{"id":10382,"date":"2014-12-25T01:03:13","date_gmt":"2014-12-25T00:03:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=10382"},"modified":"2015-01-11T16:46:59","modified_gmt":"2015-01-11T15:46:59","slug":"solidaritat-mit-den-elf-verhafteten-anarchist_innen-in-spanien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/solidaritat-mit-den-elf-verhafteten-anarchist_innen-in-spanien","title":{"rendered":"Solidarit\u00e4t mit den elf verhafteten Anarchist_innen in Spanien"},"content":{"rendered":"<p><em><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Solidarit\u00e4t-mit-den-in-Barcelona-verhafteten-Anarchisten.png\" rel=\"lightbox[10382]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-10381\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Solidarit\u00e4t-mit-den-in-Barcelona-verhafteten-Anarchisten-176x250.png\" alt=\"Solidarit\u00e4t mit den in Barcelona verhafteten Anarchist_innen\" width=\"160\" height=\"228\" \/><\/a><span class=\"dropcap\">A<\/span>m Morgen des 16. Dezember st\u00fcrmten die Bullen in Spanien eine Vielzahl von Wohnungen und sozialen Zentren. Es wurden elf anarchistische Gef\u00e4hrten festgenommen, sieben sitzen zur Zeit in Untersuchungshaft. Wir geben hier einige Texte wieder, welche im Laufe der letzten Tage im deutschsprachigen Raum ver\u00f6ffentlicht wurden. Au\u00dferdem gibt es die aktuellen Adressen der Gefangenen. Schreibt ihnen!<\/em><\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><strong>Die B\u00fcchse der Pandora und das N\u00e4hk\u00e4stchen des spanischen Antiterrorismus<\/strong><\/h4>\n<p>Der Morgen des Dienstags, 16. Dezember, hat uns mit einer Welle von Hausdurchsuchungen und Verhaftungen \u00fcberrascht&#8230; Hat er uns \u00fcberrascht? Wir werden nicht l\u00fcgen. Fangen wir noch einmal an. Der Morgen des Dienstags, 16. Dezember, hat uns NICHT \u00fcberrascht. Die regionale katalanische Polizei, die Mossos d&#8217;Esquadra, die Guardia Civil und richterliche Beamte der Audiencia Nacional* haben mehr als 10 Wohnungen und einige anarchistische Lokale in Barcelona, Sabadell, Manresa und Madrid gest\u00fcrmt, mit den jeweiligen Hausdurchsuchungen, Verhaftungen und Beschlagnahmungen von propagandistischem und informatischem Material. Ausserdem haben sie die Gelegenheit genutzt, um auch in das alte Kasa de la Muntanya, ein besetzter Raum, der gerade 25 Jahre alt geworden ist, einzufallen und es zu pl\u00fcndern, indem das gesamte Anti-Riot-Korps der Brigada M\u00f3vil der Mossos d&#8217;Esquadra eingesetzt wurde.<\/p>\n<p>Laut der Presse, die wie immer ihre Rolle als Polizeisprecherin verdeutlicht, ist es das Ziel dieser Verhaftungen, \u201eeine kriminelle Organisation mit terroristischer Zielsetzung und von gewaltsamem anarchistischem Charakter\u201c zu zerschlagen. Obwohl es einfach klingt, eine fixe Phrase noch einmal zu wiederholen, werden wir es tun: die einzige kriminelle Organisation, die versucht, mit ihrem gewaltt\u00e4tigen Charakter die Leute zu terrorisieren, ist der Staat und seine Tentakel: die Presse, der juristische Apparat, seine repressiven Korps und seine Politiker, egal von welchem Spektrum.<\/p>\n<p>Weshalb hat uns diese repressive Handlung nicht \u00fcberrascht? Weil wir sie erwartet haben. Es geht nicht darum, Orakel zu spielen, oder sonst etwas dergleichen, sondern darum, die Ereignisse zwischen den Linien lesen zu wissen, manchmal in wortw\u00f6rtlicher Weise. Wie es mit der Verhaftung von anderen Gef\u00e4hrten im vergangenen Jahr geschehen ist, so werden seit langer Zeit Wellen wie jene vom Dienstag gegen libert\u00e4re und antiautorit\u00e4re Umfelder inszeniert, und, auch wenn die verschiedenen Razzien nicht so gross waren, so verdeutlichten sie einen Horizont mit Situationen dieser Art.<\/p>\n<p><em>Operation \u201ea la italiana\u201c<\/em><\/p>\n<p>Seit bereits einigen Jahrzehnten erlebt das anarchistische Umfeld der nahen Region von Italien immer wieder, und in den letzten Jahren mit immer gr\u00f6sserer Regelm\u00e4ssigkeit, grosse Operationen, die \u00e4hnlich wie jene vom Dienstag sind. Nicht nur in der Form von zeitgleichen Razzien und Durchsuchungen in verschiedenen H\u00e4usern, sondern auch die Verwendung von Namen, die einfach zu merken sind, und mit einem gewissen schwarzen Humor, wie in der aktuellen Operation, die Pandora genannt wird, da dieser Fall, wie die Presse aus ihren richterlichen Quellen repetiert, \u201eeine B\u00fcchse war, die sich trotz der zahlreichen Schrecken, die wir davongetragen haben, nicht \u00f6ffnen liess\u201c. Mit \u201ezahlreichen Schrecken\u201c beziehen sie sich auf verschiedene Aktionen, die in den letzten Jahren auf dem gesamten Gebiet des spanischen Staates stattfanden. Um auf die italienischen Operationen zur\u00fcckzukommen, so braucht man sich nur an die Namen von eingen zu erinnern, die in den letzten Jahren geschehen sind. Beispielsweise die Operation Thor, deren Name auf die Anschuldigung einer Reihe von Angriffen mit H\u00e4mmern auf Bankomaten und B\u00fcros anspielte, die Operation Ixodidae, die auf den Fachnamen f\u00fcr die Gattung der Zecken Bezug nahm, wie die Faschisten die Kommunisten und Anarchisten bezeichneten, oder andere wie Ardire, Cervantes, Nottetempo, etcetera.<\/p>\n<p>Abgesehen von der Vorgehensweise und der Namensgebung, ist ein Faktor, der uns stark an das nahegelegene Land erinnert, die Rolle der Presse, welche uns ebenfalls geholfen hat, das ersichtlich zu machen, was sich am ann\u00e4hern war. Seit bereits ungef\u00e4hr 3 Jahren oder auch etwas mehr hat die spanische Presse eine Kampagne begonnen, um das Terrain so zu pr\u00e4parieren, dass Operationen wie diese nicht nur m\u00f6glich sind, sondern auch voraussehbar. Indem sie Umfelder brandmarkte, einschliesslich gelegentlich R\u00e4ume oder Personen mit Namen und Nachnamen, Kollektive, etcetera, und daran arbeitete, ein karikaturhaftes und etwas bizarres Bild von einem inneren Feind zu konstruieren, der, auch wenn das bereits seit Jahrzehnten \u00fcblich ist, in den letzten Jahren einen spezifischeren Charakter angenommen hat: der \u201egewaltt\u00e4tige Anarchist\u201c, der \u201eInsurrektionalist\u201c, der \u201eSystemgegner [Span.: Antisistema], der die sozialen Bewegungen infiltriert\u201c, etcetera.<\/p>\n<p><em>Das chilenische Fiasko<\/em><\/p>\n<p>Das Jahr 2010 war ein glorreiches Jahr f\u00fcr den chilenischen Staat. Abgesehen davon, dass der Unternehmer und Viertreichste des Landes, der rechtsgerichtete Sebasti\u00e1n Pi\u00f1era, zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt worden ist, wurde eine polizeiliche, mediale und juridische Operation gegen das antiautorit\u00e4re Umfeld inszeniert, mit dem Resultat von etwa einem dutzend Hausdurchsuchungen und Verhaftungen, bekannt als Operation Salamander. Gemeinl\u00e4ufig wurde sie auch als \u201eCaso Bombas\u201c bezeichnet, da sie auf der Untersuchung von einer Reihe von Sprengstoffanschl\u00e4gen basierte, die in den vorhergehenden Jahren geschehen sind, und der Kreierung durch die polizeiliche Bildstrickerei einer hierarchischen Grossstruktur von einem angeblichen Netz, das f\u00fcr all diese Explosionen verantwortlich sei: ein Zirkus, der nicht nur das Image des Staates schw\u00e4chte, abgesehen davon, ihn ins L\u00e4cherliche zu ziehen, sondern die Grobheit der Untersuchungsvorgehensweisen offensichtlich machte, welche die Verf\u00e4lschung von Beweismitteln, die Erpressung oder den Druck, um Informanten oder \u201eReuige\u201c zu erreichen, den Zufall, etc. umfasste. Der Prozess endete mit der Freisprechung von allen Angeklagten und mit einem Rachedurst von Seiten des chilenischen Staates gegen das Umfeld und die Personen, gegen welche ermittelt wurde.<\/p>\n<p>Ein Jahr nach Beendigung der Farce des \u201eCaso Bombas\u201c, und durch eine Operation, diesmal auf dieser Seite des Teichs, arbeiten die spanischen und chilenischen Minister, Richter und Polizisten vereint an einem neuen Fall. M\u00f3nica Caballero und Francisco Solar, beide Ex-Angeklagte im \u201eCaso Bombas\u201c, werden in Barcelona verhaftet, wo sie zu diesem Zeitpunkt lebten, gemeinsam mit weiteren 3 Personen, die sp\u00e4ter aus dem Fall herausgelassen wurden, angeschuldigt der Anbringung einer Sprengvorrichtung in der Bas\u00edlica del Pilar von Zaragoza, der Verschw\u00f6rung zu einem solchen Zweck und der Angeh\u00f6rigkeit zu einer angeblichen terroristischen Organisation. Diese Gef\u00e4hrten befinden sich gegenw\u00e4rtig in pr\u00e4ventiver Haft in Erwartung eines Prozesses, von dem wir nicht wissen, wann er stattfinden wird, und ebensowenig wissen wir, inwiefern diese neue Repressionswelle ihren Prozess ver\u00e4ndern wird.<\/p>\n<p>Die Situation ist allen mehr oder weniger bekannt und wenn wir von etwas sicher sind, dann ist das, dass die k\u00fcrzlichen Verhaftungen dazu dienen, einem Fall Gestalt zu geben, der f\u00fcr sich selbst nicht standh\u00e4lt.<\/p>\n<p><em>Zufall?<\/em><\/p>\n<p>Wenige Stunden vor den Verhaftungen vom Dienstag liess die spanische Regierung aus ihren Medien vernehmen, dass die \u201eInnenminister von Spanien und Chile eine neue Phase von verst\u00e4rkter Zusammenarbeit im Kampf gegen den anarchistischen Terrorismus er\u00f6ffnen\u201c. Am vergangenen Montag, dem 15. Dezember, traf sich der spanische Innenminister, Jorge Fern\u00e1ndez D\u00edaz, in Chile mit dem chilenischen Vizepr\u00e4sidenten und gleichzeitig Innenminister Rodrigo Pe\u00f1ailillo in dem Palast La Moneda, dem Sitz der Regierung, in Santiago de Chile. \u201eIm Kampf gegen den Terrorismus wird Chile in Spanien einen soliden Verb\u00fcndeten finden\u201c, r\u00fchmte sich der Spanier, w\u00e4hrend er mit dem Grosskreuz zum Verdienstorden von Chile ausgezeichnet wurde, der \u201eh\u00f6chsten Auszeichnung des Landes zum Zivilverdienst\u201c, laut der Presse, eine Troph\u00e4e, welche der chilenische Staat in diesem Fall f\u00fcr die polizeiliche Arbeit und als Preis f\u00fcr die Verhaftung der Gef\u00e4hrten M\u00f3nica und Francisco des vergangenen Jahres gab.<\/p>\n<p>Neben den Lobungen und Preisen, verkaufte der Gesch\u00e4ftsmann Fern\u00e1ndez etwas von dem Seinen: polizeiliche und richterlicher Schulungen, verschiedenes repressives Material, etcetera.<\/p>\n<p><em>Und das, was kommen wird&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Was ist der n\u00e4chste repressive Schritt? Wir wissen es nicht. Im Moment weiss man wenig dar\u00fcber, wie es unseren Gef\u00e4hrtinnen und Gef\u00e4hrten geht, dar\u00fcber, was die genauen Anschuldigungen sind, dar\u00fcber, welchen repressiven Mitteln sie unterzogen werden, ob sie in pr\u00e4ventive Haft kommen oder nicht, etcetera.<\/p>\n<p>Sicher ist, dass diese Operation keine isolierte Sache ist, sondern dass sie sich wie ein Glied mehr in eine Kette einf\u00fcgt. Eine repressive Kette, die manchmal brutal und manchmal subtil ist, in welche sich die neuen Gesetze einf\u00fcgen (man braucht nur an das k\u00fcrzliche Ley Mordaza** zu denken), die Hetzjagd auf die Sans-Papiers durch immer gr\u00f6ssere rassistische Razzien, die Polizeibrutalit\u00e4t, bis zur Bestrebung, das Elend zu verwalten und die Repression zu administrieren, was trotz allem das ist, was der Staat tut, von Seiten einer Pseudo-Linken (mit Podemos*** an erster Stelle), welche auf eine immer offensichtlichere Weise eine Parodie von sich selbst ist. Zwangsr\u00e4umungen, Schl\u00e4ge, Faschismen, gesetzliche und strafrechtliche Verh\u00e4rtungen jeglicher Art, nationalistische und sozialdemokratische Trugbilder sind das, was uns die Gegenwart bescheren wird. Man braucht nicht auf Schlimmeres zu warten, das Schlimmere war nie weg.<\/p>\n<p>Der F\u00e4cher an M\u00f6glichkeiten des spanischen Antiterrorismus ist ein N\u00e4hk\u00e4stchen, in das alles hineinpasst. Er befindet sich da, in Sichtweite, um uns daran zu erinnern, dass zu k\u00e4mpfen f\u00fcr den Staat Terrorismus ist. Er funktioniert wie eine Vogelscheuche. Werden wir uns erschrecken?<\/p>\n<p>Der Staat und seine Agenten sagen, dass sie die B\u00fcchse der Pandora ge\u00f6ffnet haben. In der griechischen Mythologie ist Pandora das \u00c4quivalent zur biblischen Eva. Mit der charakteristischen Misogynie beider Mythologien \u00f6ffnet Pandora ihre B\u00fcchse, gleich wie Eva in ihren Apfel beisst, und befreit alle \u00dcbel, die sich darin befinden.<\/p>\n<p>Wir aber, wir sind f\u00e4hig, unsere eigene Erz\u00e4hlung zu kreieren, und uns ihre mythologische Scheisse am Arsch vorbei gehen zu lassen. Unsere Geschichte ist anders. Die \u201eB\u00fcchse\u201c, welche diese repressive Operation ge\u00f6ffnet hat, dr\u00e4ngt uns dazu, zu handeln, die Wachsamkeit nicht zu senken, aufmerksam zu sein auf die n\u00e4chsten Schritte von ihrer M\u00e4r. Sie bringt uns wieder und wieder dar\u00fcber zum Nachdenken, welches die Welt ist, die wir wollen, und was die Distanz von jener Welt zu dieser ist. Sie bringt uns dazu, die Dringlichkeit davon zu sehen, zu handeln und vorw\u00e4rts zu gehen.<\/p>\n<p>Die verhafteten Gef\u00e4hrtinnen und Gef\u00e4hrten sind Teil von verschiedenen Projekten, R\u00e4umen, Kollektiven, etcetera, und es ist sehr wichtig, dass diese nicht verfallen, dass die Ruine (in allen Sinnen), zu der solche Situationen normalerweise f\u00fchren, nicht Ohnmacht und ein Gef\u00fchl der L\u00e4hmung generieren. Wir sagen immer, dass \u201edie beste Solidarit\u00e4t darin besteht, den Kampf fortzuf\u00fchren\u201c. Einverstanden, aber was bedeutet das in der Praxis? Wir rufen auch im Chor: \u201ewenn sie einen von uns anr\u00fchren, r\u00fchren sie uns alle an\u201c. Dies hat sich bereits in den Antworten und Protesten verdeutlicht, die an verschiedenen Orten stattgefunden haben, ebenso wie in der bedingungslosen W\u00e4rme der Gef\u00e4hrten, die draussen sind.<\/p>\n<p>Von einer Sache k\u00f6nnen wir sicher sein, und dies ist, dass die verhafteten Gef\u00e4hrtinnen und Gef\u00e4hrten diese W\u00e4rme sp\u00fcren k\u00f6nnen, welche die Gitter und die Isolation durchdringt, denn es ist dieselbe W\u00e4rme, die auch sie in so vielen Momenten zu geben wussten.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Barcelona, 18. Dezember 2014<\/em><\/p>\n<p>* Ein zentrales Gericht in Spanien, das mit der Verfolgung schwerer Straftaten, namentlich des Terrorismus betraut ist.<\/p>\n<p>** Die \u201eLey De Seguridad Ciudadana\u201c, ein sogenanntes \u201eLey Mordaza\u201c (\u201eKnebelgesetz\u201c), wurde am 29. November 2013 von Fern\u00e1ndez D\u00edaz eingef\u00fchrt, und beinhaltet diverse Einschr\u00e4nkungen der Versammlungsfreiheit und Erweitert die Befugnisse der Polizei.<\/p>\n<p>*** Eine b\u00fcrgerrechtlerische Partei, die sich aus der Occupy-Bewegung entwickelte, und sich im spanischen Wahlkampf beteiligt, w\u00e4hrend sie eine \u201eRegenerierung der Demokratie\u201c fordern.<\/p>\n<hr \/>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><strong>7 Anarchist_innen bleiben im spanischen Knast<\/strong><\/h4>\n<p>Richter G\u00f3mez Berm\u00fadez schickt 7 der 11\u00a0 w\u00e4hrend der \u201eOperation Pandora\u201c Verhafteten ins Gef\u00e4ngnis. Das Benutzen des Riseup-Servers oder das Lesen des Buchs \u201cGegen die Demokratie\u201d sind zwei Indizien, welche die Anordnung der Untersuchungshaft begr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Auf Anforderung des Staatsanwalts ordnete der Richter, f\u00fcr 7 der Gefangenen, Untersuchungshaft an und f\u00fcr 4 die Freilassung unter Auflagen. Gestern Nacht wurden die 7 ins Gef\u00e4ngnis &#8216;Soto de Real&#8217; verlegt, welches sich im Umkreis von Madrid befindet.<br \/>\nDer Richter hat entschieden die konkreten Anklagepunkte erstmal unter Verschluss zu halten, was bedeutet, das auch die Anw\u00e4lt_innen der Beschuldigten keinen Zugang dazu haben.<\/p>\n<p>Von dem Inhalt des Urteil wurde \u00f6ffentlich, dass die Beschuldigungen Bildung, Bewerbung, F\u00fchrung und Zugeh\u00f6rigkeit einer terroristischen Organisation sind, sowie die Anschuldigung des Besitz und Aufbewahrung von explosiven und entz\u00fcndbaren Gegenst\u00e4nden. In s\u00e4mtlichen Momenten bezog sich der Richter G\u00f3mez Berm\u00fadez auf eine Untersuchung zu \u201eorganisierten anarchistischen Gruppen\u201c(G.A.C.), welche vor zwei Jahren von den &#8216;Mossos d\u2019Esquadra&#8217; (katalanische Polizei) eingeleitet wurde: \u201eIhre Mitglieder k\u00f6nnten mutma\u00dfliche Urheber diverser Brand- und Sprengstoffanschl\u00e4ge sein, welche im gesamten Staatsgebiet ausge\u00fcbt wurden.\u201c Als Indiz daf\u00fcr sieht G\u00f3mez Berm\u00fadez 17 Campinggaskartuschen. Obwohl der Angeklagte aussagt diese f\u00fcr seine Wohnwagenk\u00fcche zu benutzen, erscheint es dem Richter nicht logisch soviel gef\u00e4hrliches Material f\u00fcr den Hausgebrauch anzusammeln.<\/p>\n<p>In dem Urteil bezog sich der Richter auf Berichte, die von einer Extra-Einheit der Mossos, welche anarchistische Gruppen \u00fcberwachen, angefertigt wurden und in welchen steht: \u201edie Untersuchungen ergaben, dass interne b\u00fcrokratische Organisationsstrukturen existieren und dass es bestimmte Publikationen und Kommunikationsformen gibt.\u201c<br \/>\nIn diesem Sinne wird das Buch \u201eGegen die Demokratie\u201c, welches die Mitglieder der Gruppe unter sich verteilt h\u00e4tten, als weiteres Indiz gesehen. Au\u00dferdem benutzten die Beschuldigten \u201eMailadressen mit extremen Sicherheitsanforderungen, wie z.B der Server rise.up.\u201c<br \/>\nG\u00f3mez Berm\u00fadez sieht die Beschuldigten in Zusammenhang mit den angeblichen Brand- und Sprengstoffanschl\u00e4ge, welche den \u201eorganisierten anarchistischen Gruppen\u201c (G.A.C.) zugeschrieben werden. Auf den verschiedenen der Organisation vom Inhalt affinen Internetseiten wurden diese publik gemacht. In einem der Berichte mit dem Titel \u201eAuswertung der relevanten Indizien, die beweisen, dass die G.A.C. eine terroristische Organisation sind\u201c steht, dass es mehrere Hinweise f\u00fcr existierende Ideologien und Strategien gibt, welche den Staat destabilisieren und den \u00f6ffentlichen Frieden beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Vor dem Bundesgerichtshof in Madrid haben sich w\u00e4hrend des ganzen Tages ca. 100 Freund_innen und Familienangeh\u00f6rige der Gefangenen versammelt, bis die Polizei sie dazu gezwungen hat zu gehen, mit der Begr\u00fcndung, das keine Kundgebung angemeldet sei. Hinterher haben sie dann die Personalien der Leute aufgenommen.<\/p>\n<p>Jaume Asens, ein Anwalt der Gefangenen der \u201cOperation Pandora\u201d, hat die Undurchsichtigkeit des Falls angeprangert und best\u00e4tigt, dass sein Mandant Stellung beziehen sollte, ohne \u00fcberhaupt zu wissen, wessen er beschuldigt wird: \u201cDie Mossos und die Staatsanwaltschaft sprechen von Terrorismus ohne weder auf die konkreten Straftaten noch die individuellen Vorw\u00fcrfe, die jeden einzelnen unterstellt werden, genauer einzugehen\u201d. Asens ist sich sicher, dass dies alles eine \u201cRache der Polizei und Justiz\u201d sei. Gestern Abend und w\u00e4hrend des heutigen Tages gab es verschiedene Kundgebungen, um die gesamte Operation zu verurteilen. Weiterhin wird es am Samstag in Barcelona eine Demonstration gegen das Gesetz \u201cMordaza\u201d (neues Gesetz gegen Demonstrationsfreiheit) geben.<\/p>\n<p><em>Anwendung des Antiterror-Gesetzes<\/em><\/p>\n<p>Die 11 Gefangenen haben sich in den verschieden Polizeiwachen der Aussage verweigert, bevor sie nach Madrid gebracht wurden, immer noch ohne zu wissen, was ihnen \u00fcberhaupt vorgeworfen wird.<br \/>\nBei ihnen wurde das Anti-Terror-Gesetz angewendet, trotzdem hatten sie Kontakt zu ihren Anw\u00e4lt_innen.<\/p>\n<p><strong>FREIHEIT F\u00dcR ALLE GEFANGENEN!!!<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h4 class=\"content-title\" style=\"text-align: center;\"><strong>Solidarit\u00e4tserkl\u00e4rung mit den anarchistischen Gefangenen<\/strong><\/h4>\n<div class=\"content\" style=\"text-align: left;\">\n<p>Die \u201eOperation Pandora\u201c endete mit der Durchsuchung von 12 Wohnungen, zwei anarchistischen Ateneus\u00a0 und dem Casa de la Muntanya und dar\u00fcber hinaus mit der Inhaftierung von sieben Gef\u00e4hrt_innen und weiteren Vier, die unter Auflage freigelassen wurden. W\u00e4hrend unsere Leben zum zigsten Mal durch eine repressive Operation ersch\u00fcttert wurden, sch\u00fcttelten sich der spanische Innenminister Jorge Fernandez Diaz und die chilenische Pr\u00e4sidentin Michelle Bachelet die H\u00e4nde f\u00fcr ihre \u201egute Arbeit\u201c, die sie im vergangenen Jahr in der Kooperation zwischen den beiden Staaten realisiert haben, ausgedr\u00fcckt durch die Unterzeichnung des Abkommens \u00fcber die polizeiliche Zusammenarbeit zum Kampf gegen die Kriminalit\u00e4t und f\u00fcr Sicherheit.<\/p>\n<p>Das Abkommen wurde im vergangen Oktober unterzeichnet und dient der Verbesserung der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen chilenischen und spanischen Polizeibeh\u00f6rden im Kampf gegen den \u201eTerrorismus\u201c. Es beinhaltet unter anderem spezielle Ausbildungsprogramme, damit\u00a0 chilenische Polizeieinheiten von der Guardia Civil und der spanischen Nationalpolizei \u201elernen\u201c.<\/p>\n<p>Als w\u00e4re das nicht schon genug, wurde am Vortag der Operation Pandora die Einrichtung einer Datenbank des Innenministeriums \u00f6ffentlich gemacht (UCPI \u2013 Einheit f\u00fcr die internationale polizeiliche Zusammenarbeit). Dieses Register erm\u00f6glicht die Erfassung von Daten ohne jegliche richterliche Anordnung von allen Personen, die entweder mit einem Ermittlungsverfahren in Verbindung zu bringen sind oder die der Begehung einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verd\u00e4chtigt werden.<\/p>\n<p>Neben den Angaben zur Person, die zwischen dem Zoll, Banken, Interpol und Europol ausgetauscht werden, kann es sich auch um charakterspezifische Angaben, Stimmenaufzeichnungen, Fotos, Autokennzeichen, biometrische Daten, Fingerabdr\u00fccke, Emails etc. handeln.<\/p>\n<p>All dies geschieht im Rahmen der Einf\u00fchrung des \u201aley mordaza\u2018 (\u201eMaulkorbgesetz\u201c), welches den Widerstand all derjenigen kriminalisiert und unterdr\u00fcckt, die sich nicht den Forderungen des kapitalistischen Staates unterwerfen wollen.<\/p>\n<p>Aus Sicht von Te Kedas Donde Kieras als ein libert\u00e4res Kollektiv im antirassistischen Kampf, ist es uns klar, dass der einzige Terrorist der Staat ist, der t\u00e4glich sowohl unsere anarchistischen Gef\u00e4hrt_innen, als auch gefl\u00fcchtete Personen\u00a0 unterdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Es darf nicht vergessen werden, dass das \u201aley mordaza\u2018 \u00a0einen gesonderten, den Fl\u00fcchtlingen \u00a0gewidmeten Absatz enth\u00e4lt, welcher besagt, dass eine ausl\u00e4ndische Person, mit oder ohne Papiere, die sich an einer Aktivit\u00e4t gegen die \u201e\u00f6ffentliche Sicherheit\u201c (Demonstrationen, Proteste, etc.) beteiligt, aus dem Land abgeschoben werden kann. Im gleichen Gesetz werden die bekannten \u201edevoluciones en caliente\u201c (\u201ehei\u00dfen\u00a0 Ausweisungen\u201c) legal festgeschrieben: Hierbei handelt es sich um die sofortigen Abschiebungen derer, die gerade die Grenze \u00fcberquert haben, ohne diesen die M\u00f6glichkeit zu geben Asyl zu beantragen oder medizinische Hilfe zu erhalten.<\/p>\n<p>Uns erscheint Terrorismus, t\u00e4glich tausende Menschen rassistischen Kontrollen auszusetzen.<\/p>\n<p>Uns erscheint Terrorismus, unsere Gef\u00e4hrt_innen aus ihren Wohnungen zu verschleppen und sie in den Zellen des Staates wegzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Uns erscheint Terrorismus, die Grenzpolitiken, die zwischen den Jahren 2000 und 2014 mehr als 27.000 Menschen ermordet haben, die versucht haben nach Europa zu gelangen.<\/p>\n<p>Uns erscheint Terrorismus, gegen Proteste vorzugehen und all diejenigen zu unterdr\u00fccken, die sich wie wir nicht mit einem Leben in Elend abfinden wollen.<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t mit all denjenigen,\u00a0 die rebellieren, die aufst\u00e4ndisch sind, die Z\u00e4une \u00fcberspringen, die sich weder mit Gesetzen noch mit Grenzen abfinden wollen.<\/p>\n<p><strong>Freiheit f\u00fcr anarchistische Gefangene!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Freiheit f\u00fcr alle Gefangenen!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span class=\"submitted\">Te Kedas Donde Kieras \/Antirassistisches Kollektiv Barcelona<\/span><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4 class=\"content\" style=\"text-align: center;\"><strong>W\u00e4re es mir m\u00f6glich, ein anderes Leben zu w\u00e4hlen,<\/strong><br \/>\n<strong> w\u00fcrde ich es um nichts tauschen<\/strong><\/h4>\n<p>Ich erinnere mich noch sehr gut an das Gef\u00fchl, das mich berauschte, als ich begann, die Autorit\u00e4t in Frage zu stellen, ich erinnere mich an die zahlreichen Widerspr\u00fcche und Fragen. Bei dieser Entdeckung von Ideen begegnete ich vielen, die in ihren Bibliotheken, Publikationen, Ateneos, etcetera&#8230; aus den Ideen materielle Praktiken machten, und in ihrem allt\u00e4glichen Leben&#8230; die Ideen hier und jetzt lebten. Es verging nicht viel Zeit, bis ich dasselbe machen wollte.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich an die Beklemmung, die ich f\u00fchlte, als ich mitbekommen habe, dass es Gef\u00e4hrtinnen gibt, die eingesperrt werden, weil sie die Ideen von Freiheit in die Praxis umsetzen; Ideengeschwister in allen Ecken der Welt im Schlund der panoptischen Bestie. Dieses beklemmende Gef\u00fchl hat sich nie ge\u00e4ndert, doch die solidarische Geste begleitete es.<\/p>\n<p>Wir sind viele Anarchistinnen, die wir uns auf der anderen Seite der grossen Mauer befinden, diese Liste hat sich am Dienstag dem 16. Dezember noch mehr erweitert.<\/p>\n<p>Die Tentakel der Macht lie\u00dfen sich in anarchistische R\u00e4ume, libert\u00e4re Ateneos, besetzte H\u00e4user und Wohnungen von verschiedenen Akraten in Katalonien und Madrid nieder. Die Jagd fing elf Gef\u00e4hrtinnen ein, wovon sieben im Gef\u00e4ngnis blieben, angeschuldigt der Zugeh\u00f6rigkeit zu einer bewaffneten Bande von terroristischem Charakter. Es ist kein Zufall, dass die Verhafteten Teil meines n\u00e4heren Umfelds sind, und dazu mehr als die H\u00e4lfte mich oft im Gef\u00e4ngnis besuchte. Der juridisch-polizeiliche Hammer hat die Solidarit\u00e4t bestraft.<\/p>\n<p>Ich kann gegen\u00fcber so viel Elend nicht stillschweigen, die staatliche repressive Rache grenzt an den Wahn. Die Informationsmedien (Wortf\u00fchrer der Herrschenden) sprechen von Chefs und Untergeordneten, ich unterstreiche es ihnen und allen, die Zweifel daran haben: Wir sind Antiautorit\u00e4re! Niemand ist \u00fcber mir, und auch ich bin \u00fcber niemandem!<\/p>\n<p>Die angegriffenen R\u00e4ume in Katalonien, waren ebenswenig zuf\u00e4llig, einerseits ist das Kasa de la Muntanya ein wichtiges Besetzungssymbol, mit seinen 25 Jahren weitab von der kapitalistischen Logik, die f\u00fcr viele Generationen von Dissidenten dieses Terrorsystems ihren Beitrag erbracht haben. Die libert\u00e4ren Ateneos und anarchistischen R\u00e4ume, die getroffen wurden, haben nie ihre Ideale versteckt, w\u00e4hrend sie einen fruchtbaren Boden boten, um die Samen der Freiheit zu s\u00e4en.<\/p>\n<p>Die Kosten in diesem Kampf f\u00fcr die Zur\u00fcckerlangung unserer Leben sind sehr hoch, niemand sagte, dass es einfach sei, doch ohne irgendeinen Zweifel, w\u00e4re es mir m\u00f6glich, ein anderes Leben zu w\u00e4hlen, so w\u00fcrde ich es um nichts tauschen. In diesem Kampf gegen die Herrschaft gibt es keine K\u00e4fige oder Mauern, die unsere Stimmen zum Schweigen bringen k\u00f6nnen, doch ohne euch Gef\u00e4hrtinnen verwandeln sie sich nur in Echos.<\/p>\n<p>Wenn ihr, liebe Gef\u00e4hrtinnen, die ihr k\u00fcrzlich eingesperrt wurdet, irgendwann diese Worte lesen k\u00f6nnt, sage ich euch, dass ich sicher bin, dass ihr unkorrumpierbar und auf der H\u00f6he der Umst\u00e4nde bleiben werdet, wie ihr es immer gewesen seid.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich immer wieder, dass ich gelesen oder geh\u00f6rt habe, dass die Solidarit\u00e4t eine Waffe ist, die f\u00fcr die Anarchisten notwendig ist. Heute hoffe ich, dass diese Erinnerungen Realit\u00e4t werden&#8230; unsere Ideen zu Aktion werden lassen.<\/p>\n<div class=\"content\" style=\"text-align: right;\"><em>M\u00f3nica Caballero &#8211; Strafanstalt von Brieva, spanischer Staat, Dezember 2014<\/em><\/div>\n<hr \/>\n<h4 class=\"content\" style=\"text-align: center;\"><strong>Die aktuellen Knastadressen<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li><strong>Beatriz Isabel Velazquez D\u00e1vila <\/strong><\/li>\n<li>L<strong>isa Sandra Dorfer<\/strong><br \/>\nC. P. Madrid VII &#8211; Estremera<br \/>\nCtra. M-241<br \/>\n28595 Estremera<br \/>\nMadrid<br \/>\nEspa\u00f1a<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Alba Gracia Mart\u00ednez <\/strong><\/li>\n<li><strong>Noem\u00ed Cuadrado Carvajal<\/strong><\/li>\n<li><strong>Anna Hernandez del Blanco<\/strong><br \/>\nC. P. Madrid V &#8211;\u00a0 Soto del Real<br \/>\nCarretera M-609, Km 3,5<br \/>\n28791 Soto del Real<br \/>\nMadrid<br \/>\nEspa\u00f1a<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Enrique Balaguer P\u00e9rez <\/strong><br \/>\nC. P. Madrid VI &#8211; Aranjuez<br \/>\nCtra. Nacional 400, Km. 28<br \/>\n28300 Aranjuez<br \/>\nMadrid<br \/>\nEspa\u00f1a<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>David Juan Fern\u00e1ndez <\/strong><br \/>\nC. P. Madrid III &#8211; Valdemoro<br \/>\nCtra. Pinto-San Mart\u00edn de la Vega, km. 4,5<br \/>\n28340 Valdemoro<br \/>\nMadrid<br \/>\nEspa\u00f1a<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Morgen des 16. Dezember st\u00fcrmten die Bullen in Spanien eine Vielzahl von Wohnungen und sozialen Zentren. 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