Posts tagged with “Bombs Case”

Brief einer chilenischen Gefangenen in Solidarität mit der Conspiracy of the Cells of Fire

Monday, 8 August, 2011

Conspiracy of Cells of Fire - signatureMónika Caballero ist eine der Beschuldigten im sogenannten “Bombs Case” in Chile. Die Beschuldigten sollen für dutzende Bomben, welche im Großraum von Santiago in den letzten Jahren hoch gegangen sind, verantwortlich gemacht werden.
Hier ein solidarischer Brief von ihr in Solidarität mit den Beschuldigten der griechischen Stadtguerilla Conspiracy of the Cells of Fire. Übersetzt wurde der Brief von der französischsprachigen Version von Le Réveil.

Brief von Mónika Caballero, angeklagt in der „Bombenaffäre“ in Chile, in Solidarität mit den Genossen der Verschwörung der Feuerzellen.

Während ich auf den Beginn des Prozesses im medialen, juristisch-politisch-polizeilichen Spektakel, das „Caso Bombas“ („Bombenaffäre“) genannt wird, warte, breche ich das Schweigen des Hausarrests, um einen brüderlichen Gruß an die Genossen der Revolutionären Organisation Verschwörung der Feuerzellen, die gestern den Abschluss ihres Prozesses erlebten, zu schicken. Im vom griechischen Staat dominierten Territorium wurde man Zeuge exemplarischer Maßnahmen der Rachsucht seitens der Mächtigen.
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Chile: Statement der 10 GenossInnen bezüglich dem Ende des Hungerstreiks

Thursday, 5 May, 2011

Chile: Die 14. August-Gefangenen beginnen HungerstreikVom 21. Februar bis zum 26. April haben die inhaftierten beschuldigten AnarchistInnen des “Bombs Case” in Chile einen kollektiven Hungerstreik durchgeführt. Hier die Übersetzung ihrer Stellungsnahme zur Beendigung der Aktion. Mehrere der Inhaftierten wurden seit der Beendigung der Ermittlungen entlassen und unter Hausarrest gestellt, dazu in den nächsten Tagen eine Zusammenfassung.

Statement der 10 GenossInnen
bezüglich dem Ende des Hungerstreiks

Am 21. Februar haben wir einem unbegrenzten Hungerstreik begonnen, als Aktion gegen die repressiven Institutionen, welche uns einsperren in dem abgekarteten Spiel bekannt als “Bombs Case“. Nach 65 Tagen des Hungerns haben wir uns entschieden den Hungerstreik zu beenden.
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Die anarchistischen Gefangenen in Chile beenden den Hungerstreik

Wednesday, 27 April, 2011

Heute (26. April) haben die GenossInnen in Chile, inhaftiert wegen dem abgekarteten Spiel des “Bombs Case“, entschieden den Hungerstreik, welcher 65 Tage andauerte, zu beenden. Es gibt noch keine offizielle Stellungnahme bezüglich der Entscheidung, deswegen bleibt abzuwarten, was sie zu sagen haben.

Nichtsdestotrotz wird der Kampf für ihre Freiheit weitergeführt und nun ist es wichtig sie bei der Erholung nach dem langen Hungerstreik zu unterstützen, nicht nur materiell, sondern auch moralisch. Die Solidarität geht weiter. Unser Kräfte ist auf ihrer Seite.

Dass die Angst nicht die Solidarität zerstört…
dass die Solidarität die Gefangenschaft zerstört.

Freiheit für die vom Staat entführten Gefangenen!!

Zum Hungerstreik von anarchistischen Gefangenen in Chile

Tuesday, 26 April, 2011

Chile: Die 14. August-Gefangenen beginnen HungerstreikSeit dem 21. Februar befinden sich anarchistische Gefangene in Chile im Hungerstreik, seit nunmehr 64 Tagen (heute am 26. März). Hier zwei Erklärungen der Gefangenen, weitere Übersetzungen und aktuelle Infos gibt es in den nächsten Tagen.

Erklärung der GefährtInnen, die sich im Hungerstreik befinden:
Überlegungen über den Streik und zur Verlegung

Nach mehr als 50 Tagen im Hungerstreik, sehen wir die Notwendigkeit uns über die Entwicklung bestimmter Aspekte während dieser Mobilisierung im Klaren zu werden.

Die enorme Reichweite unserer politischen Ansichten als RevolutionärInnen und die Kämpfe in denen wir uns befinden, in Ergänzung zu der Zurschaustellung einer absurden und ersponnenen Art beschuldigt zu werden eine terroristischen Verschwörung zu sein, wandelt sich in Schwierigkeit und Unfähigkeit unsererseits vollständige Reflektionen und politische Analysen auszuarbeiten. Die politische Ungenauigkeit einiger unserer gemeinsamen Erklärungen und die schwierige Zeit, die wir hatten uns selbst genau darzulegen, spiegelt die Vielfalt der Sichtweisen untereinander wieder, und zeigt die wahnhaften Anklagen gegen uns deutlich auf.
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Internationale Solidaritätswoche mit den in Chile inhaftierten AnarchistInnen vom 14. bis 21. April

Wednesday, 13 April, 2011

Internationale Solidaritätswoche mit den in Chile inhaftierten AnarchistInnen vom 14. bis 21. AprilDie Woche vom 14. zum 21. April wurde als Woche der Agitation und Propaganda für die sofortige Freilassung der 14 chilenischen AnarchistInnen, festgenommen am 14. August 2010, bestimmt.

Die Verhaftungen waren der Höhepunkt der Hausdurchsuchungen im sogenannten “Bombs Case”. Die Verhafteten werden beschuldigt dutzende Bomben, welche im Großraum von Santiago in den letzten Jahren hoch gegangen sind, gelegt zu haben oder indirekt daran beteiligt gewesen zu sein. Gegen sie wird das Antiterrorgesetz aus der Zeit der Diktatur angewendet. Außerdem werden sie der “verbotenen Vereinigung” beschuldigt.

Zehn der verhafteten GenossInnen sind seit dem 14. August inhaftiert, mittlerweile seit acht Monaten befinden sie sich in Haft. Neun der zehn befinden sich in einem Hungerstreik seit dem 21. Februar 2011. Der andere Genosse begann am 23. März. Mittlerweile haben alle um die 20 Pfund Gewicht verloren, der Hungerstreik ist unbefristet. Der Staatsanwalt hat Strafen von zehn Jahren, 15 Jahren und Lebenslänglich gefordert.
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Chile: Die 14. August-Gefangenen beginnen Hungerstreik

Thursday, 24 February, 2011

Internationale Solidarität mit den 14 inhaftierten Anarchist_innen in Chile

Chile: Die 14. August-Gefangenen beginnen HungerstreikAm 14. August 2010 wurden in Chile 14 Anarchist_innen verhaftet unter dem Vorwurf des “Terrorismus”, sie werden mit den unzähligen Brand- und Bombenanschlägen, welche in den letzten Jahren gegen Staat und Kapital durchgeführt wurden, in Verbindung gebracht. Zehn von ihnen befinden sich in Untersuchungshaft, in Hochsicherheitsgefängnissen unter dem Antiterrorgesetz von Pinochet. Nach sechs Monaten der Ermittlungen wurde jetzt die U-Haft um sechs weitere Monate verlängert.

Am 21. Februar haben einige der Inhaftierten einen unbefristeten Hungerstreik begonnen mit den folgenden Forderungen:

1. Freiheit jetzt
2. Schluss mit der juristisch-polizeilichen Konstruktion
3. Schluss mit dem Antiterrorgesetz, vererbt von der Militärdiktatur (1973-1990) und verbessert für die ‘Demokratie’
4. Schluss mit der Zeit der Ermittlungen und Umsetzung eines gerechten Prozesses

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Die Kontinuität des faschistischen Gesetzes in der Demokratie bedeutet die Kontinuität von autonomen Widerstand und militantem Angriff

Sunday, 20 February, 2011

Banner auf einer Solidemo für die 14. August-Bombs Case Gefangenen in Chile - "Libertad a lxs presxs politicxs - Fin a la ley antiterrorista"Diesen Text entnehmen wir unserem Antiknastinfo Entfesselt Ausgabe Winter 2010/2011. Er eröffnet einen Blick auf die Entwicklungen der repressiven Maßnahmen, die antistaatlichen und antikapitalistischen militanten Aktionen und die Verfolgung der Mapuche Bevölkerung in den letzten Jahren in Chile. Dazu gibt es eine ausführliche Chronologie und Briefe und Erklärungen zu den Gefangenen.

Die Kontinuität des faschistischen Gesetzes in der Demokratie
bedeutet die Kontinuität von autonomen Widerstand und militantem Angriff

Ein historischer Hintergrund

In Chile wurde 1984, noch während der Militärdiktatur, das Ley de Seguridad Interior del Estado (Innerstaatliches Sicherheitsgesetz) erlassen, besser bekannt als Anti-Terror-Gesetz, mit der klaren Absicht jeden “terroristisch-marxistischen” Widerstand, den internen Feind jener Jahre, wegzusperren. Diese internen Feinde waren bewusste militante junge Leute, die verschiedenen bewaffneten Gruppen angehörten und für das Ende der Diktatur kämpften.
1988, nach dem Volksentscheid über das Bestehenbleiben oder das Ende der Diktatur, entschlossen sich drei Gruppen (MJL, FPMR, MIR) den bewaffneten Kampf weiterzuführen, denn der Beginn der sogenannten Demokratie war nur ein Wechsel der Verwaltung des in Diktaturzeiten eingeführten neoliberalen Systems und dessen Weiterbestehen durch die Verfassung von 1980.
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Zum Repressionsschlag gegen AnarchistInnen in Chile am 14. August 2010

Tuesday, 17 August, 2010

Solidaritätsposter für die 14 in Chile verhafteten AnarchistInnenInfobroschüre zu den Hausdurchsuchungen und Verhaftungen am 14. August in Santiago de Chile und Valparaiso – Solidarität kennt keine Grenzen

zum Download –> pdfDruckversion


Unter dem Namen “Operation Salamander” fanden in den Morgenstunden des 14. August 2010 zeitgleich 17 Durchsuchungen in Santiago de Chile und zwei in Valparaíso statt. 14 Personen wurden verhaftet unter dem Vorwurf an über 100 Bomben- und Brandanschlägen auf Staat und Kapital beteiligt gewesen zu sein und und der Anschuldigung MitgliederInnen von bewaffneten Gruppen zu sein. Neben den Wohnungen wurden auch Sozialzentren von den Bullen durchsucht und dort Gegenstände beschlagnahmt. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens werden auch Verbindungen nach Italien und andere Länder hergestellt.

Infos in spanischer Sprache unter libertadalos14a.blogspot.com, www.hommodolars.org und culmine.noblogs.org.

Solidarität mit den Inhaftierten!
Feuer und Flamme für Staat und Kapital!
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