{"id":4689,"date":"2011-07-19T08:34:44","date_gmt":"2011-07-19T06:34:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=4689"},"modified":"2011-09-13T23:27:45","modified_gmt":"2011-09-13T21:27:45","slug":"update-zum-hungerstreik-in-kalifornischen-knaesten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/update-zum-hungerstreik-in-kalifornischen-knaesten","title":{"rendered":"Update zum Hungerstreik in kalifornischen Kn\u00e4sten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Hungerstreik-im-Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis-Pelican-Bay.jpg\" rel=\"lightbox[4689]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-4661\" title=\"Hungerstreik im Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis Pelican Bay\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Hungerstreik-im-Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis-Pelican-Bay-193x250.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Hungerstreik-im-Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis-Pelican-Bay-193x250.jpg 193w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Hungerstreik-im-Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis-Pelican-Bay-463x600.jpg 463w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Hungerstreik-im-Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis-Pelican-Bay.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a><em>Seit dem 1. Juli gibt es einen <a title=\"Hungerstreik in Pelican Bay (USA)\" href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/hungerstreik-in-pelican-bay-usa\">Hungerstreik in Kn\u00e4sten in Kalifornien<\/a>, ein Update zur Situation von <a title=\"arap - against repression - against prisons\" href=\"http:\/\/arapberlin.wordpress.com\/\" target=\"_blank\">arap &#8211; against repression &#8211; against prisons<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>Es sind jetzt 18 Tage dass eine Gruppe von Gefangenen im Pelican Bay State Prison&#8217;s Security Housing Unit (SHU) aufh\u00f6rten zu essen. Ihr Hungerstreik wurde begonnen, um gegen die Bedingungen in der Iso-Haft im \u00e4ltesten und gr\u00f6\u00dften Hochsicherheitsknast von Kalifornien zu protestieren, wo sie 22 \u00bd Stunden am Tag in ihren Zellen isoliert sind und in der \u00fcbrigen Zeit allein in einem Beton \u201eHof\u201c eingesperrt sind.<br \/>\nViele sind in der SHU seit Jahren, einige seit Jahrzehnten, mit wenig Hoffnung diese jemals lebend zu verlassen \u2013 eine extreme Situation die, ihrer Meinung nach, extreme Ma\u00dfnahmen erfordert.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSeit Beginn des Streikes hat dieser sich in 13 der 33 Kn\u00e4sten verbreitet wo \u2013 laut dem DRDC (California Department of Corrections and Rehabilitation) &#8211; \u00fcber 6.600 Gefangene \u201e<em>zumindest zeitweise die Annahme ihre Mahlzeiten verweigerten<\/em>\u201c.<br \/>\nInformationen aus diesen \u201eKn\u00e4sten in den Kn\u00e4sten\u201c sind schwer zu bekommen und fast gar nicht zu \u00fcberpr\u00fcfen, aber durch Familienangeh\u00f6rige, Freunde und Unterst\u00fctzer_innen sickern immer wieder Nachrichten durch.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Prisoner Hunger Strike Solidarity Coalition erhielten sie ein \u201edringendes Update vom medizinischen Personal\u201c aus Pelican Bay.<br \/>\nDanach sagte eine &#8220;Quelle mit Zugang zu den aktuellen medizinischen Bedingungen, die es vorzieht unbenannt zu bleiben&#8221;:<br \/>\n\u201e<em>Es geht relativ schnell voran mit den f\u00fcr die inneren Organe zerst\u00f6rerischen Konsequenzen der Dehydration. Sie trinken kein Wasser und dekompensieren (med. begriff \u2013 der K\u00f6rper kann eine Fehlfunktion der Organe nicht mehr ausgleichen) schnell. Einige haben versucht etwas Wasser zu trinken, sind aber so krank dass sie es wieder ausbrechen. Andere leiden unter Nierenversagen und konnten seit Tagen nicht mehr pinkeln. Einige haben so hohe Blutzuckerwerte, dass es f\u00fcr sie t\u00f6dlich sein kann wenn sie nicht behandelt werden.<\/em>\u201c<br \/>\nFamilienangeh\u00f6rige, die die Gefangenen besucht haben, berichten dass diese sichtbar d\u00fcnner, kr\u00e4nker und schw\u00e4cher werden.<\/p>\n<p><strong>Wie lange dauert es bis ein Mensch im Hungerstreik stirbt?<\/strong><br \/>\nDie Antwort h\u00e4ngt davon ab in welchem k\u00f6rperlichen Zustand der Mensch sich vor dem Hungerstreik befand \u2013 aber auf jeden Fall dauert es nicht sehr lange.<br \/>\nNach 24 Stunden ohne Essen beginnt der K\u00f6rper sich \u201e selbst zu ern\u00e4hren\u201c. Zun\u00e4chst werden die kurzfristig zur Verf\u00fcgung stehenden Energiereserven des Menschen in Anspruch genommen. Nach etwa 4- 5 Wochen zeigen sich schwere Symptome, einschlie\u00dflich des Versagens verschiedener Organe.<br \/>\nOhne Fl\u00fcssigkeit stirbt der Mensch fr\u00fcher, in der Regel in weniger als 2 Wochen.<br \/>\nDie Liste der f\u00fcnf &#8220;Kernforderungen&#8221; ist alles andere als radikal. Unterst\u00fctzer_innen sagen, dass die Forderungen verhandelbar sind, und die Streikenden haben mitgeteilt, dass sie \u201eMediatoren von au\u00dferhalb begr\u00fc\u00dfen\u201c w\u00fcrden.<br \/>\nAber die CDCR \u2013 Sprecherin Terry Thornton sagte gegen\u00fcber der New York Times &#8220;l\u00e4sst sich nicht zwingen oder manipulieren\u201c und sei \u201estandhaft in ihrer Position nicht mit den Hungerstreikenden zu verhandeln\u201c.<br \/>\nDie Reaktion der CDCR bisher ist einheitlich feindselig und manchmal ablehnend \/geringsch\u00e4tzig.<br \/>\nIn einem Radiointerview sagte Thornton, das die Gefangenen vielleicht heimlich essen.<br \/>\n\u201e<em>Einige Gefangene wurden dabei beobachtet, wie sie Lebensmittel, die sie in der Kantine gekauft haben, essen\u201c. Und: \u201eEinige Gefangene weigern sich wiegen zu lassen. Das k\u00f6nnte darauf hinweisen dass sie essen. Es ist wirklich schwer etwas zu sagen weil sie eine medizinische Evaluation verweigern\u201c.<br \/>\nKalifornische Kn\u00e4ste werden von der Bundesregierung \u00fcberwacht.<br \/>\nDies ist eine Reaktion auf die aktuellste Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtes. Darin wurde festgestellt, dass die Bedingungen in den SHUs \u201e nicht vereinbar sind mit dem Begriff der Menschenw\u00fcrde<\/em>\u201c.<br \/>\nAber auch der vom Gericht eingesetzte \u201eBeauftragte f\u00fcr das Gesundheitswesen im Vollzug\u201c hat Berichte \u00fcber den sich verschlechternden Gesundheitszustand einiger Gefangener ebenfalls bestritten.<br \/>\nNancy Kincaid ,Pressesprecherin des California Prison Healthcare Services ,behauptet in einem Radiointerview u.a. :<br \/>\n\u201e<em>Ich denke die Informationen in der Presseerkl\u00e4rung sind weitgehend \u00fcbertrieben. Zur Zeit haben wir keine Gefangenen die sich weigern Fl\u00fcssigkeit zu sich zunehmen. Es gibt auch keine Berichte \u00fcber Gefangene die Medikamente verweigern. Es gibt H\u00e4ftlinge die medizinische Versorgung verweigern. Sie haben das recht darauf dies zu tun.<\/em>\u201c<br \/>\nIm San Francisco Chronicle hat Thornton gesagt, die Gefangenen sollten ihren Forderungen durch andere Mittel Geh\u00f6r verschaffen. \u201e<em>Obwohl dieser Hungerstreik friedlich ist, ist dies nicht der geeignete Weg, um Anliegen und Bedenken anzubringen.<\/em>\u201c<br \/>\nAber die Gefangenen weisen darauf hin, dass sie alle m\u00f6glichen andere Wege vergeblich versucht haben.<br \/>\nIn einem von seinen Anw\u00e4lten ver\u00f6ffentlichen Statement schrieb Todd Ashker, einer der Sprecher der Hungerstreikenden, u.a. : \u201eUnsere 602 Beschwerden und unz\u00e4hligen Gerichtsverfahren haben uns nichts gebracht.\u201c<br \/>\nDar\u00fcber hinaus sind einige der Gefangenen lange genug in der SHU um sich an den Hungerstreik vor 10 jahren zu erinnern. Damals verweigerten 600 Pelican Bay-Gefangene f\u00fcr 10 Tage das Essen und das CDCR vereinbart hatte seine Politik der Gang-Bewertung und des \u201edebriefings\u201c zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu\u00e4ndern.<br \/>\nEin Jahrzehnt sp\u00e4ter hat sich absolut nichts ge\u00e4ndert<br \/>\n&#8220;<em>Sie protestieren gegen Bedingungen, die qualvoll und unmenschlich sind,<\/em>&#8221; sagt Molly Porzig von der Prisoner Hunger Strike Solidarity Coalition dem Chronicle. &#8220;<em>Sie glauben zu wissen, dass das DCPR keine sinnvollen oder langfristig \u00c4nderungen vornehmen wird, bis sie anfangen zu sterben, und sie sind bereit,dies zutun.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p><strong>Angebot des CDCR vom 15.7.<\/strong><br \/>\nDie Pelican Bay Hungerstreikenden lehnten das \u201eAngebot\u201c des CDCR ab.<br \/>\nIn Erwiderung der 5 Forderungen der Gefangenen, hat das CDCR ein vage formuliertes Schreiben vorgelegt, indem sie eine \u201eumfassende Bewertung der bestehenden Grunds\u00e4tze und des Verfahrens\u201c der SHUS ( security housing units) ank\u00fcndigte. Es gab keine Hinweise oder Erkl\u00e4rungen dass es \u00fcberhaupt \u00c4nderungen gebn wird.<br \/>\nW\u00e4hrend das CDCR behauptet, dass es keine medizinischen Krisen gibt, berichten die Mediatoren das Hungerstreikende zwischen 25 \u2013 35 Pfund Gewicht verloren haben und es medizinische Komplikationen gibt die ihnen Sorge bereiten. Und trotz den Zusagen wurden bisher weder Salz \u2013 noch Vitamintabletten ausgeteilt.<br \/>\nDas von der CDCR verteilte Schreiben hat dazu gef\u00fchrt, dass Gefangene die aus unterschiedlichsten Gr\u00fcnden mit dem Hungerstreik aufgeh\u00f6rt hatten, diesen wieder aufgenommen haben.<br \/>\nAnw\u00e4lte, Mediatoren und die Hungerstreikenden selbst wehren sich gegen die falschen Behauptung dass der Hungerstreik \u201evon Gangs und ihren Bossen manipuliert und dirigiert\u201c wird, wie es das CDCR behauptet.<br \/>\nNeben der SHU und dem Hauptgeb\u00e4ude des Pelikan Bay knastes gab es Meldungen aus den Kn\u00e4sten CCI Tehachapi, Corcoran, Folsom, Calipatria, Centinela, RJ Donovan, San Quentin State Prison und Valley State Prison f\u00fcr Frauen dass der Hungerstreik weitergeht.<br \/>\nOb und wenn ja wie viele der Gefangenen in den anderen Kn\u00e4sten in Kalifornien im Hungerstreik sind, war nicht rauszukriegen.<\/p>\n<p><strong>Am 16. gab es einen Aufruf zu einem Knastarbeitsstreik zur Unterst\u00fctzung <\/strong><br \/>\nhier einige Ausz\u00fcge aus dem Aufruf:<br \/>\nAm 1.Juli begann ein unbefristeter Hungerstreik von Gefangenen der Pelican Bay SHU.<br \/>\nGefangene aus Corcoran und Folsom und anderen Kn\u00e4sten haben sich ihnen angeschlossen.<br \/>\n\u2026&#8230;<br \/>\nUm diesen Kampf zu gewinnen muss jedoch jede verf\u00fcgbare Ressource ins Spiel gebracht werden.<br \/>\nWir stehen an einem historischen Wendepunkt,an dem Gefangene Kontrolle \u00fcber ihr Leben nehmen k\u00f6nnen, mit zureden bei den Bedingungen unter denen sie leben sollen, oder aber weiterhin nur Schachfiguren zu sein, gef\u00fchrt durch externe Kr\u00e4fte , die zuzusehen wie alles noch schlimmer wird.<br \/>\nAb sofort k\u00f6nnen Gefangene, die f\u00fcr die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen eintreten, einen friedlichen Arbeitsstreik in jedem Gef\u00e4ngnis im Staat beginnen.<br \/>\nStreikende k\u00f6nnen Forderungen stellen die sie f\u00fcr den Knast in dem sie sind,f\u00fcr wichtig halten. Jedoch sollte die erste Forderung immer sein, die Forderungen der Gefangenen in den SHUs zu erf\u00fcllen.<br \/>\nDer l\u00e4ngste Arbeitsstreik im Knast in der Geschichte der USA in Walla Walla (Washington State Penitentiary) 1978 dauerte 47 Tage.<br \/>\nDas Ergebnis des Streikes war die Entlassung der als \u201eWalla Walla Brothers\u201c bekannten gefangenen aus der Isolationshaft, der fristlosen Entlassung des Director of Corrections Harold Bradley , der Versetzung des Knastleiters .<br \/>\nArbeitsstreiks k\u00f6nnen positiven Ver\u00e4nderungen erreichen und tun dies oft auch.<br \/>\nBei dem k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrten Streik in Georgia beteiligten sich landesweit in jedem Knast Gefangene an dem gewaltlosen Arbeitsstreik. Die Gefangenen wurden von ihren Familien und Freund_innen unterst\u00fctzt die dabei halfen den Streik in anderen Kn\u00e4sten bekannt zu machen und die unterst\u00fctzende Gruppen in einer Vielzahl von Communities fanden. Dadurch konnten Informationen \u00fcber die Haftbedingungen bekannt werden und auf die Forderungen aufmerksam gemacht werden.<br \/>\nGefangene in Kalifornien wollen das Gleiche zu tun.<br \/>\n\u2026&#8230;.<br \/>\nKeine Arbeit bedeutet keine K\u00fcche, kein Krankenhaus, kein gar nichts, keine Ausnahmen.<br \/>\nJeder der f\u00fcr Gewalt eintritt ist ein Provokateur und solchen Leuten zuzuh\u00f6ren wird nur zur Niederlage f\u00fchren.<br \/>\nDer Kampf mu\u00df best\u00e4ndig und langwierig sein.<br \/>\nFalls du nicht die Person bist die sowas kann gib dieses Schreiben bitte an einen weiter von dem du denkst er kann das.<br \/>\nLa\u00dft uns rekapitulieren &#8230;<br \/>\nab sofort beginnen Gefangene mit einer friedlichen Arbeitsniederlegung in allen Kn\u00e4sten.<br \/>\nNiemand arbeitet \u2013 keine Ausnahmen.<br \/>\nIn Walla Walla dauerte es 47 Tage ; es braucht Zeit um das \u00f6ffentliche Bewu\u00dftsein zu \u00e4ndern<br \/>\nes darf keine Gewalt geben<br \/>\ndie erste Forderung der hungerstreikenden die erf\u00fcllt werden mu\u00df ist die Beendigung des \u201eDebriefings\u201c wie es in allen SHUs betrieben wird. Au\u00dferdem soll \u201eDebriefing\u201c als kriminelles Delikt eingestuft werden.<br \/>\nDer Arbeitsstreik ist vorbei wenn die hungerstreikenden Gefangenen entweder gewonnen haben oder besiegt wurden.<br \/>\nWenn einzelne , lokale Forderungen nicht erf\u00fcllt wurden, kann der Streik in dem Knast weitergef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p><strong>Links<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/sfbayview.com\/\" target=\"_blank\"> San Francisco Bay View <\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/event.php?eid=188129111230675\" target=\"_blank\"> Pelican Bay Hunger Strike<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.npr.org\/templates\/story\/story.php?storyId=5584254\" target=\"_blank\">Radiointerview<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/prisonerhungerstrikesolidarity.wordpress.com\/\" target=\"_blank\"> Prisoner Hunger Strike Solidarity coalition<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.scpr.org\/news\/2011\/07\/12\/relatives-say-california-inmates-on-hunger-strike-\/\" target=\"_blank\"> Southern California Public Radio<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blogs.plos.org\/obesitypanacea\/2011\/05\/13\/the-science-of-starvation-how-long-can-humans-survive-without-food-or-water\/\" target=\"_blank\"> Zu den k\u00f6rperlichen Folgen des Hungerstreiks<\/a> + <a href=\"http:\/\/www.scientificamerican.com\/article.cfm?id=how-long-can-a-person-sur&amp;page=2\" target=\"_blank\">hier<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.prisons.org\/hungerstrike.htm\" target=\"_blank\">Die 5 \u201eHauptforderungen\u201c<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2011\/07\/08\/us\/08hunger.html\" target=\"_blank\"> New York Times<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sfgate.com\/cgi-bin\/article.cgi?f=\/c\/a\/2011\/07\/08\/BA9U1K7SE3.DTL\" target=\"_blank\"> San Francisco Chronicle<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/english.aljazeera.net\/indepth\/features\/2011\/07\/201171073515637475.html\" target=\"_blank\"> Todd Ashker<\/a> + <a href=\"http:\/\/www.democracynow.org\/2001\/7\/17\/prisoners_in_pelican_bay_california_suspend\" target=\"_blank\">hier<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/solitarywatch.com\/2011\/07\/14\/starving-in-solitary-california-prison-hunger-strikers-health-declines-but-state-will-not-negotiate\/\" target=\"_blank\">Solitary Watch<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/sfbayview.com\/2011\/letters-from-hugo-pinell-and-other-hunger-strikers-rally-to-support-the-hunger-strikers\/\" target=\"_blank\"> Brief von Hugo Pinell und anderen Hungerstreikenden<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.prisonerswithchildren.org\/\" target=\"_blank\">Legal Services for Prisoners with Children<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.criticalresistance.org\" target=\"_blank\"> Critical Resistance<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.indybay.org\" target=\"_blank\"> indybay<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 1. 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