{"id":3804,"date":"2011-02-20T00:03:00","date_gmt":"2011-02-19T23:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=3804"},"modified":"2012-07-16T23:49:49","modified_gmt":"2012-07-16T22:49:49","slug":"die-kontinuitaet-des-faschistischen-gesetzes-in-der-demokratie-bedeutet-die-kontinuitaet-von-autonomen-widerstand-und-militantem-angriff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/die-kontinuitaet-des-faschistischen-gesetzes-in-der-demokratie-bedeutet-die-kontinuitaet-von-autonomen-widerstand-und-militantem-angriff","title":{"rendered":"Die Kontinuit\u00e4t des faschistischen Gesetzes in der Demokratie bedeutet die Kontinuit\u00e4t von autonomen Widerstand und militantem Angriff"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/banner-demonstration-chile.jpg\" rel=\"lightbox[3804]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3811\" title=\"Banner auf einer Solidemo f\u00fcr die 14. August-Bombs Case Gefangenen in Chile - &quot;Libertad a lxs presxs politicxs - Fin a la ley antiterrorista&quot;\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/banner-demonstration-chile-250x166.jpg\" alt=\"Banner auf einer Solidemo f\u00fcr die 14. August-Bombs Case Gefangenen in Chile - &quot;Libertad a lxs presxs politicxs - Fin a la ley antiterrorista&quot;\" width=\"250\" height=\"166\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/banner-demonstration-chile-250x166.jpg 250w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/banner-demonstration-chile.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><em>Diesen Text entnehmen wir unserem Antiknastinfo <a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/neue-ausgabe-der-entfesselt-winter-10-11\" target=\"_blank\">Entfesselt Ausgabe Winter 2010\/2011<\/a>. Er er\u00f6ffnet einen Blick auf die Entwicklungen der repressiven Ma\u00dfnahmen, die antistaatlichen und antikapitalistischen militanten Aktionen und die Verfolgung der Mapuche Bev\u00f6lkerung in den letzten Jahren in Chile. Dazu gibt es eine ausf\u00fchrliche Chronologie und Briefe und Erkl\u00e4rungen zu den Gefangenen.<\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Die Kontinuit\u00e4t des faschistischen Gesetzes in der Demokratie<br \/>\nbedeutet die Kontinuit\u00e4t von autonomen Widerstand und militantem Angriff<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Ein historischer Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>In Chile wurde 1984, noch w\u00e4hrend der Milit\u00e4rdiktatur, das Ley de Seguridad Interior del Estado (Innerstaatliches Sicherheitsgesetz) erlassen, besser bekannt als Anti-Terror-Gesetz, mit der klaren Absicht jeden \u201cterroristisch-marxistischen\u201d Widerstand, den internen Feind jener Jahre, wegzusperren. Diese internen Feinde waren bewusste militante junge Leute, die verschiedenen bewaffneten Gruppen angeh\u00f6rten und f\u00fcr das Ende der Diktatur k\u00e4mpften.<br \/>\n1988, nach dem Volksentscheid \u00fcber das Bestehenbleiben oder das Ende der Diktatur, entschlossen sich drei Gruppen (MJL, FPMR, MIR) den bewaffneten Kampf weiterzuf\u00fchren, denn der Beginn der sogenannten Demokratie war nur ein Wechsel der Verwaltung des in Diktaturzeiten eingef\u00fchrten neoliberalen Systems und dessen Weiterbestehen durch die Verfassung von 1980.<br \/>\n<!--more-->Diese Gruppen und ihre revolution\u00e4ren Aktionen (Wiederaneignungen von Geld und Lebensmitteln, Angriffe auf Polizeiquartiere, etc.) wurden f\u00fcr die gerade erst eingef\u00fchrte Demokratie zu einem gro\u00dfen Problem. Die Machtf\u00fchrer entschieden sich diese durch Knast und das Anti-Terror-Gesetz zu bek\u00e4mpfen, gleichzeitig wurden sie in der \u00f6ffentlichen Meinung als Kriminelle abgestempelt, die noch nicht verstanden haben, dass es nun ein demokratisches System gab und man nicht mehr auf diese Art und Weise k\u00e4mpfen k\u00f6nne.<br \/>\nMitte der 1990er wurde, als fundamentaler Schritt w\u00e4hrend der Transition, das erste Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis erbaut, in welchem die politischen Gefangenen des Landes (zu dieser Zeit vom Staat noch nicht als solche anerkannt) zusammengesperrt wurden und so besser kontrolliert werden sollten. In diesem Gef\u00e4ngnis wurde der Kampf gegen den Kapitalismus und das Erbe der Diktatur jedoch weitergef\u00fchrt und von der Stra\u00dfe aus verst\u00e4rkt.<br \/>\n2002 entschieden sich vier junge M\u00e4nner (Marcelo Villarroel, Pablo Morales, Rodolfo Retamales und Alvaro Rodriguez), die der Gruppe Mapu-Lautaro angeh\u00f6rten, das Kollektiv Kamina Libre zu gr\u00fcnden. Sie trennten sich von den militanten Organisationen und mit libert\u00e4rer und horizontaler Tendenz begannen sie mit Bildern, Fanzines, Kommuniqu\u00e9s und Hungerstreiks vom Inneren des Knastes aus den autonomen Kampf und die Zerst\u00f6rung des Gef\u00e4ngnissystems in Chile weiterzuf\u00fchren.<br \/>\nIm September 2004 kam es, aufgrund der Mobilisierungen sowohl innerhalb, wie auch au\u00dferhalb des Knastes, zum Gnadenerlass, wodurch 24 Gefangene, die in den Jahren 1989-99 verurteilt wurden, unter etlichen Bedingungen freigelassen wurden. F\u00fcr die Machtinhaber und Demokraten war dies das Ende der politischen Gefangenschaft in Chile und auch das Zeichen, dass der Prozess der demokratischen Transition \u00fcberstanden war.<\/p>\n<p><strong>Die Hexenjagd gegen die Mapuche Bev\u00f6lkerung.<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Beginn der \u201eDemokratie\u201c entschieden sich nicht nur die anti-diktatorischen sozialen Bewegungen weiterzuk\u00e4mpfen, es war auch das Wiederaufleben des sogenannten Mapuche-Konfliktes, was sich 1990 im Zusammenschluss des Consejo de Todas las Tierras widerspiegelt. Diese Organisation realisiert symbolische Besetzungen von ehemaligen Mapuche-L\u00e4ndereien, die sich heute in privaten H\u00e4nden befinden. Die Antwort durch den ersten in Demokratie gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten, Patricio Aylwin, war die Anwendung des Anti-Terror-Gesetzes und verurteilte damit 141 Mapuche zu l\u00e4ngeren Haftstrafen.<br \/>\n1993 wird das Gesetz zur indigenen Entwicklung (Ley de Desarollo Indigena) verabschiedet. Die Zusammenarbeit zwischen Politik und den wichtigsten Mapuche-Vertretern erleidet jedoch 1997 eine Krise wegen des geplanten Baus eines Staudamms am Fluss B\u00edo-B\u00edo durch die spanische Firma ENDESA. Dieses Projekt konnte nur mit der Erlaubnis von der Beh\u00f6rde f\u00fcr indigene Entwicklung (CONADI) durchgesetzt werden, welche sich aber diesem widersetzte, da das Vorhaben gegen die Rechte der dort ans\u00e4ssigen Mapuche-Pehuenches verstie\u00df. Der damalige Pr\u00e4sident Eduardo Frei machte es sich einfach &#8211; er setzte den Direktor der CONADI und auch den der Umweltbeh\u00f6rde, der sich ebenfalls entgegensetzte, einfach ab. So wurden tausende Hektar f\u00fcr die Mapuche-Pehuence heiliges Land auf autorit\u00e4re Art und Weise enteignet und \u00fcberschwemmt.<br \/>\nIn den folgenden Jahren kommt es immer wieder zu physisch und psychischen \u00dcbergriffen auf Mapuche seitens der Polizei und der Privatunternehmen. Auch Minderj\u00e4hrige werden durch Kugeln verletzt, psychisch gefoltert und ins Gef\u00e4ngnis gesteckt..<br \/>\n2002 versch\u00e4rfte sich der Konflikt erneut, als die Polizei w\u00e4hrend einer Landbesetzung den 17 Jahre alten Mapuche Alex Lem\u00fan mit einem Kopfschuss t\u00f6tete. Es war der erste Todesfall im Zusammenhang mit der Bewegung zur R\u00fcckgewinnung der Mapuche-L\u00e4ndereien, jedoch nicht der letzte.<br \/>\n2006 gehen vier Politische Gefangene Mapuche in Temuco und Angol (S\u00fcdchile) f\u00fcr insgesamt 63 Tage in den Hungerstreik, unter ihnen Patricia Troncoso. Sie wurden beschuldigt 2001 in Ercilla 100 Hektar Pinienwald angez\u00fcndet zu haben und wurden durch anonyme Zeugen unter dem Anti-Terror-Gesetz (\u201eterroristische Brandstiftung\u201c) zu je 10 Jahren Haft und zur Zahlung von je rund 750.000 US-Dollar Schadensersatz verurteilt. Sie forderten ihre sofortige Freilassung, die Wiederaufnahme der Verfahren und die Abschaffung des Anti-Terror-Gesetzes.<br \/>\n2009 erkl\u00e4rte die zu dieser Zeit bereits verbotene \u201eterroristische\u201c Vereinigung Coordinadora Arauco-Malleco (CAM) dem chilenischen Staatsapparat den Krieg und den Abbruch des Dialoges mit der Regierung Bachelets (ohne dabei alle Mapuche zu repr\u00e4sentieren), nachdem es zu gewaltsamen Zusammenst\u00f6\u00dfen zwischen Mapuche und Ordnungskr\u00e4ften gekommen war, wobei letztere nicht zum ersten Mal zu unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Mitteln griffen.<\/p>\n<p><strong>Die autonome Bewegung und ihre politische Verfolgung.<\/strong><\/p>\n<p>Seit 2004, genauer gesagt seit dem APEC-Gipfel im November, wurden die Aktionen und Diskurse autonomer, anarchistischer und antiautorit\u00e4rer Bewegungen weitergef\u00fchrt und sogar verst\u00e4rkt.<br \/>\nSeit 2006 kam es vermehrt zu Brand- und Bombenanschl\u00e4gen, v.a. gegen staatliche Institutionen, repressive Beh\u00f6rden und kapitalistische Unternehmen. Einer der bedeutendsten ist der im Januar 2006 gez\u00fcndete Sprengsatz vor der A.N.I. (Agencia Nacional de Inteligencia) im Zentrum Santiagos. <em>\u201e&#8230; mit dieser Attacke haben wir bewiesen, dass die \u201eIntelligenz\u201c des Staates so fragil und zerst\u00f6rbar ist, wie diese zerbrochenen Scheiben. Die Mauern, die sie bauen und die elektronischen Augen, die sie installieren, um uns zu \u00fcberwachen und diejenigen einzusperren, die nicht den Verhaltensregeln eines Lohnarbeits-Sklaven folgen, schaffen es nicht und werden es nicht schaffen die Aggression gegen dieses verbrecherische b\u00fcrgerliche System, welches in der Ausbeutung, dem Tod und der Pl\u00fcnderung der Natur gipfelt, aufzuhalten.\u201c<\/em> Autonome Kr\u00e4fte Leon Czolgolz<\/p>\n<p>Seit 2007 ist die Staatsanwaltschaft damit besch\u00e4ftigt, diese aufzukl\u00e4ren. Bis 2008 wurden zwei neue Staatsanw\u00e4lte ernannt und neue Strategien gefahren, jedoch haben sie es bis heute nicht geschafft wirkliche Beweise zu finden. Ihr Fokus hat sich jedoch seit dem Tod von Mauricio Morales, im Mai 2009, verst\u00e4rkt auf die besetzten Sozialzentren und die antiautorit\u00e4re, libert\u00e4re und autonome Bewegung gelegt. Es kam zu etlichen Hausdurchsuchungen, zur medialen Kriminalisierung der sozialen Bewegungen, zu Beweiskonstruktionen, etc.. Nachdem im Juni 2010 Alejandro Pe\u00f1a zum neuen Staatsanwalt im Fall \u201ecaso bomba\u201c ernannt wurde, kam es im August 2010, nach der dritten Hausdurchsuchungswelle, zu 14 Festnahmen und Anklagen unter dem Anti-Terror-Gesetz.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><em>Die folgende Chronologie schildert die politische Verfolgung,<br \/>\ndie Lage der politischen Gefangenen und einige Mobilisierungen<br \/>\nsowohl innerhalb, wie auch au\u00dferhalb der Gef\u00e4ngnisse in den letzten Monaten.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>22.05.08<\/strong> &#8211; Mauricio Morales stirbt, als die Bombe in seinem Rucksack explodiert, die wahrscheinlich f\u00fcr die Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter-Schule gedacht.<br \/>\nStunden sp\u00e4ter kommt es zu mehreren brutalen Hausdurchsuchungen und zur Festnahme von etwa 20 Personen, die jedoch alle wieder freigelassen werden.<br \/>\nDie Situation ist extrem chaotisch. Medien, Politik und Polizei sind auf der wilden Suche nach den anarchistischen BombenlegerInnen.<\/p>\n<p><strong>24.06.09<\/strong> &#8211; Die Polizei will Diego Rios verhaften, der jedoch kurz zuvor in den Untergrund floh. Seine Mutter hatte bei der Polizei angerufen, da sie in ihrer leerstehenden Wohnung einen Beutel mit verd\u00e4chtigem Inhalt gefunden hatte.<\/p>\n<p><strong>11.12.09<\/strong> &#8211; Zwei Tage vor den Pr\u00e4sidentschaftswahlen kommt es zu sechs zeitlich parallelen Hausdurchsuchungen (4 besetzte Sozialzentren, zwei Wohnungen). Es werden viele sinnlose Beweise beschlagnahmt und ein gro\u00dfes Medienspektakel veranstaltet. Es kam zu insgesamt 12 Festnahmen, u.a. wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Beamtenbeleidigung. Alle wurden jedoch am Abend wieder freigelassen (vier von ihnen mit Auflagen).<\/p>\n<p><strong>12.07.10<\/strong> &#8211; 23 Politische Gefangene Mapuche im S\u00fcden Chiles beginnen einen Hungerstreik (es werden sp\u00e4ter 34, darunter auch zwei Minderj\u00e4hrige).<br \/>\nEs sind etwa 50 Politische Gefangene Mapuche in verschiedenen Gef\u00e4ngnissen im S\u00fcden Chiles eingesperrt. 36 von ihnen sind unter dem Anti-Terror-Gesetz angeklagt und 7 von ihnen unterliegen einer doppelten Anklage (vor dem Milit\u00e4rgericht und der Staatsanwaltschaft) f\u00fcr ein und dieselbe Sache.<\/p>\n<p><em>Sie wollen den Hungerstreik erst beenden, wenn folgende Forderungen erf\u00fcllt werden:<\/em><\/p>\n<p>1. Verzicht auf Anklagen der Mapuche unter dem Anti-Terror-Gesetz und die Abschaffung des Anti-Terror-Gesetzes aus Diktaturzeiten.<br \/>\n2. Verzicht auf Mapuche-Prozesse am Milit\u00e4rgericht und das Ende der Anwendung der Milit\u00e4rjustiz in Chile und den doppelten Anklagen.<br \/>\n3. Freiheit f\u00fcr alle Politischen Gefangenen Mapuche in den verschiedenen Kn\u00e4sten des chilenischen Staates. Damit verbunden sind:<br \/>\n&#8211; Forderung auf das Recht eines fairen Prozesses<br \/>\n&#8211; das Ende der politisch-juristischen Inszenierungen, der manipulierten Gerichtsverfahren mit anonymen Zeugen und den Praktiken, die die grundlegenden Menschenrechte verletzen, wie Erpressungen, Drohungen, psychische und physische Folter und die erniedrigenden Zust\u00e4nde in den Kn\u00e4sten.<br \/>\n4. Die Entmilitarisierung der Mapuche-Zonen, in denen die Gemeinschaften politische und territoriale Rechte fordern.<\/p>\n<p>Zuletzt rufen sie ihre Leute auf, sich zu mobilisieren, zu protestieren und f\u00fcr das zu k\u00e4mpfen, was ihnen eine gerechte Sache erscheint. Sie bitten alle anderen sozialen und politischen Organisationen darum, aufmerksam zu sein.<\/p>\n<p><strong>06.08.10<\/strong> &#8211; 25. Tag des Hungerstreiks der Politischen Gefangenen Mapuche<\/p>\n<p><strong>14.08.10<\/strong> &#8211; Unter dem Namen \u201eOperation Salamandra\u201c werden gleichzeitig 17 H\u00e4user (darunter drei besetzte Sozialzentren und mehrere Privatwohnungen) in der Hauptstadt Santiago und in Valparaiso durchsucht. Dabei kommt es zur Verw\u00fcstung der R\u00e4umlichkeiten und zur Beschlagnahmung subversiven Materials (Flyer, Plakate, B\u00fccher, pers\u00f6nliche Briefe, Pendrives, Fanzines und alles, was dem rechtsgerichteten Staat und dem sozialen Frieden gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnte). Es werden 14 Personen festgenommen, unter ihnen anarchistische GenossInnen und ex-Lautaristen.<br \/>\nNoch am selben Tag werden sie vor Gericht gebracht, wo ihnen vorgeworfen wird Mitglieder einer terroristischen Vereinigung zu sein und f\u00fcr 23 der \u00fcber 100 Bomben- und Brandanschl\u00e4ge der letzten Jahre verantwortlich zu sein. Kl\u00e4ger sind das Innenministerium, die Staatsanwaltschaft und etwas sp\u00e4ter schloss sich auch die katholische Kirche an.<br \/>\nDie m\u00e4nnlichen Gefangenen werden in das Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis (C.A.S. Centro de Alta Seguridad) und die Frauen in das Frauengef\u00e4ngnis (C.P.F.- Centro Penitenciario Feminino) gebracht, wo sie isoliert voneinander und der Au\u00dfenwelt eingesperrt werden.<br \/>\nIm ganzen Medienrummel werden die besetzten Sozialzentren auch als \u201eMachtzentren\u201c der konstruierten terroristischen Vereinigung abgestempelt.<\/p>\n<p><strong>17.08.10<\/strong> &#8211; Anklageverlesung der drei Tage zuvor Verhafteten<br \/>\nW\u00e4hrend der Anklageverlesung wurde nur ein Familienmitglied eines jeden Angeklagten und nur mit vorheriger Registrierung und Identit\u00e4tskontrolle ins Gerichtsgeb\u00e4ude gelassen. Vor dem Gerichtsgeb\u00e4ude unterbanden zwei Sicherheitsringe aus Wasserwerfern, Tr\u00e4nengaswerfern und vielen Bullen der Spezialeinheit jegliche Solidarit\u00e4t. Es wurden insgesamt 40 Personen wegen angeblich kleinerer Vergehen festgenommen, die sich versuchten dem Geb\u00e4ude zu n\u00e4hern. Flyer, Plakate und Spraydosen wurden eingezogen und alle zum naheliegenden 3. Polizeikommissariat in Santiago gebracht. Dort wurden sie komplett durchsucht, fotografiert, ihre Daten aufgenommen, w\u00e4hrend sich ein Staatsanwalt eine eigene Namensliste der Entf\u00fchrten machte. Nach einigen Stunden wurden sie wieder freigelassen.<br \/>\nObwohl es keine schlagenden Beweise gegen die Angeklagten gibt, bleiben acht von ihnen in Untersuchungshaft und sechs werden vorerst unter Sicherheitsma\u00dfnahmen \u201efreigelassen\u201c.<\/p>\n<p><em>Hier ein Liste der 14 GenossInnen und das vorl\u00e4ufige Ergebnis der Anklageverlesung:<\/em><\/p>\n<p>Rodolfo Retamales: Untersuchungshaft f\u00fcr 180 Tage im Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis (C.A.S.) im Hochsicherheitstrakt (M.A.S), unter dem Vorwurf Anf\u00fchrer einer terroristischen Vereinigung zu sein.<br \/>\nPablo Morales: Untersuchungshaft f\u00fcr 180 Tage im C.A.S.\/M.A.S., unter dem Vorwurf Anf\u00fchrer einer terroristischen Vereinigung zu sein.<br \/>\nFelipe Guerra: Untersuchungshaft f\u00fcr 180 Tage im C.A.S.\/M.A.S.,unter dem Vorwurf Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein. Er wird beschuldigt, am Tag, als Mauricio Morales starb, die zweite Person auf dem Fahrrad gewesen zu sein.<br \/>\nVinicio Aguilera: Untersuchungshaft f\u00fcr 180 Tage im C.A.S.\/M.A.S., unter dem Vorwurf Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein<br \/>\nM\u00f3nica Caballeros: Untersuchungshaft f\u00fcr 180 Tage im Frauengef\u00e4ngnis (C.P.F.)im Hochsicherheitstrakt (S.E.A.S.), unter dem Vorwurf Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein.<br \/>\nAndrea Urz\u00faa: Untersuchungshaft f\u00fcr 180 Tage im C.P.F.\/S.E.A.S., unter dem Vorwurf Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein.<br \/>\nFrancisco Solar: Untersuchungshaft f\u00fcr 180 Tage im C.A.S.\/M.A.S., unter dem Vorwurf Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein.<br \/>\nOmar Hermosilla: Untersuchungshaft f\u00fcr 180 Tage im C.A.S.\/M.A.S., unter dem Vorwurf Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein.<br \/>\nCarlos Riveros: In \u201cFreiheit\u201d unter Sicherheitsma\u00dfnahmen. Seit dem 27.08.10 wieder in Untersuchungshaft im C.A.S.\/M.A.S., unter dem Vorwurf Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein.<br \/>\nCamilo Perez: In \u201cFreiheit\u201d unter Sicherheitsma\u00dfnahmen. Seit dem 27.08.10 wieder in Untersuchungshaft im C.A.S.\/M.A.S., unter dem Vorwurf Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein.<br \/>\nCristi\u00e1n Cancino: In \u201cFreiheit\u201d unter Sicherheitsma\u00dfnahmen.<br \/>\nDiego Morales: In \u201cFreiheit\u201d unter Sicherheitsma\u00dfnahmen.<br \/>\nCandelaria Cortez: In \u201cFreiheit\u201d unter Sicherheitsma\u00dfnahmen.<br \/>\nIv\u00e1n Goldenberg: In \u201cFreiheit\u201d unter Sicherheitsma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Die Sicherheitsma\u00dfnahmen umfassen das Verbot das Land zu verlassen und miteinander zu kommunizieren, w\u00f6chentliche Unterschriftenabgabe, das Verbot die Gefangenen zu besuchen, sowie die durchsuchten H\u00e4user und Sozialzentren zu betreten.<\/p>\n<p>Die Strafen, die sie bei einer Verurteilung erwarten k\u00f6nnen, reichen von 541 Tagen bis zu 20 Jahren Knast<\/p>\n<p><strong>21.08.10<\/strong> &#8211; Das Gericht beschlie\u00dft, die Politischen Gefangenen Mapuche in Temuco und Concepci\u00f3n nach 40 Tagen Hungerstreik Zwangsern\u00e4hren zu lassen.<\/p>\n<p><strong>25.08.10<\/strong> &#8211; Erneute Durchsuchung des bereits ger\u00e4umten Sozialzentrums \u201eCSO y Biblioteca Sacco y Venzetti\u201c. Dabei wird angeblich in einer dunklen Ecke ein Rucksack mit Spuren von TNT gefunden. Ob Staatsanwalt Pe\u00f1a gemerkt hat, dass ihm die Beweise ausgehen?<\/p>\n<p><strong>27.08.10<\/strong> &#8211; Zwei der GenossInnen, die unter Sicherheitsma\u00dfnahmen wieder drau\u00dfen waren, Carlos Riveros Luttge und Camilo P\u00e9rez Tamayo, werden auf Anordnung des Staatsanwaltes Pe\u00f1a wieder ins Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis in Untersuchungshaft gesperrt.<\/p>\n<p><strong>30.08.10<\/strong> &#8211; Die Brigada Investigadora de Robos Oriente (Diebstahlermittlungseinheit) verhaftet zwei ex-Lautaristen, Patricio Gallardo und Alejandro Rodriguez, wegen ihrer mutma\u00dflichen Beteiligung an einem \u00dcberfall auf einen Geldtransporter im Jahr 2009. Da versucht wird, noch mehr Personen in den Fall \u201ecaso bomba\u201c zu verwickeln, werden ihre Wohnungen durchsucht und es werden angeblich u.a. Spuren von Schwarz- und Wei\u00dfpulver gefunden.<\/p>\n<p><strong>02.09.10<\/strong> &#8211; Brief eines minderj\u00e4hrigen Mapuche im Hungerstreik<\/p>\n<p><em>Ich, Jos\u00e9 Antonio Nirripil P\u00e9rez, j\u00fcngster Str\u00e4fling im Knast von Chol-Chol, k\u00fcndige den Beginn meines Hungerstreik an, um meine Mapuche-Br\u00fcder in den verschiedenen Kn\u00e4sten des Landes zu unterst\u00fctzen. Diese sind dort ungerechtfertigt, aufgrund von Diskriminierung und Rassismus gegen\u00fcber den Mapuches, eingesperrt.<br \/>\nIch werde, zusammen mit meinen Compa\u00f1eros Cristian Cayupan und Luis Marileo (ebenfalls minderj\u00e4hrig) unter dem Anti-Terror-Gesetz angeklagt, was zeigt, dass der Rassismus des chilenischen Staates nicht nur Vollj\u00e4hrige angreift, sondern alle Mapuche, einschlie\u00dflich Kinder und Frauen.<br \/>\nAufgrund der Ungerechtigkeiten, die wir t\u00e4glich in unseren Gemeinschaften erfahren, schlie\u00dfe ich mich dem Hungerstreik an. Ich fordere die Entmilitarisierung der Zonen, in denen wir leben, dass das Anti-Terror-Gesetz nicht auf uns angewendet wird, das Ende der physischen und psychischen Folter der Mapuche-Kinder und die Freiheit aller Politschen Gefangenen Mapuche.<br \/>\nIch rufe meine Leute auf, die Mobilisierungen zu unterst\u00fctzen, denn was heute mich als Mapuche betrifft, wird uns eines Tages alle betreffen.<br \/>\nFreiheit f\u00fcr die Mapuche!<br \/>\nMarrichiwew!<br \/>\nJos\u00e9 \u00d1irripil P\u00e9rez Lof Muko.<br \/>\nCIP CRC CHOL-CHOL<\/em><\/p>\n<p><strong>10.09.10<\/strong> &#8211; Nach 60 Tagen Hungerstreik der Politischen Gefangenen Mapuche gibt die Regierung bekannt, dass sie das Anti-Terror-Gesetz \u00fcberarbeiten will. Der Hungerstreik wird jedoch fortgesetzt, da dies keine Antwort auf ihre Forderungen ist.<br \/>\n1.500 Menschen unterst\u00fctzen die Hungerstreikenden durch eine Soli-Demonstration.<\/p>\n<p><strong>21.09.10<\/strong> &#8211; Explosive Sabotage an einem Transformator in San Carlos de Apoquindo in Unterst\u00fctzung der Politisch Gefangenen Mapuche im Hungerstreik.<br \/>\n\u201eMit dieser Mail bekennen wir uns zur Anbringung einer explosiven Ladung, die einen Transformator und eine Hochspannungsleitung im exklusiven Viertel San Carlos de Apoquindo sabotierte. Wir erinnern in diesem Moment an alle unsere Gefallenen, die durch die Polizei ermordet und von der offiziellen Presse des Systems verschwiegen wurden.\u201c<\/p>\n<p><strong>23.09.10<\/strong> &#8211; Vinicio Aguilera, Felipe Guerra, Camilo P\u00e9rez, Carlos Riveros und Francisco Solar werden in den Knast Santiago Uno verlegt.<\/p>\n<p><strong>24.09.10<\/strong> &#8211; Die nach Santiago Uno verlegten Compa\u00f1eros beginnen einen unbefristeten fl\u00fcssigen Hungerstreik mit der Forderung wieder ins C.A.S. zur\u00fcckverlegt zu werden, da in Santiago Uno ihre k\u00f6rperliche Unversehrtheit nicht garantiert werden kann, sie als Veganer und Vegetarier dort diese Ern\u00e4hrungsweise nicht fortsetzen k\u00f6nnen und wegen der Tradition des C.A.S. als Politisches Gef\u00e4ngnis.<\/p>\n<p><strong>25.09.10<\/strong> &#8211; Die Staatsanwaltschaft wird aufgrund des Versuchs mit dem \u201eNazi\u201c eine fiktive Aussage auszuhandeln, \u00f6ffentlich angeklagt.<br \/>\n\u201eDer Nazi\u201c ist eine bekannte Person aus der Kommune Puente Alto, Santiago, der vor einigen Monaten, wegen angeblicher Verbindung zu Gruppen, die Feuerl\u00f6scher in Bankautomaten explodieren lie\u00dfen, um sie danach auszurauben, verhaftet wurde. Einmal in der Woche besucht ihn die Staatsanwaltschaft im Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis mit dem einzigen Ziel mit ihm eine Aussage auszuhandeln, die die Gefangenen vom 14. August mit dem Kauf des von ihm hergestellten Sprengstoffs in Verbindung bringen k\u00f6nnte. Mit der \u00f6ffentlichen Anklage soll einer Falschaussage zuvorgekommen werden, da die Intentionen f\u00fcr eine solche zwar nicht bekannt sind, aber bef\u00fcrchtet wird, dass er f\u00fcr verbesserte Haftbedingungen jeden der Gefangenen in einen Kauf, der nie stattgefunden hat, verwickeln k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>01.10.10<\/strong> &#8211; Das Gericht entscheidet die Compa\u00f1eros im Hungerstreik von Santiago Uno wieder ins C.A.S. zur\u00fcckzuverlegen.<br \/>\nCamilo P\u00e9rez denunziert Schl\u00e4ge durch die Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter.<\/p>\n<p><strong>02.10.10<\/strong> &#8211; \u201cWenn die Regierung unseren Tod will, bekommt sie ihn!\u201c<br \/>\nDie Regierung zeigt auch nach 80 Tagen keinerlei Interesse an Verhandlungen mit den Hungerstreikenden Mapuche-Gefangenen.<br \/>\n300 Mapuche blockieren daraufhin die Hauptverkehrsadern nach Temuco, wobei es zu Zusammenst\u00f6\u00dfen mit der Polizei kommt. Die Studenten zweier Universit\u00e4ten schlie\u00dfen sich der Mobilisierung an und es wird vereinbart als Demonstration bis zum Gef\u00e4ngnis laufen zu k\u00f6nnen. Es kommt zu 15 Verhaftungen und 40 Anzeigen wegen St\u00f6rung der \u00d6ffentlichen Ordnung.<br \/>\nIn den n\u00e4chsten Tagen kommt es zu Verhandlungen mit einem Mediator der katholischen Kirche. Ergebnis dessen ist der Verzicht auf Anklagen unter dem Anti-Terror-Gesetz in Mapuche-F\u00e4llen und eine Reform des Milit\u00e4rgerichts, um doppelte Gerichtsverfahren zu vermeiden. Weitere Gespr\u00e4che sind geplant.<br \/>\n13 Mapuche setzen ihren Hungerstreik jedoch fort, da der Regierungsvorschlag nicht die essentiellen Probleme, wie die R\u00fcckgabe der besetzten L\u00e4ndereien, die Entmilitarisierung und das Recht auf Selbstbestimmung, angeht.<\/p>\n<p><strong>07.10.10<\/strong> &#8211; \u00d6ffentlicher Aufruf zu einer Woche der Unruhe und Propaganda f\u00fcr die Freiheit der Gefangenen des Falles \u201ecaso bomba\u201c vom 12.-19.Oktober<\/p>\n<p><strong>08.10.10<\/strong> &#8211; Mit Gewalt und auf illegale Weise werden den Gefangenen vom 14. August, die in Untersuchungshaft sitzen, DNA-Proben entnommen.<\/p>\n<p><strong>10.10.10<\/strong> &#8211; Nach 90 Tagen beenden die Politischen Gefangenen Mapuche ihren Hungerstreik.<br \/>\nNur Luis Matrileo (17 Jahre) streikt noch ein paar Tage weiter und stellt auch Forderungen an SENAME (Servicio Nacional de Menores), eine Beh\u00f6rde, die f\u00fcr die physische und psychische Integrit\u00e4t von Kindern und Jugendlichen zust\u00e4ndig ist. Er spricht in seinem Kommuniqu\u00e9 von den brutalen Durchsuchungen der Mapuche-Gemeinden, den Misshandlungen, die auch die Kinder miterleben und dass in letzter Zeit vermehrt Minderj\u00e4hrige (meist durch inszenierte Aussagen und Indizien) verhaftet werden. SENAME soll die Realit\u00e4t, in der sie leben auch in einem politischen Kontext sehen und sie u.a. bei der Inbetriebnahme des neuen Jugendknastes (v.a. beim Personal) ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p><strong>20.10.10<\/strong> &#8211; Die Gefangenen vom 14. August schlie\u00dfen sich einer Mobilisierung an, welche 37 H\u00e4ftlinge des Hochsicherheitstraktes im C.A.S. am 12. Oktober begannen. So verweigern sie z.B. das durch die W\u00e4rter ausgeteilte Essen.<br \/>\nSie fordern verbesserte Haftbedingungen (u.a. 4 Stunden Hofgang, tags\u00fcber offene Zellent\u00fcren, Zugang zu Studien- und Arbeitsmaterialien, Nutzung elektronischer Ger\u00e4te, w\u00fcrdevolle Behandlung durch die W\u00e4rter, besseres Essen), verbesserte Besuchsbedingungen (u.a. mehr Besuchszeiten, keine Einschr\u00e4nkung der Besucher, k\u00f6rperliche Besuche ohne Trennscheibe, w\u00fcrdevolle Behandlung der Besucher v.a. bei den Durchsuchungen) und das jeder Gefangene nach den h\u00f6chstens sechs Monaten Strafhaft im Hochsicherheitstrakts des C.A.S. entscheiden kann, in welches Gef\u00e4ngnis er (zur\u00fcck)verlegt wird. Einige von ihnen befinden sich dort schon seit mehr als 10 Monaten, 22 Stunden in Einzelzellen, mit nur einem Fernseher, eingesperrt.<\/p>\n<p><strong>21.10.10<\/strong> &#8211; Verhandlungstag im Fall \u201ecaso bombas\u201c<br \/>\nDie Verteidigung legt Einspruch gegen die DNA- Entnahme und dessen Art und Weise ein. Dieser wird vom Richter zur\u00fcckgewiesen, da keine Gewalt nachgewiesen werden konnte und die Entnahme nur mit n\u00f6tigen Festhaltemethoden erfolgte.<\/p>\n<p><strong>22.10.10<\/strong> &#8211; Das besetzte Sozialzentrum C.S.O. y Biblioteca Sacco y Vanzetti soll in den n\u00e4chsten Tagen abgerissen werden. Vorher konnten noch einige Dinge herausgeholt werden.<br \/>\n\u201eDie Tatsache, dass es abgerissen wird zeigt uns einmal mehr, dass die M\u00e4chtigen versuchen alles auszul\u00f6schen, was gegen sie gerichtet ist. Sie glauben, wenn man es nicht mehr sieht, es zu existieren aufh\u00f6rt. Sie versuchen es verschwinden zu lassen und mit ihm alle, die an die Freiheit glauben (diese Freiheit, die sie so f\u00fcrchten).\u201c<\/p>\n<p><strong>24.10.10<\/strong> &#8211; Solidarische Aktivit\u00e4t in Santiago endet mit Polizeiangriff.<br \/>\nIm Galp\u00f3n Victor Jara wird ein Soli-Konzert f\u00fcr die Gefangenen des 14. Augusts veranstaltet. Alles verl\u00e4uft ohne Zwischenf\u00e4lle. Als die etwa 150 Besucher jedoch das Gel\u00e4nde verlassen wollen, schreitet die Polizei, die sich schon den ganzen Abend vor dem Haus befand, brutal ein. Sie h\u00e4tten auf dem Gel\u00e4nde einen Schuss geh\u00f6rt, was jedoch von den Veranstaltern stark dementiert wird- es hat weder Alkohol noch Waffen auf der Veranstaltung gegeben. Die Sch\u00fcsse wurden selbst von der Polizei auf dem Plaza Brasil abgegeben. Seltsamerweise befanden sich auch schon Reporter vor Ort, die das ganze Spektakel in die Nachrichten brachten.<br \/>\nDer Abend endet mit 8 Verhaftungen und angeblich auch mit verletzten Polizisten. Die Verhafteten werden zum 3. Kommissariat gebracht, wo sie geschlagen und gefoltert und einige von ihnen an die Milit\u00e4rjustiz weitergeleitet werden.<\/p>\n<p><strong>31.10.10<\/strong> &#8211; Der Hungerstreik der Gefangenen des Hochsicherheitstrakts (M.A.S.) im Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis (C.A.S.) zeigt erste Erfolge.<br \/>\n9 Gefangene wurden, nach mehr als sechs Monaten im M.A.S, in von ihnen gew\u00e4hlte Gef\u00e4ngnisse verlegt. Drei Gefangene haben am 27.Oktober einen Hungerstreik begonnen und fordern ebenfalls die Verlegung in andere Gef\u00e4ngnisse, da sie die sechs Monate Strafe im M.A.S. abgesessen haben.<\/p>\n<p><strong>04.11.10<\/strong> &#8211; Das Berufungsgericht hat im Streit um die Zust\u00e4ndigkeit das 11. Gericht f\u00fcr unf\u00e4hig und daf\u00fcr das 8.Gericht f\u00fcr kompetent erkl\u00e4rt, die Verhandlung der plumpen Inzsenierung im Fall \u201ecaso bomba\u201c weiterzuf\u00fchren. In den Augen der Verteidigung scheint dieser Wechsel g\u00fcnstig f\u00fcr die Angeklagten.<\/p>\n<p><strong>12.10.10<\/strong> &#8211; Ende der einmonatigen Mobilisierung im Hochsicherheitstrackt des C.A.S.<\/p>\n<p><strong>15.11.10<\/strong> &#8211; Solidemo f\u00fcr die Gefangenen vom 14. August<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>Kommuniqu\u00e9 aus dem Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis (Santiago) vom 22.10.10<\/strong><\/em><\/p>\n<p>An die \u00f6ffentliche Meinung, an unsere Familien und Freunde und an alle, die von einer gleichberechtigten Gesellschaft, frei von Repression, tr\u00e4umen:<br \/>\nAm 12.Oktober 2010 begannen 31 Gefangene innerhalb der Sektion f\u00fcr Hochsicherheit eine unbefristete Mobilisierung und fordern Verbesserungen f\u00fcr die internen Bedingungen und f\u00fcr Besuchsbestimmungen, da diese die physische und psychische Integrit\u00e4t eines jeden von uns, der hier im Folterzentrum gefangengehalten ist, beeinflusst.<br \/>\nWir versuchen so die bekannte Logik der Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter zu beenden, die sich auf schlechte Behandlung und Dem\u00fctigung tausender Armer zentriert, die in den Kn\u00e4sten \u00fcberleben und derer Familien und Freunde, die sie besuchen. In den letzten Tagen haben wir Dialoge gef\u00fchrt, die es schafften ein solidarisches Vertrauen hervorzubringen. Es wurde auch von einer Einheit zwischen sozialen und politischen Gefangenen geredet, was die Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter zu bel\u00e4stigen begann.<br \/>\nDie Verzweiflung seitens der repressiven Staatsbeamten f\u00fchrte zum Versuch die sozialen und die politischen Gefangenen gegeneinander aufzuspielen. Sie versuchten Streit unter den Gefangenen zu stiften, was ihnen erlaubte die Kontrolle zu erhalten. Aber \u201edie Diebe sind clever\u201c und zusammen mit diesen Antiautorit\u00e4ren sind wir uns alle \u00fcber die Spielchen des Gef\u00e4ngnissystems und ihrer m\u00f6rderischen Routine bewusst. Wir sind stark im w\u00fcrdevollen Kampf die Mauern des Hochsicherheitstrakts einzurei\u00dfen und die Ungerechtigkeiten des Knastsystems zu bek\u00e4mpfen. Weder die Drohungen, noch die Strafen (wie die vom 19.10. gegen den Compa\u00f1ero Freddy Moraga Soto, Insasse des 4. Stocks, ausgef\u00fchrt vom W\u00e4chter Flores) k\u00f6nnen die Kr\u00e4fte der eingesperrten Bev\u00f6lkerung schw\u00e4chen.<br \/>\nWir begr\u00fc\u00dfen die mutige, desinteressierte und k\u00e4mpferische Antwort eines jeden Mannes und einer jeden Frau, der\/die uns ihre Hilfe anbietet. Wir wollen unsere Familien umarmen, unsere Partner, Kinder und Liebsten k\u00fcssen und laden sie ein, diese Mobilisierung zu verbreiten, indem aus der Propaganda durch Plakate, Flugbl\u00e4tter und Wandbilder eine Waffe gemacht wird.<br \/>\nH\u00f6ren wir nicht auf Freiheit zu schreien!!!<br \/>\nKein Knast f\u00fcr die Armen in Mobilisierung, in Treffen, Unis, Schulen und Stadtvierteln.<br \/>\nF\u00fcr die Vereinigung aller Gefangenen, ihrer Familien und Unterst\u00fctzerInnen. Schauen wir uns ohne Autorit\u00e4t in die Augen, denn wir alle z\u00e4hlen und zusammen lassen wir die M\u00e4chtigen zittern.<br \/>\nDie Kn\u00e4ste wurden von den Reichen erbaut, um die Ungerechtigkeit des kapitalistischen Systems zu verstecken.<br \/>\nSchluss mit den Gef\u00e4ngnissen f\u00fcr die Armen!!!<\/p>\n<p>Soziale und Politische Gefangene im Kampf.<br \/>\nHochsicherheitsgef\u00e4ngnis, 22.10.2010<\/p>\n<p><em>Adressen<\/em><\/p>\n<p>Frauengef\u00e4ngnis- Hochsicherheitstrackt<br \/>\nCentro Penitenciario Feminino<br \/>\nSecci\u00f3n de Alta Seguridad<br \/>\nCapit\u00e1n Prat 20 \u2013 San Joaqu\u00edn<br \/>\nRegi\u00f3n Metropolitana<br \/>\nChile<\/p>\n<p>Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis\/ Hochsicherheitstrackt<br \/>\nC\u00e1rcel de Alta Seguridad<br \/>\nUnidad Especial de Alta Seguridad (UEAS)<br \/>\nModulo de Alta Seguridad<br \/>\nPedro Montt 1902 Santiago<br \/>\nRegi\u00f3n Metropolitana<br \/>\nChile<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>Aufst\u00e4ndisches Kommuniqu\u00e9 in Solidarit\u00e4t<br \/>\nmit den Gefangenen vom 14. August (31.08.2010)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Wir schreiben aus dem Untergrund ganz S\u00fcdamerikas. Die Delegierten der unterschreibenden Kollektive haben sich zusammengesetzt, um eine ehrliche Nachricht an die sich bewu\u00dfte Bev\u00f6lkerung Chiles zu senden, die vom Staat unterdr\u00fcckt wird.<\/p>\n<p>1. Wir verurteilen die terroristischen Aktivit\u00e4ten des chilenischen Staates, der seit 200 Jahren systematische Unterdr\u00fcckung und soziale Ungleichheit mit Feuer und Blut durch die verwesten Institutionen durchsetzt.<br \/>\n2. Mit aller unserer Kraft verurteilen wir das Hausdurchsuchungsspektakel und die Festnahmen, die einigen jungen Menschen am 14. August widerfuhren.<br \/>\n3. Mit vollst\u00e4ndiger und absoluter Verantwortung erkl\u00e4ren wir, dass die Verhafteten zu keinem Kollektiv geh\u00f6ren oder geh\u00f6rten, welche sich entschieden haben die historische staatliche Gewalt mit Bomben zu beantworten. Das wissen wir, aber auch die Clowns Pi\u00f1era und der Staatsanwalt Pe\u00f1a.<br \/>\n4. Wir beschuldigen als direkte Schuldige des Medienspektakels den Staat, die Unternehmen und die schleimende Presse. All sie decken die soziale Gewalt, die sie uns auferlegen.<br \/>\nDer soziale Krieg wird uns vom Staat auferlegt. Wir empfinden ihn nicht als Opfer, im Gegenteil, wir h\u00f6ren auf, Opfer zu sein und erheben uns als freie Menschen.<br \/>\n5. Wir waren nie in den besetzten H\u00e4usern anwesend. Jeder halbintelligente Mensch wei\u00df, dass dies kulturelle Orte sind, wo sich junge Menschen treffen, um zu diskutieren und gemeinschaftlich horizontale Erfahrungen sammeln. Wenn der Staat diese Orte kriminalisiert, ist es aus Blindheit und taktischer Unterlegenheit, um die Orte verschwinden zu lassen, die sie nicht verstehen.<br \/>\n6. Wir haben uns nie mit Parteien oder politisch rechten oder linken Bewegungen zusammengeschlossen. Wir \u00fcben keine Autorit\u00e4t aus und akzeptieren diese nicht, von niemandem, keinen B\u00fcrokraten, keinen ehemaligen marxistischen K\u00e4mpfern, keinen mental Kranken, die sich f\u00fcr Aktionen schuldig bekennen, die sie nie getan haben (wie dieser Unbekannte, der seine Freundin fast erstach und nun im Knast sitzt). Wir sind Libert\u00e4re. Wir haben keine milit\u00e4rischen Hierarchien oder parteiliche Vorsitzende. Wir sind Freiheitsk\u00e4mpfer. Wir sind alle.<br \/>\n7. Wir, die unterschreibenden Kollektive, haben die Bomben gelegt. Unsere Angriffsziele sind Banken, transnationale Unternehmen, Botschaften, Kommissariate, Kirchen, Kasernen, politische Parteien, Sportstudios der reichen Leute, alles was den historischen Unterdr\u00fcckern der Arbeiter geh\u00f6rt. Wir bedauern nichts. Im Gegenteil. Es ist unser Stolz. Wir sind ihre Niederlage.<br \/>\n8. Wir erkennen an, dass das Erdbeben im Sommer einen gro\u00dfen Teil der Geb\u00e4ude der einzelnen Kollektive besch\u00e4digt hat. Dies hat unsere Aktionen eingeschr\u00e4nkt und bis heute konnte das Verlorene nicht wieder aufgebaut werden.<br \/>\n9. In diesen mehr als 20 Jahren haben wir auf verschiedene Waffen zur\u00fcckgegriffen. Wenn wir Tote gewollt h\u00e4tten, h\u00e4tte es sie gegeben, aber das wollten wir nicht. Das ber\u00fchmte TNT ist seit Jahren Teil des gemeinen Arsenals. Der Angriff auf Chilelectra ist nicht der erste Angriff mit diesem, das wissen wir alle. Wenn ihr wissen wollt, wo es herkommt &#8211; die Antwort ist einfach: Vom Markt. Dem gleichen, den der neue Staatsanwalt si verehrt und besch\u00fctzt.<br \/>\n10. Der Staatsanwalt Pe\u00f1a, was k\u00f6nnen wir \u00fcber ihn sagen? Das was alle wissen: seit Studienzeiten Opfer des Kokains, machtliebend, Freund der gro\u00dfen Drogenschmuggler, w\u00e4hrend er die kleinen einsperrt, ein L\u00fcgner, Arschloch und potenter M\u00f6rder. Journalisten: Habt keine Angst die Wahrheit dieses ehrenwerten B\u00fcrokraten zu ver\u00f6ffentlichen.<br \/>\n11.Wir erkl\u00e4ren unsere kollektive Ablehnung gegen diese Inszenierung gegen die 14 Jugendlichen. Die Schuldigen f\u00fcr die Bomben sind Staat und Kapital.<\/p>\n<p>Freiheit f\u00fcr alle politischen Gefangenen.<br \/>\nAntistaatlicher Widerstand.<\/p>\n<p>FUERZAS AUTON\u00d3MICAS Y DESTRUCTIVAS LE\u00d3N CZOLGOSZ<br \/>\nBANDA ANTIPATRIOTA SEVERINO DI GIOVANNI<br \/>\nFEDERACI\u00d3N REVUELTA 14F &#8211; BRIGADA GAETANO BRESCI<br \/>\nBANDA DINAMITERA EFRA\u00cdN PLAZA OLMEDO<br \/>\nMIGUEL ARC\u00c1NGEL ROSCIGNA<br \/>\nTAMAYO GAVIL\u00c1N<br \/>\nANTONIO ROM\u00c1N ROM\u00c1N<br \/>\nCOLUMNA DURRUTI<br \/>\nCARAVANAS ICONOCLASTAS POR EL LIBRE ALBEDR\u00cdO<br \/>\nBANDAS ARMADAS Y DESALMADAS JEAN MARC ROUILLAN<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><em>Kommuniqu\u00e9 der Politischen Gefangenen Mapuche<br \/>\nam 41. Tag des Hungerstreiks (22.08.10) (gek\u00fcrzte Fassung)<\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir sind gefangen, weil wir Recht haben, wir hatten es schon immer und genauso, wie wir ein Recht auf Leben haben, haben wir auch ein Recht auf den Tod. Das h\u00f6chste Recht, bewusst dar\u00fcber zu entscheiden, was wir mit unserem K\u00f6rper machen in diesem nicht enden wollenden Konflikt.<\/p>\n<p>Unser Vorschlag f\u00fcr euch Pe\u00f1i, Lamguien, Freunde, Freundinnen; soziale und tats\u00e4chlich progressive Sektoren; libert\u00e4re Br\u00fcder, Arbeiter und Studenten; antisysteme und contestatario Bev\u00f6lkerung, ehrliche M\u00e4nner und bewusste Frauen: summiert euch unserem Kampf in einem breiten Aktionsb\u00fcndnis; sucht im Kampf selbst die St\u00e4rkung eurer eigenen Ideen, die euch identifizieren; nutzt diese Zeit des Protestes um die Freunde zu finden, von denen euch der Konsumismus und der egoistische Individualismus zu trennen versuchen; schlie\u00dft soziale Kompromisse, um diese Tyrannen zu demaskieren, die sich als Bescheidene verkleiden und die mit allen Mitteln versuchen uns davon zu \u00fcberzeugen, dass ihre Tyrannei notwendig ist; rei\u00dft diesem System die Eingeweide heraus, um mit unseren eigenen H\u00e4nden die Zukunft aufzubauen, die wir verdienen. Gebt nicht auf, es beginnt immer wieder von vorn, das einzige was sich nicht \u00e4ndert, ist der Feind.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite werden die Vertreter der Rechten nicht m\u00fcde zu wiederholen, dass \u201ewir vor dem Gesetz alle gleich sind\u201c, dass \u201eniemand \u00fcber dem Rechtsstaat steht\u201c, dass \u201edie Einrichtungen funktionieren\u201c und viele andere faschistische Diskurse, die ausgearbeitet wurden, um die Ungerechtigkeit \u00fcber die Mapuche zu rechtfertigen. Gut, ganz konkret sind gerade 33 Mapuche-Gefangene eingesperrt, ohne jegliche Ermittlung verurteilt und ohne ein Recht darauf ihre Unschuld zu beweisen. Andererseits sind Sie dort, die M\u00f6rder von Alex Lem\u00fan und Matias Katrileo, nie haben sie das Gef\u00e4ngnis gesehen und sie werden es auch nie tun. Im Gegenteil, sie sind immer noch mit den gleichen Waffen unterwegs und werden weiter arme Menschen umbringen.<\/p>\n<p>Nach dem Anti-Terror-Gesetz ist eine Absicht des Terrorismus \u201eder Autorit\u00e4t Entschl\u00fcsse aufzuzwingen und zu entrei\u00dfen\u201c. Gut, so ist es. Sie wenden die Strenge des Gesetzes an und sagen, dies sei ein terroristischer Streik,. Aber wie nennen sie den anonymen Zeugen, der zwei terroristische Attentate gesteht und damit viele unschuldige Mapuche gefangen h\u00e4lt, w\u00e4hrend er sich in Freiheit befindet? Mit dem Versuch, den politischen Charakter unseres Kampfes und unsere Kondition als Gefangene zu verbergen, machen sie genau das Gegenteil. Sie legen das politische Thema unserer Forderungen offen, weil das Anti-Terror-Gesetz ein politisches Gesetz ist, mit offen politischen Inspirationen und Motivationen.<\/p>\n<p>Wir, die Politischen Gefangenen Mapuche aus dem Gef\u00e4ngnis in Temuco, rufen euch aus unserem Hungerstreik dazu auf, euch aus euren sozialen Sektoren unserem Kampf anzuschlie\u00dfen, unsere Bewegung zu unterst\u00fctzen, indem die Grausamkeit des Kapitalismus und seinen Repr\u00e4sentanten aufgezeigt wird. Wir laden euch mit einem breiten Aufruf dazu ein, euch mit euren Br\u00fcdern im Kampf zu vereinen. Die Zeit ist gekommen.<\/p>\n<p>Ihr armen und solidarischen Winka-Br\u00fcder, vereint euch, st\u00e4rkt euren Kampf; schlagt von allen Seiten die Macht, die euch unterdr\u00fcckt; fordert, was euch zusteht,&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesen Text entnehmen wir unserem Antiknastinfo Entfesselt Ausgabe Winter 2010\/2011. 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