Posts tagged with “Susa-Tal”

Update zu den No-TAV-Gefangenen

Thursday, 21 June, 2012

Solidarität mit den Gefangenen der No-TAV-Bewegung in ItalienIm Zuge der Proteste gegen den Bau einer Bahnlinie für einen Hochgeschwindigkeitszug (TAV) im Nordwesten Italiens gab es unzählige Festnahmen. Mehrere Personen wurden in Knäste gesteckt. Zwei der vier übrig gebliebenen No-TAV-Gefangenen wurden vor kurzem in andere Knäste verlegt. Marcelo und Maurizio wurden aus dem Knast San Vittore in Mailand nach Cuneo und Turin verbracht.

Hier ihre aktellen Adressen, sowie die von Alessio und Juan, die auch immer noch sitzen:

Maurizio Ferrari – c.c via Roncata 75 12100 Cuneo

Marcelo Damian Jara Marin – c.c. via Pianezza 300 – 10151 Torino

Alessio Del Sordo – C.C. via Pianezza 300 – 10151 Torino

Juan Antonio Sorroche Fernandez – C.C. – Via Beccaria, 13 – Loc. Spini di Gardolo – 38014 Gardolo – TN

Mit den Händen, mit dem Kopf und mit dem Herzen – Interviews mit No-TAV-Gefangenen

Sunday, 22 April, 2012

Solidarität mit den Gefangenen der No-TAV-Bewegung in ItalienDrei Monate nach den augenblicklich jüngsten Verhaftungen gegen die No-Tav Bewegung werden sechs der 42 Betroffenen der repressiven Aktion vom 26.01.2012 weiter in verschiedenen italienischen Haftanstalten festgehalten. Das Kollektiv Radiocane kontaktierte sie schriftlich zum postalischen Interview. Drei Rückmeldungen trafen bislang ein. Radiocane hat sie, am Vorabend des mailändischen Tages der Solidarität mit den No Tav Gefangenen am 21. April, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Deutschsprachige Übersetzung gefunden auf linksunten.indymedia.org

Rückmeldung von Mau – No Tav aus Mailand

Mau wird seit dem 26. Januar 2012 in Präventivhaft festgehalten
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Broschüre zu No Tav im Rahmen der Veranstaltung in Berlin erschienen

Tuesday, 17 April, 2012

No TAV - Gegen diesen Zug - Broschüre - CoverAnlässlich der am 21. April in Berlin stattfindenden Veranstaltung über die im Nordwesten Italiens stattfindenden Proteste und Aktionen gegen den Bau einer Bahnlinie für einen Hochgeschwindigkeitszug (TAV) ist eine Broschüre erschienen, in welcher eine Vielzahl von Texte und Gedanken zu finden sind. Die Broschüre ist als pdf zum download verfügbar und am Samstag in gedruckter Form.

21. April – 18 Uhr – SFE im Mehringhof (Gneisenaustr. 2a, Berlin-X’berg)

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Veranstaltung zu den No TAV-Protesten im Susa-Tal in Italien am 21.4. in Berlin

Monday, 9 April, 2012

No TAV Veranstaltung in Berlin am 21.4.2012Seit den neunziger Jahren gibt es in der Region Piedmont (im Nordwesten Italiens) Proteste und Aktionen gegen den Bau einer Bahnlinie für einen Hochgeschwindigkeitszug (TAV). Dieser soll Turin mit Lyon (Frankreich) verbinden. Der Bau hat die Zerstörung eines Tals für das nächste kapitalistische Großprojekt zur Folge und trifft dort seit Jahren auf einen entschlossenen Widerstand seitens der Bevölkerung. Anarchistische GefährtInnen beteiligen sich seit Beginn dieses Kampfes an den Auseinandersetzungen und bringen sich mit den Erfahrungen einer Bewegung, die auf Solidarität, Direkte Aktion und Selbstorganisierung beruht, ein.

21. April – 18 Uhr – SFE im Mehringhof (Gneisenaustr. 2a, Berlin-X’berg)

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Italien: Nachricht vom NO TAV Aktivisten Luca Abbà aus dem Krankenhaus in Turin

Friday, 30 March, 2012

Solidarität mit den Gefangenen der No-TAV-Bewegung in ItalienLuca Abbà stürzte am 27. Februar diesen Jahres von einem Strommasten im Susa-Tal ab, als die Bullen versuchten ihn dort runter zu holen. Er war darauf geklettert, um damit gegen die Räumung einer Hütte, die von NO TAV-AktivistInnen errichtet wurde, zu protestieren. Er befindet sich weiterhin im Krankenhaus, da er sehr schwer verletzt wurde bei dem Sturz. Im Susa-Tal geht unterdessen der Widerstand ungebrochen weiter. Auf linksunten.indymedia.org gibt es in regelmäßigen Abständen in deutscher Sprache, u.a. hier, hier und hier. Den Brief von Luca übernehmen wir von der Webseite des griechischen Übersetzungkollektivs ContraInfo.

In Berlin wird es in den nächsten Wochen eine Infoveranstaltung über den Widerstand gegen das TAV-Projekt geben. Achtet auf Ankündigungen.

Italien: Nachricht vom NO TAV Aktivisten
Luca Abbà aus dem Krankenhaus in Turin

Ein paar Wochen nach den Ereignissen in Clarea, am Montag, den 27. Februar 2012, scheint es mir angebracht, allen FreundInnen und GenossInnen, die mir nahe stehen, ein paar präzisere Informationen zu meinem Gesundheitszustand mitzuteilen.
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Update über die No-TAV-Verhaftungen in Italien

Friday, 17 February, 2012

Solidarität mit den Gefangenen der No-TAV-Bewegung in ItalienNachdem am 26. Januar 2012 in Italien 26 Menschen durch repressive Maßnahmen im Rahmen einer polizeilichen Operation gegen die No-TAV-Bewegung (dazu auch mehr in der aktuellen Entfesselt) eingeknastet wurden, sind mittlerweile einige wieder aus dem Knast rausgekommen, unter verschiedenen Auflagen (Meldeauflagen, Hausarrest oder Verbot den Meldeort zu verlassen).

Die Operation diente dazu den breiten No-TAV-Widerstand einzuschüchtern und wieder in die Defensive zu bringen. Allerdings fanden während des letzten Monats mehrere solidarische Aktionen statt, viele Graffiti wurden in den Straßen verschiedener Städte gesprüht, die Bezug zu den Verhaftungen herstellten; einige Schnellzüge wurden blockiert; Konzerten organisiert und mehrere Demonstrationen fanden statt, unter anderem eine in Turin kurz nach den Verhaftungen, bei welcher mehr als 10.000 Menschen auf den Straßen waren.
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Vom Kampf im Val Susa, von Sabotage und Distanzierungen…

Wednesday, 17 August, 2011

Brand im Bahnhof Tiburtina in Rom am 24. Juli 2011von an die Waisen des Existierenden

Am 24. Juli entfachte beim Bahnhof von Tiburtina in Rom ein riesiger Brand, den die Feuerwehr erst innert fünfzehn Stunden auslöschen konnte und der das nationale Eisenbahnnetz blockierte. Dieser Brand brach in einem Neubau auf einer Baustelle von einem der Hauptknotenpunkte des TAV-Eisenbahnnetzes aus. Angesichts der Schäden und der Schwierigkeit, die Ruinen zu analysieren, ging gleichsam der Verdacht über eine Anti-TAV Sabotage [TAV=Hochgeschwindigkeitszug], wie jener eines Kurzschlusses um. Selbstverständlich haben sich die Vertreter der Anti-TAV Bewegung ab dieser Mutmassung entrüstet. Diese Bewegung, von der stets so gutmütig behauptet wird, dass alles und alle nebeneinander auskommen…
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Updates zu Verhaftungen in Italien

Thursday, 21 July, 2011

Bologna

Aktion gegen Eni – den größten Erdöl- und Energiekonzern Italiens, welcher große Interessen in Libyen vertritt – mit selbstgebauten Sprengsätzen vor der Zentrale der Firma in Bologna am 29. März 2011.Fünf der GenossInnen, die im Rahmen einer großen Operation der italienischen Polizei gegen anarchistische GefährtInnen im April diesen Jahres verhaftet wurden, sind am 17. Juli unter Hausarrest gestellt worden. Entscheidend dafür war die Aufhebung der Anschuldigung zum „Umsturz“. Im Knast bleibt nur Maddalena Calore, die keine Anfrage nach der Umwandlung der U-Haft in Hausarrest gestellt hat.
Der anarchistische Treffpunkt in Bologna, „Fuoriluogo“, bleibt weiterhin geschlossen, weil er noch immer von der Polizei beschlagnahmt ist.


Val di Susa

Angriff während der Auseinandersetzungen um das TAV-Projekt im Val di Susa in ItalienMitte Juli wurden alle vier GenossInnen, die in Folge des Widerstands im Val di Susa am 3. Juli eingeknastet worden waren, aus dem Knast entlassen. Drei von ihnen, Gianluca, Salvatore und Roberto, sind aufgrund von Hausarrest in ihren Bewegungen eingeschränkt, während Marta die Stadt, in der sie gemeldet ist, nicht verlassen darf.

Italien: vier GefährtInnen wurden im Laufe der Auseinandersetzungen um das TAV-Projekt verhaftet

Saturday, 9 July, 2011

Angriff während der Auseinandersetzungen um das TAV-Projekt im Val di Susa in ItalienDie italienische Region Piemont war innerhalb der letzten Wochen wieder Schauplatz vermehrter Aktionen des Widerstands und Angriffs gegen das TAV-Projekt: dieses sieht den Bau einer Schnellzuglinie zwischen Turin und Lyon (Frankreich) vor, welche die Zerstörung der Landschaft und der Dörfer im Tal Val di Susa im Nordwesten Italiens vorantreiben wird.

Schon seit den Neunzierjahren wehren sich widerständige AnwohnerInnen gegen das hundertste, unnötige Großbauprojekt: Selbstorganisierung, direkte Aktionen, Sabotagen, Ablehnung von PolitikerInnen kennzeichnen ihr Engagement. Anarchistische, libertäre und andere unzufriedene GefährtInnen sind vom Anfang an an diesem Kampf beteiligt: schon im Dezember 2005 wurde gemeinsam die Polizei – als Besatzertruppe bezeichnet – aus dem Val di Susa von GenossInnen und AnwohnerInnen erfolgreich vertrieben, als mit dem Bau begonnen werden sollte. Weitere Versuche seitens der Regierung die Arbeiten aufzunehmen, scheiterten an dem konsequenten Widerstand. Nun wurde klar, daß die Arbeiten bis zum 30. Juni diesen Jahres begonnen werden müssen, sonst wäre die EU-Finanzierung geplatzt: deshalb wurde zur Reise nach Susa aufgerufen, um das Tal zu verteidigen.
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