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Basta sfratti! – Broschüre zu den Kämpfen gegen die Zwangsräumungen in Turin

Wednesday, 6 November, 2013

Basta sfratti! - Broschüre zu den Kämpfen gegen die Zwangsräumungen in Turin Im Rahmen der Infoveranstaltung am 8. November in Berlin über die Kämpfe gegen die Zwangsräumungen in Turin, wurde vor ein paar Tagen eine Broschüre veröffentlicht. Ziel dieser ist es nicht nur einen Austausch, bzw. tieferen Einblick in die Auseinandersetzungen zu ermöglichen, sondern Fragen aufzuwerfen die auch hier unter den Kämpfenden von Bedeutung sein können. Fragen bezüglich den Möglichkeiten unkontrollierte Räume zu schaffen, Fragen der Repräsentation und der Bedeutung von Selbstorganisierung, der Solidarität und der gegenseitigen Hilfe innerhalb eines Kampfes.
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Updates zu Verhaftungen in Italien

Thursday, 21 July, 2011

Bologna

Aktion gegen Eni – den größten Erdöl- und Energiekonzern Italiens, welcher große Interessen in Libyen vertritt – mit selbstgebauten Sprengsätzen vor der Zentrale der Firma in Bologna am 29. März 2011.Fünf der GenossInnen, die im Rahmen einer großen Operation der italienischen Polizei gegen anarchistische GefährtInnen im April diesen Jahres verhaftet wurden, sind am 17. Juli unter Hausarrest gestellt worden. Entscheidend dafür war die Aufhebung der Anschuldigung zum „Umsturz“. Im Knast bleibt nur Maddalena Calore, die keine Anfrage nach der Umwandlung der U-Haft in Hausarrest gestellt hat.
Der anarchistische Treffpunkt in Bologna, „Fuoriluogo“, bleibt weiterhin geschlossen, weil er noch immer von der Polizei beschlagnahmt ist.


Val di Susa

Angriff während der Auseinandersetzungen um das TAV-Projekt im Val di Susa in ItalienMitte Juli wurden alle vier GenossInnen, die in Folge des Widerstands im Val di Susa am 3. Juli eingeknastet worden waren, aus dem Knast entlassen. Drei von ihnen, Gianluca, Salvatore und Roberto, sind aufgrund von Hausarrest in ihren Bewegungen eingeschränkt, während Marta die Stadt, in der sie gemeldet ist, nicht verlassen darf.

Italien: vier GefährtInnen wurden im Laufe der Auseinandersetzungen um das TAV-Projekt verhaftet

Saturday, 9 July, 2011

Angriff während der Auseinandersetzungen um das TAV-Projekt im Val di Susa in ItalienDie italienische Region Piemont war innerhalb der letzten Wochen wieder Schauplatz vermehrter Aktionen des Widerstands und Angriffs gegen das TAV-Projekt: dieses sieht den Bau einer Schnellzuglinie zwischen Turin und Lyon (Frankreich) vor, welche die Zerstörung der Landschaft und der Dörfer im Tal Val di Susa im Nordwesten Italiens vorantreiben wird.

Schon seit den Neunzierjahren wehren sich widerständige AnwohnerInnen gegen das hundertste, unnötige Großbauprojekt: Selbstorganisierung, direkte Aktionen, Sabotagen, Ablehnung von PolitikerInnen kennzeichnen ihr Engagement. Anarchistische, libertäre und andere unzufriedene GefährtInnen sind vom Anfang an an diesem Kampf beteiligt: schon im Dezember 2005 wurde gemeinsam die Polizei – als Besatzertruppe bezeichnet – aus dem Val di Susa von GenossInnen und AnwohnerInnen erfolgreich vertrieben, als mit dem Bau begonnen werden sollte. Weitere Versuche seitens der Regierung die Arbeiten aufzunehmen, scheiterten an dem konsequenten Widerstand. Nun wurde klar, daß die Arbeiten bis zum 30. Juni diesen Jahres begonnen werden müssen, sonst wäre die EU-Finanzierung geplatzt: deshalb wurde zur Reise nach Susa aufgerufen, um das Tal zu verteidigen.
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