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Anti-Knast-Tage vom 28. bis 30.10. in Köln

Sunday, 16 October, 2011

Anti-Knast-Tage vom 28. bis 30.10.2011 in KölnVom 28. bis zum 30.Oktober werden in Köln, im Autonomen Zentrum Köln, Wiersbergstr., Köln-Kalk (U-Bahnhaltestelle Kalk-Kapelle, (Linie 1 oder 9), Anti-Knast-Tage stattfinden. Hier der Aufruf und das vorläufige Programm.

Knast geht uns alle an … !!!

Komm schon.Jeder hat seine Mauern, seine Bunker, seine Bastille, seinen Himalaya und seine Abgründe. Du denkst doch nicht etwa, daß du anders bist als die anderen, daß für dich alles schwieriger und schmerzhafter ist! Du weißt, daß das nicht stimmt. Du hast sogar Glück, weil du in deinem Inneren dieses Bewusstsein hast. Dir stehen noch so viele Kämpfe bevor! Du stehst erst am Anfang deines Wissens! Wenn du darunter leidest, heißt das, daß du auf dem richtigen Weg bist. Ein Weg, der keine Märtyer, aber den Willen zu Wissen und Kampf braucht. Wie leicht es doch wäre, so leicht, sich der Lethargie der Unterwerfung, des Verzichts, des Akzeptierenes einer bequemen Norm zu ergeben! Komm schon, steh auf, mach was! Der Sirenengesang ist hier das Heulen des Alarms, der von den Schließern ausgelöst wird, um eine Flucht zu melden, der Versuch eines Gefangenen, sich sein Recht zurückzuerobern“ (Charlie Bauer)

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Zu den diesjährigen Silvester zum Knast-Demos

Thursday, 30 December, 2010

Am letzten Tag dieses Jahr finden seit vielen Jahren mehrere Demonstrationen statt, welche sich explizit auf das Thema Knast und Wegsperren beziehen, zur Freiheit mit allen Gefangenen aufrufen und damit zeigen wollen, dass die, welche nicht mit uns auf der Strasse sein können, nicht vergessen sind.
Knäste sind nur die Spitze des Eisberges dieses repressiven Systems, welches von der Unterdrückung und Ausbeutung der Menschen lebt und diese zu gleichförmigen, emotionslosen Wesen formieren will. Viele die sich dieser Logik nicht unterwerfen wollen, werden zu Opfern der Repression und Unterdrückung und landen als letztes Zwangsmittel im Knast. In unserem Kampf gegen dieses System dürfen wir die Knäste und diejenigen, die welche darin vor sich dahinvegetieren nicht vergessen und sie nicht ihrem Schicksal überlassen.
Es soll noch ergänzt werden, das es noch viele andere Möglichkeiten gibt im Kampf für eine Gesellschaft ohne Knäste, um Gefangenen gegenüber solidarisch zu sein und der Ablehnung von Knastanstalten Ausdruck zu verleihen.
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Auswertung und Berichte zum Antiknastaktionstag am 19. Juni 2010

Wednesday, 23 June, 2010

Am 19. Juni 2010 fand im deutschsprachigen Raum ein Aktionstag statt, welcher alle Formen der Einsperrung, Inhaftierung und des Wegsperrens und die Folgen davon (Isolation, Vereinzelung, usw.) thematisieren sollte. In vielen Städten gab es vielfältige Aktionen, von Kundgebungen und Flugblatt verteilen in der Innenstadt, Besuch der lokalen Knäste, bis hinzu direkten Aktionen.
Der Aufruf und der Rahmen für den Aktionstag wurde offen gestaltet, so dass es möglich war für alle die sich irgendwie angesprochen fühlten, ihren Beitrag unter dem Motto zu leisten und dabei ihre eigenen Schwerpunkte setzen konnten. Angesprochen fühlen sollten sich auch nicht nur diejenigen, die eh schon gegen Knäste, Abschiebelager und die tagtäglich massiver auftretende soziale Kontrolle kämpfen. Das Ziel sollte es sein das Thema und Einsperrung wieder in den Blickpunkt zu stellen, natürlich nicht ohne den Blick auf die Perspektive zu verlieren, die Perspektive nach einem anderen Leben, frei von Unterdrückung, Ausbeutung und frei von allen Herrschaftsformen.
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Berichte zum Wochenende in Aachen, Rheinbach und Köln

Sunday, 27 September, 2009

koln-wochenende-3Ein erster Bericht zu den Kundgebungen vor den Knästen in Aachen und Rheinbach wurde bei indymedia am Samstag Abend veröffentlicht, diesen dokumentieren wir hier, sowie die verlesenen Grußworte von Thomas Meyer-Falk. Weitere Berichte und Auswertungen werden folgen. Fotos gibt es bereits weiter unten.


Die Grußworte von Thomas Meyer-Falk an die Demo:

“Herzliche und kämpferische Grüße aus dem Bruchsaler Gefängnis an Euch, die ihr hier zu der Demo gekommen seid. Knast zerstört! Knast zerstört Menschen, Familien und letztlich auch gesellschaftliche Strukturen, denn Knast ist destruktiv! Und deshalb ist es so wichtig für die Abschaffung von Gefängnissen zu demonstrieren und zu streiten.

Aber es ist meiner Ansicht nach auch wichtig die gesellschaftliche Funktion der Knäste zu berücksichtigen; das heißt Knäste sind Symptom und nicht Ursache einer deformierten Gesellschaft. Wer also für eine Abschaffung von Haftanstalten kämpft, legt zwangsläufig die Axt an das herrschende System.

Seit einigen Jahren gibt es in Deutschland eine immer größer werdende Bewegung, die über konkrete Einzelfallhilfe hinaus die Strukturen in den Blick nimmt und mit Gefangenen zusammen für eine Gesellschaft ohne Knäste kämpft. Und die Demonstration hier und heute ist eine Aktionsform in diesem Kampf!

Mit meinem Herzen und in Gedanken bin ich heute bei Euch!
Für eine Gesellschaft ohne Knäste!”

Thomas Meyer-Falk
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Solidarität mit den Gefangenen! Kundgebung vor den Knästen in Aachen und Rheinbach und Diskussionsveranstaltung in Köln am 26. September

Friday, 25 September, 2009

knastkundgebungen_260909knastkundgebungen-260909_2Für den 26. September werden vor den Knästen in Aachen und Rheinbach solidarische Kundgebungen organisiert. Am Abend wird in Köln eine Diskussionsveranstaltung stattfinden. Alle weiteren Infos sind in den zwei Aufrufen zu finden, einer von ABC Berlin, ABC Orkan und ABC hooded crow und der von AKP Köln.
Bei Fragen meldet euch bei uns.


Solidarität mit den Gefangenen! Kundgebung vor den Knästen in Aachen und Rheinbach und Diskussionsveranstaltung in Köln am 26. September
Knäste und die damit zusammenhängenden Repressions- und Unterdrückungsmechanismen stellen für viele immer noch ein Thema dar, mit welchem sich lieber nicht beschäftigt wird und es werden keine Gedanken über die Sinnhaftigkeit und Funktion von Knästen verschwendet. Außerdem besteht die Denkweise, dass diejenigen, die in den Knästen eingesperrt werden, dort schon zu Recht sitzen würden und es auch verdienen – sonst wären sie dort ja nicht gelandet. Aber sie sind Gefangene dieses Systems, des kapitalistischen Systems. Unzählige Gefangene sitzen in Deutschen Knästen, weil sie im Supermarkt geklaut haben, sei es durch eine gewisse Notwendigkeit (bsw. Armut) oder einfach nur aus dem Bedürfnis heraus sich auch mal was gönnen zu wollen, weil sie “Schwarz” gefahren sind oder wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtmG.). Read the rest of this entry »

Silvester zum Knast-Demos

Thursday, 15 January, 2009

solidaritat-ist-eine-waffeSeit vielen Jahren finden an Silvester in verschiedenen Städten der BRD Demonstrationen gegen Knäste und Zwangsanstalten sowie in Solidarität mit allen Gefangenen statt. Während ursprünglich solche Demonstrationen nur auf Städte wie Berlin, Köln und Stuttgart begrenzt waren, ist dieses Jahr ihre Zahl angewachsen und der Antiknastvirus hat sich in andere Städte verbreitet.
Wir stellen hier eine kurze Zusammenfassung dar, was an Silvester vor deutschen Knäste stattfand und wünschen uns dabei fürs nächste Jahr, dass sich der Anarchismus und die Antiknasthaltung weiterverbreiten werden, um das gegenwärtige herrschaftliche System und seine Kerker umzukippen.

Bis zu dem Moment, an dem alle frei sein werden!

ABC Berlin
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Überblick zu den Antiknast-Demos an Silvester

Monday, 29 December, 2008

solidaritat-ist-eine-waffeAm letzten Tag in diesem Jahr finden bundesweit drei Demonstrationen statt, welche sich explizit auf das Thema Knast und Wegsperren beziehen, zur Freiheit mit allen Gefangenen aufrufen und damit zeigen wollen, dass die, welche nicht mit uns auf der Strasse sein können, nicht vergessen sind.
Knäste sind nur die Spitze des Eisberges dieses repressiven Systems, welches von der Unterdrückung und Ausbeutung der Menschen lebt und diese zu gleichförmigen, emotionslosen Wesen formieren will. Viele die sich dieser Logik nicht unterwerfen wollen, werden zu Opfern der Repression und Unterdrückung und landen als letztes Zwangsmittel im Knast. In unserem Kampf gegen dieses System dürfen wir die Knäste und diejenigen, die welche darin vor sich dahinvegetieren nicht vergessen und sie nicht ihrem Schicksal überlassen.
Es soll noch ergänzt werden, das es noch viele andere Möglichkeiten gibt im Kampf für eine Gesellschaft ohne Knäste, um Gefangenen gegenüber solidarisch zu sein und der Ablehnung von Knastanstalten Ausdruck zu verleihen.

Die Demonstrationen werden vor Knäste in den jeweiligen Städten gehen:

Hamburg * 22:00 Uhr (pünktlich!) – S-Bahnstation Sternschanze * 23:30 Uhr Kundgebung vor dem Untersuchungsgefängnis Holstenglacis

Köln * 18:00 Uhr – Haltestelle Margaretastraße der Linie 5 (KVB) zum Knast in Ossendorf

Berlin * 22:45 Uhr – U-Bhf. Turmstrasse (U9) zur JVA Moabit
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