{"id":9457,"date":"2013-10-21T22:00:05","date_gmt":"2013-10-21T21:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=9457"},"modified":"2014-12-19T19:46:47","modified_gmt":"2014-12-19T18:46:47","slug":"widerstand-gegen-die-grand-jury-nordwest-pazifik-unterstuetzt-steve-der-sich-auf-der-flucht-befindet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/widerstand-gegen-die-grand-jury-nordwest-pazifik-unterstuetzt-steve-der-sich-auf-der-flucht-befindet","title":{"rendered":"Widerstand gegen die Grand Jury, Nordwest-Pazifik: Unterst\u00fctzt Steve, der sich auf der Flucht befindet!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/headersteve2.jpg\" rel=\"lightbox[9457]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-9458\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/headersteve2-250x47.jpg\" alt=\"Widerstand gegen die Grand Jury, Nordwest-Pazifik: Unterst\u00fctzt Steve, der sich auf der Flucht befindet!\" width=\"250\" height=\"47\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/headersteve2-250x47.jpg 250w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/headersteve2.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><em>\u00fcbernommen von <a href=\"http:\/\/de.contrainfo.espiv.net\/2013\/10\/19\/widerstand-gegen-die-grand-jury-nordwest-pazifik-unterstutzt-steve-der-sich-auf-der-flucht-befindet\/\" target=\"_blank\">de.contrainfo.espiv.net<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>28. September 2013 \u2013 Ein Update zu Steves Situation<\/strong><\/p>\n<p><span class=\"dropcap\">E<\/span>s macht uns traurig bekanntzugeben, dass die Grand Jury Ermittlungen eine sechsmonatige Verl\u00e4ngerung erhalten haben und h\u00f6chstwahrscheinlich erst am 4. M\u00e4rz 2014 ein Ende finden. W\u00e4hrend der letzten sechs Monate gab es wenig Neuigkeiten zum aktuellen Stand oder dem Ausma\u00df der Ermittlungen und der in dem Zusammenhang stehenden Repression. Die einzige Nachricht war, was bereits bekannt war: Die Grand Jury wird weitermachen.<\/p>\n<p>Steve k\u00e4mpft weiterhin gegen die Grand Jury an. Er gew\u00f6hnt sich an das Leben in einer neuen Stadt; umgeben von guten Freunden, die sowohl inspirierend als auch unterst\u00fctzend wirken. Jedoch hat Steve in der letzten Woche verschiedenste Vorf\u00e4lle von Polizeischikanen erleben m\u00fcssen; Schikanen in einem Ausma\u00df, die zuvor noch nicht erlebt wurden. Eines Morgens vor circa zwei Wochen n\u00e4herten sich Steve \u2013 w\u00e4hrend er zu einem Laden um die Ecke ging \u2013 zwei lokalen Polizisten, die seinen Namen riefen, ihn gegen ihr Auto warfen und auf dem R\u00fccksitz verfrachteten. Nach einigen Minuten von Fragen und Beleidigungen, in denen Steve ruhig blieb, fuhr das Auto mit Steve vom Parkplatz weg. Die Fahrt dauerte eine Stunde, wobei die beiden Cops nicht aufh\u00f6rten ihn zu beleidigen und zu schikanieren. Die Bel\u00e4stigung und Beschimpfungen \u00e4u\u00dferten sich in allgemein bekannten Beleidigungen und Fragen rund um sein gezwungenes Exil au\u00dferhalb der USA. Die Cops gingen gar so weit, dass sie ihm drohten, zusammengeschlagen zu werden und ihn irgendwo rauszulassen, wo ihn niemand findet. Schlie\u00dflich hielt der Polizeiwagen in einem Industriepark in den Ausl\u00e4ufern der Stadt an. Sie warfen Steve aus dem Auto und entwendeten das Handy, Jacke, Schuhe und leerten sein Portemonnaie, in dem sich pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde und Geld befanden. Die Cops lie\u00dfen ihn dann dort zur\u00fcck. Zum Gl\u00fcck konnte Steve FreundInnen kontaktieren, die daraufhin kamen und ihn zur\u00fcck nach Hause brachten.<\/p>\n<p>Nur wenige Tage nach dem Zwischenfall kamen die Cops erneut, um ihn zu bel\u00e4stigen. Steve fuhr gerade mit dem Rad von einem Freund nach Hause als er realisierte, dass er von einem Polizeifahrzeug verfolgt wurde. Die Cops in dem Auto fingen an, seinen Namen zu rufen und ihn zu fragen, ob er nicht \u201ceinen weiteren Spaziergang\u201d machen wolle. Steve ignorierte sie, aber die Cops folgten ihm weiter. Letztendlich entschieden sie sich, auf den Fahrradweg zu fahren und Steve zu verfolgen. Zu diesem Zeitpunkt schaffte es Steve durch ein anderes Gebiet zu fahren und seine Verfolger abzuh\u00e4ngen. Steves FreundInnen konnten ihn dann wieder auffinden und ihn sicher nach Hause begleiten.<\/p>\n<p>Vier Tage sp\u00e4ter wurde Steve erneut ins Visier genommen. W\u00e4hrend er zu einem Laden in der N\u00e4he seines Hauses lief, wurde Steve von zwei Polizeibeamten angehalten und auf den R\u00fccksitz des Streifenwagens gedr\u00e4ngt. Er wurde zu einem Parkplatz gebracht, der sich eine halbe Stunde entfernt befindet, und f\u00fcr drei Stunden dort festgehalten bis ein unbekannter Mann, der sich selbst als ein Kriminalbeamter ausgab, dorthin kam und mit Steve sprach. Der Mann erkl\u00e4rte Steve, dass er trotz seines Aufenthaltstitels in dem Land, in dem er wohnhaft ist, die FBI gerade daran arbeite, diesen Status zu annullieren. Der Mann erkl\u00e4rte Steve auch, dass ihm \u2013 wenn er nicht in die USA zur\u00fcckkehre und vor der Grand Jury aussage \u2013 sein Leben zur H\u00f6lle gemacht werde und dass das FBI sich solange nicht gut verh\u00e4lt bis sie bekommen, was sie wollen. Er schlug vor, dass Steve mit den MitarbeiterInnen des FBI, die mit ihm sprechen wollen, in Kontakt treten soll; er sagte aber auch, dass er die Entscheidung zu treffen habe. Nachdem der Mann gegangen war, wurde Steve auf dem Parkplatz eines Einkaufscenters im Vorort der Stadt rausgelassen. Er konnte FreundInnen finden, die ihn dann abermals mit nach Hause nahmen.<\/p>\n<p>Diese j\u00fcngsten Schikanen f\u00fchrten dazu, dass Steve seine bereits prek\u00e4re Situation noch besorgter sieht. Obwohl er einen Aufenthaltstitel besitzt, f\u00fchlt er sich haltlos in seiner Situation und konsultierte Einwanderungsanw\u00e4ltInnen. Zu diesem Zeitpunkt ist er sich absolut unsicher, ob er in seiner neuen Stadt bleiben kann oder ob er ein weiteres Mal weiterziehen und irgendwo anders hinreisen muss.<\/p>\n<p>Steve war sehr dankbar und wertsch\u00e4tzend ob der Spenden, die bisher eingingen, und tut weiterhin, was immer er tun tun kann, um sein Einkommen aufzubessern. Mit den anstehenden Summen von juristischen und Umzugskosten ist Steves wirtschaftliche Situation vor dem Hintergrund der j\u00fcngsten Welle intensiver Schikanen nur noch instabiler und aufreibender geworden.<\/p>\n<p>Wir bitten euch um eine Spende, mit der ihr Steve helfen k\u00f6nnt. Bitte unterst\u00fctzt Steve und die Zur\u00fcckweisung der Grand Jury Ermittlungen gegen AnarchistInnen. Nehmt euch einen Moment eurer Zeit und Ressourcen, um eure Solidarit\u00e4t mit Steve zu zeigen und lasst ihn wissen, dass er nicht allein ist!<\/p>\n<p><em><strong><a href=\"https:\/\/www.wepay.com\/donations\/solidaritywithsteve\" target=\"_blank\">Unterst\u00fctzt Steve!<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Eure Spenden sind sicher und anonym.<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Infos checkt: <a href=\"http:\/\/solidaritywithsteve.noblogs.org\/\" target=\"_blank\">solidarity with steve<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es macht uns traurig bekanntzugeben, dass die Grand Jury Ermittlungen eine sechsmonatige Verl\u00e4ngerung erhalten haben und h\u00f6chstwahrscheinlich erst am 4. 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