{"id":2658,"date":"2010-10-20T12:40:30","date_gmt":"2010-10-20T10:40:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=2658"},"modified":"2011-04-11T19:41:15","modified_gmt":"2011-04-11T18:41:15","slug":"solidaritaet-mit-den-verhafteten-in-belgien-nach-einem-angriff-auf-eine-polizeistation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/solidaritaet-mit-den-verhafteten-in-belgien-nach-einem-angriff-auf-eine-polizeistation","title":{"rendered":"Solidarit\u00e4t mit den Verhafteten in Belgien, nach einem Angriff auf eine Polizeistation"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/maroles.jpg\" rel=\"lightbox[2658]\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/maroles-250x156.jpg\" alt=\"Solidarit\u00e4t mit den Beschuldigten eines Angriff auf eine Polizeiwache in Br\u00fcssel\" title=\"Solidarit\u00e4t mit den Beschuldigten eines Angriff auf eine Polizeiwache in Br\u00fcssel\" width=\"250\" height=\"156\" class=\"alignright size-medium wp-image-2660\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/maroles-250x156.jpg 250w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/maroles.jpg 320w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><em>Update: 25. Oktober 2010: <\/em> Die vier Inhaftierten wurde am Freitagnachmittag, 22. Oktober, aus der Untersuchungshaft entlassen. Der Richter entschied sich dazu, nachdem die Anw\u00e4lte einen Antrag f\u00fcr die Freilassung gestellt hatten.<\/p>\n<hr size=\"2\" \/>\n<p><em>20. Oktober 2010: <\/em> Als Teil eines andauerndes Kampfes gegen Kn\u00e4ste und die Errichtung eines neuen Abschiebeknastes im speziellen, riefen AnarchistInnen zu einer offensiven Demonstration gegen Grenzen und alle Formen von Kn\u00e4sten auf am 1. Oktober. Diese wurde blockiert von einer massiven Polizeipr\u00e4senz und Verhaftungen. Vier Personen befinden sich im Moment im Knast, in Erwartung des Prozesses. Ihnen wird vorgeworfen an einem Angriff gegen eine Polizeiwache durch eine Gruppe von Personen teilgenommen zu haben. Hier die \u00dcbersetzung eines aktuellen Posters. Au\u00dferdem gibt es einen Flyer mit weiteren Texten in englische Sprache zur Situation in Belgien &#8211;> <a href='http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/On-the-situation-in-Belgium-october-2010.pdf'>On the situation in Belgium october 2010<\/a><\/p>\n<p><strong>Solidarit\u00e4t mit den Beschuldigten eines Angriff auf eine Polizeiwache in Br\u00fcssel<\/strong><\/p>\n<p>Am Freitag, den 1. Oktober, fand in der N\u00e4he der South Station eine lebhafte Demonstration gegen Abschiebelager, Kn\u00e4ste, Grenzen und den Staat statt. Dieser Staat war nicht erfreut \u00fcber diese Initiative und belagerte die Umgebung. <!--more-->Die Polizei kontrollierte, durchsuchte und nahm eine gro\u00dfe Zahl von Personen in Gewahrsam im Umfeld des Bahnhofs; in Anderlecht, ein nahegelegenes beliebtes Viertel, patrouillierte die Polizei mit Maschinengewehren an strategisch vorteilhaft Pl\u00e4tzen und etliche Einheiten der Bereitschaftspolizei standen bereit um die beiden Kn\u00e4ste von Br\u00fcssel zu bewachen, in Forest und Saint-Gilles. F\u00fcr die H\u00e4lfte des Br\u00fcsseler Stadtgebietes wurde das Verbot bekanntgegeben sich mit mehr als f\u00fcnf Personen zu sammeln, durchgesetzt wurde dies durch Zivil- und Bereitschaftspolizei. Einige Stunden nachdem die Demonstration stattfinden sollte attackierten Dutzende von Personen die Polizeistation von Marolles, ein paar Bl\u00f6cke vom Bahnhof entfernt. Die Polizeiwache und zahlreiche Polizeifahrzeuge wurden zerst\u00f6rt, zwei Polizeibeamte wurden verletzt. Vier Personen wurden verhaftet in der Umgebung einige Zeit sp\u00e4ter und sind nun beschuldigt an dem Angriff beteiligt gewesen zu sein. Sie befinden sich im Knast von Forst eingesperrt und warten auf den Prozess. <\/p>\n<p>Wir unterst\u00fctzen den Angriff, f\u00fcr den sie beschuldigt sind, vollkommen, und sehen ihn als einen folgerichtigen Akt, in dem wir uns wiedererkennen. Nicht nur, weil wir immer gegen die Polizei sein werden, sondern weil dieser Angriff Teil einer Spannung ist, die seit langer Zeit pr\u00e4sent ist in Br\u00fcssel, in welcher die Leute ihre Wut mehr und mehr gegen das richten was sie versucht zu brechen. Gegen das was sie ausbeutet, kontrolliert und einsperrt. Eine Spannung, die auch greifbar ist, nicht nur zuletzt in den Kn\u00e4sten und Abschiebelagern in ganz Belgien. Der Kampf der letzten Jahre gegen Abschiebelager und Kn\u00e4ste und die Demonstration vom 1. Oktober sind auch Teil der Spannung diese Art und Weise. Und wir werden dies nicht vergessen in unserer Solidarit\u00e4t mit denen, die uns vom Staat weggenommen wurden. Am 1. Oktober waren viele Menschen bereit sich die Strasse zu nehmen f\u00fcr das an was sie glauben, oder um wenigstens gegen das zu k\u00e4mpfen, was ihr Tr\u00e4ume unm\u00f6glich macht. Und sie werden dies auch weiterhin tun. Wir werden dies auch weiterhin tun. <\/p>\n<p>Weil es unsere Tr\u00e4ume sind, die den Kampf, den wir k\u00e4mpfen, formen. Es sind unsere Tr\u00e4ume, die die eingesperrten GenossInnen aus der ihnen auferlegten Isolation herauszerren. <\/p>\n<p>F\u00fcr nichts anderes als eine Welt ohne Kn\u00e4ste oder Abschiebelager. F\u00fcr nichts anderes als einen grenzenlosen Kampf gegen alles, was es, hier und jetzt, unm\u00f6glich macht Freiheit zu schmecken.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Anarchie<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Update: 25. Oktober 2010: Die vier Inhaftierten wurde am Freitagnachmittag, 22. 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