Posts tagged with “Polizeigewalt”

Weitere Repression gegen Freundeskreis und Familie von Dennis

Friday, 2 September, 2011

Still not loving police - Fuck the CopsBereits Ende April, kam es in Berlin zu einem (teilweise erfolgreichen) Anquatschversuch des Bundesamtes für Verfassungsschutzes, gegen Familienangehörige von Dennis. Dennis wurde Silvester 2008, von Berliner Cops, in Schönfließ / Brandenburg erschossen.

Da sich die Familie und die FreundInnen nicht mit der polizeilichen Darstellung der üblichen „Notwehrthese“ abfinden wollten, organisierten sie eine Gegenöffentlichkeit, welche die Ermittlungen und den folgenden Prozess kritisch begleiteten. Unterstützung erhielten sie dabei von linken bis linksradikalen Gruppen und Einzelpersonen, welche sich dann teilweise in dem Netzwerk „No Justice No Peace“ zusammenfanden. Gemeinsam wurden Veranstaltungen, Demonstrationen, Konzerte, Kundgebungen, Pressearbeit und die Prozessbegleitung organisiert. Klar war auch, das eine solche Zusammenarbeit, gerade bei diesem brisanten Thema, schnell in den Fokus von den bundesdeutschen Sicherheitsapparate gelangen würden. Eine solche Vernetzung, wie die von der Neuköllner Familie, deren Freundeskreis und linken Gruppen, gab es schon seit längerer Zeit nicht mehr. Viele der Aktionen wurden durch heftige Repression der Polizei begleitet, so finden in Neuruppin immer noch Verhandlungen gegen Prozessbeobachter statt (siehe: de.indymedia.org).
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Kundgebung nach polizeilichen Todesschüssen in Berlin

Tuesday, 30 August, 2011

Still not loving police - Fuck the CopsAm 24. August 2011 haben die uniformierten Helfer des Staates in Berlin-Reinickendorf eine Person erschossen. Die 53jährige Andrea H. soll mit laut Aussage der Bullen mit einem Messer auf sie losgegangen sein, als diese sie abholen wollten, um sie in die Psychiatrie zwangsweise einzuliefern. Und was machen die Bullen? Mal wieder den Abzug drücken, mal wieder das Leben eines Menschen beenden, so wie schon so viele andere zuvor auch.
Auf de.indymedia erschien am 29. August ein längerer Artikel mit weiteren Infos zu dem Vorfall.

Am Mittwoch, 31. August findet um 19:00 eine Kundgebung
vor dem Haus der Ermordeten statt

Senftenberger Ring 66, Märkisches Viertel, Berlin-Reinickendorf

Krawalle nach polizeilichen Todesschüssen in London

Sunday, 7 August, 2011

Am 4.8. starb im Londoner Stadtteil Tottenham Mark Duggan nach polizeilichen Todesschüssen. Am 6.8. kam es zu einem kollektiven Wutausbruch.Am Donnerstag, den 4. August, starb im Londoner Stadtteil Tottenham der 29-Jährige Mark Duggan durch Polizeikugeln. Medien und Behörden behaupten, dass gegen Duggan Ermittlungen wegen Bandenkriminalität liefen, weshalb er am besagten Tag in einem Taxi gestoppt wurde. In dem darauf folgenden Schusswechsel wurde Duggan getötet und ein Bulle verletzt.

Samstagabend kam es nach einer Demonstration vor einer Bullenwache zu stundenlange Auseinandersetzungen im Viertel. Streifenwagen wurden in Brand gesteckt, Geschäfte geplündert und angezündet. Ein Doppeldeckerbus und mehrere Fahrzeuge erfuhren ein ähnliches Schicksal. Einige Bullen wurden verletzt, als die wütende Masse versuchte sie aus dem Viertel zu vertreiben.
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Der Bruch mit der Autorität

Thursday, 14 July, 2011

- und seine tödlichen Folgen

Im Gedenken an unseren Gefährten und Komplizen Carlo Giuliani, erschossen von einem Bullen am 20. Juli 2001 in Genua/ItalienAm 20. Juli 2001 wurde unser Gefährte und Komplize Carlo Giuliani in Genua/Italien während eines Angriffes auf ein Auto der Carabinieri (italienische, paramilitärische Polizei) von einem der uniformierten Insassen erschossen. Carlo war an diesem Tag einer von Hunderttausenden, die die gegenwärtige Organisierung der Gesellschaft in Frage stellten und sich den Beziehungen von Macht, Ausbeutung und Entfremdung widersetzten.
Vielen sind diese Tage in Genua besonders dadurch im Gedächtnis geblieben, da die repressiven Einheiten, legitimiert durch Regierung und Presse, unzählige Menschen niederknüppelten und erniedrigten, wobei der Mord an Carlo, das Massaker in der Diaz-Schule und die anschließende Folter in der Bolzaneto-Kaserne die traurigen Höhepunkte dessen bildeten. Wir werden die blutigen Bilder dieser Tagen nie vergessen, und für die folgenden Jahren nährten diese Erinnerungen unseren Hass auf jegliche Form der Autorität.
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Belgien: Sie suchen Spitzel; Spucke können sie kriegen

Friday, 8 July, 2011

Still not loving police - Fuck the CopsIn den letzten Wochen wurden mehrere Gefährten von zweifelhaften Typen angesprochen oder angerufen, die ihnen ohne Umwege vorschlugen, Informationen über die anarchistische Bewegung zu schieben, und versuchten sie dazu zu bringen Leute zu verraten. Es ist daher nicht auszuschliessen, dass die Wachhunde des Staates bereits seit einiger Zeit versuchen Informanten zu rekrutieren.

Wir haben uns nie die Illusion gemacht, dass unser Kampf gegen jegliche Autorität einfach sein würde; dass wir unterwegs nicht auf repressive Hindernisse stossen würden. Ebenso wenig haben wir jemals geglaubt, dass der Staat sauber spielt oder spielen wird. Die gegenwärtige Suche nach Informanten, die dreckige Erpressung, die sie ausüben, um Gefährten unter Druck zu setzen, die ärmliche Praxis des Eindringens in Häuser von Gefährten, um dort versteckte Hör- und Videoüberwachungsgeräte zu installieren, das feige Verprügeln von gefesselten Gefährten in den Zellen der Polizeiposten: dies ist also ein Weg, den sie nun erforschen, um zu versuchen die Bewegung der Feinde jeglicher Autorität zu brechen. Read the rest of this entry »

Tödliche Polizei – Aufklärung ausgeschlossen? – Kundgebung am 21. Juni in Berlin

Monday, 20 June, 2011

Still not loving police - Fuck the CopsDie Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen die Polizeibeamten eingestellt, die an der Tötung von Slieman Hamade beteiligt waren. Nach dem Willen der Justiz soll dieser Fall mit dem Stempel “rechtmäßiger Einsatz von Zwangsmitteln” erledigt sein.

Wir sagen das war Mord und unterstützen den Aufruf zu einer Kundgebung.

Ort: Pallasstraße/ Potsdamer Straße in Schöneberg

Datum: Dienstag, 21. Juni von 18:00 – 20:00 Uhr
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Über eine Schießerei in Athen – Mitte Mai 2011

Friday, 10 June, 2011

Bullen nach einer Schießerei in Athen im Mai 2011Bei einer Schießerei in den Abendstunden des 18. Mai 2011 im Athener Vorort Pefki wurde der anarchistische Genosse Theofilos Mavropoulos von Kugeln der Bullen getroffen. Die Bullen kamen, weil ein/e Anwohner/in sie gerufen hatte, aufgrund der Beobachtung von zwei “verdächtigen” Personen. Es entwickelte sich eine Auseinandersetzung mit Schusswaffen. Die beiden Bullen und einer der Anarchisten wurde am Bein verletzt. Der andere konnte sich das Bullenauto schnappen und damit abhauen. Die Bullenkarre wurde später in einem anderen Viertel gefunden.
Theofilos wurde festgenommen und wies sich mit einem anderem Namen aus, wurde aber am nächsten Tag identifiziert, nachdem die Bullen sein Foto mit einer Bitte um Mithilfe veröffentlicht hatten. Am 2. Juni wurde er aus dem Krankenhaus entlassen und in den Athener Knast Korydallos verlegt, seine Gesundheitssituation hat sich verbessert und er kann wieder gehen. Hier eine Stellungnahme von GenossInnen von ihm und ein kurzer Brief der Conspiracy of the Cells of Fire.

Stellungnahme von den GenossInnen von Theofilos Mavropoulos

Unser Genosse, der revolutionäre Anarchist Theofilos Mavropoulos, liegt verwundet im Krankenhaus nach einer bewaffneten Konfrontation mit den scheiss Bullenschweinen in dem [Athener] Vorort Pefki. Read the rest of this entry »

Veranstaltung zu tödlicher Polizeigewalt am 16. Juni in Berlin

Tuesday, 7 June, 2011

„Nicht Freund und Helfer, sondern Richter und Henker“

Infoveranstaltung: Tödliche Polizeigewalt –
Für Solidarität und Gerechtigkeit, gegen das Vergessen!

Still not loving police - Fuck the CopsIn Deutschland werden Menschen getötet, die zu Gruppen gehören, die von staatlicher Seite bewusst diskriminiert und durch die Medien stigmatisiert werden. Täter_innen sind immer auch Polizeibeamt_innen, die dafür selten juristisch belangt werden.
So wurde in Berlin, in einer Phase Sozialer Kämpfe und Hausbesetzungen, Klaus Jürgen Rattay 1981 bei einer Häuserräumung getötet. Hausbesetzer_innen waren damals von Senat und Medien als „Chaoten“ praktisch für vogelfrei erklärt worden. Auch Asylsuchende werden in der BRD als Feinde deklariert, die es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt. So ist es kein Zufall, dass mit Oury Jalloh einer von ihnen im Polizeigewahrsam verbrannte.
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Griechenland: Dringender Aufruf für internationale Solidarität!

Wednesday, 25 May, 2011

Übersetzt von dem griechischen Übersetzungskollektiv Contra Info. In Berlin gab es am 27. Mai eine solidarische Aktion mit den Kämpfenden in Griechenland.

HundGenossen und Genossinnen,

Die Absicht dieser Mitteilung ist es euch kurz darüber zu informieren, was in den letzten Tage in Griechenland geschah. Außerdem möchten wir an alle AnarchistInnen weltweit einen internationalen Solidaritätsaufruf richten.

Griechenland ist an derzeit an einem kritischen Wendepunkt angelangt. Viele kritische Veränderungen finden auf gesellschaftlicher sowie politischer und wirtschaftlicher Ebene statt. Die Desintegration und Auflösung eines bislang dominanten Modells von Macht und Ausbeutung ist mehr als offensichtlich, So ist definiert, was allgemein „Krise“ genannt wird.

Was wir jetzt erfahren ist das vollständige Scheitern eines Systems, das nicht mehr länger in der Lage ist den gesellschaftlichen Grundkonsens sicher zu stellen und deshalb einen bedingungslosen Frontalangriff, ohne die typischen offiziellen Erklärungen, erleidet.
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