Posts tagged with “Angriff auf Staat und Kapital”

Belgien: Einige Stücke der Unordnung

Sunday, 29 December, 2013

incendie_directeur_de_Brugesübernommen von de.contrainfo.espiv.net

Feuer und Flamme dem Haus des Gefängnisdirektors von Brügge – Mittwochnacht, 11. Dezember 2013, traf ein Brandanschlag das Haus von Jurgen van Poecke, Direktor des Gefängnisses von Brügge. Seine zwei vor seiner Villa (Kesplerstr. in Asbeek) geparkten Autos, ein Audi und ein Citroen, wurden vom Feuer zerstört. Es brach um 4 Uhr morgens aus und breitete sich in der Garage aus, die ebenfalls zerstört wurde. Read the rest of this entry »

Belgien: Kürzlich geschehene Angriffe und Störungen

Friday, 26 April, 2013

brennender tischübernommen von de.contrainfo.espiv.net, im Original erschienen bei Hors Service, anarchistisches Journal, Nr. 35, 5. April 2013

Streifzug der Brandstifter – In Farcienne wurde ein Fahrzeug, das der Stadtverwaltung gehört, auf dem Parkplatz hinter dem Verwaltungsgebäude in Brand gesetzt. Ein bisschen später etwas weiter weg, wurde auch ein 4×4 vom Feuer zerstört. Der Staat ist ein Monster, aber ein Monster mit Tentakeln und Schwachpunkten. Um es anzugreifen, braucht mensch nicht erst nach einem Herz zu schauen (nebenbei, der Staat hat keins) sondern sollte eher dort zuschlagen, wo er sich nicht verteidigen kann und auch nicht einen bewaffneten Menschen mit ein wenig Entschlossenheit und dem Willen, einen bescheidenen aber signifikanten Schlag auszuführen, davon abhalten.
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Noch immer in offener Feindschaft

Tuesday, 12 February, 2013

Noch immer in offener FeindschaftAuf den Strassen von Berlin ist in den letzten Tagen ein weiteres für die Demo gegen den Bullenkongress mobilisierendes Poster aufgetaucht. Infos zur Demo und zum Kongress unter polizeikongress2013.blogsport.de.

Noch immer in offener Feindschaft

Im Februar wird das „Berliner Congress Center“ zum Schnittpunkt europäischer Sicherheitsarchitekturen. Der dort stattfindende Polizeikongress vereint die EntwicklerInnen, die SpezialistInnen und die NutzerInnen neuester „Errungenschaften“ in puncto Überwachung missliebiger StörerInnen ihres vermeintlichen sozialen Friedens.
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Erneuter Repressionsschlag in Italien

Sunday, 12 August, 2012

Angriff auf ENI in Bologna am 29. März 2011Unter dem Namen “Operazione Mangiafuoco” gab es am Morgen des 8. August Durchsuchungen in verschiedenen Regionen Italiens und in Berlin. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bologna sind gegen 21 Personen gerichtet, an insgesamt 30 Örtlichkeiten gab es Durchsuchungen, durchgeführt wurden diese von den Carabinieri der Sondereinheit ROS. Die Beschuldigten sollen alle Teil der “anarcho-ökologischen Matrix” sein und im Zusammenhang mit Brandanschlägen und Zerstörungen, die vom Staat als Terrorismus eingestuft werden, stehen.
Bei den Durchsuchungen wurden Computer, Flugblätter, Veröffentlichungen entwendet, beispielsweise auch die Broschüre “Jedem das Seine: 1000 Möglichkeiten, die Welt zu sabotieren“, welche auch bei ähnlichen Durchsuchungsmassnahmen in der letzten Zeit gefunden wurde.
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G8-Gipfel in Genua – Haftstrafen gegen DemonstrantInnen teilweise bestätigt

Friday, 13 July, 2012

Aufruf für eine internationale Mobilisierung in Solidarität mit den Verurteilten wegen den Ausschreitungen in Genua im Jahr 2001übernommen von linksunten.indymedia.org, vor einigen Wochen erschien ein solidarischer Aufruf

Während das Massaker in der Diaz-Schule und die Misshandlungn in der Polizeikaserne Bolzaneto faktisch straffrei bleiben, sollen die DemonstrantInnen für angebliche Sachbeschädigung bis zu 14 Jahre Knast absitzen.

Der erste Senat des italienischen Kassationsgerichtshof (die höchste Instanz im italienischen Gerichtswesen) hat soeben die Urteil gegen zehn angeklagte AktivistInnen teilweise bestätigt: Wegen der Kämpfe gegen den G8-Gipfel in Genua 2001 sollen zwei Personen bis zu 14 Jahre Knast absitzen. Drei haben für ihre mehrjährigen Knasturteile Strafnachlass von neun Monaten bis ein Jahr bekommen, während fünf nochmal in Berufung gehen können. Für die anderen ist das Urteil nicht mehr anfechtbar.
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Aufruf für eine internationale Mobilisierung in Solidarität mit den Verurteilten wegen den Ausschreitungen in Genua im Jahr 2001

Wednesday, 27 June, 2012

Aufruf für eine internationale Mobilisierung in Solidarität mit den Verurteilten wegen den Ausschreitungen in Genua im Jahr 2001Am 13. Juli wird das Kassationsgericht in Rom in letzter Instanz das Urteil des Prozesses gegen 10 GenossInnen für einen Teil der Zusammenstöße während dem G8 in Genua im Juli 2001 verkünden.

Die Angeklagten wurden vom Gerichtshof in Genua zu harten Strafen verurteilt, von 10 bis 15 Jahre ist hier die Rede – und jetzt im Juli werden diese Verurteilungen wahrscheinlich vollstreckt.
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Krawall für das Leben!

Monday, 4 June, 2012

Krawall für das Leben - am 2. Juni in HamburgEin Flugblatt ist aufgetaucht nach den Ereignissen am 2. Juni in Hamburg, auch als PDF zum download.

Wenn Neonazis oder andere Faschist_innen  öffentlich auftreten oder demonstrieren, ist das immer auch ein willkommener Anlass für die Politik, die Machthabenden, ihre Anhänger_innen und Unterstützer_innen, so ein Event zu nutzen, um ihre ach so tolerante, weltoffene, antirassistische und antifaschistische Moral zu feiern. Fernab von der alltäglichen Realität die sie schaffen, in der Migrant_innen ausgebeutet, verfolgt und abgeschoben werden, in der Nationalismus, Patriotismus und Angst geschürt werden, in der Kontrolle und Fremdbestimmung unsere Leben  beherrschen, können sich alle und vor allem der Staat und seine Schützer_innen in einem Schauspiel aus Empörung und Betroffenheit von ihrer kritischen und reflektierten Seite präsentieren und ihre Macht legitimieren.
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Zu den Verhaftungen von Anarchist_innen in Chicago, IL, USA

Tuesday, 22 May, 2012

make nato history - fight war - smash the capitalist systemIm Umfeld der NATO-Tagung am 20. und 21. Mai 2012  in Chicago, IL, USA wurden mehrere Anarchist_innen verhaftet. Ihnen werden die Planung und Vorbereitung militanter Aktionen gegen das Gipfeltreffen der weltweit größten Kriegstreiber vorgeworfen. Es gibt bis jetzt keine gesicherten Informationen von Freund_innen und/oder Weggefährt_innen, aber aufgrund der Notwendigkeit der Verbreitung von Informationen über die Tatsache der Verhaftungen soll dies ein erster Text dazu sein. In den nächsten Tagen mehr dazu…
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Prozessbeginn gegen inhaftierte Anarchisten in Kopenhagen

Tuesday, 8 May, 2012

brennende Bullenwagen in KopenhagenAm 9. Mai beginnt in Kopenhagen ein Prozess, bei welchem fünf AnarchistInnen angeklagt werden eine Vielzahl von Angriffen gegen Staat und Kapital durchgeführt zu haben. Anklagt werden sie unter dem Terrorgesetz. Für die Angeklagten stehen langfristige Haftstrafen im Raum, auch da sie einen Brandanschlag auf eine Polizeiakademie gestanden haben. Hier ein kurzer Text und eine Chronologie der ihnen vorgeworfenen Angriffe.
Weitere Infos in Artikeln von Juli und August 2011.

Prozessbeginn gegen inhaftierte Anarchisten in Kopenhagen

Am 20. April 2012 ließ der dänische Justizminister M. Boedskov (ein Soziakdemokrat) die Anklage gegen die fünf jungen Männer zu, als Terrorismus-Anklage. Vier von ihnen wurden am 20. April 2011 mit 30 Liter Benzin und einer Fackel im Unfeld der Polizeiakademie in Brondby, ein Vorort von Kopenhagen. Ein fünfter wurde im Mai 2011 verhaftet.
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