{"id":9568,"date":"2013-11-06T16:20:34","date_gmt":"2013-11-06T15:20:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=9568"},"modified":"2014-12-26T18:23:53","modified_gmt":"2014-12-26T17:23:53","slug":"basta-sfratti-broschuere-zu-den-kaempfen-gegen-die-zwangsraeumungen-in-turin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/basta-sfratti-broschuere-zu-den-kaempfen-gegen-die-zwangsraeumungen-in-turin","title":{"rendered":"Basta sfratti! &#8211; Brosch\u00fcre zu den K\u00e4mpfen gegen die Zwangsr\u00e4umungen in Turin"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Basta-sfratti-cover.jpg\" rel=\"lightbox[9568]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-9569\" title=\"Basta sfratti! - Brosch\u00fcre zu den K\u00e4mpfen gegen die Zwangsr\u00e4umungen in Turin \" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Basta-sfratti-cover-250x176.jpg\" alt=\"Basta sfratti! - Brosch\u00fcre zu den K\u00e4mpfen gegen die Zwangsr\u00e4umungen in Turin \" width=\"175\" height=\"123\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Basta-sfratti-cover-250x176.jpg 250w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Basta-sfratti-cover.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 175px) 100vw, 175px\" \/><\/a><span class=\"dropcap\">I<\/span>m Rahmen der Infoveranstaltung am 8. November in Berlin \u00fcber die K\u00e4mpfe gegen die Zwangsr\u00e4umungen in Turin, wurde vor ein paar Tagen eine Brosch\u00fcre ver\u00f6ffentlicht. Ziel dieser ist es nicht nur einen Austausch, bzw. tieferen Einblick in die Auseinandersetzungen zu erm\u00f6glichen, sondern Fragen aufzuwerfen die auch hier unter den K\u00e4mpfenden von Bedeutung sein k\u00f6nnen. Fragen bez\u00fcglich den M\u00f6glichkeiten unkontrollierte R\u00e4ume zu schaffen, Fragen der Repr\u00e4sentation und der Bedeutung von Selbstorganisierung, der Solidarit\u00e4t und der gegenseitigen Hilfe innerhalb eines Kampfes.<\/p>\n<p>Infoveranstaltung zu den K\u00e4mpfen gegen die Zwangsr\u00e4umungen mit zwei Gef\u00e4hrtInnen aus Turin:<\/p>\n<p><strong>8. November 2013<\/strong> \/\/\/ <strong>19 Uhr \/\/\/ SfE im Mehringhof<\/strong> \/\/\/ <strong>Berlin-Kreuzberg 61<\/strong><\/p>\n<p>Die Brosch\u00fcre findet ihr in gedruckter Version in diversen Buchl\u00e4den, wie auch auf der Veranstaltung selbst. Au\u00dferdem ist sie <strong><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Basta-sfratti.pdf\">als PDF verf\u00fcgbar<\/a><\/strong>. Hier das Vorwort:<\/p>\n<p><em><strong>Basta sfratti!<\/strong><\/em><br \/>\n<em>-Schluss mit den R\u00e4umungen! <\/em><\/p>\n<p>So lautet eine der bekanntesten Parolen, die den selbstorganisierten Kampf in Turin gegen Zwangsr\u00e4umungen begleitet hat.<br \/>\nSeit ungef\u00e4hr zwei Jahren k\u00e4mpfen GenossInnen, bedrohte Familien, illegalisierte MigrantInnen gegen eine der h\u00e4sslichsten Materialisierungen des Elends innerhalb einer durch das Kapital regierten Gesellschaft. Eine, die den Menschen in seiner Existenz grundlegend angreift, die Verweigerung der M\u00f6glichkeit, ein Dach \u00fcber dem Kopf zu haben. Seit mehreren Jahren nehmen \u00fcberall K\u00e4mpfe um die Aneignung des Wohnraums oder der \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tze zu. Gegen Gentrifizierungsprozesse und f\u00fcr die Erhaltung und Verteidigung der eroberten R\u00e4ume und Pl\u00e4tze, gegen die Logik des Kapitals und der Verwertung wird in Berlin, in Istanbul und eben auch in Turin gek\u00e4mpft.<\/p>\n<p>In Berlin fanden w\u00e4hrend den letzten Jahren viele Aktionen zu diesem Thema statt. Neben der Entstehung von vielen Stadtteilinitiativen und lokalen K\u00e4mpfen breitete sich w\u00e4hrend der letzten Jahre der Widerstand gegen die Zwangsr\u00e4umungen aus, der uns einige spannende Zeiten und Inspirationen geschenkt hat. Wir haben von den K\u00e4mpfen in Turin geh\u00f6rt und entdeckten eine sofortige Affinit\u00e4t mit den dort verbreiteten Diskursen und Praxen: Kritik an festen, formellen Organisationen, Zusammenkommen durch offene Plena, Feindseligkeit gegen autorit\u00e4re und vereinnahmende Tendenzen sind nur einige Beispiele.<br \/>\nDeshalb entschlossen wir uns, einen tieferen Blick darauf zu werfen und durch diese Brosch\u00fcre (sowie eine Veranstaltung mit GenossInnen von dort) die M\u00f6glichkeit(en) anzubieten, sich ein wenig mit diesen Ideen und Praxen auseinanderzusetzen. Ein Austausch der unterschiedlichen Kampferfahrungen ist f\u00fcr uns immer begr\u00fc\u00dfenswert, denn es macht uns Spa\u00df neue Konzepte zu entdecken und die eigenen zu hinterfragen. Sicherlich l\u00e4sst sich das nicht eins zu eins \u00fcbertragen. Wenn in Turin 150 Menschen gegen eine R\u00e4umung protestieren und die Stra\u00dfe verbarrikadieren, greift die Polizei oft nicht an und die R\u00e4umung wird verschoben. Da die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse, aber vor allem die Polizeistrategie, hier anders sind (was wir unter anderem am 14. Februar 2012 in der Lausitzer Stra\u00dfe in Kreuzberg gesehen haben) mussten die Aktionen dezentral organisiert werden, um durch Unkontrollierbarkeit und subversive Kreativit\u00e4t den Feind zu verwirren und in Schwierigkeiten bringen. Die Ausbreitung dieser Proteste und vor allem die Erh\u00f6hung der Bereitschaft vieler Menschen hier, \u00fcber die Grenzen der gegebenen Gesetze zu gehen (zum Beispiel durch Massenbesetzungen oder eine gemeinsame Verteidigung gegen die polizeilichen Angriffe) liegt uns am Herzen.Dies sehen wir als wichtigen Ansatz, der eine st\u00e4ndige Herausforderung f\u00fcr uns darstellt, nicht nur beim Kampf gegen Umstrukturierung.<\/p>\n<p>Solche Selbstverst\u00e4ndlichkeiten begleiteten die italienische Bewegung schon seit vierzig Jahren. In Italien entwickelte sich schon in den siebziger Jahren ein heftiger Kampf um den Wohnraum. Um eine Antwort auf die Wohnungslosigkeit zu finden, fingen tausende Leute an zu besetzen, wie zum Beispiel in Gro\u00dfst\u00e4dten wie Rom, das seit den sechziger Jahren in den H\u00e4nden weniger Spekulanten und Bauherren ist. In Italien werden fast alle Bauauftr\u00e4ge zwischen den regierenden Politikern, den gro\u00dfen Bauherren und der lokalen Mafia verschoben. Die Stadtplanung gesamter St\u00e4dte ist auf diese Art und Weise bestimmt worden. Wir erinnern hier nur kurz an den Aufstand von San Basilio 1974, wo nach der Ermordung des Genossen Francesco Ceruso durch die Polizei, diese die besetzten H\u00e4usern mit Gewalt r\u00e4umen wollte und sich daraus eine tagelange Belagerung des Viertels entwickelte. Die Polizei auf der einen Seite, die militanten BesetzerInnen auf der anderen, die auf die Gewalt der Polizei mit Schusswaffen antworteten. Die besetzten H\u00e4user konnten sich halten und dieses Viertel ist noch heute durch die damaligen (mittlerweile legalisierten) H\u00e4user und Neubesetzungen gepr\u00e4gt.<br \/>\nDie Zusammensetzung der BesetzerInnen war damals sehr gemischt, denn es gab GenossInnen aus unterschiedlichen Spektren, Familien, Proletarier, MigrantInnen (damals die Menschen die von S\u00fcd- nach Norditalien migrierten). Die Bewegung integrierte sehr verschiedenen Menschen und k\u00e4mpfte entschlossen gegen den Staat und viel Repression. Dieses Erbe ist in den Jahren nicht verloren gegangen.<\/p>\n<p>Seitdem ist die Praxis der Besetzung von H\u00e4usern in den meisten Teilen des Landes nach wie vor stark verbreitet. Gerade w\u00e4hrend der vergangenen Jahre, in denen die \u201eKrise\u201c Italien mitunter hart getroffen hat, erfuhr die Besetzung von H\u00e4usern eine neue Renaissance. Viele Menschen k\u00f6nnen sich die explodierenden Mieten nicht mehr leisten oder die Hypotheken ihrer H\u00e4user nicht mehr finanzieren. An dieser Stelle sei angemerkt, dass im Gegensatz zu Deutschland die Quote der Hausbesitzer gemessen an der Gesamtbev\u00f6lkerung prozentual in Italien sehr hoch ist, in manchen St\u00e4dte erreicht sie 80%. Turin stellt mit einem Verh\u00e4ltnis 50 zu 50 von Mietwohnungen und Eigentum eher eine Ausnahme unter den Gro\u00dfst\u00e4dten dar.<\/p>\n<p>In vielen St\u00e4dten existieren seit mehreren Jahren Strukturen, eine Art von Komitees, die sich um die Besetzungen k\u00fcmmern. Solche Komitees werden meistens durch lokale Aktivistinnen organisiert. Es gibt eine Art von \u201eBesetzungsb\u00fcro\u201c wo Mensch hingehen und Unterst\u00fctzung bekommen kann, wenn man ein Obdach sucht oder zwangsger\u00e4umt worden ist. Die AktivistInnen k\u00fcmmern sich darum, einen besetzten oder zu besetzenden Ort f\u00fcr die Suchenden zu finden. Im Gegenzug werden die Suchenden um Unterst\u00fctzung f\u00fcr die politischen Projekte der AktivistInnen gebeten oder es wird beispielsweise Anwesenheit bei eignen Aktionen eingefordert. Es geht dort nicht darum, gemeinsam in einen selbstorganisiert Kampf einzutreten, sondern die Menschen der Komitees bestimmen die Art und Weise der K\u00e4mpfe. Die M\u00f6glichkeiten zur Einflussnahme der Betroffenen sind oft relativ gering. Die Betroffenen werden instrumentalisiert und zum Teil als Fu\u00dfvolk betrachtet; die gestellten Strukturen zielen eher auf eigenen Machterhalt als darauf, selbstorganisierte Prozesse anzusto\u00dfen. Die Komitees sind meistens sehr autorit\u00e4r organisiert, mit klaren F\u00fchrungsverh\u00e4ltnissen; es gibt keine Scheu mit den b\u00fcrgerlichen Medien zu kooperieren oder sich mit PolitikerInnen an den ber\u00fchmten runden Tisch zu setzen.<br \/>\nDie politische Zusammensetzung solcher Komitees variiert von Stadt zu Stadt, abh\u00e4ngig von den dort herrschenden Verh\u00e4ltnissen. Manche Komitees basieren auf Strukturen der ehemalige \u201eAutonomia Operaia\u201c, andere sind eher bestimmt von den \u00fcbriggebliebenen Teilen der \u201eDisobbedienti\u201c.\u201eDisobbedienti\u201c entstand aus einem Fl\u00fcgel der \u201eAutonomia Operaia\u201c Anfang der neunziger Jahre und versuchte \u00fcber viele Jahre die Proteste im Land zu dominieren. Autorit\u00e4re Herangehensweisen gegen\u00fcber anderen aktiven Menschen, vor allem AnarchistInnen, F\u00fchrungsanspr\u00fcche innerhalb der Bewegung und schlie\u00dflich die Kanidaturen von einigen Aktiven bei Wahlen machten sie schnell recht unbeliebt, auch international. Sicherlich gibt es auch Menschen, die in diesen Strukturen mit dem Herz auf der richtigen Seite aktiv sind, Selbstkritik h\u00f6rt man allerdings recht selten.<\/p>\n<p>Gegen eine solche Logik versuchen z.B. Gef\u00e4hrtInnen in Turin einen anderen Weg zu gehen. Animiert durch die Ideen der Selbstorganisierung, direkte Aktion, Ablehnung von reformistischen Ans\u00e4tzen oder Instrumentalisierungsversuchen, k\u00e4mpfen sie in den Vierteln von Barriera di Milano und Porta Palazzo zusammen mit anderen Betroffenen gegen die Polizei und Stadtverwaltung. Diese zwei Viertel sind aus mehreren Gr\u00fcnden gew\u00e4hlt worden: Ehemalige proletarische und widerst\u00e4ndige Stadtteile in den Jahren der Versuche, \u201eden Himmel zu st\u00fcrmen\u201c (ein Ausdruck, der den Kampf ums Ganze in den siebziger Jahren in Italien beschreibt) und Schauplatz unz\u00e4hliger K\u00e4mpfe, Aneignungsaktionen und Akten der Verweigerung; haben ihren Charakter nicht ganz verloren und sind in diesen Jahren zu einem Symbol auch gegen die Stadtumstrukturierungsprozesse geworden.<br \/>\nAngetrieben werden die K\u00e4mpfe heutzutage oft von illegalisierten MigrantInnen, die in gro\u00dfer Zahl diese Bezirke bewohnen und lebendig halten, oft nachdem sie aus den dortigen Abschiebekn\u00e4sten ausgebrochen sind. Die K\u00e4mpfe um die Abschiebekn\u00e4ste, die in Turin durch anarchistische GenossInnen intensiv verfolgt und mitgestaltet worden, haben dort einen sehr fruchtbaren Boden f\u00fcr neue Aktionen bereitet. Die gemeinsamen Besetzungen von H\u00e4usern sind nur ein Beispiel daf\u00fcr; sie profitieren von Bekanntschaften, gemacht w\u00e4hrend der gemeinsamen K\u00e4mpfe gegen die Abschiebemaschinerie. Teil dieser K\u00e4mpfe sind auch aus Italien stammende Familien und Individuen, die durch die letzte Krise eine zus\u00e4tzliche Proletarisierung ihrer Lebensverh\u00e4ltnisse erfahren haben. Weiterhin leben auch viele Gef\u00e4hrtInnen in den Vierteln und es gibt einige \u00e4ltere Besetzungen und eine autonome Infrastruktur.<\/p>\n<p>Die Gef\u00e4hrtInnen versuchten Konzepte aus, die in den aufst\u00e4ndischen Schriften vor allem von Alfredo Bonanno in Worte gegossen sind, diese zu leben und kritisch zu hinterfragen, zum Beispiel die sogenannten \u201eautonomen Basiskerne\u201c innerhalb eines ausgew\u00e4hlten spezifischen Kampfes. Diskutiert und ausprobiert werden auch Ideen, wie eine gemeinsame Organisierung zwischen Ausgebeuteten und GenossInnen (die teilweise auch identisch sind) aussehen k\u00f6nnte. Ihre Art der Organisierung ist informell, tempor\u00e4r und zielt nicht auf die Etablierung fester Strukturen (im Gegensatz zu den oben beschriebenen Komitees). Dies sind Fragen, die viel zu wenig von uns als AnarchistInnen angegangen werden. Der aufst\u00e4ndische Prozess wird meistens entweder als das Eingehen in einen spezifischen Kampf verstanden, in den wir uns im besten Fall mit Herz, Entschlossenheit und Liebe &#8211; aber eher alleine, als GenossInnen &#8211; begeben und dadurch versuchen, unsere Ideen und Praxen zu verbreiten und eine bestimmte Zuspitzung zu erreichen, oder als die \u201evereinfachte Version\u201c und zwar die Summierung von Angriffen gegen die Symbole von Staat und Kapital. Die Frage wie ein Selbstorganisierungsprozess unter Ausgebeuteten, die aus unterschiedlichen Lebensrealit\u00e4ten kommen und zum Teil auch sehr verschiedene Anspr\u00fcche haben aussehen kann, wird oft ignoriert. Obwohl dieser einen wesentlichen Teil des aufst\u00e4ndischen Kampfes darstellen sollte.<\/p>\n<p>\u00dcber die Gr\u00fcnde k\u00f6nnen wir nur spekulieren und es gibt sicher eine Vielzahl. Vor allem, wenn wir die Situation in Deutschland betrachten, wo die Kampfbereitschaft in weiten Teilen der Bev\u00f6lkerung bekannterma\u00dfen relativ gering ist. Auch in Turin ist der Prozess nicht einfach, wie ihr im Folgenden erfahren k\u00f6nnt. Dieser Kampf ist durch Aktionen, Schwierigkeiten, gro\u00dfen Widerspr\u00fcchen und auch Niederlagen gepr\u00e4gt. Es geht uns nicht darum einen Kampf zu idealisieren, sondern ihn in allen Facetten zu pr\u00e4sentieren, den guten und den kontroversen.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz, wenn wir noch denken, dass der Aufstand oder jegliche revolution\u00e4re Prozesse, nur durch eine massenhafte Erhebung, kollektive Verweigerung, entschlossene Absage an die kapitalistischen Verh\u00e4ltnisse entstehen kann, ist die Besch\u00e4ftigung mit solchen Fragen unabdingbar. Diese Ver\u00f6ffentlichung sehen wir in diesem Kontext und hoffen durch sie einen kleinen Beitrag zur weiteren Diskussion zu geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen der Infoveranstaltung am 8. 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