezember &#8211; Zürich &#8211; zwei Autos brennen &#8211;> <a href="http://switzerland.indymedia.org/de/2009/12/72591.shtml" target="_blank">indymedia</a></p>
<p>5. Dezember &#8211; Bern / Aarau &#8211; nach einer Demo in Bern fahren einige Leute nach Aarau, um einen spontanen Knastspaziergang durchzuführen, werden aber von den anwesenden Polizeikräften daran gehindert &#8211;> <a href="http://switzerland.indymedia.org/de/2009/12/72686.shtml" target="_blank">indymedia</a> + <a href="http://switzerland.indymedia.org/de/2009/12/72763.shtml" target="_blank">indymedia</a></p>
<p>7. Dezember &#8211; Winterthur &#8211; Brandanschlag auf zwei Fahrzeuge der SBB wegen Gefangenentransporten auf Schienen &#8211;> <a href="http://switzerland.indymedia.org/de/2009/12/72721.shtml" target="_blank">indymedia</a></p>
<p>8. Dezember &#8211; Zürich &#8211; zwei brennende Autos &#8211;> <a href="http://switzerland.indymedia.org/de/2009/12/72755.shtml" target="_blank">indymedia</a></p>
<p>13. Dezember &#8211; Aarau &#8211; dritter Knastspaziergang mit 20 bis 30 Personen</p>
<p>19. Dezember &#8211; Aarau &#8211; 4. Knastspaziergang mit 30 solidarischen Menschen &#8211;> <a href="http://switzerland.indymedia.org/de/2009/12/72942.shtml" target="_blank">indymedia</a></p>
<p>25. Dezember &#8211; Aarau &#8211; 5. Knastspaziergang &#8211;> <a href="http://switzerland.indymedia.org/de/2009/12/73045.shtml" target="_blank">indymedia</a></p>
<p>25./26. Dezember &#8211; Bern &#8211; Farbanschlag auf den Hauptpolizeiposten &#8211;> <a href="http://switzerland.indymedia.org/de/2009/12/73052.shtml" target="_blank">indymedia</a></p>
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