{"id":6881,"date":"2012-05-23T12:29:30","date_gmt":"2012-05-23T11:29:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=6881"},"modified":"2012-05-24T12:23:33","modified_gmt":"2012-05-24T11:23:33","slug":"solidaritaet-mit-der-sozialen-auflehnung-in-griechenland-kleine-demo-in-zuerich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/solidaritaet-mit-der-sozialen-auflehnung-in-griechenland-kleine-demo-in-zuerich","title":{"rendered":"Solidarit\u00e4t mit der sozialen Auflehnung in Griechenland &#8211; kleine Demo in Z\u00fcrich"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Solidarit\u00e4t-mit-der-sozialen-Auflehnung-in-Griechenland.jpg\" rel=\"lightbox[6881]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-6890\" title=\"Solidarit\u00e4t mit der sozialen Auflehnung in Griechenland - Poster von der Strasse\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Solidarit\u00e4t-mit-der-sozialen-Auflehnung-in-Griechenland-176x250.jpg\" alt=\"Solidarit\u00e4t mit der sozialen Auflehnung in Griechenland - Poster von der Strasse\" width=\"123\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Solidarit\u00e4t-mit-der-sozialen-Auflehnung-in-Griechenland-176x250.jpg 176w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Solidarit\u00e4t-mit-der-sozialen-Auflehnung-in-Griechenland-424x600.jpg 424w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Solidarit\u00e4t-mit-der-sozialen-Auflehnung-in-Griechenland.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 123px) 100vw, 123px\" \/><\/a><em>\u00fcbernommen von <a href=\"http:\/\/andiewaisendesexistierenden.noblogs.org\/post\/2012\/05\/22\/2028\/\" target=\"_blank\">an die Waisen des Existierenden<\/a><\/em><\/p>\n<p>Gestern, am Samstag 19. Mai zog eine Gruppe von etwa 40 Personen durch das Langstrassenquartier, um \u201cSolidarit\u00e4t mit der sozialen Auflehnung in Griechenland\u201d auszudr\u00fccken, wie auf einem getragenen Transparent lesbar war. Die Gruppe zog um ca. 14:30 von der Josefswiese aus los, durch die Josefstrasse, entlang der Langstrasse bis zum Kanzleiareal. Unterwegs wurden 2 verschiedene Flugbl\u00e4tter verteilt und Plakate gekleistert. <em>\u201cin Griechenland wie hier: Rebellieren wir!\u201d, \u201cGute Regierung gab es noch nie, es lebe die Freiheit und die Anarchie\u201d, \u201cFreiheit ist der Same den man s\u00e4t, k\u00e4mpft man gegen jede Autorit\u00e4t\u201d, \u201cDer Weg der Freiheit endet nie, das bedeutet f\u00fcr uns Anarchie\u201d, \u201cGegen die Banken, gegen das Geld, f\u00fcr eine herrschaftsfreie Welt\u201d<\/em>, und andere Parolen wurden gerufen. <!--more-->Es dauerte kaum 5 Minuten und auf H\u00f6he der Langstrassenunterf\u00fchrung zog der kleine Haufen schon einen Rattenschwanz von 5-7 Polizeivans und -autos vor und hinter sich her. Es kam zu einem kurzen Spurt durch die Langstrassenunterf\u00fchrung. Der beste Moment war wohl, als etwa 100 Meter vor dem parolen-schreienden Haufen, und wohl davon ermutigt, eine Frau vor einem Polizeiauto vorbeitanzte, kurz auf dessen Haube sprang und ihm dann einen Tritt versetzte, um zu zeigen, was sie von der Autorit\u00e4t der Bullen h\u00e4lt. Diese letzteren versuchten sich wiederholte Male halbpatzig in den Weg zu stellen, ergriffen jedoch nie konkrete Massnahmen. Auf dem Flohmarkt auf dem Kanzleiareal l\u00f6ste sich der Umzug auf, wo dann noch Flugbl\u00e4tter verteilt wurden.<\/p>\n<p><strong>Folgend die verteilten Flugbl\u00e4tter und das Plakat.<\/strong><\/p>\n<p><em>Das Flugblatt kann <a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Von-der-Geschichte-des-Widerstands-in-Griechenland.pdf\">als PDF<\/a> heruntergeladen werden.<\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Von der Geschichte des Widerstands in Griechenland\u2026<\/strong><\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Von-der-Geschichte-des-Widerstandes-in-Griechenland.jpg\" rel=\"lightbox[6881]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-6893\" title=\"Von der Geschichte des Widerstandes in Griechenland - ein auf den Strassen Z\u00fcrichs verteiltes Flugblatt\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Von-der-Geschichte-des-Widerstandes-in-Griechenland-176x250.jpg\" alt=\"Von der Geschichte des Widerstandes in Griechenland - ein auf den Strassen Z\u00fcrichs verteiltes Flugblatt\" width=\"176\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Von-der-Geschichte-des-Widerstandes-in-Griechenland-176x250.jpg 176w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Von-der-Geschichte-des-Widerstandes-in-Griechenland.jpg 420w\" sizes=\"(max-width: 176px) 100vw, 176px\" \/><\/a>Bereits in Zeiten des zweiten Weltkrieges formten sich in Griechenland starke Widerstandsgruppen, welche die italienisch-deutschen Besatzungsm\u00e4chte zu verteiben mochten. Es folgte ein B\u00fcrgerkrieg in dem sich rechte und linke bewaffnete Truppen gegen\u00fcberstanden, was in einer von den Briten unterst\u00fctzten, rechten, konstitutionellen Monarchie endete. Nach dem Putsch des Milit\u00e4rs 1967 regierte dieses in Form einer Diktatur, bis es 1973 unter anderem durch Revolten dazu gezwungen wurde, eine parlamentarische Demokratie zu errichten. Die rechten Strukturen blieben erhalten, die Proteste breiter Teile der Bev\u00f6lkerung hielten ebenfalls an. 1981 kam die \u201esoziale Partei\u201c PASOK an die Macht, was die Institutionalisierung eines grossen Teils der linken Bewegungen mit sich brachte. Trotzdem (oder deshalb?) kam es seitdem immer wieder zu Unruhen und Revolten verschiedenster Bev\u00f6lkerungschichten in Griechenland. Gr\u00f6sstenteils wurden diese ausgel\u00f6st von Umstrukturierungen der Regierung oder von Morden seitens der Polizei. In jedem Fall blieb ein tiefes Misstrauen der Regierung gegen\u00fcber bestehen, was sich auch in der stark verbreiteten Selbstorganisierung (z.B. Stadteilversammlungen) und Widerstandsbereitschaft (durch Streiks, Strassenk\u00e4mpfe und \u00e4hnliches) ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p><strong>\u2026zum Wiederstand heute<\/strong><\/p>\n<p>Am Samstag dem 6. Dezember 2008 wird in Athen der 15j\u00e4hrige Alexandros Grigoropoulos (Alexis) auf offener Strasse von Bullen erschossen. Eine Stunde sp\u00e4ter beginnen die ersten Auseinandersetzungen mit der Polizei, welche in den darauf folgenden Wochen zu grossen Stassenk\u00e4mpfen in verschiedenen griechischen St\u00e4dten anwachsen. Es werden Schulen, Universit\u00e4ts- und Amtsgeb\u00e4ude besetzt und Banken, Polizeigeb\u00e4ude, Firmen, \u00c4mter, Gesch\u00e4fte, Autos, Kameras, \u2026<br \/>\nkaputtgeschlagen, gepl\u00fcndert und angez\u00fcndet. Offiziell waren die Riots nach drei Wochen vorbei, das Land kam aber seither nie mehr ganz zur Ruhe.<br \/>\nDie schon l\u00e4nger schwelende Staatsschuldenkrise, welche 2010 offen zum Vorschein kam, stachelte die Unruhen weiter an. Seither gab es mehrere (General-)Streiks, unz\u00e4hlige Strassenk\u00e4mpfe, Besetzungen, grosse Versammlungen, Konfrontationen mit der Polizei und es wurden weiterhin Symbole der Macht angegriffen, gepl\u00fcndert oder zerst\u00f6rt.<br \/>\n\u00dcberall in Griechenland ist Widerstand zu sp\u00fcren. Immer mehr Menschen haben genug davon passive Fernsehkonsumenten zu sein, sich der t\u00e4glichen Lohnsklaverei zu beugen und die Verwaltung ihres Lebens an Leute ohne Gewissen zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<p><strong>Von Griechenland \u2013 die ganze Welt<\/strong><\/p>\n<p>Wer die Geschichte des Widerstandes in Griechenland liest, sp\u00fcrt die Energie die sich dort ansammelt, die Kraft zum Kampf. Und wer die Geschichte der Welt ansieht, sich der Unterdr\u00fcckung und Ausbeutung aller Lebewesen und des Planeten selbst, bewusst wird, versteht, dass es diese Kraft zum Widerstand \u00fcberall gibt, dass es nur darum geht, sie (in sich) zu wecken und gegen die M\u00e4chtigen und Herrschenden zu richten.<\/p>\n<p>Die Ausbeutungsverh\u00e4ltnisse m\u00f6gen hier in der Schweiz weniger offensichtlich sein als in Griechenland, die Herrschaftsstrukturen, die ihre Grundlage bilden, sind jedoch die Selben. Das Elend dr\u00fcckt sich weniger in materieller Not als in emotionaler Leere aus. Die Geschichte des Widerstandes scheint schw\u00e4cher zu sein, dessen Kraft steckt jedoch in uns allen. Die Staatsgewalt, so sehr sie auch versuchen mag, sich in ein demokratisches Kost\u00fcm zu zw\u00e4ngen um den sozialen Frieden zu bewahren, wird auch hier immer wieder zu den offenen Formen der Gewalt zur\u00fcckkehren. Denn den sozialen Frieden gibt es nur in der Vorstellung jener, die nicht verstehen k\u00f6nnen, dass die heutige Realit\u00e4t in ihren Strukturen immer den Zustand der Autorit\u00e4t, \u00dcberwachung, Kontrolle, Disziplin und der Vernichtung der Unliebsamen enth\u00e4lt.<br \/>\nDie \u00f6konomische Ideologie versucht uns davon zu \u00fcberzeugen, dass der heutige Zustand eine Notwendigkeit sei, das einzig M\u00f6gliche \u2013 so selbstverst\u00e4ndlich wie Sonne und Mond. Aber es kann doch nicht sein, dass wir unsere ganze Energie daf\u00fcr aufbringen, eines Tages ein sch\u00f6nes Haus zu haben, ein Auto, einen guten Job, einen h\u00fcbschen Mann, um dann zu denken: Na gut, und jetzt? Wir Menschen sind doch mit so vielen M\u00f6glichkeiten ausgestattet, das es nur traurig w\u00e4re, all unsere F\u00e4higkeiten darauf zu verwenden, zu konsumieren, reich und alt zu werden. Die einfache Tatsache leben zu wollen (und nicht bloss zu \u00dcberleben) beinhaltet bereits den Widerstand gegen das Bestehende. Denn wer nur schon unvergiftete Nahrung essen m\u00f6chte, muss den Kapitalismus als Gesammtes bek\u00e4mpfen. Und wer freie Beziehungen ausleben m\u00f6chte, muss sich jeglicher Autorit\u00e4t gegen\u00fcberstellen. Wer die Freiheit will, kann nur die Freiheit aller wollen.<\/p>\n<p><strong>Von dieser Welt in eine ganz andere<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir uns einig sind, dass die momentanen Umst\u00e4nde unhaltbar sind, m\u00fcssen wir unser Leben selbst in die Hand nehmen und aufh\u00f6ren unsere Hoffnungnen auf \u201ekluge Anf\u00fchrerinnen\u201c oder \u201ef\u00e4hige Vertreterinnen\u201c zu \u00fcbertragen. Wir m\u00fcssen unsere Angst besiegen und die Wut \u00fcberfliessen lassen, die nicht aufh\u00f6ren will, von Innen an unsere Stirn zu pochen. Wir m\u00fcssen unsere Stimme gegen die andauernde Unterdr\u00fcckung erheben, uns treffen, miteinander reden, zusammen entscheiden und handeln. Wir m\u00fcssen uns spontan und unter eigenen, ungreifbaren Bedingungen organisieren, dann sind wir unkontrollierbar und k\u00f6nnen nicht aufgehalten werden. Wir m\u00fcssen einen klaren Trennstrich ziehen, zwischen jenen, die die Macht f\u00fcttern, sie aufrecht erhalten und verteidigen, und uns, denen, die sie bek\u00e4mpfen. Wir m\u00fcssen unsere H\u00e4nde und W\u00fcnsche bewaffnen um das zu beseitigen, was uns daran hindert ein zauberhaftes Leben zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Es ist unwichtig, wer wir sind, wenn wir auf die Strasse gehen, es ist wichtig wer wir werden. Die Gr\u00fcnde, welche uns dort hin f\u00fchren, m\u00f6gen verschieden sein. Doch in dem Moment, indem wir zusammenkommen und gemeinsam handeln, wird etwas Neues geschaffen. Durch unsere Entscheidungen, durch die Begegnungen und die Momente des Angriffs, die Wut und den Widerspruch, die unersch\u00f6pfliche Leidenschaft, verwandelt sich die Stadt in ein Feld der Experimente, wo alles m\u00f6glich wird:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Schaffung eines neuen Zusammenlebens, anstelle der Reproduktion des Herrk\u00f6mmlichen; <\/strong><br \/>\n<strong>die Zerst\u00f6rung dieser Welt und die Schaffung anderer Werte. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das ist die Sch\u00f6nheit des Aufstandes.<\/strong><\/p>\n<p>\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014<\/p>\n<p><em>Folgend der erste Text des <a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Rebellisches-Griechenland.pdf\" target=\"_blank\">Faltblattes<\/a>, der auch auf dem gekleisterten <a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Solidarit\u00e4t-mit-der-sozialen-Auflehnung-in-Griechenland.pdf\" target=\"_blank\">Plakat<\/a> ist. Der <a title=\"Solidarit\u00e4t mit dem sozialen Aufstand in Griechenland!\" href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/solidaritaet-mit-dem-sozialen-aufstand-in-griechenland\" target=\"_blank\">Zweite<\/a> wurde in Z\u00fcrich bereits nach der Revolte vom 12. Februar verteilt und auch der <a title=\"\u201eNichts ist vorbei. Alles beginnt jetzt\u201c\" href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/%e2%80%9enichts-ist-vorbei-alles-beginnt-jetzt\" target=\"_blank\">dritte<\/a>, den einige Gef\u00e4hrten aus Italien verfassten, wurde zu diesem Zeitpunkt schon \u00fcbersetzt. Dazu kommt eine Spalte mit Ereignissen und direkten Angriffen nach dem Februar.<\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Solidarit\u00e4t mit der sozialen Auflehnung in Griechenland!<\/strong><\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Rebellisches-Griechenland.jpg\" rel=\"lightbox[6881]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-6894\" title=\"Rebellisches Griechenland \u2013 ein auf den Strassen Z\u00fcrichs verteiltes Flugblatt\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Rebellisches-Griechenland-176x250.jpg\" alt=\"Rebellisches Griechenland \u2013 ein auf den Strassen Z\u00fcrichs verteiltes Flugblatt\" width=\"176\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Rebellisches-Griechenland-176x250.jpg 176w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Rebellisches-Griechenland-423x600.jpg 423w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Rebellisches-Griechenland.jpg 594w\" sizes=\"(max-width: 176px) 100vw, 176px\" \/><\/a>Wenn wir von den wiederholten Revolten in Griechenland h\u00f6ren, erf\u00fcllt uns das mit Freude und Mut. Wenn wir h\u00f6ren, wie sich Menschen auflehnen, um sich zu befreien, um sich gegen die Autorit\u00e4ten zu wehren, in denen sie die Ursache ihrer Armut und Unterdr\u00fcckung erkennen, k\u00f6nnen wir mit dieser Auflehnung nur Solidarit\u00e4t empfinden. Und wir sind \u00fcberzeugt, dass wir nicht die einzigen sind, denen es so geht. Viele jener, die sich von dieser Welt ebenfalls erdr\u00fcckt f\u00fchlt, werden diese Empfindung teilen k\u00f6nnen. Aber was bedeutet diese Solidarit\u00e4t? Wenn wir die Revolte unserer griechischen Gef\u00e4hrten teilen, bedeutet dann Solidarit\u00e4t nicht, diese Revolte weiterzutragen, auch hierhin, wo wir leben?<br \/>\nGrosse Bergmassive und breite Fl\u00fcsse, weite Ebenen und die verbrannte Erde von Ex-Jugoslavien trennen uns von Griechenland. Aber stehen die Revoltierenden dort unten wirklich einer so anderen Welt gegen\u00fcber? Die Bullen und Politiker, ob sie nun offensichtlich korrupt, oder heuchlerisch \u201ekorrekt\u201c auftreten, sind so oder so Autorit\u00e4ten, die sich anmassen, \u00fcber unsere Leben entscheiden zu k\u00f6nnen. Die Banker und Bosse, ob ihre skrupellose Ausschlachtung der \u00e4rmeren Schichten nun offen darliegt, oder noch unter dem Deckmantel einer \u201eklassen\u00fcbergreifenden Gemeinschaft\u201c funktioniert, sind so oder so Ausbeuter, die uns die Lebenskraft aus den Adern saugen. Ob es nun \u00fcberwiegend das materielle Elend oder das emotionale Elend ist, was uns das Leben vermiest, es ist immer dieselbe Unterteilung in Privilegierte und Ausgeschlossene, M\u00e4chtige und Unterdr\u00fcckte, die das Funktionieren dieser Welt bestimmt. Dort wie hier verunm\u00f6glichen uns die Institutionen dieser Gesellschaft ein Leben, das allen den gleichen Wohlstand und die gleiche freie Entfaltung gew\u00e4hren k\u00f6nnte.<br \/>\nWenn wir uns nicht einfach nur mit ein bisschen mehr Freiheit zufriedengeben, sondern die ganze Freiheit geniessen wollen, ohne Kompromisse, dann gibt es hier in der Schweiz nicht einen Grund weniger, sich aufzulehnen, wie dort unten in Griechenland. Dann gibt es nichts, was uns von den griechischen Gef\u00e4hrten trennt, und die falschen Unterscheidungen vonwegen \u201ehier ist doch alles ganz anders\u201c verschwinden in einem gemeinsamen Kampf gegen jede Form von Regierung \u2013 f\u00fcr die grenzenlose Freiheit\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>F\u00fcr die soziale Revolution! <\/strong><br \/>\n<strong>Gegen jede Form von Regierung!<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: center;\">folgend eine Chronologie von Ereignissen seit dem Februar:<\/h3>\n<p><em>Wenn wir hierzulande von den Ereignissen in Griechenland h\u00f6ren, dann ist das meistens beim Ausbruch gr\u00f6sserer Revolten. Aber diese Konfliktbereitschaft zahlreicher Menschen, die sich in solchen Momenten zusammenballt, ist die Frucht eines allt\u00e4glichen Kampfes, einer allt\u00e4glichen Revolte. Diese findet in zahlreichen direkten Aktionen und Angriffen gegen die Institutionen und Menschen der Macht ihren Ausdruck. Aus diesem Grund haben wir diese Spalte erstellt, in einige Ereignisse aufgelistet sind, die seit der Revolte vom 12. Februar bis heute passierten. Selbstverst\u00e4ndlich ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gegen die staatliche sowie die \u201einformelle \u00d6konomie\u201c<\/strong><br \/>\nAm 21. Januar wird in Athen ein Brandsatz vor einem Pfandleihgesch\u00e4ft (Halsabschneider, die Darlehen gegen Wertgegenst\u00e4nde tauschen) deponiert. In einer Mitteilung heisst es: <em>\u201eDas war eine symbolische Antwort auf die Verbreitung der modernen <\/em>Mavragorites<em> [Schwarzm\u00e4rkte] in den Quartieren von Athen, die die allgemeine Verelendung ausnutzen und versuchen, unsere menschlichen Leidensbr\u00fcder auszupl\u00fcndern, die ums \u00dcberleben k\u00e4mpfen.<\/em><br \/>\n<em>Das Aufkommen der Schwarzm\u00e4rkte entspringt demselben Angriff, der die Leute in die Verarmung zwingt; sie sind ein weiterer Aspekt des Angriffs des Staats und des Kapitals unter einem immer intensiveren Aussaugen des sozialen Reichtums.<\/em><br \/>\n<em>Lasst uns mit sozialer Solidarit\u00e4t und sozialer und Klassengewalt gegen alle Gangs von Darlehenshalsabschneidern antworten, um uns gegen das brutale Vorgehen aufzulehnen, das auf die Verelendung unserer Leben abzielt.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Angriff auf das Haus\u00a0 des Pr\u00e4sidenten<\/strong><br \/>\nAm 4. Februar griffen etwa 60 Personen mit Steinen das Wachpersonal, den Wachposten und offizielle Fahrzeuge vor dem Haus des Pr\u00e4sidenten der griechischen Demokratie, Karolos Papoulias, an. Die Wachen ergriffen die Flucht und Flugbl\u00e4tter wurden geworfen, die die sofortige Freilassung von 4 verhafteten Anarchisten fordern. Auf dem R\u00fcckweg tauchte eine Gruppe der ber\u00fcchtigten Motorradbullen Einheit auf, die Flash-Granaten einsetzte und versuchte, die Gef\u00e4hrten zu verhaften, jedoch ohne Erfolg.<\/p>\n<p><strong>Freiheit f\u00fcr die Anarchistin Stella Antoniou<\/strong><br \/>\nIn der Nacht des 23. Februar werden in Athen verschiedene Ziele durch Angriffe besch\u00e4digt: 6 Bankomaten, ein Auto einer Zeitung (die Medien sind bekanntlich stets gut darin sind, die Revolten der Unterdr\u00fcckten zu verleumden) und ein B\u00fcro des Kulturministers von Exarchia. Diese Aktionen sind der Anarchistin Stella Antoniou gewidmet, die seit dem 4. Dezember 2010 im Gef\u00e4ngnis sitzt. Wie \u00fcblich wird in ihrem Fall die Tatsache ihrer konstanten k\u00e4mpferischen Haltung gegen Staat und Kapital im Mund der Polizei zur \u201eterroristischen Vereinigung\u201c, womit sich schliesslich alles rechtfertigen l\u00e4sst. Denn wer verteidigt schon \u201eTerroristen\u201c? Aber wenn wir dem Wort auf den Grund gehen, das f\u00fcr eine willk\u00fcrliche und auf eine allgemeine Verbreitung von Angst abzielende Gewalt steht, was ist dann eher Terror: die allt\u00e4gliche und auf der ganzen Bev\u00f6lkerung lastende Gewalt der Polizisten, der Gef\u00e4ngnisse, der Ausbeutung und des Elends, oder die Gewalt, die sich gegen diejenigen auflehnt, die eine klare Verantwortung an diesem Elend und an dieser Unterwerfung tragen?<br \/>\nIn der Mitteilung zu den obengenannten Angriffen heisst es: <em>\u201eIn unseren Zeiten, in denen die Klassenungleichheiten de facto immer deutlicher werden, w\u00e4hrend sie immer mehr Gesellschaftsschichten betreffen, stellen wir die Klassensolidarit\u00e4t unter den K\u00e4mpfenden voran, die Erschaffung von R\u00e4umen gegen die Pl\u00e4ne der Herrschaft und die soziale Revolution als einziger Weg, um die Befreiung unserer Leben zu realisieren.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Gegen den Krieg unter Armen, gegen Rassisten und Faschisten<\/strong><br \/>\nNicht nur die Konflikte gegen den Staat und die Autorit\u00e4ten nehmen in Griechenland zu. Sich der Tatsache bewusst, dass er die steigende Unzufriedenheit aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden nicht wird befriedigen k\u00f6nnen, f\u00e4hrt der griechische Staat eher die Schiene einer Verwaltung der Konflikte. Dazu werden die rassistischen, nationalistischen und ethischen Gef\u00fchle von den Medien gesch\u00fcrt, wie wir das etwas \u00fcberall und seit jeher kennen. \u201eTeile und Herrsche\u201c ist eine alte Devise. So erstaunt es auch nicht, dass auch die nationalistische und faschistische Bewegung in Griechenland an St\u00e4rke gewinnt. Wir erinnern uns an den Mai 2011, als ein Raub\u00fcberfall, der mit dem Tod eines griechischen H\u00e4ndlers endete, einen nach B\u00fcrgerkrieg stinkenden Wind entfesselte. Unterst\u00fctzt von der Verleumdung der Medien, die die Tatsache ausschlachteten, dass die Urheber der Tat \u201edunkelh\u00e4utig\u201c waren, machten griechische Faschisten mehrere Tage lang Hetzjagd auf beliebige Migranten auf der Strasse, griffen ihre Behausungen und Gesch\u00e4fter an und st\u00fcrmten eine Mensa f\u00fcr Arme. Mehrere Migranten wurden ermordet, dutzende lagen schwerverletzt im Spital.<br \/>\nAm 24. Februar 2012 werden auf einem Platz in einem Viertel von Athen eine Gruppe von 15-20 Faschisten, die immer wieder Migranten und Demonstranten angriffen, von einer ebenso gro\u00dfen Gruppe angegriffen und verpr\u00fcgelt. \u201eDer antifaschistische Kampf ist integraler Bestandteil des Kampfes f\u00fcr eine Gesellschaft der Gleichheit und der Solidarit\u00e4t\u201c, heisst es in einer Mitteilung. Am 8. M\u00e4rz wird auch auf der Insel Kreta eine Gruppe von Faschisten angegriffen, die sich vor einem Fernsehstudio versammelten, worin der F\u00fchrer der Sektion von Kreta der sehr verbreiteten faschistischen Organisation \u201eGolden Dawn\u201c [Goldene Morgenr\u00f6te] sprach. Am 15. M\u00e4rz st\u00fcrmte eine Gruppe von Anarchisten den vor drei Tagen eingeweihten Sitz dieser \u201eGolden Dawn\u201c-Organisation im Zentrum der Stadt Patras. Das Lokal wurde vollst\u00e4ndig verw\u00fcstet und Slogans wurden auf die Mauern gesprayt. Ihr Propagandamaterial wurde auf die Strassen hinausgeworfen und dort verbrannt. Als am 8. April eine Gruppe von etwa 25 Neonazis der \u201eGolden Dawn\u201c in Volos versucht, Wahlpropaganda zu machen, werden sie von etwa 50 Personen angegriffen. Noch am selben Tag wurde der ber\u00fchmte Fernsehsprecher Panagiotis Bourchas mitten in der \u00dcbertragung eines Interviews in seinem Studio \u00fcberrascht, indem er von Demonstranten mit Joghurts und Eiern beworfen wird, die sich Zugang zum Studio verschafften. Sie beschimpften ihn mit \u201eFaschist!\u201c, w\u00e4hrend sie ihm vorwarfen, vergangene Woche einen Sprecher der extremen Rechten empfangen und interviewt zu haben.<\/p>\n<p><strong>Die Waffen der Unterdr\u00fcckten<\/strong><br \/>\nEine kleine handgemachte Bombe explodierte am 3. April, einige Wochen vor den offiziellen Wahlen, beim B\u00fcro des ehemaligen Premierministers von Griechenland Costas Simitis, was einen Brand in dem Geb\u00e4ude verursachte. Niemand befand sich in dem Geb\u00e4ude. Die Methode, die angeblich verwendet wurde, ist in Griechenland sehr verbreitet: Mehrere Campinggaskartuschen werden gemeinsam mit einer Petflasche Benzin zusammengebunden, die durch die Verwendung von Anz\u00fcndw\u00fcrfeln mit einiger Verz\u00f6gerung Feuer f\u00e4ngt, und schliesslich die Gaskartuschen zum Explodieren bringt.<\/p>\n<p><strong>Ein Selbstmord vor dem Parlament<\/strong><br \/>\nAm 4. April hat sich ein 77-J\u00e4hriger Apotheker in Rente auf dem Syntagmaplatz vor dem Parlament in Athen selbst erschossen, da er seine Situation nicht mehr aushielt und gegen die aktuellen Umst\u00e4nde protestieren wollte. Folgend eine \u00dcbersetzung der Nachricht, die er hinterlie\u00df: <em>\u201eDie Besatzungsregierung von Tsolakoglou [Anm. d. \u00dc.: Der General Tsolakoglou unterzeichnete die \u00dcbergabe der griechischen bewaffneten Kr\u00e4fte gegen\u00fcber dem III. Reich und wurde 1941 von den Nazis zum Kopf einer Kollaborationsregierung gew\u00e4hlt] hat all meine \u00dcberlebensmittel wortw\u00f6rtlich vernichtet \u2013 diese bestanden in einer w\u00fcrdigen Rente, f\u00fcr die ich w\u00e4hrend 35 Jahren (ohne irgendeinen Beitrag des Staates) Geld zusammenlegte. Mein Alter erlaubt es mir nicht mehr, eine radikalere individuelle Aktion zu unternehmen (auch wenn ich nicht ausschlie\u00dfe, dass ich, wenn ein Grieche eine Kalaschnikov aufgenommen h\u00e4tte, nicht der zweite gewesen w\u00e4re, der ihm gefolgt w\u00e4re), ich finde keine andere L\u00f6sung mehr, als ein w\u00fcrdiger Tod, oder ansonsten die Abf\u00e4lle zu durchw\u00fchlen, um mich zu ern\u00e4hren. Ich glaube, dass die Jugendlichen ohne Zukunft eines Tages die Waffen ergreifen und losziehen werden, um sich die Verr\u00e4ter an der Nation zu holen, auf dem Sytagmaplatz, wie es 1945 die Italiener mit Mussolini auf dem Piazzale Loreto in Milano getan haben\u201c<\/em> Einige Tage nach diesem Selbstmord fand ein Beerdigungsumzug statt, an dem sich mehrere hundert Personen beteiligten. In dessen Verlauf kam es zu handgreiflichen Angriffen auf die Polizei.<\/p>\n<p><strong>Die Unterdr\u00fcckung hat einen Namen und eine Adresse<\/strong><br \/>\nAm 9. April explodiert eine handgemachte Bombe, bestehend aus f\u00fcnf Gaskartuschen, vor dem Lokal des \u201eSpezialsekretariats der \u00f6ffentlichen Verwaltung und der elektronischen Regierung\u201c. Dieses ist damit beauftragt, die \u201eFehler\u201c in der \u00f6ffentlichen Verwaltung zu korrigieren und war involviert in die Diskussionen mit der \u201eTroika\u201c. So sollen beispielsweise nach Forderungen der Europ\u00e4ischen Union und des Internationalen W\u00e4hrungsfonds bis 2015 im \u00f6ffentlichen Sektor 150\u2018000 Arbeitspl\u00e4tze gestrichen werden.<br \/>\nGegen die Wahlillusionen<br \/>\n<em>\u201eGegen die Wahlillusionen, gegen die Delegation unserer Leben an Politiker-Berufsangestellte, die von der nationalen und internationalen Wirtschaftselite eingesetzt werden, gegen den Aufruf zu einem umfassenden sozialen Konsens zur Rettung der Nation, gegen die nationale Einheit und den sozialen Kannibalismus, gegen alles, was unsere Leben zerst\u00f6rt, haben wir an diesem 3. Mai im Distrikt von Kaisariani das Lokal der DI.SY-Partei, in der Umgebung von Nikaia-Tenti das Lokal der ND-Partei [Rechtspartei, von der sich DI.SY abspaltete], sowie das B\u00fcro einer zyprischen nationalistischen Studentenorganisation in Ambelokipi angegriffen, die die Neonazipartei \u201eGolden Dawn\u201c [Chrissi Avgi] unterst\u00fctzt.<\/em><br \/>\n<em>Gegen das Pseudo-Dilemma, das von der bourgeoisen Demokratie aufgestellt wird, die am zusammenbrechen ist, besteht die einzige Frage darin, ob wir ein System der Unterwerfung, der Unterdr\u00fcckung und des Elends bewahren wollen, oder ob wir mit allen Mitteln f\u00fcr die Freiheit k\u00e4mpfen wollen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Explosion vor einem Finanzamt<\/strong><br \/>\nKurz vor den Verhandlungen zur Bildung einer Koalistionsregierung, die eine L\u00f6sung finden soll, die nationale Wirtschaft durch Sparpl\u00e4ne und K\u00fcrzungen auf dem R\u00fccken der armen Bev\u00f6lkerung zu retten, explodieren am 14. Mai einige Gaskartuschen vor einem Finanzamt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00fcbernommen von an die Waisen des Existierenden Gestern, am Samstag 19. Mai zog eine Gruppe von etwa 40 Personen durch das Langstrassenquartier, um \u201cSolidarit\u00e4t mit der sozialen Auflehnung in Griechenland\u201d auszudr\u00fccken, wie auf einem getragenen Transparent lesbar war. 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