Posts tagged with “Werner Braeuner”

Werner Braeuner hat am 30. Juni den Hungerstreik abgebrochen

Sunday, 3 July, 2011

Der anarchistische Gefangene Werner Braeuner befindet sich seit dem 8. Mai 2011 im Hungerstreik in der JVA SehndeAm 54. Tag hat Werner seinen Hungerstreik – nach Informationen seines Anwalt – abgebrochen.
Nach seiner Regeneration erhält er morgens und mittags Sonderkost, abends erhält er abgepackte Lebensmittel. Das ergab sich nach diversen Gesprächen mit dem Justizmisterium Niedersachsens und dem Knast.
Zur Regeneration erhält er Astronautenkost, die ihn sein Arzt seines Vertrauens verordnet hat.

Hätte Werner seinen Hungerstreik fortgeführt, wäre er wegen seines kritischen Gesundheitszustands in der nächsten Woche nach Lingen verlegt worden.
Werner ist seit 2001 in Haft, weil er einen Arbeitsamtdirektor getötet hat. Anlass für seinen unbefristeten Hungerstreik war unter anderem Exkremente im Essen.

Anlässlich seines Hungerstreiks gab es diverse Solidaritätsaktionen, Resolutionen, Briefe von Gefangenen, Kundgebungen und Veranstaltungen, die Werners Forderung nach Selbstversorgung im Knast unterstützten.

Aus Briefen von Werner Braeuner

Thursday, 16 June, 2011

Der anarchistische Gefangene Werner Braeuner befindet sich seit dem 8. Mai 2011 im Hungerstreik in der JVA SehndeWerner Braeuner befindet sich mittlerweile am 40. Tag im Hungerstreik. Wir übernehmen hier einige seiner Briefe, die auch schon auf der Webseite des Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen veröffentlicht wurden.

Brief von Werner Braeuner vom 13.06.2011
334. Tag Arbeitsverweigerung; 37. Tag Hungerstreik

HS-Berichtsbrief #4
Read the rest of this entry »

Brief von Werner Braeuner zur Solidaritätsaktion in Sehnde

Sunday, 5 June, 2011

Der anarchistische Gefangene Werner Braeuner befindet sich seit dem 8. Mai 2011 im Hungerstreik in der JVA SehndeAm 24. Mai zogen solidarische GenossInnen vor den Knast in Sehnde und begrüßten die Gefangenen, im speziellen den seit dem 8. Mai hungerstreikenden Werner Braeuner. In einem Brief schreibt Werner über die Reaktion unter den Gefangenen. Außerdem dokumentieren wir weiter unten einen Presseartikel aus der Jungen Welt vom 4. Juni.

Das Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen wird am am Dienstag, den 7. Juni eine Infoveranstaltung über Werner durchführen, ab 19 Uhr im Mehringhof (Gneisenaustraße 2a in Berlin-Kreuzberg), außerdem wird es eine Woche später am 14. Juni ab 10 Uhr eine Solidaritätskundgebung vor dem Jobcenter in Neukölln (Mainzer Strasse 27) geben.

Werner Braeuner, 322. Tag Arbeitsverweigerung, 25. Tag Hungerstreik, Sehnde, 1.6.11

Einen revolutionären Gruß an euch, GenossInnen in Magdeburg, aus dem Knast, dem innersten Heiligtum von Staat, Sozialdemokratie / Lohnarbeit und Kapital!
Read the rest of this entry »

Aus zwei Briefen von Werner Braeuner

Thursday, 26 May, 2011

Der anarchistische Gefangene Werner Braeuner befindet sich seit dem 8. Mai 2011 im Hungerstreik in der JVA SehndeHier Auszüge aus zwei Briefen des sich seit dem 8. Mai im Hungerstreik befindenden Werner Braeuner.

Am 19. Mai gab es in Berlin eine Kundgebung mit folgender Solidaritätsdemo, bei welcher ca. 50 Personen zur niedersächsischen Landesvertretung zogen. Vor dem Knast in Sehnde haben am Abend des 24. Mai solidarische Menschen mit Parolen und Feuerwerk Werner und die anderen Inhaftierten gegrüßt.

Lieber…,
Das mit dem Kot ist passiert, aber natürlich nicht beweisbar, weil das Gesetz des Schweigens herrscht. Read the rest of this entry »

Materialien zum Hungerstreik von Werner Braeuner

Wednesday, 18 May, 2011

Der anarchistische Gefangene Werner Braeuner befindet sich seit dem 8. Mai 2011 im Hungerstreik in der JVA SehndeSeit dem 8. Mai befindet sich der Gefangene Werner Braeuner in einem unbefristeten Hungerstreik. Hier die Dokumentation eines Artikels der Tageszeitung Neues Deutschland vom 11. Mai, eines Offenen Briefes vom Grundrechtekomitee vom 12. Mai, sowie einer Antwortmail der JVA Sehnde im Bezug auf den Hungerstreik und die Vorwürfe von Werner. Bei Radio Flora gibt es ein Interview vom 10. Mai mit Wolfgang Lettow vom Gefangenen.Info zum Hungerstreik.

Wir haben einen einfachen Flyer und ein Poster aus der Erklärung von Werner zusammengestellt, Download: FlyerDruckversionPoster

Außerdem wollen wir auf eine stattfindende solidarische Kundgebung und Demonstration für Werner am Donnerstag, den 19. Mai um 18 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin hinweisen.
Read the rest of this entry »

Kurzerklärung von Werner Braeuner zu seinem Hungerstreikbeginn

Monday, 9 May, 2011

Werner Braeuner, in Haft wegen der Tötung eines Arbeitsamtsdirektors im Februar 2001Seit dem 8. Mai befindet sich der Gefangene Werner Braeuner in einem unbefristeten Hungerstreik. In einer Erklärung legte er seine Beweggründe dar, hier eine Mitteilung von Werner zum Beginn des Hungerstreiks.

Zeigt euch solidarisch und unterstützt Werner mit denen euch zur Verfügung stehenden Mitteln und Wegen.

Kurzerklärung von Werner Braeuner zu seinem Hungerstreikbeginn

Der Wahlspruch „Nichts ist vorbei, der Kampf geht weiter!“ zum Beginn des HS am 8.5. erhält mit jenem Datum, das die militärische Kapitulation des deutschen Faschismus im Jahre 45 markiert, die historische Einordnung: Faschismus ist erst besiegt, wenn es der Kapitalismus ist. Der Hungerstreik nun versteht sich als Teil des antifaschistischen und antikapitalistischen Kampfs, heute ein Kampf, der direkt gegen die Lohnarbeit zu führen ist.
Read the rest of this entry »

Werner Braeuner wird am 8. Mai in den Hungerstreik treten

Monday, 2 May, 2011

Werner Braeuner, in Haft wegen der Tötung eines Arbeitsamtsdirektors im Februar 2001Der anarchistische Gefangene Werner Braeuner wird am 8. Mai in einen unbegrenzten Hungerstreik treten. Hierzu eine Erklärung von ihm.
Momentan ist er in der JVA Sehnde in Niedersachsen inhaftiert, weil er im Februar 2001 den Direktor des für ihn zuständigen Arbeitsamtes mit einer Axt erschlug. Seit letztem Sommer verweigert er es an der Zwangsarbeit im Knast teilzunehmen.

Erklärung von Werner Braeuner

Bereits seit der zweiten Februarwoche 2011 habe ich aus unüberwindlichem Ekel keine in der Knastküche in Kesseln zubereiteten Speisen mehr gegessen; im einzelnen sind dies Salat, das meiste des Gemüses, Suppe, Soße, die überwältigende Mehrzahl der Fleischgerichte (Gulasch, Frikassée, Geschnetzeltes, Chili) sowie von der Küche hergestelltes Dessert.
Read the rest of this entry »

Werner Braeuner: Intervention und Kommentar

Sunday, 20 February, 2011

zu den Gründen für die Tötung eines Arbeitsamtsdirektors im Februar 2001 sowie zu den Hintergründen seines Strafprozesses vor dem Landgericht Verden/Aller im August 2001.

»Was für ein Thier ich bin!« (Fr. Nietzsche)

Vorbemerkung

Werner Braeuner, in Haft wegen der Tötung eines Arbeitsamtsdirektors im Februar 2001Der Mensch – der Affe mit dem sehr großen Hirn. Jenes Hirn verunsichert den Affen. Der Affe wiederum verunsichert das Hirn. Solch zwiespältige Wesen dürfen ein wenig wahnsinnig sein. Ein wenig Wahnsinn ist lustig. Wird’s mehr, wird der Wahnsinn erst ärgerlich, dann böse und gefährlich. Gegen bösen und gefährlichen Wahnsinn regt sich Widerstand. »Eine völlig unsinnige Tat«, empörte sich der Staatsanwalt am Landgericht Verden/Aller. Eines Tages wurde dem Nichts langweilig und es beschloß, Etwas zu werden. So entstand die Welt. Alles. Alles ist unerklärliches Wunder, ist »völlig unsinnig!« Dies aber wird der Staatsanwalt nicht gemeint haben. Was dann?
Read the rest of this entry »

Werner Braeuner verweigert Zwangsarbeit im Knast

Thursday, 9 September, 2010

Werner Braeuner sitzt seit 2001 in Haft, weil er den Direktor des für ihn zuständigen Arbeitsamtes in Verden tödlich verletzt hatte: Dieser hatte ihm die Arbeitslosenhilfe gestrichen, darüber war es zu einem Streit gekommen, welcher tödlich für den Staatsdiener endete. Werner wurde daraufhin zu 12 Jahren Haft verurteilt. Jetzt hat er sich dazu entschlossen die Arbeit bis zu seiner Entlassung niederzulegen.

Mitteilung vom 12. Juli 2010 von Werner Braeuner

938 Tage Widerstand auf Leben und Tod gegen Staat, Sozialdemokratie und Kapital

Seit dem 12. Juli 2010 und für 938 Tage ist die Justizvollzugsanstalt Sehnde Bühne eines offenen Kampfes auf Leben und Tod gegen das organisierte Beschädigen von Menschen durch staatliche Behörden, Sozialdemokratie und Kapital.
Read the rest of this entry »