{"id":8995,"date":"2013-05-30T20:16:13","date_gmt":"2013-05-30T19:16:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=8995"},"modified":"2014-12-30T17:36:24","modified_gmt":"2014-12-30T16:36:24","slug":"der-beste-gefangene-ist-ein-ehemaliger-rezension","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/der-beste-gefangene-ist-ein-ehemaliger-rezension","title":{"rendered":"\u201eDer beste Gefangene ist ein Ehemaliger.\u201c &#8211; Rezension"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/vogelperspektiven.jpg\" rel=\"lightbox[8995]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-8997\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/vogelperspektiven.jpg\" alt=\"vogelperspektiven\" width=\"149\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/vogelperspektiven.jpg 186w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/vogelperspektiven-175x250.jpg 175w\" sizes=\"(max-width: 149px) 100vw, 149px\" \/><\/a><em>\u00fcbernommen von <a href=\"http:\/\/www.preposition.de\/2013\/05\/30\/der-beste-gefangene-ist-ein-ehemaliger\" target=\"_blank\">www.preposition.de<\/a><\/em><\/p>\n<p><span class=\"dropcap\">A<\/span>ls \u201eein St\u00fcck Rebellion gegen den Knast\u201c bezeichnen die Herausgeber_innen ein Dokument, welches unter dem Pseudonym Thomas Braven zum ersten Mal 1989 im \u201eParanoia City\u201c Verlag in Z\u00fcrich erschienen ist.<\/p>\n<p>Im damaligen Vorwort hei\u00dft es: \u201eDas Schreiben ist eine Art, \u00fcber die Mauer zu klettern, sie zum br\u00f6ckeln zu bringen, zu diskutieren\u2026sowohl drinnen wie drau\u00dfen.\u201c Bravens \u201eVogelperspektive\u201c, die den Leser_innen vor allem eine \u201eInnenperspektive\u201c verschiedener Situationen bietet, eignet sich f\u00fcr eine Diskussion sowohl der Knastwelt an sich auch als auch der Bedingungen, die sie produziert. Die blumige Titel erinnert an den dem Text immanenten Freiheitsbegriff, an den auch von den Herausgeber_innen erinnert wird.<\/p>\n<p>Thomas Bravens Biografie ist seit seiner Kindheit von Gewalt gepr\u00e4gt. Schon fr\u00fch l\u00e4uft er immer wieder von zu Hause weg und entwickelt Gegenbilder. So stellt er der von \u201eGewalt und Maloche\u201c gepr\u00e4gten Welt seines Elternhauses die Anwesenheit von \u201eZ\u00e4rtlichkeit und Zeit f\u00fcreinander\u201c bei einer Liebschaft gegen\u00fcber. F\u00fcr die Gewalt seines Vaters r\u00e4cht er sich, indem er ihm das Mofa anz\u00fcndet. Er klaut Geld, sp\u00e4ter begeht er Einbr\u00fcche und Raub. Er handelt mit Waffen, bis er sich schlie\u00dflich 1979 in einem \u00dcberfall auf die Bundeswehr versucht, um anschlie\u00dfend die geraubten Waffen teuer verkaufen zu k\u00f6nnen. Immer wieder wird er wegen seinen \u00dcberf\u00e4llen festgenommen und schlie\u00dflich wegen versuchtem Mord und versuchtem Raub zu einer langj\u00e4hrigen Haftstrafe verurteilt. Zus\u00e4tzlich kamen sp\u00e4ter drei Jahre wegen eines gegl\u00fcckten Ausbruchs hinzu.<\/p>\n<p>Thomas Braven schreibt seine Erlebnisse in sehr direkter Alltagssprache nieder. Durch seine Schilderungen entsteht ein Bild einer im Vergleich zu heute wesentlich \u201enormaleren\u201c Kriminalit\u00e4t, die auch in etlicihen linken Kreisen der 1980er Jahre en vogue war. Sind Bankraub und \u00dcberf\u00e4lle heute sehr riskant geworden, waren sie damals noch eher erfolgreiches Modell alternativer Finanzierung zur Lohnarbeit oder zur Finanzierung des bewaffneten Kampfes und des Lebens im Untergrund.<\/p>\n<p>Braven folgt in seinen Handlungen einer sehr simplen Logik, durch die er das Ziel eines kleinb\u00fcrgerlichen Lebens mit anderen Mitteln verwirklichen will:<\/p>\n<p>\u201e<em>Wir hatten unsere Vorstellungen vom gemeinsamen Leben. Wir wollten heiraten und Kinder kriegen und ein eigenes Haus, einfach unabh\u00e4ngig sein. F\u00fcreinander Zeit haben, nicht so leben m\u00fcssen wie unsere Eltern: nur Maloche, nie Zeit f\u00fcr irgendwas, nix gesehen von der Welt\u2026 immer abh\u00e4ngig.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Er pocht auf das b\u00fcrgerliche Gl\u00fccksversprechen und will sich daf\u00fcr schlichtweg keinen krummen Buckel arbeiten \u2013 eine sympathische Haltung. Braven wird \u00fcbrigens \u2013 vermutlich aufgrund der Art seiner Delikte \u2013 im Vorwort von den Herausgeber_innen als \u201eKrimineller\u201c bezeichnet, der sich zum \u201eRebellen\u201c entwickle. Er handelt meist individuell und nur gelegentlich mit anderen, ist jedoch keinesfalls Teil politischer, geschweige denn militanter K\u00e4mpfe, die um ihn herum stattfinden.<\/p>\n<p>Trotzdem ist zu vermuten, dass er ohne die damals allgegenw\u00e4rtige staatliche \u201eTerrorbek\u00e4mpfung\u201c, l\u00e4nger auf der Flucht h\u00e4tte bleiben k\u00f6nnen, nachdem er aus der JVA Bruchsaal ausbrach.<\/p>\n<p>Braven lebt nicht nur in einer Welt der Brutalit\u00e4t und der St\u00e4rke, er reproduziert sie auch aktiv:<\/p>\n<p>\u201e<em>Ich meldete mich zur Bundeswehr, weil ich glaubte, da vieles lernen zu k\u00f6nnen f\u00fcr das Leben. Ich wollte gut k\u00e4mpfen k\u00f6nnen, stark sein um mich zu wehren, die Familie verteidigen k\u00f6nnen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Knastwelt beschreibt Braven unbesch\u00f6nigt und wenig romantisiert. Schnell h\u00e4lt er nach Leuten Ausschau, mit denen man \u201eetwas anfangen\u201c, sprich ausbrechen kann. Braven findet sich an keiner Stelle mit seiner Situation ab und w\u00e4hlt dabei durchweg den unbequemen Weg der Verweigerung und der Revolte. Er verweigert und sabotiert die Arbeit, schmiedet von Anfang an Ausbruchspl\u00e4ne. So wie jede Handlung seitens der Institution darauf ausgelegt ist, Gefangene zu brechen, so hat jede Handlung Bravens zum Ziel, sich nicht brechen zu lassen. Wie w\u00e4hrend der Zeit vor der Verhaftung geht es ihm dabei zun\u00e4chst vordergr\u00fcndig um die Verbesserung seiner individuellen Situation: Er will raus aus dem Knast. Bildungsangeboten verweigert er sich. Er wolle nicht, das sp\u00e4ter gesagt werden k\u00f6nne, es sei ihm eine \u201eChance\u201c gegeben worden:<\/p>\n<p>\u201e<em>Mitarbeiten hei\u00dft zu l\u00fcgen, die Augen verschlie\u00dfen vor dem, was sie tun, hei\u00dft eben den Karren mitschieben durch den Dreck. Das will ich nicht. Ich will, da\u00df der Karren stecken bleibt, ich will die R\u00e4der l\u00f6sen und dazu reicht\u2019s mitunter, den Splint zu klauen\u2026. [\u2026] die Umst\u00e4nde, warum ich \u2018kriminell\u2019 geworden bin, sind die gleichen geblieben. Nur die darin lebende Person w\u00e4re nicht mehr der Metzger, sondern der Abiturient oder was wei\u00df ich.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Mit der Zeit n\u00e4hert sich Braven politischen Ideen und Forderungen, die am Ende des Buches in dem Aufruf gipfeln, die Gef\u00e4ngnisse zu zerst\u00f6ren. F\u00fcr diese Haltung und teils gelungene Sabotage und Ausbruch erh\u00e4lt er immer wieder Pr\u00fcgel von den Beamten und Strafen, wie der Unterbringung im \u201eLoch\u201c. Viele Szenen, die er beschreibt, geben Aufschluss auf Grundz\u00fcge des Strafvollzugs und dessen zerst\u00f6rerische Grundlagen damals wie heute:<\/p>\n<p><em>Die momentane \u00e4rztliche Versorgung in den Kn\u00e4sten hat nur einen Zweck: Nach au\u00dfen hin demonstrieren, da\u00df sie den Anforderungen gerecht wird. Die Realit\u00e4t spricht aber eine andere Sprache. Es geht denen schlicht darum, da\u00df Gefangene nicht haftunf\u00e4hig werden und da\u00df wie drau\u00dfen auch kein Krankheit die Arbeitsf\u00e4higkeit in m\u00f6glichst kurzer Zeit wiederhergestellt wird, auch wenn das langfristig den Gefangenen schadet. [\u2026]<\/em><\/p>\n<p><em>Schon alleine deshalb gilt die Forderung: Freie medizinische Versorgung ohne Staatsschutzkontrolle f\u00fcr alle Gefangenen!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Braven leitet seine Forderungen stets aus dem ab, was er selbst sieht und erlebt. Immer wieder z\u00e4hlt dazu die Brutalit\u00e4t seitens der Beamten . Seine Schlussfolgerungen sind deshalb nicht unbedingt emanzipatorisch. Braven unterscheidet stets dichotom in \u201egut\u201c und \u201eb\u00f6se\u201c. Als verantwortlich f\u00fcr die Kn\u00e4ste sieht er die \u201eherrschende Klasse\u201c, die zudem die \u201enat\u00fcrliche Lebensweise\u201c zerst\u00f6rt h\u00e4tte. Anderen Gefangenen gegen\u00fcber macht Braven seine Solidarit\u00e4t davon abh\u00e4ngig, ob sie \u201egemeinsame Sache\u201c mit ihm machen und handelt dabei nicht immer solidarisch gegen\u00fcber denjenigen, die sich in der Haftsituation eher eingerichtet haben und zum Beispiel wegen ihrer internen Gesch\u00e4fte unn\u00f6tige Aufmerksamkeit auf sich vermeiden wollen. Aufgrund seiner widerst\u00e4ndigen Haltung ist Braven im besonderen Fokus seitens des Personals. Er wird schlie\u00dflich von anderen Gefangenen und der Au\u00dfenwelt isoliert, jegliche Privilegien werden ihm entzogen. 1989 schlie\u00dft er sich einem Hungerstreik Gefangener, vor allem aus den bewaffneten Gruppen, an. Dies ist der Schritt, der in einen Prozess der Verortung in kollektiveren Prozessen und K\u00e4mpfen Bravens m\u00fcndet. Im Nachwort l\u00e4sst Braven einen Sinneswandel im Zuge seiner Politisierung durchschimmern: Er wendet sich vom \u201eGanoventum\u201c und dessen Verteidigung ab, bezeichnet seinen einen fr\u00fcheren Lebenssil gar als \u201ekonterrevolution\u00e4r\u201c. Die damit verbundenen Aktionen b\u00f6ten dem Staat nur eine Rechtfertigung f\u00fcr weitere Aufr\u00fcstung und Repression. Braven wehrt sich gleichzeitig gegen die von den bewaffneten Gruppen wie der RAF h\u00e4ufig ins Feld gef\u00fchrte Unterscheidung zwischen \u201epolitischen\u201c und \u201esozialen\u201c Gefangenen:<\/p>\n<p>\u201e<em>Manche haben in den Gef\u00e4ngnissen ein revolution\u00e4res Bewu\u00dftsein erlangt und es wird sich der Folge zeigen, ob sie dessen gerecht werden. Aber ihr werdet lernen m\u00fcssen, uns als Militante zu begreifen. Nie sind wir gefragt worden, ob wir einverstanden sind, \u201eSoziale\u201c genannt zu werden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dies ist eine der Kernaussagen, die der Text vermittelt. Es wird anhand eines Beispiels geschildert, was als \u201ekriminell\u201c bezeichnetes Verhalten sein kann und dass es vor den Gef\u00e4ngnistoren keinen Halt macht. Im Gegenteil wird beschrieben, wie korrupte Beamte mit der Situation des Mangels Gesch\u00e4fte machen.<\/p>\n<p>Thomas Bravens Geschichte ist eine Geschichte der St\u00e4rke, die eines standhaften Einzelk\u00e4mpfers. Sie steht f\u00fcr sich und wird als motivierender und Mut machender Text ver\u00f6ffentlicht. Lohnenswert und wichtig erscheint jedoch auch das Aufsp\u00fcren all der Geschichte, die von Zweifel, Unsicherheit und Angst erz\u00e4hlen. Schwer zu beantworten ist nicht die Frage, warum Menschen in Haft sich auflehnen, sondern vor allem, warum so viele es nicht tun.<\/p>\n<p>Beeindruckend ist vor allem das Durchhalteverm\u00f6gen einer Person, die vermutlich auch leichtere Wege h\u00e4tte einschlagen k\u00f6nnen. Dahinter steckt die implizite Forderung nach einem \u201eguten Leben\u201c, f\u00fcr das man sich weder verbiegen, noch krank arbeiten, auch wenn man daf\u00fcr zu \u201eillegalen\u201c Mitteln greifen muss. Es geht dabei nicht nur darum, \u201e\u00fcber die Runden zu kommen\u201c. Er findet Gefallen an einem dekadenten Lebensstil, bei dem nicht genau darauf geachtet wird, wie viel Geld ausgegeben wird. Es handelt sich also nicht nur um die Aneignung von Geld, sondern auch die eines Lebensstils. Die Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der Braven zu anderen Mitteln als das der Lohnarbeit greift, verbl\u00fcfft an einigen Stellen. Die biografische Karriere Bravens macht jedoch auch deutlich, wie er st\u00fcckweise dazu kommt. Interessant wird der Text auch dadurch, dass es sich bei dem Verfasser nicht um jemanden handelt, der sich in politischen Zusammenh\u00e4ngen bewegt und deshalb in den Knast kommt. Die meisten solcher Texte stammen von politisch organisierten Menschen, hier entwickelt ein diesen Kreisen bisher fremder Gefangener politische Forderungen, die auf der Erfahrung der Situation der Einsperrung basieren.<\/p>\n<p>Angeh\u00e4ngt sind dem 160-seitigem Text einige Informationen \u00fcber den Kontext der Zeit der ersten Ver\u00f6ffentlichung, wie auch ein Interview mit Braven von 1991. Eine kleine Chronologie der Knastrevolten in deutschen JVAs im Jahr 1990 macht deutlich, dass das Verhalten Bravens nur in diesem Zusammenhang zu verstehen ist.<\/p>\n<p>Der Text wurde den ersten Herausgeber_innen zugespielt, auch die Kuriere waren ihnen, so schreiben sie, nicht bekannt. Die neuen Herausgeber_innen schreiben, das Buch sei ihnen in die H\u00e4nde gefallen. Sie wollen die Geschichte Bravens als \u201erebellisches Leben\u201c der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen. In revoltenarmen Zeiten bleibt es vielleicht ein St\u00fcck Trost und gleichzeitig eine Perspektive, auf die hin gearbeitet werden kann. Interessant w\u00e4re es f\u00fcr die Neuauflage sicherlich gewesen, herauszufinden, wie die Geschichte weiter gegangen ist und was Thomas Braven heute macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Thomas Braven \u2013 Vogelperspektiven<\/strong><\/p>\n<p>Beziehbar \u00fcber: Anarchist_innen in Solidarit\u00e4t, c\/o Schwarzmarkt, Kleiner Sch\u00e4ferkamp, 20357 Hamburg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als \u201eein St\u00fcck Rebellion gegen den Knast\u201c bezeichnen die Herausgeber_innen ein Dokument, welches unter dem Pseudonym Thomas Braven zum ersten Mal 1989 im \u201eParanoia City\u201c Verlag in Z\u00fcrich erschienen ist.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":8997,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[9,462],"tags":[86,533,115,106],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8995"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8995"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8995\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10623,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8995\/revisions\/10623"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8997"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8995"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8995"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8995"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}