{"id":9318,"date":"2013-08-17T09:30:21","date_gmt":"2013-08-17T08:30:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=9318"},"modified":"2013-08-17T09:30:21","modified_gmt":"2013-08-17T08:30:21","slug":"thomas-meyer-falk-neues-aus-der-sv-anstalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/thomas-meyer-falk-neues-aus-der-sv-anstalt","title":{"rendered":"Thomas Meyer-Falk: Neues aus der SV-Anstalt"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/faust-durchs-gitter.jpg\" rel=\"lightbox[9318]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"faust-durchs-gitter\" alt=\"faust-durchs-gitter\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/faust-durchs-gitter.jpg\" width=\"115\" height=\"120\" \/><\/a>Hier drinnen, in Freiburgs <a title=\"Thomas Meyer-Falk: Aus einem Totenhaus\u2026\" href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/thomas-meyer-falk-aus-einem-totenhaus\" target=\"_blank\">\u201eTotenhaus\u201c<\/a> regt sich durchaus Leben, davon soll heute die Rede sein. Aber auch von der Firma <a href=\"http:\/\/www.massak.de\" target=\"_blank\">Massak Logistik Gmbh<\/a>, \u00fcber die ich schon in der Vergangenheit berichten durfte.<\/div>\n<p><em>Der B\u00fcrgerkreis<\/em><\/p>\n<p>Wer relativ abgeschottet in Freiburgs Sicherungsverwahrungsanstalt sitzt, wie ein Anh\u00e4ngsel an die Hauptanstalt angebaut, quasi der Blinddarm des Strafrechtssystems, darf dennoch, sofern keine Sicherheitsbedenken bestehen, an Freizeitaktivit\u00e4ten im Strafbau teilnehmen. <!--more-->Ich nutze dies zum Beispiel f\u00fcr den Hofgang, kann dann also eine Stunde am Tag mit den dortigen Gefangenen in deren riesigem Hof spazieren, von wo man auch umliegende Uni-Geb\u00e4ude und sogar das M\u00fcnster sehen kann. Oder um den erw\u00e4hnten \u201eB\u00fcrgerkreis\u201c, ein schon seit Jahrzehnten existierendes Gespr\u00e4chsgruppen-Angebot, zu besuchen. Angeleitet zur Zeit von einer Studentin und zwei lebens\u00e4lteren B\u00fcrgerInnen, die sich ehrenamtlich engagieren.<\/p>\n<p>Dort wird dann in einem Raum der Gef\u00e4ngnisschule einmal in der Woche 1 \u00bd Stunden \u00fcber ein bestimmtes Thema diskutiert; am 13. August ging es um die Frage: \u201eWas macht das Leben lebenswert\u201c. Jeder kann sich dazu \u00e4u\u00dfern. Alle kommen zu Wort, jene, die gerne und ausgiebig erz\u00e4hlen, aber auch jene, die sich eher zur\u00fcckhaltend geben.<\/p>\n<p>Erfreulich ist die kulturelle Vielfalt der Gruppe, denn im Gegensatz zur Sicherungsverwahrung, wo \u00fcber 90% der Bewohner deutsche Staatsangeh\u00f6rige sind, findet sich im Strafhaftbau ein hoher Anteil an Migranten. Und auch die Altersstruktur ist heterogener.<\/p>\n<p>Kommende Woche soll es \u00fcbrigens um die Frage gehen: \u201eFamilie und Familiengr\u00fcndung?\u201c; dies weist auf einen wichtigen Aspekt der Diskussionsrunde hin: ein st\u00fcckweit soll versucht werden, den Knastalltag zu durchbrechen und nicht auch dort noch \u00fcber das Gef\u00e4ngnisleben breit diskutiert werden. Was nicht ausschlie\u00dft, dass auch das mal Thema wird, aber es ist nicht die Regel.<\/p>\n<p><em>Die Knastbeamten<\/em><\/p>\n<p>Der Leiter des uniformierten Dienstes auf der \u201eStation f\u00fcr Individualbetreuung mit Wohngruppenangebot ohne verpflichtende Teilnahme\u201c (<a title=\"Thomas Meyer-Falk: Knast bef\u00fcrchtet Befreiungsversuche\" href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/thomas-meyer-falk-knast-befuerchtet-befreiungsversuche\" target=\"_blank\">siehe der angeh\u00e4ngten PDF-Datei<\/a>) ist Amtsinspektor Kl. und schon lange Jahre im Bereich der Sicherungsverwahrung t\u00e4tig. Nach Aussage von Mitverwahrten sei er heutzutage ein Ausbund an Freundlichkeit im Vergleich zu fr\u00fcher \u2013 wenn dem so sein sollte, m\u00f6chte ich gar nicht wissen, wie er fr\u00fcher war. Jedoch sind mir pers\u00f6nlich Beamte recht lieb, die ihre Abneigung in Mimik, K\u00f6rpersprache und Tonfall direkt kund tun; lieber jedenfalls als jene, die sich gewisserma\u00dfen \u201eranzwanzen\u201c mit purer Freundlichkeit, nur um dann \u201ehintenherum\u201c durch Aktenvermerke und \u00e4hnliches ihr M\u00fctchen zu k\u00fchlen.<\/p>\n<p>Kl. sitzt dann \u00fcber Stunden in seinem verglasten B\u00fcro, durch das Spiegelglas vor direkter Beobachtung gesch\u00fctzt und scheint darauf zu warten, dass der Feierabend endlich naht. Hat er Dienst, sieht man auch jeden Morgen Diplom-Sozialarbeiterin B. bei ihm auftauchen, und dann wird in einem \u201eDienstgespr\u00e4ch\u201c und hinter verschlossener T\u00fcre das Stationsleben er\u00f6rtert \u2013 vermutlich, denn nichts genaues wei\u00df man nicht. Akkurat inspiziert Kl. auch die ein- und ausgehende Post, d.h. kontrolliert sie auf Beilagen (wie z.B. verbotene S\u00e4gebl\u00e4tter ;), was, dies nur nebenbei, durchaus eine Verbesserung zur vorangegangenen Strafhaftzeit in Bruchsal darstellt: dort wird in einem zentralen B\u00fcro Post ge\u00f6ffnet und auf Beilagen gepr\u00fcft und man bekommt die Post dann schon ge\u00f6ffnet auf die Zelle. In der JVA Freiburg wird die Post jedoch in Gegenwart der Verwahrten\/Gefangenen ge\u00f6ffnet und nicht gelesen, es sei denn, man hat \u201ebesondere Sicherungsma\u00dfnahmen\u201c, was bei mir nicht der Fall ist.<\/p>\n<p>PsychologInnen und SozialarbeiterInnen gibt es auch, sind jedoch im Alltag nahezu unsichtbar, es sei denn, sie suchen jemanden zum Gespr\u00e4ch auf. Weibliches Schlie\u00dfpersonal wird auf Station 2, auf der ich wohne, nicht eingesetzt, denn die Abteilung gelte in den Augen der Justizvollzugsanstalt, so die Einsch\u00e4tzung der Mitbewohner, als \u201efrauenfeindlich\u201c, wobei sie sich hiergegen jedoch verwahren. Der Anteil an Sexualt\u00e4tern d\u00fcrfte auf hiesiger Station sogar leicht unter den f\u00fcr die Gesamtanstalt [Anm. d. Abtipp-Menschen: gemeint ist hier die gesamte SV-Anstalt] geltenden 70% liegen. Auch sei es hier, im Gegensatz zu den \u201eTherapiestationen\u201c, noch nie zu \u00dcbergriffen auf Beamte oder Verwahrte untereinander gekommen. Und das obwohl \u201eStation 2\u201c als Problemstation gilt, da hier \u201eTherapieverweigerer\u201c und angeblich besonders \u201egemeinschaftsunvertr\u00e4gliche\u201c Verwahrte leben.<\/p>\n<p><em>Der Knasthof<\/em><\/p>\n<p>Wie eingangs erw\u00e4hnt, gibt es einen Hof f\u00fcr den Strafhaftbau, jener Hofbereich ist riesig, mit einem vielf\u00e4ltigen Angebot an Sportm\u00f6glichkeiten (Fu\u00dfball, Kraftsport, Tennis, Tischtennis, Volleyball, Boccia); entsprechend dem Status als blo\u00dfer Wurmfortsatz, ist das Angebot f\u00fcr die Verwahrten und deren Hof minimal, bzw. die Bewegungsfl\u00e4che ein Witz. Optisch ist der SV-Hof auf den ersten Blick durchaus ansehnlich, denn es gibt eine Holzterrasse, eine Pergola (eine Holzkonstruktion, die die Verwahrten jedoch eher an Galgen erinnert, da es an jeglicher Begr\u00fcnung der Pergola mangelt) und eine kleine Wiese. Auf dieser Wiese sind einige, jeweils ca. 1 m2 gro\u00dfe Felder angelegt, so dass, wer m\u00f6chte, sich g\u00e4rtnerisch bet\u00e4tigen kann. Was aus Sicht der Anstalt dann gleich zur therapeutischen Ma\u00dfnahme geadelt wird, denn die Samen stellt die JVA kostenlos zur Verf\u00fcgung. Daf\u00fcr sind dann ein Sozialarbeiter und eine Vollzugsbeamtin des uniformierten Dienstes formal die \u201eGartenbeauftragten\u201c.<\/p>\n<p>Immerhin kann man Tischtennis spielen oder an einem der beiden Tische sitzen, trotzdem ist in der Summe der Anblick trostlos, denn der Hof presst sich hinein in ein kleines Rechteck, auf drei Seiten von dem hohen Knastgeb\u00e4ude begrenzt und auf der anderen Seite die NATO-Draht bewehrte Knastmauer, hinter der der Strafbau liegt.<\/p>\n<p><em>Lebensmitteleinkauf und die Firma Massak Logistik GmbH<\/em><\/p>\n<p>Schon aus der JVA Bruchsal hatte ich mehrfach \u00fcber diese bayerische Firma berichtet, die seit \u00fcber 10 Jahren Gef\u00e4ngnisse mit Lebensmitteln und anderen Waren des t\u00e4glichen Bedarfs beliefert (<a title=\"Thomas Meyer-Falk: Gef\u00e4ngnisladen-Betreiber im Schlaraffenland\" href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/thomas-meyer-falk-gefaengnisladen-betreiber-im-schlaraffenland\" target=\"_blank\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/de.indymedia.org\/2011\/12\/321287.shtml\" target=\"_blank\">hier<\/a>). Inhaftierte d\u00fcrfen in der Regel zwei Mal im Monat auf eigene Kosten Nahrungs- und Genussmittel, aber auch Sachen wie Duschgel kaufen. W\u00e4hrend viele Anstalten auf \u201eSichteinkauf\u201c setzen, d.h. es gibt vor Ort im Geb\u00e4ude der JVA einen kleinen Shop, wird zunehmend auf \u201eListeneinkauf\u201c umgestellt. Hier muss man aus einer nummerierten Liste die Nummern heraus schreiben und bekommt Tage sp\u00e4ter fertig gepackte Kisten angeliefert. Hierauf hat Massak sich spezialisiert.<\/p>\n<p>Nicht alles w\u00e4re \u201egut\u201c, aber manches zumindest besser, w\u00fcrden nicht die Preise, die Massak verlangt, stellenweise erheblich \u00fcber denen von Ketten wie LIDL oder ALDI liegen, oder gar \u00fcber jenen von EDEKA (letzteres ist deshalb von Interesse, weil Werner Massak, einer der Inhaber der Firma, an weiteren Firmen beteiligt ist, denen EDEKA-M\u00e4rkte geh\u00f6ren.) Auch Hygiene und K\u00fchlkette ist immer wieder ein Diskussionsthema. In Freiburg erhalten die Kunden, dazu z\u00e4hlen hier im SV-Bereich die Verwahrten und im anschlie\u00dfenden Geb\u00e4ude die Untersuchungsgefangenen, ihre Waren in einem verdreckten Arbeitsraum ausgeh\u00e4ndigt, von dem zur Zeit der Wirtschaftskontrolldienst und die Verbraucherschutzabteilung des Ordnungsamtes der Stadt pr\u00fcfen, ob er \u00fcberhaupt geeignet ist f\u00fcr den Lebensmittelabverkauf. Die K\u00fchlkette ist auch nicht ausnahmslos gew\u00e4hrleistet; das verkaufte Obst und Gem\u00fcse in Teilen nicht verkehrsf\u00e4hig, da v\u00f6llig verschimmelt.<\/p>\n<p>Wird letzteres noch rechtzeitig von der Kundschaft bemerkt, bekommt man zwar den Betrag von der Rechnung abgezogen, jedoch keine Nachlieferung, muss also 14 Tage bis zu drei Wochen auf das eigentlich jetzt ben\u00f6tigte Obst und Gem\u00fcse verzichten.<\/p>\n<p><em>Das Zusammenleben<\/em><\/p>\n<p>Auf der \u201eStation 2\u201c gestaltet sich der Alltag in der Regel ruhig. Was nicht ausschlie\u00dft, dass mal laut geschrien wird, wenn eine Diskussion \u00fcber ein Thema aus dem Ruder l\u00e4uft. Oder \u00fcber Stunden ein atemberaubender Gestank \u00fcber den Flur wabert, weil ein Mitverwahrter mit viel Liebe zum Detail und viel Akkuratesse den Ablauf seines WCs verstopfte, aber dennoch in seiner Zelle die Notdurft verrichten musste.<br \/>\nEs gibt kleine Cliquen, auf jeder der vier Stationen, ganz wie im normalen Leben. Man kocht gelegentlich zusammen und isst miteinander, wenn man sich einigerma\u00dfen sympathisch ist. So gab es am 10. August ein sehr \u00fcppiges \u201eAbschieds-Men\u00fc\u201c von Herrn V., der die SV in naher Zukunft in Richtung Psychiatrie verlassen wird, da das seine Resozialisierungs-Chancen verbessern soll: Griesnockerl-Suppe, Lachs auf Toast, H\u00e4hnchen mit Pommes, Vanille-Eis mit Kompott und abschlie\u00dfend Sahnetorte. Alles frisch zubereitet. Nur weil man in einem Knast sitzt, muss das nicht bedeuten, kulinarisch zu versauern.<\/p>\n<p>Sicherheitshalber erw\u00e4hne ich es: prosoziale Aktivit\u00e4ten, ob nun gemeinsames Kochen, Konfliktschlichtung, und was sonst so alles passiert, finden kaum Eingang in die Vollzugspl\u00e4ne der Anstalt. Diese setzt auf reine \u201eDefizitorientierung\u201c, d.h. es wird dargestellt, was alles \u201enicht ist\u201c, und nicht darauf geachtet, welche Ressourcen vorhanden sind. Aber das ist knasttypisch und kein origin\u00e4res Problem der der SV-Abteilungen der JVA Freiburg.<\/p>\n<p><em>Ausblick<\/em><\/p>\n<p>Der Vollzugsalltag wird auch k\u00fcnftig viel Stoff f\u00fcr Meldungen bieten, denn von einem \u201efreiheitsorientierten\u201c Vollzug, <a title=\"Thomas Meyer-Falk: Sicherungsverwahrung verboten?\" href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/thomas-meyer-falk-sicherungsverwahrung-verboten\" target=\"_blank\">wie ihn das Bundesverfassungsgericht verlangt<\/a>, ist man hier meilenweit entfernt. Gleiches gilt f\u00fcr die Vorgabe des Gerichts, den Verwahrten d\u00fcrften nur solche Einschr\u00e4nkungen ihres Alltagslebens auferlegt werden, welche aus Sicherheitsgr\u00fcnden unabweisbar seien. Hier setzt die JVA ganz offen auf die \u201eKlagefreudigkeit\u201c einiger weniger Verwahrter. Wobei es sich im Grunde fast nur jene leisten k\u00f6nnen, vor Gericht zu ziehen, die auf der \u201eVerweigerer-Station\u201c leben, denn auf den drei Therapiestationen gibt es ein ziemlich simples Reaktionsschema der Bediensteten. Wer dort anf\u00e4ngt sich rechtlich nachdr\u00fccklich zu wehren, bekommt zu h\u00f6ren, dass \u201edas nicht gut ist f\u00fcr den therapeutischen Prozess\u201c. Das ist Warnstufe 1. Hilft dieser Wink mit dem Zaunpfahl nichts, wird man deutlicher: \u201eWem es hier auf der Therapiestation nicht passt, dem stehe es jederzeit offen, auf die \u201eStation 2\u201c umzuziehen\u201c, also besagte \u201eVerweigerer\u201c-Abteilung.<br \/>\nEinzelne Klagen werden durchaus akzeptiert, um kein Missverst\u00e4ndnis aufkommen zu lassen, aber wer anf\u00e4ngt dort systematisch zu klagen, dem wird versucht das auszutreiben. Da lebt es sich diesbez\u00fcglich auf \u201emeiner\u201c Station 2 viel, viel entspannter. Wenn n\u00e4mlich die SV der Blinddarm des Strafrechtssystems ist, dann ist die \u201eStation 2\u201c der hinterste, der dunkelste Winkel im Blinddarm \ud83d\ude09<\/p>\n<p><em>Thomas Meyer-Falk<br \/>\nc\/o JVA (Sicherungsverwahrung)<br \/>\nHermann-Herder-Str. 8<br \/>\nD-79104 Freiburg<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.freedom-for-thomas.de\" target=\"blank\">www.freedom-for-thomas.de<\/a><\/em><br \/>\n<em> <a href=\"http:\/\/www.freedomforthomas.wordpress.com\" target=\"blank\">www.freedomforthomas.wordpress.com <\/a> <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier drinnen, in Freiburgs \u201eTotenhaus\u201c regt sich durchaus Leben, davon soll heute die Rede sein. Aber auch von der Firma Massak Logistik Gmbh, \u00fcber die ich schon in der Vergangenheit berichten durfte. 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