Posts tagged with “Polizeigewalt”

Vom kapitalistischen Frieden… Chronik eines Wochenendes

Friday, 3 February, 2012

Vom kapitalistischen Frieden... Chronik eines Wochenendes - Flyer von der StrasseDie Ereignisse vom vergangenen Wochenende schlagen große Wellen in der hiesigen Medienlandschaft: “Randale-Nacht”, “Feuerspur des Terrors” oder “Kein Ende des Krawalls” schreit es uns in den Schlagzeilen entgegen. Was war da los? Wirklich nur ein paar Chaoten, die wieder mal ihren Frust los werden wollten? Nein, vielmehr sind in diesen Stunden all die Konflikte, welche in dieser Stadt unter der Oberfläche allgegenwärtig sind, in zugespitzter Form in Erscheinung getreten: der seit Jahren andauernde Vorstoss von Stadtpolitik und Immobilienmafia in die Kieze und die daraus folgende Entmietung, Raussanierung und Verdrängung von allem was nicht im Sinne des Kapitals verwertbar ist; die soziale Kontrolle durch Quartiersmanagment und Ordnungsämter; die Kameras, die Zäune und Sicherheitsdienste um ordentlich zu trennen – in Teilhabende und Ausgeschlossene. Und zu guter Letzt immer wieder die Polizei als willige Helfer zur Duchsetzung all dieser Schweinereien im Namen der Aufwertung.
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Remember, Rememeber the 6th of December!

Tuesday, 6 December, 2011

Alexandros Grigoropoulos, am 6. Dezember 2008 in Athen von Bullen erschossenvon der Anarchistischen Gruppe München

Die Normalität regierte keine_r erwartete etwas Außergewöhnliches. Die Horoskope kündigten die Fortsetzung dieses Zustandes an.
Am 6. Dezember 2008 geraten zwei Bullen mit einer Gruppe junger Anarchist_innen in Konflikt. Der Bulle Epaminodas Korkoneas erschießt den 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos.
Innerhalb einer Stunde versammeln sich Menschen und beginnen Auseinandersetzungen mit der Polizei.
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Polizeikongress und Urban Operations Conference verhindern! – Demo am 28. Januar

Thursday, 1 December, 2011

Still not loving police - Fuck the CopsFight capitalist war – Fight capitalist peace!

Gegen die Perfektionierung staatlichen Mordens

Immer wieder werden wir durch kleine Randnotizen in der Zeitung an das Machtmonopol des Staates erinnert; in drei Sätzen zusammengefasste Pressemeldungen der Polizei über einen ihrer tödlichen Einsätze.
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Demonstration zu den Verursachern tödlicher Politik in Schöneberg am 12.11. in Berlin

Sunday, 16 October, 2011

Still not loving police - Fuck the CopsIm Bezirk Schöneberg sind mehrere Institutionen vertreten, die dafür verantwortlich sind wenn das staatliche Gewaltmonopol mit tödlicher Konsequenz umgesetzt wird. Mit einer Demonstration wollen wir auf diese Behörden hinweisen und zu einer Entsolidarisierung der Anwohner_innen mit den Repressionsorganen beitragen.
Denn staatliche Gewalt ist in ihrer tödlichen Variante auf eine Kooperation der Bevölkerung angewiesen solange sie demokratisch erscheinen will.

Die Demonstration geht zunächst zum Polizeiabschnitt 42 in der Hauptstr. 45. Beamte dieser Wache haben am 28.Februar 2010 Slieman Hamade im Treppenhaus seiner elterlichen Wohnung in Schöneberg mittels Pfefferspray getötet.
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Weitere Repression gegen Freundeskreis und Familie von Dennis

Friday, 2 September, 2011

Still not loving police - Fuck the CopsBereits Ende April, kam es in Berlin zu einem (teilweise erfolgreichen) Anquatschversuch des Bundesamtes für Verfassungsschutzes, gegen Familienangehörige von Dennis. Dennis wurde Silvester 2008, von Berliner Cops, in Schönfließ / Brandenburg erschossen.

Da sich die Familie und die FreundInnen nicht mit der polizeilichen Darstellung der üblichen „Notwehrthese“ abfinden wollten, organisierten sie eine Gegenöffentlichkeit, welche die Ermittlungen und den folgenden Prozess kritisch begleiteten. Unterstützung erhielten sie dabei von linken bis linksradikalen Gruppen und Einzelpersonen, welche sich dann teilweise in dem Netzwerk „No Justice No Peace“ zusammenfanden. Gemeinsam wurden Veranstaltungen, Demonstrationen, Konzerte, Kundgebungen, Pressearbeit und die Prozessbegleitung organisiert. Klar war auch, das eine solche Zusammenarbeit, gerade bei diesem brisanten Thema, schnell in den Fokus von den bundesdeutschen Sicherheitsapparate gelangen würden. Eine solche Vernetzung, wie die von der Neuköllner Familie, deren Freundeskreis und linken Gruppen, gab es schon seit längerer Zeit nicht mehr. Viele der Aktionen wurden durch heftige Repression der Polizei begleitet, so finden in Neuruppin immer noch Verhandlungen gegen Prozessbeobachter statt (siehe: de.indymedia.org).
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Kundgebung nach polizeilichen Todesschüssen in Berlin

Tuesday, 30 August, 2011

Still not loving police - Fuck the CopsAm 24. August 2011 haben die uniformierten Helfer des Staates in Berlin-Reinickendorf eine Person erschossen. Die 53jährige Andrea H. soll mit laut Aussage der Bullen mit einem Messer auf sie losgegangen sein, als diese sie abholen wollten, um sie in die Psychiatrie zwangsweise einzuliefern. Und was machen die Bullen? Mal wieder den Abzug drücken, mal wieder das Leben eines Menschen beenden, so wie schon so viele andere zuvor auch.
Auf de.indymedia erschien am 29. August ein längerer Artikel mit weiteren Infos zu dem Vorfall.

Am Mittwoch, 31. August findet um 19:00 eine Kundgebung
vor dem Haus der Ermordeten statt

Senftenberger Ring 66, Märkisches Viertel, Berlin-Reinickendorf

Krawalle nach polizeilichen Todesschüssen in London

Sunday, 7 August, 2011

Am 4.8. starb im Londoner Stadtteil Tottenham Mark Duggan nach polizeilichen Todesschüssen. Am 6.8. kam es zu einem kollektiven Wutausbruch.Am Donnerstag, den 4. August, starb im Londoner Stadtteil Tottenham der 29-Jährige Mark Duggan durch Polizeikugeln. Medien und Behörden behaupten, dass gegen Duggan Ermittlungen wegen Bandenkriminalität liefen, weshalb er am besagten Tag in einem Taxi gestoppt wurde. In dem darauf folgenden Schusswechsel wurde Duggan getötet und ein Bulle verletzt.

Samstagabend kam es nach einer Demonstration vor einer Bullenwache zu stundenlange Auseinandersetzungen im Viertel. Streifenwagen wurden in Brand gesteckt, Geschäfte geplündert und angezündet. Ein Doppeldeckerbus und mehrere Fahrzeuge erfuhren ein ähnliches Schicksal. Einige Bullen wurden verletzt, als die wütende Masse versuchte sie aus dem Viertel zu vertreiben.
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Der Bruch mit der Autorität

Thursday, 14 July, 2011

- und seine tödlichen Folgen

Im Gedenken an unseren Gefährten und Komplizen Carlo Giuliani, erschossen von einem Bullen am 20. Juli 2001 in Genua/ItalienAm 20. Juli 2001 wurde unser Gefährte und Komplize Carlo Giuliani in Genua/Italien während eines Angriffes auf ein Auto der Carabinieri (italienische, paramilitärische Polizei) von einem der uniformierten Insassen erschossen. Carlo war an diesem Tag einer von Hunderttausenden, die die gegenwärtige Organisierung der Gesellschaft in Frage stellten und sich den Beziehungen von Macht, Ausbeutung und Entfremdung widersetzten.
Vielen sind diese Tage in Genua besonders dadurch im Gedächtnis geblieben, da die repressiven Einheiten, legitimiert durch Regierung und Presse, unzählige Menschen niederknüppelten und erniedrigten, wobei der Mord an Carlo, das Massaker in der Diaz-Schule und die anschließende Folter in der Bolzaneto-Kaserne die traurigen Höhepunkte dessen bildeten. Wir werden die blutigen Bilder dieser Tagen nie vergessen, und für die folgenden Jahren nährten diese Erinnerungen unseren Hass auf jegliche Form der Autorität.
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Belgien: Sie suchen Spitzel; Spucke können sie kriegen

Friday, 8 July, 2011

Still not loving police - Fuck the CopsIn den letzten Wochen wurden mehrere Gefährten von zweifelhaften Typen angesprochen oder angerufen, die ihnen ohne Umwege vorschlugen, Informationen über die anarchistische Bewegung zu schieben, und versuchten sie dazu zu bringen Leute zu verraten. Es ist daher nicht auszuschliessen, dass die Wachhunde des Staates bereits seit einiger Zeit versuchen Informanten zu rekrutieren.

Wir haben uns nie die Illusion gemacht, dass unser Kampf gegen jegliche Autorität einfach sein würde; dass wir unterwegs nicht auf repressive Hindernisse stossen würden. Ebenso wenig haben wir jemals geglaubt, dass der Staat sauber spielt oder spielen wird. Die gegenwärtige Suche nach Informanten, die dreckige Erpressung, die sie ausüben, um Gefährten unter Druck zu setzen, die ärmliche Praxis des Eindringens in Häuser von Gefährten, um dort versteckte Hör- und Videoüberwachungsgeräte zu installieren, das feige Verprügeln von gefesselten Gefährten in den Zellen der Polizeiposten: dies ist also ein Weg, den sie nun erforschen, um zu versuchen die Bewegung der Feinde jeglicher Autorität zu brechen. Read the rest of this entry »