{"id":6507,"date":"2012-04-13T02:14:54","date_gmt":"2012-04-13T01:14:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=6507"},"modified":"2012-05-13T18:06:05","modified_gmt":"2012-05-13T17:06:05","slug":"tacheles-reden-und-warum-jedes-parlament-brennen-soll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/tacheles-reden-und-warum-jedes-parlament-brennen-soll","title":{"rendered":"Tacheles reden und warum jedes Parlament brennen soll"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Burning-parliament-in-Montreal-in-1849.jpg\" rel=\"lightbox[6507]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-6540\" title=\"Burning parliament in Montreal in 1849\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Burning-parliament-in-Montreal-in-1849-250x176.jpg\" alt=\"Burning parliament in Montreal in 1849\" width=\"175\" height=\"123\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Burning-parliament-in-Montreal-in-1849-250x176.jpg 250w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Burning-parliament-in-Montreal-in-1849.jpg 550w\" sizes=\"(max-width: 175px) 100vw, 175px\" \/><\/a><strong>Zu den Anschuldigungen, Anonym und weniger Anonym, an die Zelle der informellen anarchistischen F\u00f6deration\/Lambros Fountas (FAI) aufgrund ihrer letzten Offensive.<\/strong><\/p>\n<p>Am 23. Dezember 2010 verschickte die Zelle der Federazione Anarchica Informale\/Lambros Fountas in Rom Briefbomben an die Botschaften von Chile und der Schweiz in Solidarit\u00e4t mit k\u00e4mpfenden Gefangenen dieser beiden L\u00e4ndern. Es kam zur Verletzung von zwei Angestellten.<\/p>\n<p>Oder die ewige Frage der Gewalt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Wien, geschrieben von den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen im Februar 2011<br \/>\nund im Sommer 2011 ver\u00f6ffentlicht.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>\u201eIch werde nicht wirklich Frei, als durch die Freiheit von anderen. Ein Gl\u00fcck, dass desto zahlreicher die Menge an freier Menschen um mich herum ist, gr\u00f6\u00dfer deren Freiheit ist und daher, tiefer, breiter und ausgedehnter meine eigene Freiheit wird\u201c<\/em> (Mihail Bakunin)<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<em>\u201eEin Staat, der dich protestieren l\u00e4sst, der dich bunt und harmlos vorbeiziehen l\u00e4sst, ist sich bewusst, vor sich nicht einen schon geschlagenen Feind, sondern einen folkloristischen Narren zu haben, der sich freiwillig vor dem Herrn auf die Knie geworfen hat. Wir haben nicht die Absicht, unsere Praxis von den \u00c4ngsten des diensthabenden Hofnarren konditionieren zu lassen.\u201c<\/em> (Beitrag zur Debatte f\u00fcr die Anarchistische und Antiautorit\u00e4re Bewegung. FAI \/ Handwerkliche Genossenschaft f\u00fcr Feuerwerk und \u00e4hnliches (gegebenenfalls spektakul\u00e4r) )<\/p>\n<p>Wie schrecklich sich die italienische FAI im Namen der Anarchie und aller italienischen AnarchistInnen verh\u00e4lt, ist eine unbeschreibliche Unversch\u00e4mtheit. Genagelt, Verbannt wenn schon gar nicht Verbrannt geh\u00f6ren die Leugner der Anarchie. An den Kreuzen der Wahrheit sollten sie h\u00e4ngen. Sie und alle anderen, die die heiligen W\u00f6rter des Anarchismus mit ihrer Ideologie beschmutzen. Kritische Schlagzeilen sollten innerhalb anarchistischer Medien verbreitet werden, um diese Provokation ans Licht zu bringen. Kolonnen von AnarchistInnen sollten sich nach Carrara (dem Mekka der FAI in Italien) auf den Weg machen, um die Verantwortlichen zur Rede zu stellen. Um sie ihrer Schuld verantwortlich zu machen, ihnen die Z\u00e4hne ausschlagen, die Beine brechen und auf der Stelle zu erschie\u00dfen.<br \/>\nEine blutige Orgie, die einzig zeigen wird, dass AnarchistInnen sich nicht ans Bein pissen lassen.<br \/>\nEin Exempel sollte an diesen reformistischen Schweinen statuiert werden. Was hei\u00dft hier Schweine? Diese noblen Tiere, die nur aufgrund ihrer Unterdr\u00fcckung sich in ihrem eigenen Dreck w\u00fchlen m\u00fcssen, tragen nicht die Schuld ihres Schicksals. Nein, man kann nie und nimmer solche Tiere mit der FAI vergleichen.<\/p>\n<p>Im Falle der FAI handelt es sich mehr um einen Haufen von hinterh\u00e4ltigen dreckigen Faschisten. Die Signale waren nie deutlicher zu h\u00f6ren&#8230; also auf zum letzten Gefecht.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen GenossInnen mit denen Barrikaden, Schmerzen und Erfolge aufgebaut und geteilt wurden, nur solche \u00fcble Taten vorweisen. Als sie die Schamlosigkeit hatten die Listen ihrer Mitglieder dem italienischen Staat zu geben um ihren guten Willen diesen gegen\u00fcber zu zeigen (Zugegeben, das dies schon etwas l\u00e4nger her ist, es passierte aber dennoch). Wie kann die Avantgarde der italienischen AnarchistInnen so tief den Genossen und Genossinnen in den R\u00fccken fallen? Wie k\u00f6nnen die Erben von Malatesta seine Ideen so tief in die ideologische Schei\u00dfe ziehen? Wer ist f\u00fcr diese \u00fcble hinterh\u00e4ltige Aktion verantwortlich? Warum haben anarchistische Gruppen \u00fcberhaupt Mitgliedslisten? Wie kann das Geschw\u00fcr des Leninismus innerhalb einer libert\u00e4ren Organisation in der Form der B\u00fcrokratie immer wieder auftauchen? Wie kann es soweit kommen das einige Gruppen Mitgliedsausweise besitzen bzw. welche haben wollen? Wie konnte die FAI dies alles nur machen? WIE WIE WIE WIE?<\/p>\n<p>Ganz einfach, sie machten es. Denn schnell und gerne entziehen sich viele ihrer eigenen Verantwortung. Denn wie immer, (auch hier) geht es um Verantwortung, denn was ansonsten ist \u00fcberhaupt Freiheit? Die FAI ist ja kein abstraktes Wesen, sondern nur der Name f\u00fcr eine Gruppe von Menschen, die diesem Namen ein Leben, eine Gestalt und einen Inhalt geben. Es ist eine Identit\u00e4t. Leicht zum anziehen, genauso leicht zum ausziehen.<br \/>\nDaher sind alle ihre Mitglieder verantwortlich f\u00fcr die FAI, aber sind sie es wirklich? Sind sich AnarchistInnen (im Allgemeinen) ihrer Verantwortung (sich) gegen\u00fcber, ihrer Taten und ihres Denkens bewusst? Spielt nicht eventuell die Geschichte, oder sogar der Schicksal nicht wieder einen Streich, eine Probe, einen Test? Die ewige Wiederholung ganz bestimmter Ereignisse, die der anarchistischen Geschichte nicht fremd sind?<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen daher AnarchistInnen die Gestalt des Bolschewismus nicht erkennen und bek\u00e4mpfen? Warum \u00e4hneln anarchistische Gruppen mehr einer politischen Partei, als jenen subversiven Bund, der Partei f\u00fcr die Zerst\u00f6rung der Lohnarbeit, des Staates, des Kapitalismus und des Patriarchats ergriffen hat? Nicht alles was sich als anarchistisch versteht, gl\u00e4nzt anarchistisch&#8230;<\/p>\n<p>Wiedermal, ein Haufen an Fragen. Eine Betonung an jede einzelne w\u00e4re vern\u00fcnftig. Genauso wie der Dichter, der jedes Wort als ein Schwert der literarischen Kulisse verstehen l\u00e4sst&#8230;<\/p>\n<p>Wie kann daher unter anderem verstanden werden, dass eine Organisation wie die FAI dem italienischen Staat nichts zu verbergen hat. So gro\u00dfz\u00fcgig ist ihre Transparenz, dass sie sogar dem Staat zuvor kommt und f\u00fcr diesen arbeitet. Dienstleistung und Anerkennung politischer Gruppen zeigt deutlich beide Seiten der M\u00fcnze der Politik. Eine M\u00fcnze mit der teuer bezahlt wird.<\/p>\n<p>Hier geht es aber doch gar nicht um die Federazione Anarchica Italiana\/italienische anarchistische F\u00f6deration (oder auch FAI), die seitens vieler deutschsprachiger AnarchistInnen so vehement verteidigt wird. Sondern um die Verbrecher (eh alles nur M\u00e4nner, &#8230; wahrscheinlich) der Federazione Anarchica Informale\/informelle anarchistische F\u00f6deration (oder auch FAI(Informale)). Die letzten ziehen den ruhmreichen Namen der FAI in den Dreck. Alle reden jetzt nur noch von der ersten, oder doch nur von der zweiten?<\/p>\n<p>Wie soll dieser ganze Theater verstanden werden? Es gibt also in Italien zwei Gruppen, die sich als FAI verstehen, aber nicht dieselben sind&#8230;<\/p>\n<p>Da liegt eben der Zwiespalt der Geschichte. Auch in Marseille gibt es eine Hip Hop Crew die CNT hei\u00dft ((Sowie die CNT, Conferedation National du Treball, die aber eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft in Frankreich ist und keine Hip Hop Crew.)) und sehr angepisst auf ein paar alte S\u00e4cke war, die mit schwarzroten Fahnen herum liefen und vor allem ihren Namen auf den Fahnen hatten. Das war f\u00fcr die ersten eine unglaubliche Unversch\u00e4mtheit&#8230;<br \/>\nDen Syndikalisten der CNT wurden die Fahnen weggenommen und ein paar Watschen\/Ohrfeigen haben sie auch kassiert. Mit den Kids in den Banlieus ist nicht zu scherzen. Proletarier wissen sich ja zu wehren, solange sie verstehen, dass ihre F\u00e4uste der Dialektik einen Ausdruck verleihen&#8230;<\/p>\n<p>Zur Geschichte in Marseille wurden nicht so viele Texte geschrieben und dieses Ereignis wurde auch nicht dem Staat oder irgendeinen Geheimdienst in die Schuhe geschoben.<\/p>\n<p>Aber wie jeder Streit, jeder Disput, hat auch dieser einen Anfang, sonst kennt sich hier doch keiner aus. Wiedermal streiten sich AnarchistInnen und vieles wird verwechselt, verschwiegen, manipuliert, verzerrt&#8230; die Idee hier ist nur etwas Klarheit in dem Raum zu bringen.<\/p>\n<p>Am 23. Dezember 2010 verschickte die Zelle der Federazione Anarchica Informale\/Lambros Fountas Briefbomben an die Botschaften von Chile und der Schweiz in Rom. Aus Solidarit\u00e4t mit den k\u00e4mpfenden Gefangenen dieser beiden L\u00e4nder. Es kam zur Verletzung von zwei Angestellten in den Botschaften.<br \/>\nDies ist nicht das erste Mal in Italien, bzw. auf der Welt, wo eine Zelle der FAI(Informale) sich f\u00fcr Anschl\u00e4ge gegen Institutionen der Repression in Solidarit\u00e4t mit Gefangenen verantwortlich macht. Die FAI(Informale), hat auch verschiedene Angriffe mit Sprengs\u00e4tzen gegen Polizei oder Symbole des Kapitalismus durchgef\u00fchrt.<br \/>\nDie Gruppen ver\u00f6ffentlichen meistens bei den Anschl\u00e4gen BekennerInnenbriefe. Der Inhalt dieser ist meistens theoretisch sehr gepr\u00e4gt, so wie in den meisten F\u00e4lle aller BekennerInnenbriefe erkl\u00e4ren sie die Tat, sowie das Hervorbringen von taktischen Vorschl\u00e4gen an andere AnarchistInnen und an andere Gruppen der FAI(Informale).<\/p>\n<p>Nichts desto trotz wurde seit dem Autreten dieser Gruppen, die FAI(Informale), mit viel Kritik, Distanz und Verdacht auf sie reagiert. Nicht nur in Italien und nicht nur in Deutschland. Und nicht immer auf dieselbe Art und Weise.<br \/>\nEs wird auch der FAI(Informale) unterstellt, dass diese keine \u201ewirkliche\u201c anarchistische Gruppe bzw. Gruppen w\u00e4ren, da AnarchistInnen solche Aktionen nicht machen ((Dieses Argument, neigt der historischen Ignoranz, da entlang des Geschichte des Kampfes gegen den Staat, es immer wieder Individuen gab, die der konspirativen und gewaltigen Aktion eine wichtige Resonanz zu geben wussten.)). Daher der Verdacht, dahinter k\u00f6nnte nur ein verschleierter Haufen von Provokateuren im Dienste von Geheimdiensten unterwegs sein. Das \u00fcbliche halt. Das \u00fcbliche halt aber im deutschsprachigen Raum. Im Gegensatz zu anderen L\u00e4ndern wo AnarchistInnen die FAI(Informale), aus einer Reflexion kritisieren und nicht anzeigen, wie es hier der Fall gewesen ist. ((Anonym, Su alcune veechie questione d&#8217;attualita fra gli anarchici, e non solo))<\/p>\n<p>Daher wird auch \u00fcber eine reale und eine fiktive FAI geredet. Fiktiv ist hier jetzt fraglich welche der beiden Gruppen gemeint sein soll? Von der einen kann was geh\u00f6rt werden, steht nat\u00fcrlich die Frage im Raum wie wichtig die Resonanz der Medien ist und vor allem wie wichtig sie leider f\u00fcr die meisten AnarchistInnen ist. Damit wird der Hall der Explosion von Bomben gemeint und wie dieser in Form eines verzerrten Echos durch die Medien ins Reich des Spektakels rei\u00dft und dort einen Sinn ergibt.<\/p>\n<p>Wie schrecklich gleich auch die Namen sein m\u00f6gen, egal wie schrecklich noch dazu die Taten beider sind, unterscheiden sie sich wie Tag und Nacht, also nicht die Namen, sondern die Gruppen. Der Grund warum die Namen so gleich aufeinander liegen ist nicht fern einer Prise von schwarzem Humor.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>\u201eP.S.: Jede \u00c4hnlichkeit mit der FAI, F\u00f6deration der italienischen Anarchisten, und mit dem FAI, Italienischer Fonds f\u00fcr die Umwelt ist rein zuf\u00e4llig, wir entschuldigen uns bei den Betroffenen.\u201c<\/em> (Wer wir sind. Offener Brief an die anarchistische und antiautorit\u00e4re Bewegung, FAI \/ Handwerkliche Genossenschaft f\u00fcr Feuerwerk und \u00e4hnliches (gegebenenfalls spektakul\u00e4r), FAI \/ Brigade 20. Juli, FAI \/ Zellen gegen das Kapital, das Gef\u00e4ngnis, die Schlie\u00dfer und ihre Zellen, FAI \/ Internationale Solidarit\u00e4t)<\/p>\n<p>Nach diesen Anschl\u00e4gen bei denen zwei Personen verletzt wurden, fing im deutschsprachigen Raum eine Diskussion\/Polemik bzw. eine Entsolidarisierung mit den sogenannten anarchistischen Briefbombern an. Der Grund f\u00fcr diese Tatsache liegt an der Distanzierung einiger AnarchistInnen von Gewalttaten. Die Frage ob damit jede Art von Gewalttaten gemeint ist, oder nur jene die gegen Personen gerichtet ist, ist ungewiss. Da \u00c4pfel meistens nicht wirklich weit vom Stamm fallen, stellt sich diese Frage, denn im deutschsprachigem Raum sind die uns bekannten gefangenen AnarchistInnen, meistens aufgrund von gewaltt\u00e4tigen Taten verhaftet worden. Bedeutet daher diese Entsolidarisierung doch nicht dann ein Bruch mit allen gefangenen AnarchistInnen? Ist die Entsolidarisierung nicht nur ein moralischer Schutzmantel gegen\u00fcber dem Staat und den guten Sitten? Eine bequeme und korrekte Geste? Eine Liebeserkl\u00e4rung an den sozialen Frieden? Ein Nicht-Angriffspakt an den herrschenden Zust\u00e4nden?<\/p>\n<p>Es ist nicht das erste Mal bzw. das letzte Mal, dass so eine Diskussion im deutschsprachigen Raum stattfindet. In den Jahren 2001\/2003\/2004 fand in denselben Parametern bzw. halluzinogenen Zust\u00e4nden, mit denselben Argumenten, mit denselben Denunzieren und Vorw\u00fcrfen die Diskussion um die FAI(Informale) statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">((&#8230;.) Genua (&#8230;) G8 (&#8230;) \u201c<em>Der Zweck dieses Vorhabens ist klar eine Spaltung dieser politischen Bewegung in liebe (friedliche) und b\u00f6se (gewaltt\u00e4tige) DemonstrantInnen. Der Einsatz ihrer Mittel ist schier unbegrenzt. Vom Staat inszenierte Bombenanschl\u00e4ge hatten in Italien eine traurige Vergangenheit. Etliche Bombenanschl\u00e4ge wurden erwiesenerma\u00dfen von Geheimdiensten und Faschisten ausgef\u00fchrt. In der Presse wurden diese aber den sogenannten Linksextremisten in die Schuhe geschoben. Da kann sich unsereins fragen, ob die Attentate in Genua wirklich von linken Globalisierungsgegnern ver\u00fcbt wurden. Um das Bild der gewaltt\u00e4tigen unpolitischen Demonstranten aufrechtzuerhalten, reihten sich an den Demonstrationen in Genua Polizisten unter die Globalisierungsgegner (&#8230;) Gesprochen wird nur noch von militanten Anarchisten und Chaoten. Kurz Polit-Hooligans[&#8230;]<\/em>\u201c gez. \u201eAnarchistische und Autonome Gruppen Bern\u201c (WoZ Nr. 30 \/ 26. Juli 2001, )<\/p>\n<p>Es ist interessant zu betrachten wie sehr sich dieselben W\u00f6rter, dieselbe Sprache und Vorw\u00fcrfe wiederholen. Ein und dasselbe Ritual, wenn innerhalb anarchistischer Kreise um Gewalt diskutiert wird. Wird dies aber auch, oder ist es nicht nur eine schlichte Anzeige gegen jene, die sie aus\u00fcben?<\/p>\n<p>Auch wenn die Namen der Denunzierten und Denunzianten andere sind, bleibt der Inhalt der Diskussion innerhalb eines selben Konsens. Dies bedeutet die Trennung zwischen guten und b\u00f6sen AnarchistInnen. Interessanterweise eine Trennung, die nicht von den Herrschenden stammt, sondern von den sogenannten guten AnarchistInnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\u201e<em>Wohl kaum zuf\u00e4llig tr\u00e4gt diese dasselbe K\u00fcrzel wie die Federazione Anarchica Italiana, die sich bereits von den Ereignissen im Jahr 2003 sch\u00e4rfstens distanziert und den Verdacht ge\u00e4u\u00dfert hatte, dass es sich bei der anderen \u201eFAI\u201c um eine staatliche Phantomorganisation handeln k\u00f6nnte. Tats\u00e4chlich lassen sich in der j\u00fcngeren italienischen Geschichte mehrere Beispiele finden, bei denen Attentate dieser Art unter falscher Flagge durchgef\u00fchrt wurden.<\/em>\u201c (aus, Keine Solidarit\u00e4t mit den \u201eanarchistischen\u201c BriefbomberInnen. Ver\u00f6ffentlicht von der LAW, Libert\u00e4re Aktion Winterthur)<\/p>\n<p>Das Beispiel f\u00fcr diese Debatte ist mal die FAI(Informale), jedoch sitzt der Verdacht tief in der Tasche es handelt sich um einiges mehr als nur die FAI(Informale) und deren Aktionen.<br \/>\nGelesen und geh\u00f6rt wurden schon etliche Male die Argumente, dass hinter diesen Aktionen (zumindest in Italien) niemand anders steckt als der Geheimdienst oder eine faschistische Verschw\u00f6rung \u00e1 la Gladio ((Gladio, war eine von der NATO gegr\u00fcndete geheime Organisation, um revolution\u00e4re Str\u00f6mungen und Gruppen in Natomitgliedsl\u00e4ndern zu bek\u00e4mpfen. Viele Anschl\u00e4ge in Italien, die der Strategie der Spannung zugeordnet wurden, wurden von der Gladio koordiniert.)), P2, oder der italienische Staat selber um die anarchistische Bewegung in Italien mit mehr Repression zu zerschlagen. Wenn aber in Anbetracht genommen wird, dass die FAI(Informale) leider schon weltweit Auftritte hat und dann all diese Zellen vom Geheimdienst gesteuert werden, dann w\u00e4re es vielleicht besser von einer b\u00f6swilligen Verschw\u00f6rung gegen den Anarchismus zu sprechen. Vielleicht kommt auch dieses Delirium zur Aussprache. Einige nennen es auch, den Ruf von AnarchistInnen in den Dreck zu ziehen. Im Endeffekt hysterische Schreie aus dem ideologischen Friseursalon.<br \/>\nWer sich minimal mit der italienischen jetzigen politischen Situation besch\u00e4ftigt, wird sich erinnern wie sehr Berlusconi von der kommunistischen Gefahr immer wieder warnt. Eine Gefahr, die nicht existiert, weil in Italien keine kommunistische Bewegung mehr seit dem Ende 70er Jahre existiert. Damit wird nicht die Kommunistische Partei Italiens gemeint, die immer wusste welche ihre Rolle im Kapitalismus ist, also diesen zu verwalten, sondern die zigtausende von ArbeiterInnen und StudentInnen, die sich autonom zu organisieren wussten.<\/p>\n<p>Daher geehrte Damen und Herren, spitzen sie mal die Ohren, die anarchistische Bewegung in Italien ist mehr oder weniger Tod, genauso wie in Deutschland und \u00d6sterreich. Hat es auch nie gegeben, dies zu erkl\u00e4ren w\u00fcrde aber jetzt hier den Rahmen etwas sprengen. Vielleicht ein anderes Mal&#8230;<br \/>\nGruppen wie die FAI, sind nichts weiteres als ein Marionettentheater des sozialen Friedens mit einem radikalen Anspruch. Der revolution\u00e4re Anarchismus, war die Str\u00f6mung die immer wieder von der Repression betroffen war.<br \/>\nViele Gef\u00e4hrtInnen kennen und kannten die Kn\u00e4ste von innen oder wurden zum Hausarrest verurteilt. Die radikale Linke in Italien, mit ihrer sozialen friedlichen Politik, streckt einen Arm der Herrschaft und dem Kapital. Diese wird nicht kriminalisiert.<br \/>\nDie Gr\u00fcnde m\u00f6gen verschieden sein. Und auch hier ist die Analyse der Lage in Italien nicht das Hauptthema. Aber eins sollte gesagt werden, jene die die Gef\u00e4ngnisse von drinnen sehen oder gesehen haben, sind jene die sich dem Konflikt mit den Herrschenden mit Taten stellen und es sind gerade jene Individuen, die sich nicht \u00fcber die Repression beschweren.<\/p>\n<p>Die Beispiele auf die immer wieder nach Bedarf zur\u00fcckgerufen wird \u2013 also gemeint w\u00e4re diese Verelendungstheorie der Repression &#8211; sind nach wie vor die sogenannte \u201eStrategie der Spannung\u201c ((Bei der Strategie der Spannung handelt es sich um durchgef\u00fchrte Aktionen von staatlichen geheimen Organisation oder faschistischen Gruppen (die vom Staat unterst\u00fctzt werden) wo Anschl\u00e4ge an \u00f6ffentlichen Orten ver\u00fcbt wurden. Die Zahl von Todesopfern war immer gro\u00df, wie es der Fall in Italien auch war. Diese Anschl\u00e4ge sollten infolge revolution\u00e4ren Gruppen in die Schuhe geschoben werden, damit die Regierung die \u00f6ffentliche Meinung auf ihre Seite hat, um die Repression gegen den proletarischen Ansturm st\u00e4rken zu k\u00f6nnen und diesem einen Ende setzen.)), sowie der Anschl\u00e4ge am 12.12.1969 wo in der Nationalen Landwirtschaftsbank an der Mail\u00e4nder \u201ePiazza Fontana\u201c eine Bombe explodierte, die 16 Tote und 84 Verletzte verlangte. Die meisten von ihnen waren Bauern. Der mittlerweile bekannte Staatsterrorismus ((Gianfranco Sanguinetti, Del Terrorisme e dello Stato. La Teoria e la practica del terrorismo per la prima volta divulgate)) lies sich zeigen.<br \/>\nDrei Tage sp\u00e4ter, nach dem Attentat an der Piazza Fontana, obwohl sich niemand zum Anschlag bekannte, wurden zwei Anarchisten festgenommen. W\u00e4hrend des langen Verh\u00f6res sprang einer von ihnen, Giuseppe Pinelli, vor der Nase von mindestens f\u00fcnf Polizisten aus dem Fenster des vierten Stockwerkes eines Mail\u00e4nder Polizeireviers und \u00fcberlebte den Aufprall nicht. Die Polizei stelle den Selbstmord, einer Tatbest\u00e4tigung gleich nachdem das angebliche Alibi von Pinelli aufgeflogen war. Sehr schnell wurde klar, dass f\u00fcr den Anschlag weder Anarchisten verantwortlich waren, bzw. das Giusppe Pinelli nicht aus dem Fenster sprang, sondern rausgeworfen wurde.<br \/>\nLuigi Calabresi, der verantwortliche Kommissar f\u00fcr den Tod von Pinelli, wurde nachher am 17.05.1972 mit zwei Sch\u00fcssen hingerichtet.<br \/>\nEs gab auch noch mehr Anschl\u00e4ge, die damals vom Staat, von der Mafia oder von Faschisten verursacht wurden, wie die Anschl\u00e4ge in Brescia 1974, in Bologna 1980 und viele andere&#8230;<\/p>\n<p>Als diese Anschl\u00e4ge stattfanden, vor allem der im Jahr 1969 in Mailand, befand sich das Proletariat in dieser Stadt im Aufbruch, im offenen Konflikt in vielen gro\u00dfen Betrieben. Der Anschlag seitens der Regierung war eine Antwort auf die k\u00e4mpfenden ArbeiterInnen. Der Kapitalismus legte seine demokratische Maske ab und zeigte sein Ich ohne Schminke. Dies ist im Laufe der italienischen demokratischen Geschichte sehr oft passiert, aber eben im Zusammenhang mit einer proletarischen Autonomie (1969-1978), die eine reale Gefahr f\u00fcr den Kapitalismus war.<br \/>\nDaher wenn einige gerne ihre Geister der Vergangenheit beschw\u00f6ren, sollten sie sich mehr \u00fcber diese informieren.<br \/>\nDenn damit wird einfach gemeint, dass die sogenannte Strategie der Spannung nicht eine launische Antwort des Staats auf AnarchistInnen ist (sowie es einige jetzt mit der FAI(Informale) versuchen), sondern seine Haltung im sozialen Krieg gegen\u00fcber jeden und allen, die sich diesem anlegen.<\/p>\n<p>Die Repression, allt\u00e4glich und \u00fcberall anwesend, ist die Realit\u00e4t f\u00fcr alle die rebellieren oder aus diversen Gr\u00fcnden sich den etablierten Schienen nicht zu f\u00fcgen wussten. Die Gewalt der demokratischen Staaten ist subtil, sie wird roh und rau (erst dann) wenn der Aufstand stattfindet. Ein Aufstand, der \u00fcberall auf der Welt immer wieder stattfindet. Nur dass die meisten SalonanarchistInnen nie wirklich davon was mitkriegen.<\/p>\n<p>Daher wenn Gewalt auftritt wird ihr, oder besser gesagt werden denjenigen, die sie ausf\u00fchren, s\u00e4mtliche Gr\u00e4ueltaten der Geschichte vorgeworfen. Sie w\u00fcrden der politischen Bewegung damit schaden. Was denn schaden w\u00e4re hier die Frage? Leider wollen diese KritikerInnen mit sanften Handschuhen niemals erkennen, dass es die Unt\u00e4tigkeit &#8220;ihrer&#8221; politischen Bewegung ist, die sie ersticken l\u00e4sst und nicht die Fantasie einer Repression, welche sie nicht treffen wird. Der Staat kennt ja seine Verb\u00fcndete.<\/p>\n<p>Ein historisches Dilemma was nie wirklich \u00fcberwindet werden konnte, vor allem in Zeiten wo der soziale Frieden alles beherrscht und bestimmt, ist die Frage die, wie die Praxis ausschauen soll. W\u00e4hrend die Linke nichts anderes als einen b\u00fcrgerlichen \u00dcberlebenskampf f\u00fchrt (Antifaschismus, B\u00fcndnisse mit Parteien und Gewerkschaften gegen die Krise, Verteidigung sozialer Rechte, wirtschaftliche Verbesserungen, Menschenrechte, Unterst\u00fctzung von Minderheiten&#8230;) und da den Platz der Sozialdemokratie einnimmt, oder deren linken Fl\u00fcgels, herrscht viel Verwirrung in einigen rebellischen Herzen. Die Flucht nach vorne, wie es die Linke auf dem Silbertablett der Demokratie vorschl\u00e4gt, ist nichts anderes als die humane Verwaltung des Kapitalismus. Es gibt kein kommunistisches Projekt mehr. Aber diejenigen, die es auf die eine Art und Weise versuchen, mit ihren Erfolgen und Niederlagen, mit ihren Fehlern und Siegen&#8230; die werden als Provokateure, als Spitzel, als Verantwortliche der totalen Repression angeklagt.<\/p>\n<p>Heutzutage ist bewiesen worden, dass AnarchistInnen nichts mit den Anschl\u00e4gen zu tun hatten, die in Mailand oder Bologna stattfanden, daf\u00fcr in vielen anderen wo keine Menschen starben, bzw. wo Menschen gezielt ermordet wurden. Was dies bedeutet, kann nur innerhalb eines kollektiven Rahmens diskutiert werden. Nicht hinter den Kulissen der Politik, wie es einige gerne machen. Denn das ist eine der tragenden S\u00e4ulen dieser Trag\u00f6die, hier wird von einigen AnarchistInnen Politik betrieben.<\/p>\n<p>Was der kollektive Ruf nach Rache angeht, kann nur der Fall von der Ermordung von Luigi Calabresi wieder erw\u00e4hnt werden. Nach der Ermordung von Pinelli, wurden auf den meisten proletarischen Demonstrationen f\u00fcr die Ermordung von Calabresi skandiert. Die Masse wollte Rache, sie bekam sie auch drei Jahre sp\u00e4ter. Ist diese gerechtfertigt nur weil es viele wollten? Auch dies kann nur kollektiv diskutiert werden.<\/p>\n<p>Daher, wenn so gerne historische Vergleiche gemacht werden, sollten die damaligen historischen Bedingungen bewusst sein. Die jetzige Entsolidarisierung hat weniger mit der damaligen revolution\u00e4ren Situation der 70er in Italien zu tun. Genauso wenig wie mit der Solidarisierung, die damals das Proletariat mit ihren Gefangenen auszusprechen wusste. F\u00fcr das autonome k\u00e4mpfende Proletariat war der Anschlag auf der Piazza Fontana nur ein deutliches Signal der b\u00fcrgerlichen Konterrevolution.<\/p>\n<p>Die FAI und viele die einen wahren Namen nachahmen d\u00fcrfen ihre Autorit\u00e4t und ihr Copyright nicht beschmutzen lassen. Dass wei\u00df auch seit langer Zeit die FAI und der italienische Staat. Was aber der italienische Staat seit l\u00e4ngerem auch wei\u00df, was die eigene FAI aber nicht wei\u00df, ist das aus Organisation wie die FAI zu jetzigen und zur kommenden Zeit keine Gefahr ausbrechen wird, um die S\u00e4ulen der Langeweile, der Verdorbenheit, der b\u00fcrgerlichen Konterrevolution und der Autorit\u00e4t niederzurei\u00dfen. Das kann auch nicht passieren, denn so schaut die Autopsie der Leiche solcher \u201elebenden\u201c Gruppen ja aus.<br \/>\nDenn auch wenn es die Entscheidung der FAI ist, sich wie eine leninistische Partei zu verhalten, wird dies seit langem bewusst ignoriert.<br \/>\nDie Heuchelei seitens der FAI, der LAW (Libert\u00e4re Aktion Winterthur) und anderer \u00e4hnlichen zum Thema Gewalt ist auch nicht neues. Denn ja, gewiss, in Wirklichkeit geht es hier um die unendliche Debatte von der Verwendung von Gewalt und vor allem dem Risiko, dass Menschen dabei verletzt werden.<br \/>\nHeuchelei seitens vieler Anarchisten und AnarchistInnen, weil sie sich nach wie vor mit Gewalt auf geilen, die verj\u00e4hrt ist, oder wo anders auf der Welt stattfindet. Sei diese individuell oder kollektiv, sei sie anhand der R\u00e4te 1919 in Deutschland, durch Durrutis Pistole, Aufst\u00e4nde in Nordafrika, wilde Streiks in China, Strassenschlachten in Athen&#8230;<\/p>\n<p>Gewalt ist so immanent innerhalb der Menschheit, dass das alleine ein Grund ist um sie zu \u00fcberwinden. In Gewalt erzogen, gro\u00df geworden, mit Gewalt sterben. Im Kindergarten, in der Schule, in der Arbeit, in der Familie, in der Beziehung&#8230;Gewalt ist abscheulich und allgegenw\u00e4rtig, Gewalt bedeutet Leiden, Gewalt dient der Unterdr\u00fcckung&#8230; Hier\u00fcber redet aber niemand, ohne sich dieser stellen zu wollen. Nur aus der Trib\u00fcne der Moral, belehrend mit dem Lehrerfinger und mit schlauen Zitaten von Malatesta ((Der zwar Gewalt nicht kritisierte, sondern mehr wie sie ausge\u00fcbt. Auch wenn er nicht immer mit den Aktionen von Gef\u00e4hrtInnen \u00fcbereinstimmte, entsolidarisierte er sich niemals mit den Gefangenen.)), wird denunziert. So ein Weg schl\u00e4gt die Linke ein, nicht aber der revolution\u00e4re Anarchismus.<\/p>\n<p>Es herrscht ein sichtbarer Krieg auf den Stra\u00dfen wo tausende, hunderttausende, Millionen von Menschen Tag ein und aus um ihr Leben ringen und tiefer in das kapitalistische Elend st\u00fcrzen. Auf welcher Seite der Barrikade stehen AnarchistInnen in diesem Krieg und welche sind ihre bevorzugten Waffen ((Hier wird nicht angedeutet, dass sich AnarchistInnen zwischen einem Magnum Revolver oder einer Heckler und Koch Pistole entscheiden sollen. Kritik ist eine Waffe, W\u00f6rter sind es, ein Leben im Aufstand gegen jede Unterdr\u00fcckung ist eine Waffe.))? Was lernen sie aus der Geschichte und aus der Gegenwart?<\/p>\n<p>Daher verwundert die Hysterie, die aus den Reihen gewisser anarchistischer Gruppierungen im deutschsprachigen Raum stammen, nicht. Denn sie haben ja tiefe historische Gr\u00fcnde. Unter anderem nicht mit der eigenen Geschichte sich auseinanderzusetzen. Oder in Form einer entfernten Geschichte nach dem Motto, \u201edas geht mich nichts mehr an\u201c, oder einer Belehrung, \u201ewir wussten, dass es so nicht funktionieren k\u00f6nnte\u201c. Das erste zeigt die Ignoranz zur eigenen Geschichte, das zweite die postmoderne Ignoranz zur Gegenwart.<\/p>\n<p>Daher wundert auch die Schw\u00e4che der meisten Aktionen, die heutzutage stattfinden, nicht. Diese werden auf ihren Ursprung reduziert. Dort wo viele immer nur mit ihren Aktionen auf Resultate warten \u2013 sogar eher hoffen- kann die spontane kraftvolle Aktion, jene die aus dem Wunsch nach Freiheit entsteht, nicht stattfinden. Kraft und Durchschlag verleiht ihr den Moment der Befreiung und dies ist die Tat selbst. Die Vermarktung der Aktion, das christliche Hoffen andere w\u00fcrden dabei sich inspirieren und dies nachmachen&#8230; ist nur Politik.<br \/>\nWer auf Ergebnisse wartet bzw. Akzeptanz schnorrt, verst\u00e4rkt seine Heuchelei so wie es die LAW auch macht. Aber genauso wie die FAI(Informale), die mit ihren Namen und ihrem Spektakel sich nicht aus der Logik der Politik zu befreien wei\u00df. Wer die Agitation als \u00dcberwindung versteht und auslebt, der reicht die Hand in das unendliche Reich der Freiheit und der Phantasie. Wer die Agitation als ein Weg f\u00fcr die Durchsetzung politischer Ziele begibt, der befindet sich mitten in der Welt der Politik und daher mitten in der Logik herrschender Praxis.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\u201e<em>Es ist davon auszugehen, dass der libert\u00e4re Weg, der immerhin die Enteignung der Besitzenden und die \u00dcberwindung materieller Privilegien beinhaltet, auf brutalen Widerstand derjenigen sto\u00dfen wird, die sich diesen G\u00fctern beraubt sehen. Ein Herrschaftsverh\u00e4ltnis beruht immer auf (unscheinbarem oder offensichtlichem) Zwang. Und dieser schlie\u00dft immer auch Gewalt ein, der wir nur als starke revolution\u00e4re Massenbewegung entgegentreten k\u00f6nnen.<\/em>\u201c (aus, Keine Solidarit\u00e4t mit den \u201eanarchistischen\u201c BriefbomberInnen. Ver\u00f6ffentlicht von der LAW, Libert\u00e4re Aktion Winterthur)<\/p>\n<p>Eine Tat, eine Aktion, ist ein radikaler Ausdruck des Individuums. Die Revolte hei\u00dft Leben und nicht andersrum. Genauso wie die Freiheit, w\u00e4chst ihr Ausdruck inmitten der Beteiligung anderer Individuen. Nicht der Gruppe oder der Masse willens, sondern weil dieser Ausdruck, diese Tat, diese Aktion geteilt wird. Denn ohne Individuen kann es kein Kollektiv geben.<br \/>\nDie Negation des Individuums ist einer der Siege der Ideologien. Angefangen mit der Demokratie, durchgehend bis zu theologischen Befreiungsideologien, die der bewaffneten Gruppen und wie die der linksradikalen AktivistInnen.<\/p>\n<p>Daher der Mythos, sich an den Glauben festzuhalten, dass individuelle Aktionen unverantwortlich sind und dass nur die von der Masse gesteuerte Aktion \u201egerecht&#8221; sei. Dies kann auch von einer Minderheit stammen, die immer gerne im Namen einer Mehrheit spricht (die revolution\u00e4re Avantgarde, die f\u00fcrs Proletariat, f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten, blablablablablablabla&#8230; k\u00e4mpft).<br \/>\nUnd doch wird es so durchgekaut, so lange zumindest, bis diese Idee in den K\u00f6pfen der Menschen eingeh\u00e4mmert wurde und Individuen ihre eigenen Taten aufgeben.<\/p>\n<p>Die Gewaltlosigkeit z.B. setzt sich daher nicht mit der Gewalt der Gesellschaft auseinander. Ihre Bef\u00fcrworter tun sie so lange satanisieren, dass sie schon auff\u00e4llig zu den starrsten Anh\u00e4ngern dieser Gewalt werden. Nur der Staat darf sie anwenden, niemand anders. Ohne sie -die Gewalt- w\u00fcrde ihre Existenz als Gewaltlose keinen Sinn machen.<br \/>\nGenauso wie die Kirche das Leiden und die S\u00fcnden der Menschheit auf sich genommen hat, darf nicht vergessen werden, dass es Freiwillige f\u00fcr die Kreuzz\u00fcge und die Kreuzigung geben muss.<br \/>\nIn der Heuchelei dieser Kritiker, die nie wussten wie mit dem Christentum abgerechnet wird, wird immer wieder nur die andere Wange hingehalten. Diese Tat versucht dabei nur eine gewisse Verurteilung des Ausdruckes der Gewalt zu kritisieren. In ihrer Essenz wird sie nicht in Frage gestellt, weder noch bek\u00e4mpft. Es wird nur die Wichtigkeit dieser best\u00e4tigt.<br \/>\nZweifelsohne, dass eine der Quellen der Gewalt, im Laufe der Geschichte, Religionen und dessen Aufzwingen sind. Vor allem auf einer psychologischen Ebene.<br \/>\nSogar die sogenannten friedlichen ((Friedlich zu sein, wird als die absolute Akzeptanz eines Lebens, wo Gewalt alles beherrscht verstanden. Indem sie nicht bek\u00e4mpft wird, sondern mit einer absoluten Passivit\u00e4t ertragen wird, ist es besser von den Bullen zusammengeschlagen zu werden als zu verhindern, das dies jemals wieder passieren wird.)) \u201eRevolutionen\u201c waren gewaltt\u00e4tig. Weil sie die Gewalt auf sich ertragen lie\u00dfen ohne diese zu bek\u00e4mpfen. Wie viele tausende von Toten mussten die Anh\u00e4nger von Gandhi z\u00e4hlen, um nachher fortgehend, anstatt von einer englischen, aber um von einer indischen Bourgeoisie unterdr\u00fcckt und ausgebeutet zu werden?<br \/>\nDiese falschen Kritiker der Gewalt wissen, dass auch wenn sie eine Art von Gewalt kritisieren, diese aber nicht \u00fcberwinden k\u00f6nnen. Auch sie sind daf\u00fcr verantwortlich, dass diese in jeder sozialen Beziehung verewigt wird.<\/p>\n<p>Daher in der Diskussion wo Bef\u00fcrworter oder Kritiker der Gewalt aufeinanderprallen, wird diese nur auf ihren spektakul\u00e4ren Ausdruck reduziert (Krieg, Zusammenst\u00f6\u00dfe mit Bullen \u2013 Faschisten, Direkte Aktionen&#8230;). Wie schon oben gesagt, Gewalt ist allgegenw\u00e4rtig. Durch diese immanente Pr\u00e4senz ist sie viel komplizierter wie sie kritisiert wird, weil eben sie so tief in uns sitzt und weitergesponnen wird.<br \/>\nWenn die Aus\u00fcbung von Gewalt kritisiert wurde, dann nur ein Bruchteil dieser. Wenn sie benutzt wird, wird sie nur auf eine andere Ebene gebracht. Aber die Essenz der Gewalt wird nie in Frage gestellt. Es kann kein Licht am Ende des Tunnels bei dieser Diskussion gesehen werden. Weil beide Begriffe ewig und unbeweglich sind und dadurch nur absolute Wahrheiten verursachen, die nur in die Welt der Moral und in deren Ideologie m\u00fcnden. Keine dieser beiden absoluten Wahrheiten sind dem revolution\u00e4rem Verst\u00e4ndnis n\u00fctzlich, falls sie nicht in der Logik der absoluten Ideologie enden wollen.<br \/>\nGewalt wird benutzt, aber sie wird verachtet. Weil wir bewusste Individuen ihrer Freiheit und ihrer Geschichte sind, wollen wir diese Praxis nicht ausreden, nur weil wir gerade keinen anderen Ausweg sehen. Aber da diese weder verehrt oder glorifiziert wird, weder anderen als kollektiven Ausdruck aufgezwungen wird, sehen wir die N\u00fctzlichkeit der Gewalt und deren Begrenzung. Die Gewalt ist ein Ausdruck, nicht ein Ziel.<br \/>\nSie n\u00fctzt solange, jede nicht von ihr zum Nutzen wird. Wir sind nicht gewaltt\u00e4tig weil wir sie benutzten, weder gewaltlos weil wir sie kritisieren. Der Bruch mit diesem moralischem Verst\u00e4ndnis l\u00e4sst uns zu, dass zu sein was wir sind. Anarchistische Individuen, die ihrer Verantwortung, ihrer Grenzen, ihrer Kraft sowie deren M\u00f6glichkeiten innerhalb einer Kritik ihrer eigenen Widerspr\u00fcche bewusst sind.<\/p>\n<p>Die Verwunderung eines anarchistischen Hippies der demokratischen Wissenschaften, Tr\u00e4ger der Gebote der Gewaltlosigkeit, spiegelte sich in der Nummer 286 (Februar 2004) der Graswurzelrevolution als er sich fragte, wie es denn sein k\u00f6nne, dass die Massenmedien nicht verstanden hatten, das gute AnarchistInnen im Gegensatz zu b\u00f6sen AnarchistInnen nur Pl\u00fcschtiere haben und keine Pistolen unter dem Kissen verstecken.<\/p>\n<p>Viel zu lange verdammt daher die Geschichte der Herrschenden, sowie die durch die Linke verf\u00e4lschte Geschichte der Habenichtse, die Taten von Individuen wie einst ein Marinus Van der Lubbe ((Nico Jassies, Marinus van der Lubbe en de Rijksdagbrand, 28. Februar 1933)), Severino die Giovanni ((Unbekannt, Severino di Giovanni, Il pensiero e l\u2019azione)) oder Quico Sabate ((Antonio Tellez, Sabate, Stadtguerillia in Spanien nach dem B\u00fcrgerkrieg 1945-1960)).<\/p>\n<p>Die Rechten, weil sie Angst vor Individuen hat, die den Lauf der Geschichte beeinflussen und die Linke, weil sie Angst vor Individuen hat, die sie nicht kontrollieren kann und daher den Lauf der Geschichte beeinflusst.<\/p>\n<p>Heute wie Gestern &#8211; und Morgen auch &#8211; wird gerne \u00fcber die Masse geredet und wie diese am besten ihre Interessen vertritt wenn diese (Masse) kollektiv handelt. Sehr viel blablabla hinter nur leeren Phrasen. Es gibt in Mitteleuropa kein Klassenbewusstsein, es gibt kein Kollektiv welches gemeinsam einen Kampf f\u00fcr die Klassenlose Gesellschaft aufnimmt. Das Projekt des Kommunismus existiert nicht. Was soll Anbetracht dieser Realit\u00e4t der\/die Einzelne machen? Was soll \u00fcberhaupt der\/die Einzelne machen? Soll er\/sie sich denn Interessen der idealen kommenden Massen unterwerfen bzw. warten? Nur wenn es bewusste Individuen kann ein kollektiver Bewusstsein entstehen. Daher warum wird dem Individuum seine Autonomie abgeschworen? Kann der Einzelne nicht bewusst handeln? Treu der Linken nach, gibt es kein Individuum. Nur das Kollektiv existiert, auch wenn dieses nicht reell ist. Innerhalb des linksradikalen Ghettos gibt es kein handelndes Kollektiv. Nur eine kollektive \u00c4sthetik und Entfremdung.<br \/>\nDie Interessen des Kollektivs werden ungern niedergeschrieben, die Avantgarde spielt hinter den Kulissen, daher wird kein Autonomes Agieren des Proletariats vorangetrieben, es sei dieser ist irgendeiner Organisation mit Rang und Name unterworfen. W\u00e4re es dann der Fall, w\u00e4re jede Art von Agitation weder Autonom noch Subversiv, es w\u00e4re seiner Kraft entzogen und w\u00fcrde in die triste Realit\u00e4t der Entfremdung verfallen.<\/p>\n<p>Die Marinus Van der Lubbe der Geschichte werden bek\u00e4mpft, vergessen und begraben, anstatt sie als Beispiele der proletarischen Autonomie zu verstehen. Nach wie vor wird das Individuum f\u00fcr die \u201egute Sache\u201c geopfert und an die Wand genagelt. Genau neben unseren W\u00fcnschen nach Freiheit, neben den W\u00fcnschen nach Autonomie, Liebe und Abenteuer.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr uns alle ist es schwierig, ad\u00e4quat auf ein politisches und soziales Klima zu reagieren, dass uns als ausgebeutete und mitf\u00fchlende Menschen in die Verzweiflung treiben muss. Dies sollte aber nicht Anlass sein, uns in die alten Illusionen der \u201ePropaganda der Tat\u201c zu retten, und durch individuelle Gewaltakte die Gesellschaft \u00e4ndern zu wollen. Deren Folgen werden Repression, Eskapismus und eine noch gr\u00f6ssere Hoffnungslosigkeit sein, und nicht der Aufstand der Massen. Ebenso falsch ist es, die Unstrukturiertheit zum allgemeinen Handlungsprinzip von Anarchistinnen und Anarchisten zu erheben, wie es von unseren \u201eaufst\u00e4ndischen\u201c Genossinnen und Genossen gefordert wird. Ist jedeR nur sich selber verantwortlich, leistet das individuellen unberechenbaren Aktionen Vorschub, anstatt einer solidarischen Praxis, die stetig auf die soziale Revolution hinarbeitet, zur Entfaltung zu verhelfen.\u201c(aus, Keine Solidarit\u00e4t mit den \u201eanarchistischen\u201c BriefbomberInnen. Ver\u00f6ffentlicht von der LAW, Libert\u00e4re Aktion Winterthur)<\/p>\n<p>Traurig ist die Feststellung (der Einsicht), dass sehr schnell immer wieder das Argument der Repression nach belieben benutzt wird.<br \/>\nIm demokratischen Spielplatz, wird die Anwesenheit vom Anarchismus toleriert. AnarchistInnen m\u00fcssen daf\u00fcr die Spielregeln wie alle akzeptieren und ebenso allen anderen auch aufzwingen. Daher wenn einige dieser AnarchistInnen sich f\u00fcr das Gegenteil entscheiden, herrscht mal Aufruhr bei der Schaukel oder bei der Rutsche und nicht beim Sandkasten, so wie es vorgesehen ist.<br \/>\nDie Harmonie darf nicht in Frage gestellt werden. Was Harmonie ist, wie sie ausschaut und wie sie stattfindet, dass entscheiden zwar nur die SozialarbeiterInnen auf dem Spielplatz, getragen und verinnerlicht wird sie jedoch von allen.<br \/>\nDaher wenn die LAW&#8217;s (mal als Exampel um am Ball zu bleiben, aber trotzdem als Synonym aller solcher Gruppen die es im Laufe der Geschichte gegeben hat), AnarchistInnen die auf Regeln verzichten, f\u00fcr Repression verantwortlich machen, ist dies nur ein weiteres Ergebnis der Niederlage des Anarchismus seit 1936. Eine weitere Erscheinung im Laufe der Geschichte vieler Nachfolger von Garcia Oliver ((Juan Garcia Oliver, katalanischer Anarchist. Setzte sich f\u00fcr die Militarisierung der anarchistischen Milizen w\u00e4hrend des spanischen B\u00fcrgerkrieges ein. So wie andere f\u00fchrende Positionen innerhalb der libert\u00e4ren Bewegung, bef\u00fcrwortete er die eine antifaschistische Einheit mit b\u00fcrgerlichen und autorit\u00e4ren Parteien, als die von dem Proletariat f\u00fchrende soziale Revolution konsequent zu unterst\u00fctzen.)).<br \/>\nDie Vorw\u00fcrfe solcher Gruppen treffen mehr Einklang mit leninistischen Avantgarden als die von anarchistischer Gruppen. Warum diese Aussage?<br \/>\nDie Avantgarde sorgt daf\u00fcr dass niemand aus der Reihe tanzt. Dies ist ihr historisches Verm\u00e4chtnis. Dies sind ihr Erbe und ihre Funktion. Ein Proletariat (oder Masse&#8230; je nach Geschmack), eine Organisation (Partei oder Gewerkschaft&#8230; je nach Geschmack) und eine F\u00fchrung (oder Plenum&#8230; je nach Geschmack). Keine Macht den R\u00e4ten, bedeutet wie immer alle Macht dem ZK (nicht die aus Magdeburg&#8230;). Was sich hier abspielt ist kein verzerrtes Plagiat eines Projektes was im Rausch einer langen Nacht entstanden ist. Es ist der absurde und traurige Zustand einer anarchistischen Bewegung. Entschuldigung, es wird der Zustand einer fiktiven anarchistischen Bewegung gemeint.<\/p>\n<p>\u201eDie revolution\u00e4re Disziplin verbietet den assoziierten Menschen, politische Aktivit\u00e4ten zu betreiben, die im Widerspruch zur ideologischen oder strategischen Linie der Organisation stehen.\u201c(Die Libert\u00e4re Aktion Winterhur \u2013 Deine Ansprechpartnerin f\u00fcr anarchistische Theorie &amp; Praxis)<\/p>\n<p>Aus den K\u00e4mpfen werden Lehren gezogen und genau dies, auch wenn es ein Fehler war, ist die Aktion der FAI(Informale). Daher treibt die LAW nur vulg\u00e4ren Opportunismus. Sie setzen sich nicht damit auseinander. Nur billige Denunzianten sind sie. Sollten sie sich doch bitte ab jetzt in die Leninistische Aktion Winterthur umbenennen. Zutreffender w\u00e4re es durchaus. Denn wie gute Lehrlinge seiner Ideologie die sie tief in sich tragen (bewusst oder unbewusst), verabscheuen sie alles was sie nicht kontrollieren. Nur sie haben das Recht und die Moral \u00fcber das Monopol des Klassenbewusstseins und des Anarchismus.<\/p>\n<p>\u201eNur gemeinsam, durch organisierten und zielgerichteten Klassenkampf k\u00f6nnen wir dem kapitalistischen System die Stirn bieten. Einigkeit in der Theorie und Stringenz in der Praxis, f\u00f6deralistische Strukturen und individuelle Disziplin sind die Qualit\u00e4ten von solidarisch k\u00e4mpfenden Anarchistinnen und Anarchisten, die tats\u00e4chlich die soziale Revolution \u2013 und nicht die totale Repression \u2013 wollen. Der Arbeitsplatz und die Schule, die Nachbarschaft und das Begegnungszentrum, die Strasse und das Fl\u00fcchtlingsheim: Dies sind die Pl\u00e4tze unserer libert\u00e4ren Agitation, der Organisierung und des Kampfes &#8211; nicht die Spalten der b\u00fcrgerlichen Medien, die nur darauf warten, mit reisserischen Schlagzeilen \u00fcber den letzten Anschlag von Revoltierenden zu berichten.\u201c(aus, Keine Solidarit\u00e4t mit den \u201eanarchistischen\u201c BriefbomberInnen. Ver\u00f6ffentlicht von der LAW, Libert\u00e4re Aktion Winterthur)<\/p>\n<p>Der LAW&#8217;s der Geschichte stellen sich die Haare vor Angst auf, wenn sie Repression wittern. Repression die niemand wirklich will. Aber es ist die Angst vor der Repression welche doch nur die Liebe an den sozialen Frieden spiegelt. Anstatt diese Angst offen zu legen, was vollkommen gerechtfertigt ist, weil nicht alle Menschen k\u00f6nnen und werden dasselbe machen, wird diese ausgeblendet. Viele Gef\u00e4hrtInnen w\u00fcrden vieles in ihre Leben einbinden was sie sich nicht zu machen trauen. Dies ist eine wichtige Basis f\u00fcr die allt\u00e4gliche Praxis. Im Vorhinein alle T\u00fcre zu schlie\u00dfen dient uns nicht. Sie dient denjenigen die wie die LAW&#8217;s Politik betreiben und eine wei\u00dfe Weste tragen wollen.<\/p>\n<p>\u201eselbstverst\u00e4ndlich bevorzugen wir ein leben im relativen Wohlstand in der Schweiz, und auch wir sehen die Vorteile, die eine so genannte Demokratie gegen\u00fcber einer Diktatur bietet\u201c(Die Libert\u00e4re Aktion Winterthur &#8211; Deine Ansprechpartnerin f\u00fcr anarchistische Theorie &amp; Praxis<\/p>\n<p>Dass in der heutigen Zeit viele AnarchistInnen gegen\u00fcber von Gewaltt\u00e4tigen Aktionen sich anscheissen ist mehr mit ihrer sozialen Inexistenz verbunden als dass die Repression so weit wie Schei\u00dfe spritzt und ihre Wei\u00dfe Westen beschmutzen. Nicht zu vergessen ist auch der Fluch den AnarchistInnen mit sich tragen. Denn der Bomben werfenden. Was aber vielen in die Hand spielt, weil sie selber das Bild der guten und schlechten oder besser gesagt guten und b\u00f6sen AnarchistInnen reproduzieren.<\/p>\n<p>Die Liebe einiger AnarchistInnen zur der revolution\u00e4ren Tat ist blind, ein Amour Fou. Wer kann so was verstehen bzw. teilen wenn er noch nie au\u00dferhalb der Regeln der Welt wo alles nur eine Ware ist, wo das Kapital alles bestimmt, jemals verliebt war.<br \/>\nDenn der Alltag im Elend bringt um, aber viel qu\u00e4lender ist der Hinblick auf ein leeres inhaltsloses Leben wo nur die belehrende Politik der Linksradikalen herrscht. In der linken Welt blieb die Zeit vor langem stehen. Es bleibt nur noch das bestehende Warten auf irgendetwas. Die Vermischung von pfaffigen Militanten und militanten Pfaffen ist nicht mehr zu unterscheiden. Die Moral des guten und des b\u00f6sen siegte vor langem im linken Delirium.<br \/>\nEin moralischer Diktum wo die Disziplin an die \u201egerechte Sache\u201c (jongliert wird da mit vielen W\u00f6rtern wie Revolution, Befreiung&#8230;), zu opfern ist. Egal ob mit Blumen im Haar oder mit Knarren im Bund, egal ob gewaltfrei oder gewaltbereit, der steinige der M\u00e4rtyrer findet immer wieder neue Anh\u00e4nger die sich im Altar der \u201egerechten Sache\u201c opfern werden lassen. Wie die Ballspieler der Maias werden sie sich freiwillig die Herzen rausreissen lassen und werden dabei nur an eins denken, \u201epolitische Korrektheit sei Dank, dass ich mein Herz Links trage und mein Blut Rot ist.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIn der Praxis muss der Mensch die Wahrheit, im eigentlichen die Wirklichkeit und Macht, Diesseitigkeit seines Denkens beweisen.\u201c(Marx, Thesen \u00fcber Feuerbach)<\/p>\n<p>Direkte Aktion, Sabotage, Anschl\u00e4ge, Schei\u00df Wortspielerei. Gewalt ist immer anwesend. Wenn Proleten und ihre Geschwister die Rowdys sich entscheiden an ihren Arbeitspl\u00e4tzen Sabotagen zu machen, ist dies ein Akt der Gewalt. Gewalt weil diese ein Riss innerhalb des sozialen Friedens der Bourgeoisie verursacht. Eine wichtige Tat um von den Klauen der durch die Arbeit verursachte Entfremdung los rei\u00dfen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr so eine Tat, gibt es eine Reaktion wenn sie h\u00e4ufig stattfindet. Z.B., Entlassungen und Anzeigen. Dies ist die Repression der Chefs. Sollen jetzt die Verantwortlichen an die Wand genagelt werden, weil dies andere betrifft die vielleicht auch entlassen werden?<br \/>\nDa der Arbeitsplatz, die Schule, die Gef\u00e4ngnisse keine abstrakten Orte im Alltag sind, sind sie alle denselben gesellschaftlichen Mechanismen untergeordnet. Wenn&#8217;s nicht spurst, dann sp\u00fcrst.<br \/>\nGruppen wie die LAW vermeiden meistens allergisch von Grund auf gewisse Bereiche dieser Gesellschaft. Wie verhalte ich mich gegen\u00fcber meinen Chef, Schlie\u00dfer, Lehrer? Bin ich solidarisch gegen\u00fcber anderen die fertig gemacht werden? K\u00e4mpfe ich selber, gegen die Unterdr\u00fcckung die ich andauernd erleiden muss? Unterschriften gegen die Verantwortlichen sammeln, damit sie im besten Fall versetzt werden und anderswo weitermachen? Oder andere Wege einleiten?<br \/>\nDiese Orte, genauso wie alle anderen, spiegeln unser Handeln als AnarchistInnen jeden Tag.<\/p>\n<p>Im Falle der Repression, gleicht f\u00fcr die meisten Linke ein Gef\u00e4ngnis der H\u00f6lle. Denn dort finden sie alles was sie nie sein wollten. Kriminelle, Lumpen, Junkies, Rebellen, Schl\u00e4ger, Immigranten, Huren, &#8230; jene die ohne Scham und Ruhm sp\u00fcren m\u00fcssen.<br \/>\nWie die Lohnarbeit, sind Gef\u00e4ngnisse wichtige Schl\u00fcsselpositionen dieser Gesellschaft. Es ist daher bequemer sich im politischen Ghetto zu verschanzen. Keine Arbeitsstelle wird hier verehrt und keine Zelle angebetet. Zu stark erinnern diese Orte an eins, die Sehnsucht nach der Abschaffung der Klassengesellschaft. Es ist der Hass, diese Ketten tragen zu m\u00fcssen, die den Lauf f\u00fcr die klassenlose Gesellschaft ern\u00e4hren l\u00e4sst.<br \/>\nDaher auch dieser uneingeschr\u00e4nkte Hass der Linke an Repression und an jene die mit viel Risiko diese Orte in den Vordergrund ihrer Realit\u00e4t bringen, ohne eine Ideologie, einen Fetisch oder einen Glauben daraus machen zu wollen.<\/p>\n<p>\u201e(&#8230;)Manipuliert oder nicht, aus Verinnerlichung und Pawlowscher Reaktion heraus oder nicht, aus Angst vor der Peitsche der Herren oder nicht, die politischen Kommissare des Anarchismus f\u00fchren effektiv die Direktiven, Aufgaben und Manipulationen der staatlichen Repressionsdienste innerhalb der anarchistischen Bewegung und allgemeiner der Befreiungsbewegung aus.<br \/>\n(&#8230;)<br \/>\nEs handelt sich um einen kritischen S\u00e4ttigungspunkt, wo mehr denn je nur noch zwei Alternativen offen bleiben, entweder das freiwillige Schweigen der reaktion\u00e4ren Hetze innerhalb der Bewegung oder die Feststellung, dass zwischen dieser Hetze und den verschiedenen revolution\u00e4ren Ausdr\u00fccken der Bewegung die vollst\u00e4ndige Unvereinbarkeit erreicht worden ist.(&#8230;)\u201c (Marco Camenisch, M\u00e4rz 2004, Zitat der Hunde Pawlows, den Unschuldigen vom Dienst ( http:\/\/www.megafon.ch\/html\/index.php))<\/p>\n<p>Im Disput zu der Aktion der FAI(Informale), ist Kritik angebracht. Kritik die sich nicht von den Berichterstattungen der Medien blenden l\u00e4sst, oder welches den Schutzmantel der Anerkennung sucht.<br \/>\nEs darf aber nicht vergessen werden wie wichtig die Antwort auf Repression ist. Nicht nur auf Gef\u00e4ngnisse, sondern auch diejenigen die sie aufrecht erhalten.<\/p>\n<p>\u201eProteste sind eine Mode, einige kommen andere gehen. Es gibt ein Alter um anzufangen und eines um aufzuh\u00f6ren. In was f\u00fcr schei\u00df Tage m\u00fcssen wir leben. Alles ist nur Dreck und Bequemlichkeit. Tausende von Menschen gehen auf die Stra\u00dfe, nur durch die Medien und das Fernsehen ist ihr Bewusstsein erweckt worden. In was f\u00fcr schei\u00df Tage m\u00fcssen wir leben. Alles ist nur Dreck und Bequemlichkeit. Was sollen wir machen, weder Propaganda noch Gewalt haben was ge\u00e4ndert, daher mach was du machen musst. In was f\u00fcr schei\u00df Tage m\u00fcssen wir leben. Alles ist nur Dreck und Bequemlichkeit.\u201c(Lied von einer Punk Band)<\/p>\n<p>Wenn Freiheit nicht anderes ist als der h\u00f6chste und radikalste Ausdruck von Verantwortung, dann sollte dies auf allen Ebenen des Leben des Individuums vorhanden sein.<br \/>\nJedes Individuum ist f\u00fcr das was es macht verantwortlich, genauso wie f\u00fcr was es nicht macht. Gr\u00f6\u00dfer wird diese Verantwortung zu sich selbst und zu anderen wenn diese kollektiv ist.<br \/>\nDavon heutzutage zu reden ist etwas weit gegriffen, denn es gibt keine kollektive Verantwortung. Sie kann nur innerhalb unserer Affinit\u00e4ten stattfinden. Innerhalb dieser kann und wird sie wachsen, aber sie wird immer verst\u00fcmmelt und begrenzt bleiben, immer solange unsere Leben durch jede Form von Herrschaft und Unterdr\u00fcckung beeinflusst und bestimmt werden.<\/p>\n<p>Die demokratischen Ideologien zerst\u00fcckeln die Verantwortung. Eine Stimme, eine Verantwortung. Meine Freiheit, f\u00e4ngt dort an wo die deine aufh\u00f6rt&#8230;<\/p>\n<p>So ist es nicht, wie wir es als AnarchistInnen wollen. Denn diese Verantwortung \u00fcber dass was sie machten und nicht machten, hatte die Gruppe der FAI(Informale) welche die Briefbomben verschickte. Sie und alle anderen. Sie haben es auf eine unglaubliche Art und Wei\u00dfe verkackt. Es h\u00e4tte niemand verletzt werden sollen. Dies zu sagen, dies zu kritisieren ist wichtig als denkende und handelnde Individuen. Denn dies ist kein moralisches Spiel. Es ist eine Herausforderung.<br \/>\nWas genauso beschissen, und vor allem feige ist, ist der Text der Libert\u00e4ren Aktion Winterthur.<br \/>\nDie Verantwortung der Aktionen der FAI(Informale) tr\u00e4gt nur die eigene FAI(Informale). Sie wissen es, die Polizei wei\u00df es, der Richter wei\u00df es, sogar die Verletzten wissen es. Die einzigen die es nicht zu wissen scheinen sind die Mitglieder der LAW. Denn sie kritisieren nicht die Aktion aus ihrer Sicht, was aber aus der Sicht kritischer Individuen sehr wichtig ist. Sie tun es innerhalb moralischer Werte und sie sprechen im Namen des Anarchismus.<br \/>\nWas jeder einzelne macht, ist im Namen dieses einzelnen, aber nicht im Namen von irgend wen, oder in diesen Fall im Namen aller AnarchistInnen.<br \/>\nDies hat nichts mit Verantwortung, mit Freiheit oder irgendetwas zu tun.<\/p>\n<p>Nicht diejenigen AnarchistInnen die \u00fcber die Revolution lange reden, sondern diejenigen die f\u00fcr eine sofortige Revolution leben, widerspiegeln diese in ihren Leben. F\u00fcr diese T\u00e4tigkeit, konnte noch nie auf die Linke, radikalen Basisgewerkschaften und noch weniger auf Gruppen mit dem Schnitt der LAW gez\u00e4hlt werden. Welche leider f\u00fcr viele als ein Beispiel zum nach machen gelten. Aufgrund dieser Realit\u00e4t, gibt keine m\u00f6gliche Ann\u00e4herung an diese reformistische Gruppen, kein gemeinsames Handeln, keine gemeinsame Barrikade.<br \/>\nW\u00e4hrend einige den Anarchismus als eine Spannung f\u00fcr ihre Leben verstehen und ausleben, werden Reformisten die Anarchie nie verstehen. Genauso wenig ihre Revolution, welches als eine sofortige Handlung stattfindet. Nicht sofortig im Sinne eines einmaligen Erlebnisses, sondern als eine t\u00e4gliche Leidenschaft und Herausforderung.<br \/>\nDies und nur dies ist der Grund, warum sie hinter den Barrikaden ihrer Gruppenk\u00fcrzel und Kritiken alles angreifen was ihre Unt\u00e4tigkeit spiegelt.<\/p>\n<p>Wir sind revolution\u00e4r, weil wir die Revolution jetzt wollen.<\/p>\n<p>Mit viel Geschmack und L\u00e4rm wird \u00fcber die Erziehung gekaut welche dem Proletariat, den Frauen, den Schwulen oder egal auch wem, fehlt. Ihr Denken und vor allem ihre Praxis (dass der Linken und deren anarchistische Ableitungen) verstehen nur von Stiegen (Treppen auf Deutsch). Es sind dann auch diese welche ihr Denken und ihr Handeln begrenzt. Stiegen aufsteigen, wie im Sinne von Etappen machen. Zuerst die eine, dann die andere&#8230; Wissenschaftliches Denken im Einklang mit der eigenen Ideologie. Dies alles heisst, zuerst die starke Organisation, dann die Leitung der revolution\u00e4ren Subjekte und als letztes die glorreiche Revolution.<br \/>\nSie wissen nicht was es bedeutet heute im jetzt als AnarchistIn zu leben, aber sie wissen ganz genau welche Farbe die Kaugummis, wie die Sexualit\u00e4t, etc. der morgigen klassenlose Gesellschaft aussehen werden.<br \/>\nDiese sind die AnarchistInnen die wissen was f\u00fcr alle gut ist und daher auch wissen was f\u00fcr alle AnarchistInnen schlecht ist. Wie Jede Kirche, braucht auch diese einen moralischen Oberhaupt, sowie gesunde Feinbilder um ihren eigenen Dreck nicht erscheinen zu lassen. Jetzt wissen wir warum die Kutten der Pfaffen braun sind.<\/p>\n<p>\u201eDie Frage ist nicht, was dieser oder jener Proletarier, oder sogar die Gesamtheit der Proletarier im Augenblick als ihr Ziel betrachtet. Die Frage ist, was das Proletariat ist, und was es als Folge seines Wesens zu tun gezwungen ist.\u201c (Marx\/Engels, die heilige Familie)<\/p>\n<p>Wenn die K\u00e4mpfe die sie f\u00fchren, parallel zu ihrer Organisation, wachsen w\u00fcrden, Stiege nach Stiege, h\u00e4tte dann nicht vor langer Zeit die Sozialdemokratie die Welt nicht nach ihrem Eigenbild, das Paradies von Adam und Eva, schon ver\u00e4ndert?<br \/>\nF\u00fcr die Linke, von der die meisten AnarchistInnen nicht ausgeschlossen sind, setzt im Laufe ihrer Geschichte immer auf die Quantit\u00e4t ihrer Reihen anstatt als auf die Qualit\u00e4t der Praxis von Individuen. Daher kann die soziale Revolution, was nichts anderes w\u00e4re als ein gewaltiger Umsturz der jetzigen Gesellschaft \u2013 wo die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen herrscht &#8211; nur erst dann stattfinden, wenn die Anzahl des Proletariat, eingereiht innerhalb der eigenen politischen Avantgarde, eine kolossale Menge ausmacht.<br \/>\nWeder ihr Klassenbewusstsein, welches nur durch ihre Autonomie ausgedr\u00fcckt werden kann, z\u00e4hlt. Nur die Nummer der aktiven Mitglieder.<br \/>\nOder um es in der jetzigen Linken Sprache auszudr\u00fccken; Militante und AktivistInnen. Bzw. militante AktivistInnen als beste Symbiose der Sklaverei der linken Ideologien&#8230;<br \/>\nEs z\u00e4hlt nicht mehr der Wunsch des Proletariats seine eigenen Ketten, als ein Ausdruck ihrer Knechtschaft, zu brechen, sondern die Menge dieses. Neue Ketten werden im gl\u00fchenden Feuer der Ideologie geschmiedet um sie den politischen Subjekt, von dem alle reden, neu anzulegen.<br \/>\nDa dies \u00e4lter ist, als die jetzigen sozialen Bewegungen, wird dies morgen geschehen, genauso wie es gestern geschah und es heute geschieht. Und wie ein b\u00f6ser Kater, wird auch dieser irgendwann vor\u00fcbergehen, denn die revolution\u00e4re Tat, Ausdruck der Autonomie der Habenichtse, wird niemals erl\u00f6schen.<\/p>\n<p>F\u00dcR DIE anarchie, F\u00dcR spontane ABENTEUER, f\u00fcr die revolution\u00e4re NEUGIER und GYMNASTIK und vor allem F\u00dcR die SPIRALE der SPANNUNG zwischen konspirativen AFFINIT\u00c4TEN!<\/p>\n<p>PS: Die Antwort, oder wenn es so betrachtet werden soll, dieser Beitrag hat zu lange gebraucht um einen Weg auf die Stra\u00dfe zu finden, in Wien dauert alles l\u00e4nger. Als einen Haufen von Proleten fehlt es uns nicht an Bewusstsein, daher werden von Heute an auch unsere F\u00e4uste schneller und h\u00e4ufiger sich ausdr\u00fccken. Wir erdulden weder noch Spitzel, Denunzianten, Opportunisten, Schw\u00e4tzer und vor allem Heuchler oder Sensationspresse wie jene von der die Linke gerne Gebrauch macht. Wir wissen auf welcher Seite der Barrikade wir stehen und welche unsere Verb\u00fcndete sind.<br \/>\nEine tiefere Auseinandersetzung mit der FAI(Informale) und allen die aus dem Aufstand und der Informalitaet eine neue Ideologie schmieden, ist ein eigenes Thema. W\u00e4re hier auch zu viel gewesen.<\/p>\n<p>\u201eUm einen guten Grund zu haben, m\u00fcssen wir wissen, was wir tun, denn f\u00fcr den Anarchismus, f\u00fcr die AnarchistInnen gibt es keinen Unterschied zwischen dem, was zu tun ist und dem, was man denkt, sondern es gibt ein st\u00e4ndiges Zusammenflie\u00dfen zwischen der Theorie und der Aktion und umgekehrt.\u201c(Alfredo Maria Bonanno, die anarchistische Spannung)<\/p>\n<p>Aus Indymedia Schweiz<\/p>\n<p>LAW &amp; Gedankenpolizei<br \/>\nVerfasst von: Denk&amp;Error. Verfasst am: Fr, 31.12.2010 &#8211; 19:21.<\/p>\n<p>Es ist ein genialer schachzug den eigenen genossen in den r\u00fccken zu schiessen nur dammit man sich einen<br \/>\nmoralischen heiligenschein aufsetzen kann.<br \/>\nja vieleicht habt ihr ja recht und sie sind moralisch zuweit gegangen&#8230;<br \/>\ndoch seid ihr das nicht auch?<br \/>\nmit eurem pauschalen schuldzuschieben?<br \/>\nist rufmord moralisch vertretbar?<br \/>\nund was ist moral?<\/p>\n<p>Moral?<\/p>\n<p>moral entfremdet die menschen voneinander und treibt sich zwischen sie wie ein keil. er bietet eine art zu beurteilen, zu trennen in gut und schlecht.<br \/>\nund hier beginnt der von euch so bel\u00e4chelte antiziv. auch bereits.<br \/>\ndie entfremdung die uns trennt wie das gesetz die &#8220;guten&#8221; von den &#8220;b\u00f6sen&#8221;<br \/>\nund ihr bestimmt das urteil.<br \/>\nein urteil gegen alle die noch k\u00e4mpfen auch gegen jene die es aus purer verzweiflung tun.<\/p>\n<p>nun nochmals zum antiziv:<br \/>\nihr wollt also jeglicher umweltthematik im anarchismus die berechtigung absprechen?<br \/>\nist es besser dogmatisch am kampf gegen den klassenfeind weiterzubasteln?<br \/>\nist es so verwerflich die entfremdung, die arbeitsteilung und so weiter anzugreifen?<br \/>\nist es falsch das problem radikal an der wurzel(=radix -f\u00fcr jehne die es gerne vergessen) zu greifen?<br \/>\nder kapitalist wird die menschheit nicht ausrotten, doch der genforscher hat unser todesurteil bereits beschlossen. Solidarit\u00e4t mit allen k\u00e4mpfenden drinnen und draussen.<\/p>\n<p>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu den Anschuldigungen, Anonym und weniger Anonym, an die Zelle der informellen anarchistischen F\u00f6deration\/Lambros Fountas (FAI) aufgrund ihrer letzten Offensive. Am 23. 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