{"id":4652,"date":"2011-07-15T20:12:24","date_gmt":"2011-07-15T18:12:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=4652"},"modified":"2011-09-13T23:26:41","modified_gmt":"2011-09-13T21:26:41","slug":"hungerstreik-in-pelican-bay-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/hungerstreik-in-pelican-bay-usa","title":{"rendered":"Hungerstreik in Pelican Bay (USA)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Hungerstreik-im-Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis-Pelican-Bay.jpg\" rel=\"lightbox[4652]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-4661\" title=\"Hungerstreik im Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis Pelican Bay\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Hungerstreik-im-Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis-Pelican-Bay-193x250.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Hungerstreik-im-Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis-Pelican-Bay-193x250.jpg 193w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Hungerstreik-im-Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis-Pelican-Bay-463x600.jpg 463w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Hungerstreik-im-Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis-Pelican-Bay.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a><em>Der <a title=\"arap - against repression - against prisons\" href=\"http:\/\/arapberlin.wordpress.com\/prison-riots\/\" target=\"_blank\">Berliner Antiknastzusammenhang arap &#8211; against repression &#8211; against prisons<\/a> hat einen Text zum momentan in Kalifornien, USA stattfindenden Hungerstreik im Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis Pelican Bay verfasst, den wir hier \u00fcbernehmen.<\/em><\/p>\n<p>Seit dem 1. Juli 2011 sind Gefangene in mehreren kalifornischen Kn\u00e4sten im Hungerstreik. Es ist schwer, genauere Informationen \u00fcber die Anzahl der Streikenden und ihren gesundheitlichen Zustand zu bekommen. Das Department of Corrections and Rehabilitation spricht von 2.000 Hungerstreikenden, allerdings sprach dasselbe Department am 4. Juli noch von 6.600 Gefangenen, die in den Hungerstreik getreten seien. Das Solidarit\u00e4tskomittee f\u00fcr die Gefangenen meldete am 13. Juli, dass sich die Gesundheit von mind. 200 Gefangenen rapide verschlechtere. Hinzukommt, dass seit Beginn des Hungerstreiks den Beteiligten, die auf Medikamente angewiesen sind, diese verweigert werden. Momentan sind in Kalifornien 40 Grad Hitze, was die Dehydrierung der Hungerstreikenden beschleunigt. Laut aktuellen Meldungen kam es am 14. Juli im Pelican Bay Gef\u00e4ngnis zu ersten Verhandlungen zwischen Knastbeh\u00f6rde und einem von Gefangenen ausgew\u00e4hltem Mediationsteam.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAn dem Hungerstreik beteiligen sich auch Frauen. Allerdings sind wir noch dabei Informationen zu sammeln und werden in K\u00fcrze dar\u00fcber einen gesonderten Artikel ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Wir haben einen Zeitungsbericht aus der <a title=\"San Francisco Bay View\" href=\"http:\/\/sfbayview.com\/\" target=\"_blank\">San Francisco Bay View<\/a> \u00fcbersetzt, der \u00fcber die Situation in Pelican Bay Gef\u00e4ngnis einen Einblick gibt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Ausz\u00fcge aus einem Zeitungsbericht<br \/>\nvon James Ridgeway und Jean Casella \u00fcber den<br \/>\nHungerstreik in dem Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis Pelican Bay<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Gefangene protestieren gegen ihre Bedingungen in Einzelhaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich die Amerikaner auf die Feierlichkeiten anl\u00e4sslich des Unabh\u00e4ngigkeitstages vorbereiten, setzten sich die Gefangenen in Isolationshaft im kalifornischen Pelican Bay State Prison f\u00fcr ihre Rechte auf die ihnen einzige m\u00f6gliche Weise ein \u2013 sie beginnen einen Hungerstreik. Die Gefangenen, die oftmals ihre Haft in langer und st\u00e4ndiger Isolation verbringen m\u00fcssen, haben geschworen, Essen solange zu verweigern bis sich die Bedingungen im Pelican Bay Sicherheitstrakt (Pelican Bay&#8217;s Security Housing Unit <strong>SHU<\/strong>) verbessern.<\/p>\n<p>Gebaut im Jahre 1989 ist das ber\u00fcchtigte Pelican Bay der US-weit erste, zu diesem Zwecke speziell angefertigte Hochsicherheitsknast. Das Gef\u00e4ngnis wurde f\u00fcr 2.280 der &#8216;meist gef\u00e4hrlichsten Insassen&#8217; geplant. Zur Zeit befinden sich dort mehr als 3.100 Gefangene. \u00dcber ein Drittel von ihnen sind in mehreren X-f\u00f6rmigen Geb\u00e4uden inhaftiert, die als SHU (Hochsicherheitstrakt im Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis) bekannt sind.<\/p>\n<p>Das California Department of Corrections and Rehabilitation (kurz: CDCR) beschreibt das SHU als &#8216;modernes Geb\u00e4ude f\u00fcr Gefangene, die gegen Knastregeln verstie\u00dfen, f\u00fcr Mitglieder von Knastgangs und f\u00fcr gewaltt\u00e4tige Hochsicherheitsgefangene.&#8217;<br \/>\n\u2026&#8230;<br \/>\nBereits 1995 wurde in dem Prozess Madrid versus Gomez von einem Richter festgestellt, dass das Leben im SHU &#8216; Menschen an ihre \u00e4u\u00dfersten Grenzen, dessen was sie psychologisch ertragen k\u00f6nnen, bringt. Das Unterbringen von sog. psychisch Kranken und\/oder labilen Menschen im SHU ist genauso, als wenn man einen Asthmatiker in einen Raum mit wenig Luft zum Atmen steckt&#8217;.<\/p>\n<p>Seit diesem Urteil sind die Gefangenenzahlen in der SHU angewachsen und Haftzeiten haben sich von Monaten zu Jahren und von Jahren zu Jahrzehnten verl\u00e4ngert. Hugo Pinell, ein ehemaliger Genosse von George Jackson, den einige als politischen Gefangenen bezeichnen, ist in Pelican Bay SHU seit mehr als 20 Jahren inhaftiert.<\/p>\n<p>Mehrere Insassen in der SHU wurden aus fragw\u00fcrdigen Gr\u00fcnden dorthin verlegt und haben wenig Hoffnung jemals wieder aus SHU herauszukommen. Die Mehrheit der M\u00e4nner in kalifornischer Isohaft sind dort, weil sie als Gangmitglieder eingeordnet werden. Sie werden auf unbestimmte Zeit in die SHU verlegt. Laut Corey Weinstein, einem Arzt und Aktivisten f\u00fcr die Rechte der Gefangenen, ist die einzige M\u00f6glichkeit aus der SHU rauszukommen, den Ermittlern der Anti-Gang-Einheit alles zu sagen, was sie \u00fcber Mitgliedschaft und Aktivit\u00e4ten in der Gang wissen, einschlie\u00dflich der Beschreibung von Delikten. Die CDCR nennt dies &#8216;debriefing&#8217; (Vernehmungen). Die Gefangenen nennen es Verrat, Begnadigung oder Sterben. Der Schutz gegen Selbstbelastungen ist abgeschafft im Dienste der Anti-Gang-Ermittlungen.<\/p>\n<p>Im April haben die Gefangenen im mehreren Korridoren der SHU ihre Absicht kundgetan am 1. Juli einen unbegrenzten Hungerstreik zu beginnen um \u00d6ffentlichkeit herzustellen und gewaltlos gegen 25 Jahre Folter (begangen durch CDCR) und gegen willk\u00fcrliche, illegale und st\u00e4ndig steigende Strafma\u00dfnahmen und Strafpraktiken zu protestieren. In einem Schreiben von den Gefangenen Todd Ashker und Danny Troxell ver\u00f6ffentlichen sie in ihrem Namen und dem anderer beteiligter Gefangener f\u00fcnf Hauptforderungen. Die protestierenden Gefangenen setzen sich laut Unterst\u00fctzer_innen aus allen ethnischen Gruppierungen zusammen. Bemerkenswert an den Forderungen ist, dass sie von einer Gruppe von Gefangenen ausgearbeitet wurden, deren Kommunikation untereinander und mit der Au\u00dfenwelt \u00e4u\u00dferst eingeschr\u00e4nkt sind. Die Forderungen sind weit davon entfernt, als radikal bezeichnet werden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Hungerstreikenden fordern, dass individuelle Verantwortlichkeit kollektive Bestrafungen ersetzt und wollen eine Beendigung von &#8216;debriefing&#8217;. Laut den Gefangenen &#8216;hat die Praxis des &#8216;debriefing&#8217; Falschinformationen zur Folge, wodurch andere Gefangene st\u00e4ndig in die SHU verlegt werden. Dies kann sowohl das Leben der aussagenden Gefangenen als auch das Leben ihrer Familien gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Um ihre Forderungen nach Ver\u00e4nderungen in der SHU zu unterstreichen, weisen die Gefangen auf die Empfehlungen der U.S. Kommission f\u00fcr Sicherheit und gegen Misshandlung in Gef\u00e4ngnissen hin, welche im Jahre 2006 einen Bericht \u00fcber die Haftbedingungen in den US-amerikanischen Kn\u00e4sten ver\u00f6ffentlichte. Ein Ergebnis der Kommission war die Empfehlung, dass Absonderung die letzte aller Ma\u00dfnahmen sein soll, Isolationshaft innerhalb dieser Stationen zu beenden und Langzeitisolation soll vermieden werden.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem fordern die Streikenden angemessene Nahrung und Weiterbildungskurse f\u00fcr SHU-Insassen mit unbegrenzter Isolationsdauer. Weitere, sehr bescheidene Forderungen sind ein Telefonanruf pro Woche, l\u00e4ngere Besuchsstunden, Sportger\u00e4te, k\u00fcnstlerische Bedarfsartikel, Wandkalender und mehr Fernsehkan\u00e4le.<\/p>\n<p>Ungeachtet dessen scheint sich das CDCR den Forderungen der Streikenden zu verweigern. &#8216;Es ist angemessen erstmals die Forderungen durchzusehen, aber das Department wird aufgrund dieser Art der Durchsetzung von Interessen keine Zugest\u00e4ndnisse machen&#8217;, sagt die Sprecherin Terry Thornton California Watch. &#8216;Es bleibt abzuwarten, ob es zu einem tats\u00e4chlichen Hungerstreik kommt&#8217;, sagt sie. Sollte dies der Fall sein, wird die Knastbeh\u00f6rde ihre Gesundheit \u00fcberwachen, aber &#8216;wenn ein Gefangener sich entscheidet nichts zu essen, k\u00f6nnen wir ihn nicht dazu zwingen.&#8217;<\/p>\n<p>In Vorbereitung des Streiks am 1. Juli gab es eine Demonstration, eine Pressekonferenz und eine Onlinepetition. Unter den Gruppen, die ihre Solidarit\u00e4t mit den Forderungen der Streikenden ausdr\u00fccken, ist u.a. das Prison Law Office, die bekannt wurden durch ihren Prozess dessen Ergebnis das k\u00fcrzlich ergangene Supreme Court Urteil ist, welches die Reduzierung der Gefangenenzahl in Kalifornien zur Folge hat.<\/p>\n<p><strong>Links:<\/strong><br \/>\n<a title=\"Prisoner Hunger Strike Solidarity\" href=\"http:\/\/prisonerhungerstrikesolidarity.wordpress.com\/\" rel=\"home\" target=\"_blank\">Prisoner Hunger Strike Solidarity<\/a><br \/>\n<a title=\"San Francisco Bay View\" href=\"http:\/\/sfbayview.com\/\" target=\"_blank\">San Francisco Bay View<\/a><br \/>\nDie Webseite des Mediationsteams: <a href=\"http:\/\/www.prisonerswithchildren.org\" target=\"_blank\">Legal Services for Prisoners with Children<\/a><br \/>\nDie Gruppe, die im Vorfeld bereits \u00fcber den geplanten Hungerstreik berichtete und Solidarit\u00e4tsdemonstrationen organisierte: <a href=\"http:\/\/www.criticalresistance.org\" target=\"_blank\">Critical Resistance<\/a><br \/>\nUnd hier findet ihr von Bonami Shakur, einem Gefangenen der Lucasville 5 einen <a href=\"http:\/\/sfbayview.com\/2011\/letter-of-support-for-the-hunger-strikers-from-bomani-shakur-of-the-lucasville-5-%E2%80%93-and-other-strike-updates\/\" target=\"_blank\">Solidarit\u00e4tsbrief<\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">SHU: Security Housing Unit<br \/>\n<strong> <\/strong><\/h3>\n<p><strong>Was ist das?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>eine ca.1.85 x 2.75m Zelle, ein Knast im Knast<\/li>\n<li>dies ist die Umgebung eines Gefangenen f\u00fcr mind. 22 Stunden am Tag<\/li>\n<li>sensorische Deprivation (Mangel an Au\u00dfenreizen, wei\u00dfe Folter), kein Sonnenlicht, keine frische Luft, keine Ausbildung oder M\u00f6glichkeiten einer Weiterbildung und keine Telefonate<\/li>\n<li>sehr wenig menschlicher Kontakt, nicht mal mit W\u00e4rter_innen<\/li>\n<li>rund um die Uhr elektronische \u00dcberwachung<\/li>\n<li>gelegentlicher Freigang in einem \u00fcberdachten schmalen Innenhof, der nur wenig gr\u00f6\u00dfer ist wie die \u201eWohnung\u201c<\/li>\n<li>Leibesvisitationen und Hand \u2013 Fu\u00dfketten bei jedem Verlassen der Zelle<\/li>\n<li>regelm\u00e4\u00dfige grundlose und rassistische Schl\u00e4ge und Missbrauch<\/li>\n<li>v\u00f6llige Vernachl\u00e4ssigung der psychologischen, medizinischen und spirituellen Bed\u00fcrfnisse<\/li>\n<li>f\u00fcr die Familien, die oft hunderte Kilometer entfernt wohnen, sind Besuche eine M\u00fchsal<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong> Wer wird dort eingewiesen?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Gefangene , die meisten Latinos oder Afro-Amerikaner (85% people of color) die das CDC (California Department of Corrections) aus den 32 anderen Gef\u00e4ngnissen aussucht wegen:<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<ul>\n<li>Gangmitgliedschaft (bewiesen u.a. durch anonyme Informationen, Fotos, T\u00e4towierungen, Briefe, Besitz von Kunst oder Literatur die als \u201eGangzugeh\u00f6rig\u201c konstruiert wird)<\/li>\n<li>anderen Gefangenen juristisch zu helfen \/ unterst\u00fctzen<\/li>\n<li>wer sich weigert seine Identit\u00e4t aufzugeben und nicht mit dem Knastsystem zusammenarbeitet<\/li>\n<li>ein gewaltloser politischer Gefangener<\/li>\n<li>unterschreiben einer Geburtstag- oder \u201eGet-well\u201c Karte f\u00fcr andere Gefangene<\/li>\n<li>Briefe schreiben an die Familie eines anderen Gefangenen<\/li>\n<li>mehrfacher Versto\u00df gegen kleinere Regeln<\/li>\n<li>Verbindungen mit politischen oder anderen sozialen Gruppen au\u00dferhalb des Knastes<\/li>\n<li>Gefangene, die psychisch krank oder labil sind<\/li>\n<li>Jeder wenn der Knast voll ist und eine Zelle gebraucht wird<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p><strong>Wie lange sind die Menschen dort?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>manchmal jahrelang; manchmal lebensl\u00e4nglich<\/li>\n<li>oft f\u00fcr unbestimmte Zeit<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wie kommen die Menschen daraus?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>durch \u201edebriefing\u201c (Aussagen) oder indem man zum Informanten wird<\/li>\n<li>6 Jahre ohne \u201eGang &#8211; Aktivit\u00e4ten\u201c<\/li>\n<li>sterben<\/li>\n<li>gelegentlich durch Begnadigungen<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Sind SHU&#8217;s legal ?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Pelikan Bay war Gegenstand vieler, von Gefangenen gewonnenen Prozesse, aber nur wenig hat sich ge\u00e4ndert.<\/li>\n<li>1995 erkl\u00e4rte ein Bundesgericht das die Bedingungen in der Pelikan Bay SHU verfassungswidrig sind.<\/li>\n<li>Amnesty International behauptet, dass Supermax (oder SHU) Einrichtungen internationale Standards f\u00fcr die humane Behandlung von Gefangenen verletzen und \u00fcber das hinausgehen, was erforderlich ist f\u00fcr die Gefahrenabwehr.<\/li>\n<li>Sowohl der UN-Ausschuss f\u00fcr Menschenrechte als auch der UN-Sonderberichterstatter f\u00fcr Folter haben ihre Besorgnis \u00fcber SHU Zustand ge\u00e4u\u00dfert.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.artrelease.org\/about_pb.html\" target=\"_blank\">www.artrelease.org\/about_pb.html<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Berliner Antiknastzusammenhang arap &#8211; 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