{"id":6329,"date":"2012-03-18T21:30:36","date_gmt":"2012-03-18T20:30:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=6329"},"modified":"2012-03-18T21:33:22","modified_gmt":"2012-03-18T20:33:22","slug":"farfalla-gedanken-zu-knastsolidaritaet-und-dem-tag-der-politischen-gefangenen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/farfalla-gedanken-zu-knastsolidaritaet-und-dem-tag-der-politischen-gefangenen","title":{"rendered":"Farfalla &#8211; Gedanken zu Knastsolidarit\u00e4t und dem Tag der politischen Gefangenen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Farfalla-Gedanken-zu-Knastsolidarit\u00e4t-und-dem-Tag-der-politischen-Gefangenen-Cover.jpg\" rel=\"lightbox[6329]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-6333\" title=\"Farfalla - Gedanken zu Knastsolidarit\u00e4t und dem Tag der politischen Gefangenen\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Farfalla-Gedanken-zu-Knastsolidarit\u00e4t-und-dem-Tag-der-politischen-Gefangenen-Cover-176x250.jpg\" alt=\"Farfalla - Gedanken zu Knastsolidarit\u00e4t und dem Tag der politischen Gefangenen\" width=\"123\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Farfalla-Gedanken-zu-Knastsolidarit\u00e4t-und-dem-Tag-der-politischen-Gefangenen-Cover-176x250.jpg 176w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Farfalla-Gedanken-zu-Knastsolidarit\u00e4t-und-dem-Tag-der-politischen-Gefangenen-Cover-424x600.jpg 424w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Farfalla-Gedanken-zu-Knastsolidarit\u00e4t-und-dem-Tag-der-politischen-Gefangenen-Cover.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 123px) 100vw, 123px\" \/><\/a><em>von der emanzipatorischen autonomen antifa m\u00fcnchen, gefunden auf <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/56673\" target=\"_blank\">linksunten.indymedia.org<\/a><\/em><\/p>\n<p>Zum Tag der politischen Gefangenen ist vor ein paar Tagen die Brosch\u00fcre &#8220;Farfalla &#8211; Gedanken zu Knastsolidarit\u00e4t und dem Tag der politischen Gefangenen&#8221; erschienen. Die Brosch\u00fcre ist als <a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/hefte\/farfalla.pdf\">pdf zum Download<\/a> verf\u00fcgbar und unter eaamuc(at)riseup.net zu bestellen.<\/p>\n<p><em>Hier das Vorwort der Brosch\u00fcre und ein weiterer Text:<\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Einige Gedanken im Voraus<\/h3>\n<p>Seit langem ist der 18. M\u00e4rz als \u201eTag der politischen Gefangenen\u201c ein fester Termin im linken Terminkalender. Wir wollen diesen Tag zum Anlass nehmen um uns kritisch mit traditioneller linker Solidarit\u00e4tsarbeit zu besch\u00e4ftigen und eine allgemeine Knastkritik zu formulieren.<br \/>\nDer \u201eTag der politischen Gefangenen\u201c differenziert schon im Namen zwischen \u201epolitischen\u201c und \u201enicht-politischen\u201c Gefangenen. Somit wird verschwiegen, dass alle \u201eVerbrecher_innen\u201c Produkt einer sozialen Ordnung sind und durch diese bedingt werden. Jedoch besch\u00e4ftigt sich die \u201eklassische Linke\u201c meist nur mit skandalisierten Einzelf\u00e4llen und vermeidet dadurch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Thematik.<br \/>\n<!--more-->Die meisten Paragraphen des Strafgesetzbuches dienen dem Schutz von Staat und sozialer Ordnung, sowie der Sicherung der Eigentumsverh\u00e4ltnisse. So k\u00f6nnen scheinbar \u201eunpolitische\u201c Taten auch Ausdruck einer Unzufriedenheit gegen\u00fcber dem Bestehenden sein.<br \/>\nDie oft benutzte Forderung \u201eFreiheit f\u00fcr alle politischen Gefangenen\u201c wendet sich an eine Obrigkeit, die dadurch legitimiert wird, und stellt das Bestehen von hierarchischen Strukturen und des Knastsystems generell nicht in Frage.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus sehen wir uns einer Mehrheitsgesellschaft gegen\u00fcber deren Bild von Gefangenen von stigmatisierenden Klischees gepr\u00e4gt ist. Jegliche kritische Auseinandersetzung wird verweigert und es erfolgt h\u00f6chstens eine Bewertung von Gerichtsurteilen anhand von moralischen Ma\u00dfst\u00e4ben und hegemonialen Gerechtigkeitsvorstellungen.<br \/>\nF\u00fcr uns stellt es au\u00dferdem ein Problem dar, dass Solidarit\u00e4t ein wenig definierter, jedoch viel benutzter Begriff ist, der leider meist bei blo\u00dfer Theorie endet. Die M\u00f6glichkeit von direkter Solidarit\u00e4t zu K\u00e4mpfen und Aufst\u00e4nden in Kn\u00e4sten, wie beispielsweise in Belgien oder der Schweiz, er\u00f6ffnen Perspektiven, die K\u00e4mpfe der Inhaftierten nach au\u00dfen zu tragen und fortzuf\u00fchren.<br \/>\nWir hoffen, mit dieser Brosch\u00fcre eine Diskussion anzusto\u00dfen und dazu anzuregen, festgefahrenen Vorstellung aufzul\u00f6sen. Diese Brosch\u00fcre hat nicht den Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit, weder ist sie ein Lehrbuch, noch kann und will sie eine universelle L\u00f6sung bieten. Mit der Auswahl der Texte wollen wir versuchen, m\u00f6glichst viele Facetten der Knastgesellschaft zu beleuchten. Auch wenn nicht alle Texte zu hundert Prozent unsere Meinung widerspiegeln, hoffen wir zu einer emanzipatorischen Theorie und Praxis beitragen zu k\u00f6nnen<\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Wir sind alle Gefangene!<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>&#8220;Der rei\u00dfende Strom wird gewaltt\u00e4tig genannt,<br \/>\naber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewaltt\u00e4tig.&#8221;<br \/>\n-Bertolt Brecht<\/em><\/p>\n<p>Alle M\u00f6glichkeiten das zu tun, was uns heutzutage als Freiheit verkauft wird, werden uns im Knast genommen.<br \/>\nKnast bedeutet die absolute Fremdbestimmung des Lebens, die Unterdr\u00fcckung aller pers\u00f6nlichen F\u00e4higkeiten und die komplette Entwurzelung aus dem eigenen sozialen Umfeld. Unz\u00e4hlige Regeln, Zw\u00e4nge und Machtverh\u00e4ltnisse bedingen Abstumpfung und den Verlust jeglicher Entscheidungsfreiheit.<br \/>\nW\u00e4hrend der Gefangenschaft verliert mensch seine komplette Privatsph\u00e4re und jegliche M\u00f6glichkeit zur Auslebung von Kreativit\u00e4t, Sexualit\u00e4t und anderer Bed\u00fcrfnisse. Die Inhaftierten haben st\u00e4ndig unter psychischer und physischer Gewalt durch andere Gefangene und Knastpersonal zu leiden. Erzwungene gegenseitige Kontrolle und Konkurrenz, sowie Privilegien f\u00fcr einzelne, produzieren Endsolidarisierung und Machtk\u00e4mpfe unter den Gefangenen.<br \/>\nDie Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit, die die H\u00e4ftlinge im Knast umgibt und die sie auch nach der Gefangenschaft erwartet, der Verlust von Arbeit, Wohnung und allen sozialen Beziehungen, sowie der Identit\u00e4tsverlust und die komplette gesellschaftliche Stigmatisierung, treibt viele Gefangenen, sowie ehemals Inhaftierte, in den Suizid. So ist jede_r Tote im Knast, sowie jede_r, die_der sich als Folge der Inhaftierung und der damit einhergehenden sozialen Isolation selbst umbringt, ein Opfer des Knastsystems und somit einer Gesellschaft, die Kn\u00e4ste ben\u00f6tigt um die durch die sozialen Verh\u00e4ltnisse entstehenden Probleme unsichtbar zu machen. Den Eingesperrten wird im Gef\u00e4ngnis nicht nur die Freiheit, sondern das Leben geraubt.<\/p>\n<p>\u201eFreiheit\u201c, die sogenannten Verbrecher_innen im Knast entzogen wird, ist in unserer kapitalistischen Gesellschaft sehr relativ. \u201eFreiheit\u201c wird nicht als Selbstbestimmung des eigenen Lebens ohne Zw\u00e4nge und Fremdbestimmung definiert, sondern hei\u00dft im Kapitalismus immer, sich in den Kreislauf von Kapital, Arbeit und Konsum einzugliedern und sich darin zu profilieren. \u201eFreiheit\u201c hei\u00dft, sich innerhalb eines von Gesetzten und gesellschaftlichen Normen vorgefertigten Rahmens seinen eigenen Platz zu suchen und im Konkurrenzkampf mit anderen Individuen m\u00f6glichst viel Reichtum und Macht anzuh\u00e4ufen. Freiheit im Kapitalismus hei\u00dft, sich zwischen Fr\u00fch- und Sp\u00e4tschicht, zwischen McDonalds und Burger King, zwischen RTL und Pro7, zwischen CDU und SPD, kurz gesagt, sich zwischen Schei\u00dfe und Schei\u00dfe zu entscheiden.<br \/>\nFreiheit hei\u00dft mitzuspielen und sich in die Leistungsgesellschaft einzureihen oder gesellschaftliche Normen und Gesetzte zu missachten und daf\u00fcr bestraft zu werden.<\/p>\n<p>Der Knast ist nur die Zuspitzung von hierarchischen Strukturen, allt\u00e4glichen Zw\u00e4ngen und Regeln. Die Logik des Gef\u00e4ngnisses zeigt sich in allen Bereichen der Gesellschaft. Von den Schulen bis zu den Altersheimen, von den Fabriken bis zu den Kasernen &#8211; \u00fcberall sind wir gezwungen, uns hierarchischen Strukturen unterzuordnen und Autorit\u00e4ten zu akzeptieren.<br \/>\nDiese Gesellschaft ist selbst ein Knast, wir alle sind Gefangene, egal ob hinter sichtbaren oder unsichtbaren Mauern, egal ob wir in einer Zelle oder in unserer gesellschaftlichen Funktion gefangen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>&#8220;In einer Welt, in der es ein Verbrechen ist,<br \/>\nf\u00fcr die Freiheit zu k\u00e4mpfen,<br \/>\nist die Unschuld zweifellos das schlimmste,<br \/>\nwas einem Menschen passieren kann.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Die kapitalistische Gesellschaft, genauso wie jede andere Ordnung die auf Zw\u00e4ngen, Ungleichheit und Herrschaft beruht, funktioniert nicht ohne Repression und Strafe. Der Mechanismus des Ein- und Ausschlie\u00dfens und das Prinzip von Belohnung und Strafe werden ben\u00f6tigt, um die herrschende Ordnung aufrecht erhalten zu k\u00f6nnen. So kann mensch nur eine privilegierte Stellung oder Reichtum erlangen, wenn die herrschende Ordnung nicht in Frage gestellt wird.<br \/>\nBei Regelverst\u00f6\u00dfen wird mensch durch die jeweilige institutionalisierte Disziplinarmacht bestraft und zur Anpassung gezwungen. Das Ziel dabei ist die \u201eResozialisierung\u201c, was nichts anderes bedeutet, als die erzwungene Wiedereingliederung in die gesellschaftlich auferlegte Rolle. Jedoch wird nicht nur bestraft um die einzelnen Individuen zu ma\u00dfregeln, sondern um alle anderen abzuschrecken und zu verhindern, dass die restlichen Menschen ihre Sehns\u00fcchte, Tr\u00e4ume und Bed\u00fcrfnisse ausleben. So ist jede Bestrafung weniger der Versuch Gerechtigkeit herzustellen, als die bestehenden Eigentums- und Herrschaftsverh\u00e4ltnisse vor allen Ausgebeuteten und Unterdr\u00fcckten zu sch\u00fctzen.<br \/>\nDas gegeneinander Ausspielen konstruierter Gruppen von Unterdr\u00fcckten ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil jeder Herrschaft(sstruktur). Diese gesellschaftliche Normierung in \u201enormal\u201c und \u201eunnormal\u201c und das Ausschlie\u00dfen und Diskriminieren von \u201eAnderen\u201c, wie zum Beispiel die Hetzte gegen Arbeitslose und illegalisierte Migrant_innen oder die Diskriminierung von Transsexuellen, geh\u00f6rt genauso wie der Knast zur herrschenden Ordnung.<\/p>\n<p>Autorit\u00e4re Strukturen f\u00f6rdern und produzieren Frustration, Streit und zwischenmenschliche Gewalt. Hierbei geben Autorit\u00e4ten beziehungsweise die jeweilige Disziplinarmacht vor, diese sozialen Konflikte zu l\u00f6sen und nehmen so eine Stellvertreter_innen Rolle ein, die eine Konfliktl\u00f6sung durch direkte soziale Intervention verhindert. Beispielsweise w\u00fcrden viele bei zu lauter Musik eher die Bullen rufen, als den_die Nachbar_in anzusprechen um das Problem gemeinsam zu l\u00f6sen. Es wird davon ausgegangen, dass zur Behebung eines Problems, die Androhung einer m\u00f6glichen Strafe ben\u00f6tigt wird und es nicht m\u00f6glich sei den Konflikt gemeinsam zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>&#8220;Die Dinge, die notwendigerweise gelernt sein m\u00fcssen, um sie zu tun,<br \/>\nerlernen wir, indem wir sie tun.&#8221;<br \/>\n-Aristoteles<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr eine herrschaftsfreie Utopie muss, ebenso wie in der herrschenden Gesellschaft, die Frage nach dem Umgang mit gewaltf\u00f6rmigem Verhalten beantwortet werden.<br \/>\nDie Menge der gesellschaftlichen Strukturen, die gewaltt\u00e4tiges Verhalten f\u00f6rdern, ist sehr gro\u00df. Doch liegt die Hoffnung genau darin, solche Mechanismen zu zerst\u00f6ren um eine Verbesserung zu schaffen. So geh\u00f6rt zum Kampf gegen Kn\u00e4ste und Autorit\u00e4ten genauso ein Kampf gegen ein Lernen und Aufwachsen in Zwangsstrukturen, gegen Eigentums- und Reichtumsunterschiede, patriarchale Rollenverteilung und isolierte Zweier-Beziehungen, Polizei und deren soziale Stellvertreter_innen-Rolle, sowie gegen kollektive Identit\u00e4ten, Grenzen, Staaten und Gesetze.<br \/>\nF\u00fcr eine straf- und gewaltfreie Gesellschaftsutopie m\u00fcssen offensive Formen menschlicher Konfliktl\u00f6sung gefunden werden, in denen gleichberechtigte und kommunikative Konzepte gebraucht werden um in diesem Prozess auch einen Antrieb f\u00fcr neue Ideen hin zu einer Streitkultur, die sich nicht an einem Sieg gegen eine_n Kontrahent_in orientiert, gefunden werden. Dabei werden Probleme nicht unterdr\u00fcckt, k\u00fcnstlich harmonisiert oder abgedr\u00e4ngt, sondern durch Erfahrungsaustausch, gegenseitige Hilfe, Verst\u00e4ndnis und einem eigenen Weiterdenken gel\u00f6st.<br \/>\nEs ist selbstverst\u00e4ndlich, dass dieser Kampf als st\u00e4ndiger Prozess zur Verringerung von sozialer Gewalt und nicht als pl\u00f6tzlicher Umbruch verstanden werden muss. Auch, wenn es immer noch F\u00e4lle von gewaltf\u00f6rmigen Verhalten geben wird, jede Aussicht auf eine andere Gesellschaft mit weniger Gewalt, ist ein Grund f\u00fcr Ver\u00e4nderung zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns bedeutet ein Kampf gegen Kn\u00e4ste ein Kampf gegen alle Facetten von Herrschaft und Autorit\u00e4t. Wir lehnen gesellschaftliche Herrschaftsmechanismen, die Menschen zu Gegenspieler_innen machen, ab und wollen in sozialen Beziehungen leben, die auf gegenseitiger Solidarit\u00e4t und Empathie aufbauen.Wir wollen die Grundlage unseres Willens zu handeln &#8211; eine Welt ohne Zw\u00e4nge und Autorit\u00e4t &#8211; mit anderen teilen und neue Wege entdecken um fernab von jeglichen Kompromissen mit dem Bestehenden eine andere Welt m\u00f6glich zu machen.<br \/>\nAnstatt sich \u00fcber Ma\u00df und Form juristischer Urteile aufzuregen, sollte Machtaus\u00fcbung im Allgemeinen in Frage gestellt werden. Wir m\u00fcssen uns von der rein karitativen Hilfe der Angeklagten entfernen und, vorausgesetzt wir erkennen uns in den begangenen Taten wieder, in direkte Kompliz_innenschaft treten und den Angriff fortf\u00fchren.<br \/>\nF\u00fcr uns verl\u00e4uft die Grenze nicht zwischen \u201eschuldig\u201c und \u201eunschuldig\u201c, sondern zwischen denjenigen, die das System verteidigen, und denjenigen, die es niederrei\u00dfen wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u03c4\u03bf \u03c0\u03ac\u03b8\u03bf\u03c2 \u03b3\u03b9\u03b1 \u03c4\u03b7 \u03bb\u03b5\u03c5\u03c4\u03b5\u03c1\u03b9\u03ac \u03b5\u03af\u03bd\u03b1\u03b9 \u03b4\u03c5\u03bd\u03b1\u03c4\u03cc\u03c4\u03b5\u03c1\u03bf \u03b1\u03c0 &#8216;\u03cc\u03bb\u03b1 \u03c4\u03b1 \u03ba\u03b5\u03bb\u03b9\u03ac!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>To p\u00e1thos gia ti\u0331 lef\u0331teri\u00e1 e\u00ednai dynat\u00f3tero ap &#8216;\u00f3la ta keli\u00e1!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Leidenschaft nach Freiheit ist st\u00e4rker als jedes Gef\u00e4ngnis!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Mit unvers\u00f6hnlichen Gr\u00fc\u00dfen,<br \/>\nemanzipatorische autonome antifa m\u00fcnchen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von der emanzipatorischen autonomen antifa m\u00fcnchen, gefunden auf linksunten.indymedia.org Zum Tag der politischen Gefangenen ist vor ein paar Tagen die Brosch\u00fcre &#8220;Farfalla &#8211; Gedanken zu Knastsolidarit\u00e4t und dem Tag der politischen Gefangenen&#8221; erschienen. 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