{"id":2786,"date":"2010-09-29T18:39:52","date_gmt":"2010-09-29T16:39:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=2786"},"modified":"2014-12-26T19:09:19","modified_gmt":"2014-12-26T18:09:19","slug":"wer-ist-marco-camenisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wer-ist-marco-camenisch","title":{"rendered":"Wer ist Marco Camenisch?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/marco-camenisch.jpg\" rel=\"lightbox[2786]\"><img loading=\"lazy\" class=\" size-full wp-image-2787 alignright\" title=\"Marco Camenisch\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/marco-camenisch.jpg\" alt=\"Marco Camenisch\" width=\"167\" height=\"243\" \/><\/a><span class=\"dropcap\">M<\/span>arco Camenisch wird am 21. Januar 1952 in der Schweiz, in Schiers, einem Dorf in den Rh\u00e4tischen Alpen im Kanton Graub\u00fcnden, geboren. Er begann sein politisches Engagement mit der Unterst\u00fctzung k\u00e4mpfender Gefangener und ab 1978 schloss er sich dem Kampf gegen Atomkraftwerke an. Anfangs 1980 wird Marco wegen zwei Sprengstoffanschl\u00e4gen verhaftet: gegen einen Masten einer Hochspannungsleitung der Elektrokonzerns NOK (einer der Konzerne, die damals in der Schweiz Atomkraftwerke betrieben) und gegen Transformatoren und den Richtstrahlmasten eines Elektro-Unterwerkes in Graub\u00fcnden.<\/p>\n<p>Das relativ harte Urteil von 10 Jahren war einerseits sicher auch Ausdruck seines tiefen Verst\u00e4ndnisses von dem, was auf dem Spiele steht: die von der Energieindustrie selbst get\u00e4tigte \u00f6kologische Vernichtung als Teil der Zerst\u00f6rungskraft des Herrschaftssystems allgemein, das ebenfalls zu den erkl\u00e4rten Zielen seines Kampfes geh\u00f6rte. Der damalige \u201eNormaltarif\u201c in der Schweiz w\u00e4re um die 4-6 Jahre gewesen und sogar die reaktion\u00e4re Presse war \u00fcber das Strafmass erstaunt, das damals ungef\u00e4hr dem f\u00fcr T\u00f6tung entsprach. Das relativ harte Urteil ist aber auch und vor allem als repressive Angleichung zum europ\u00e4ischen und allgemein internationalen Kontext mit starken revolution\u00e4ren Guerillabewegungen (Italien, Deutschland, usw.) und der entsprechenden repressiven Versch\u00e4rfungen der b\u00fcrgerlichen Repression zu sehen.<\/p>\n<p>Die Atomenergiepolitik in der Schweiz \u00fcbernahm die Organisationsform des US-Amerikanischen Manhattanprojekts und bereits in den ersten Tagen nach Nagasaki und Hiroshima wurde Atomenergie hierzulande zum breit diskutierten Thema. Es wurde die Propaganda des dual use (milit\u00e4risch-zivil) eingel\u00e4utet und \u201eein goldenes Zeitalter, eine glorreiche Zeit menschlichen Fortschritts und Wohlstandes im Zeichen der Atomenergie\u201c verk\u00fcndet. Ziel war aber vorerst die \u201eSchaffung einer schweizerischen Atombombe\u201c wof\u00fcr der Bund ein Rahmenkredit in nie dagewesener H\u00f6he f\u00fcr ein Forschungsprojekt von 18 Millionen Franken beschloss, mit der \u00fcblichen Verflechtung von Privatindustrien und staatlichen Institutionen (Hochschulen), die wie ebenfalls, wie \u00fcblich, eindeutig im Interesse der Wirtschaft funktionierte. BBC, Sulzer und Escher-Wyss (Maschinenbauindustrie) gr\u00fcndeten 1946 die Studienkommission Kernenergie und die Arbeitsgemeinschaft Kernreaktor, wo sp\u00e4ter auch Motorcolumbus und Elektrowatt einstiegen. 1953 hatten sie ein Reaktorprojekt auf Papier und 1954 kaufte der Bund von den USA 5 Tonnen Plutonium, da die USA damals als einziges Land \u00fcber Atomreaktoren verf\u00fcgte. Im selben Jahr beschliessen die gr\u00f6ssten Atommultis der Schweiz den Bau eines Versuchsatomkraftwerks. 1963 plant die NOK (Nordostschweizerische Kraftwerke, jetzt in der Axpo) mit BBC und Westinghouse mit einem amerikanischen Reaktor auf der Halbinsel Beznau des Flusses Aare ein eigenes Kraftwerk zu bauen, das 1968 fertiggestellt wurde. Danach wurden Beznau II (NOK), M\u00fchleberg (BKW &#8211; Berner Kraftwerke) und in G\u00f6sgen, D\u00f6niken und Leibstadt ebenfalls Kernkraftwerke (KKW) gebaut. Mit der Beteiligung aller grossen Maschinenmultis der Schweiz wurde 1960 der Bau eines Schweizerischen AKW in Lucens geplant, wof\u00fcr der Staat 50 Millionen Franken stellte, aber der Traum eines eigenen Reaktors explodierte im unterirdischen Kraftwerk mit der Explosion eines Brennstabes. Es war ein mit dem von Harrisburg vergleichbarer Unfall.<\/p>\n<p>Seit Mitte der `60er Jahre gab es, wie auch in Deutschland, in der Bev\u00f6lkerung breiten Widerstand gegen AKW (und industrielle Grossprojekte allgemein) mit vielen B\u00fcrgerInnenbewegungen und militanten Sabotageaktionen, wie z. B. gezielte Anschl\u00e4ge gegen 9 Autos oder Ferienh\u00e4user von Exponenten der Atomlobby. 1973 fand in Olten die erste Grossdemo gegen AKWs mit \u00fcber tausend Menschen und einer Petition mit 16&#8217;000 Unterschriften statt. Im selben Jahr wird die Gewaltfreie Aktion Kaiseraugst (GAK) gegr\u00fcndet. 1974 kam es zum Brandanschlag auf die Planbaracke des AKW Verbois und auf eine Transformatorenstation in Verbier. Im April 1975 gab es die erste, sechs Tage dauernde, Baugel\u00e4ndebesetzung zur Verhinderung der Bauarbeiten in Kaiseraugst. Danach wurde eine Grosskundgebung mit 15&#8217;000 Menschen abgehalten. Es wurden verschiedene Aktionen gegen andere AKW-Projekte gegr\u00fcndet und weitere Grosskundgebungen und Pfingstm\u00e4rsche finden statt. Am 25.6.77 der erste Besetzungsversuch von G\u00f6sgen, der durch einen brutalen Polizeieinsatz beendet wurde, was zu Kundgebungen in verschiedenen St\u00e4dten f\u00fchrte. Es folgen etliche weitere Anti-AKW-Anschl\u00e4ge des radikalen antikapitalistischem Fl\u00fcgels (auch mit der Jugend- und StudentInnenrevolte der `60jahre zusammenh\u00e4ngend), aber auch die Institutionalisierung der Bewegung (W\u00e4hlerstimmenfang, Abgrenzung von den \u201eTerroristInnen\u201c). Nichtsdestotrotz haben militante Aktionen immer Massenaktionen ermutigt, begleitet oder vorweggenommen. Z. B. Anschl\u00e4ge gegen die SBB (Schweizerische Bundesbahnen) waren der Auftakt zu \u00f6ffentlichen Blockadeaktionen. Und der Anschlag gegen den Leibstadt-Transformator in Genf das Signal zur ein Jahr sp\u00e4ter stattgefundenen Blockade des Ersatztrafos. Auch die Anschl\u00e4ge gegen den Informationspavillon in Kaiseraugst und gegen G\u00f6sgen am Tag nach der Erteilung der Betriebsbewilligungen erhielten die Sympathie des Volkszornes. Zu den letzten Anschl\u00e4gen z\u00e4hlen die innerhalb einer Woche gef\u00e4llten Meteomasten von G\u00f6sgen und Graben.<\/p>\n<p>Am 17. Dezember 1981 brach Marco Camenisch zusammen mit einigen italienischen Mitgefangenen aus dem Gef\u00e4ngnis Regensdorf aus, wobei ein Aufseher get\u00f6tet und ein anderer verletzt wurde. W\u00e4hrend zehn Jahren lebt Marco Camenisch im Untergrund, setzt seine antinukleare Aktivit\u00e4t und schreibt Artikel f\u00fcr die anarchistische Presse. Dezember 1989: ein Z\u00f6llner an der italienisch-schweizerischen Grenze wird get\u00f6tet, und sofort erkl\u00e4ren die Medien und die Beh\u00f6rden Marco Camenisch zum T\u00e4ter. Marco Camenisch hat diese Anklage immer zur\u00fcckgewiesen. Die lange Flucht von zehn Jahren wurde am 5. November 1991 durch eine gew\u00f6hnliche Ausweiskontrolle in der toskanischen Provinz Massa unterbrochen. Die dumme Reaktion eines Karabiniere auf Marcos gezogene Pistole hat einen Schusswechsel zur Folge, ein Karabiniere wird verletzt, und Marco wird an beiden Beinen angeschossen und, an der Flucht gehindert, verhaftet.<\/p>\n<p>Er verweigert jegliche Zusammenarbeit mit der Justiz und wird im Mai 1992 f\u00fcr die Schiesserei mit den Carabinieri und f\u00fcr einen Sprengstoffanschlag gegen einen Masten der Hochspannungsleitung La Spezia-Acciaiolo, womit Atomstrom aus Frankreich importiert wird, zu 12 Jahren verurteilt. Was f\u00fcr den italienischen \u201eTerrorismus-Tarif\u201c eine relativ gelinde Strafe war. Diese relative Vorsicht der lokalen Beh\u00f6rden war der historischen und damaligen grossen Verwurzelung des militanten Widerstandes in einer mit Nato-Milit\u00e4rbasen und Kriegsindustrie voll gestopften Gegend zu verdanken. Z.B. wurde kurz nach und am Ort seiner Verhaftung ein saisonal leer stehendes Luxushotel mit dem Gebot nach Gew\u00e4hrleistung seiner Unversehrtheit gesprengt. Historisch ist dort die starke ArbeiterInnen- (Marmorindustrie) und Partisanenbewegung und Carrara als \u201eHochburg des Anarchismus\u201c bekannt. In der Gegend war auch eine starke Kolonne der Brigate Rosse pr\u00e4sent, eine der wenigen wovon die Repression nur wenige Militante aufdecken und verhaften konnte. In die Periode seiner Verhaftung geh\u00f6rten auch die \u00d6komilitanz und der sog. \u201e\u00d6koterrorismus\u201c zu den einheimischen Volkswiderst\u00e4nden. So die grossen Mobilisierungen gegen die Fabrik des Chemiemultis Montedison in Marina di Carrara, der Anfang der `90iger Jahre mit einem schlimmen Unfall das Gebiet massiv mit Dioxin und anderen Giften verseucht hat. Oder der Widerstand gegen die verschiedenen im Gebiet gebauten oder geplanten Abfallverbrennungsanlagen und gegen die elektromagnetische Verseuchung durch die oben genannte Hochspannungsleitung. Diese wurde von La Spezia durch Massa-Carrara und die angrenzende Versilia bis nach Pisa und oft sehr nahe an H\u00e4usern, Ortschaften und Geh\u00f6ften gebaut. Ein Verwaltungsgericht verf\u00fcgte zwar deren \u201eAusschaltung\u201c jedoch mit den \u00fcblichen \u201eAusnahmebewilligungen\u201c um sie trotzdem voll betreiben zu k\u00f6nnen. Was zu wiederholten \u201eAbschaltungen\u201c durch Mastensprengungen f\u00fchrte. Es gab Widerstand auf den Strassen und militante Aktionen gegen die spekulative R\u00e4umung des historischen Sitzes der AnarchistInnen im Zentrum Carraras, wo z.B. zwei gepanzerte Geldtransporter der Sicherheitsfirma, die den ger\u00e4umten Sitz bewachte, auf dem Parkplatz vor dem Polizeipr\u00e4sidium Carraras gesprengt wurden. Dann gab es eine lange Reihe von gesprengten Luxusferienvillas in Meeresn\u00e4he als Teil des Volkskampfes gegen die touristisch-spekulative urbane Restrukturierung, die mit massivem Wohnraumverlust und massenhaften R\u00e4umungsandrohungen f\u00fcr die arbeitende Bev\u00f6lkerung einhergingen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/marco-camenisch-2.jpg\" rel=\"lightbox[2786]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2789\" title=\"Marco Camenisch\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/marco-camenisch-2-250x151.jpg\" alt=\"Marco Camenisch\" width=\"250\" height=\"151\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/marco-camenisch-2-250x151.jpg 250w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/marco-camenisch-2.jpg 548w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Nach Verb\u00fcssung der Strafe wird Marco Camenisch im April 2002 f\u00fcr die acht verbleibenden Jahre seiner ersten Verurteilung sowie f\u00fcr den Prozess wegen der Flucht und der Schiesserei am Zoll an die Schweiz ausgeliefert. Von Mai 2002 bis 2004 dauert dann das Verfahren gegen ihn und der Prozess &#8211; Anlass f\u00fcr eine breite Solidarit\u00e4tskampagne &#8211; wurde mit dem Freispruch in Sachen Tod des Gef\u00e4ngnisaufsehers und mit der Verurteilung zu 17 Jahren f\u00fcr den Tod des Z\u00f6llners abgeschlossen. Diese Verurteilung ist auf fehlende \u201eReue\u201c und seine entschlossene Bekennung zur offensichtlichste immer dringenderen Notwendigkeit des revolution\u00e4ren Umsturzes der kapitalistisch-imperialistischen Weltordnung zur\u00fcckzuf\u00fchren. Diese 17 Jahren \u201eZusatzstrafe\u201c wurden unter Verletzung (im spezifischen Fall) ihres eigenen Strafgesetzbuches ausgesprochen. Im M\u00e4rz 2007 muss die Strafe auf die im spezifischen Fall juristisch m\u00f6gliche H\u00f6chstbemessung von 8 Jahren herabgesetzt werden, was insgesamt 30 Jahre Knast mit Strafende Mai 2018 bedeutet. Im Gef\u00e4ngnis nimmt Marco trotzdem an den K\u00e4mpfen der sozialen und politischen Gefangenen teil und vermittelt weiter die Notwendigkeit des solidarischen Widerstandes gegen dieses Herrschaftssystem. Er spielt eine aktive Rolle beim Zusammenbringen verschiedener Kampfsituationen (anarchistische Zirkel, Kollektive von Umweltsch\u00fctzerInnen und mit Gruppen, welche die Internationale Rote Hilfe aufbauen) und im Aufbau von starken Beziehungen, von Solidarit\u00e4t und N\u00e4he. Auch dadurch haben sich um Marco, in vielen Initiativen und solidarischen Momenten, verschiedene und zahlreiche Situationen und Szenen nicht nur in Italien sondern auch auf internationaler Ebene angen\u00e4hert und mobilisiert. Darunter auch viele GenossInnen, die ihn nicht nur wegen der Affinit\u00e4t des Denkens gekannt haben, sondern die auch als FreundInnen, Geschwister und Lebensgef\u00e4hrtInnen mit ihm sowohl gl\u00fcckliche als auch schwierige Zeiten geteilt haben. In diesen Jahren stand Marco immer auf unserer Seite, denn trotz der k\u00f6rperlichen Trennung lebt seine Anwesenheit in den K\u00e4mpfen fort. Seine Stimme, sein Denken, seine anhaltende wichtige \u00dcbersetzungsarbeit, seine vielen Beitr\u00e4ge und solidarischen Hungerstreiks vermitteln eine Solidarit\u00e4t, die, mit einer fast weltweiten Vernetzung der Kommunikation und praktischen Solidarit\u00e4t mit revolution\u00e4ren Gefangenen, frei von ideologischer Abschottung und Dogmatismus ist.<\/p>\n<p>Seine zahlreichen Texte trugen und tragen immer noch zum Wachstum und zur St\u00e4rkung eines Verlaufes im Kampf gegen jede Form von Unterdr\u00fcckung und Ausbeutung zur Verteidigung von Mensch, Erde und aller Lebewesen bei.<br \/>\nEr ist einer der GenossInnen, die sich ihrer Gefangenschaft und dem Voranschreiten dieses Herrschaftssystems nie ergeben haben und nie resignieren. Auch er hat seinen revolution\u00e4ren Weg nie verleugnet, und seine Koh\u00e4renz und Klarheit auch in einer Epoche der armseligen menschlichen Beziehungen und politischen Substanz nie der opportunistischen Beliebigkeit geopfert.<br \/>\nUnd gerade all das m\u00f6chte die Macht zerst\u00f6ren, n\u00e4mlich seine gr\u00fcnanarchistische und immer aufrechte Identit\u00e4t, die Zuneigungen und das ganze weite Netz an internationalen Kontakten und Beziehungen mit zahllosen und verschiedenen Kampfsituationen, die sich um ihn herum gebildet haben.<\/p>\n<p>Der sehr harte Preis, den Marco in all diesen Jahren bezahlt hat und weiter zahlt, ist der Preis, den jene revolution\u00e4ren Gefangenen in allen Kn\u00e4sten der Welt bezahlen, die ihre Beherztheit im Kampf gegen jegliche Herrschaft und Ausbeutung aufrechterhalten.<br \/>\nEr w\u00e4re schon seit einigen Jahren zu einigen gesetzlichen Lockerungen wie Urlaubstage berechtigt. Diese werden ihm beharrlich verweigert. Die Tatsache, dass er nicht abschw\u00f6rt, wird offen geltend gemacht um diese Ablehnung zu rechtfertigen. Marco bezeichne sich nach wie vor als Anarchist und vertrete die Meinung, dass die Gesellschaft sich nach wie vor im Krieg befinde, so eine offizielle Begr\u00fcndung der Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Es wird dringend und notwendig, dass wir noch einmal zusammenstehen und Kr\u00e4fte sammeln, mit der Bewusstheit, dass nur weit reichende internationale Mobilisierungen auf allen Ebenen des Kampfes zum Erfolg f\u00fchren und den nicht nur schweizerischen sondern international gefahrenen Kurs der Vernichtung unserer gefangenen GenossInnen durch Feindstrafrecht umkehren kann. Marco und alle anderen m\u00fcssen raus aus dem Knast! Und Marco und alle anderen weltweit wieder frei unter uns zu fordern, heisst nach drei\u00dfig Jahren immer noch und immer st\u00e4rker und vereinter gegen Herrschaft und Ausbeutung weiterzuk\u00e4mpfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marco Camenisch wird am 21. Januar 1952 in der Schweiz, in Schiers, einem Dorf in den Rh\u00e4tischen Alpen im Kanton Graub\u00fcnden, geboren.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2787,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[9],"tags":[52,53,57],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2786"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2786"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2786\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10448,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2786\/revisions\/10448"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2787"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2786"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2786"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2786"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}