{"id":9631,"date":"2013-11-26T10:48:21","date_gmt":"2013-11-26T09:48:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-berlin.net\/?p=9631"},"modified":"2014-12-19T19:18:25","modified_gmt":"2014-12-19T18:18:25","slug":"italien-gefaehrten-alfredo-cospito-und-nicola-gai-vom-gericht-in-genua-verurteilt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/italien-gefaehrten-alfredo-cospito-und-nicola-gai-vom-gericht-in-genua-verurteilt","title":{"rendered":"Italien: Gef\u00e4hrten Alfredo Cospito und Nicola Gai vom Gericht in Genua verurteilt"},"content":{"rendered":"<p><em><a href=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Knie-kaputt.jpg\" rel=\"lightbox[9631]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-9635\" title=\"Knie kaputt\" src=\"http:\/\/www.abc-berlin.net\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Knie-kaputt-250x140.jpg\" alt=\"Knie kaputt\" width=\"175\" height=\"98\" srcset=\"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Knie-kaputt-250x140.jpg 250w, https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Knie-kaputt.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 175px) 100vw, 175px\" \/><\/a><span class=\"dropcap\">G<\/span>enua, 12. November 2013<\/em> &#8211; Die Urteile gegen Nicola Gai und Alfredo Cospito wurden heute morgen bekanntgegeben. Im abgek\u00fcrzten Verfahren der ersten Instanz f\u00fcr den Knieschuss an Roberto Adinolfi, haben beide Anarchisten im Gerichtssaal die Tat w\u00e4hrend der letzten Sitzung am 30. Oktober in Kommuniqu\u00e9s verteidigt. Die Gef\u00e4hrten waren bei der Verhandlung am 12.11.2013 nicht anwesend.<\/p>\n<p>Die Urteile sind:<br \/>\n&#8211; 10 Jahre und 8 Monate f\u00fcr Alfredo<br \/>\n&#8211; 9 Jahre und 4 Monate f\u00fcr Nicola<\/p>\n<p>Beide wurden f\u00fcr den Angriff auf Adinolfi mit der Absicht des Terrorismus (gem\u00e4\u00df Artikel 280 des italienischen Strafgesetzbuchs) verurteilt. Zus\u00e4tzliche Haftbedingung ist <i>reato ostativo<\/i> \u2013 ein Hindernis f\u00fcr den Zugang zu Gef\u00e4ngnisleistungenvorteilen, Hausarrest, offener Vollzug etc.. Das Gericht verurteilte den Angriff somit als terroristischen Anschlag.<\/p>\n<p>Die Bewertung der immateriellen Sch\u00e4den, die durch den Kl\u00e4ger (der italienische Staat, Ansaldo Nucleare und Adinolfi selbst) beantragt wurde, wurden verschoben um in einer weiteren, eventuellen Zivilklage beurteilt zu werden. Die Richterin der Vorverhandlung, Annalisa Giacalone, unterwarf sich vollst\u00e4ndig den Argumente der Anklage, dass der Zweck des Terrorismus und der Umsturz der demokratischen Ordnung in dem Fall aufgrund der Tatsache bewiesen ist, da in der Person des gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Vorstandsmitglied (CEO) Roberto Adinolfi von Ansaldo Nucleare Finmeccanica, ein staatliches Unternehmen mit globalen Interessen bei der Herstellung der Systeme der Kontrolle und Verteidigung, getroffen wurde.<\/p>\n<p>Mit voller Gewissheit, das die wirklichen Verursacher des r\u00fccksichtlosen Terrors und Todes woanders zu Hause sind, schicken wir eine starke solidarische Umarmung an Nicola, Alfredo und an allen die sich nicht der Logik des Terrors niederbeugen, was so typisch f\u00fcr Herrschaft ist.<\/p>\n<p>Ihr k\u00f6nnt beiden Gef\u00e4hrten an die folgende Knastadresse Briefe schicken:<\/p>\n<p><strong><i>Nicola Gai<\/i><\/strong><i> \u2014 <\/i><strong><i>Alfredo Cospito<\/i><\/strong><br \/>\nCasa Circondariale Ferrara, Via Arginone 327, \u0399\u03a4-44122 Ferrara, Italy<\/p>\n<p>more info: nidieunimaitres[at]gmail.com<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Erkl\u00e4rung von Nicola Gai am Prozess wegen der Verletzung des Chefs von Ansaldo Nucleare<\/strong><\/p>\n<p>\u201eNessuno mi pu\u00f3 giudicare \/ Nemmeno tu \/ La verit\u00e1 fa male lo so. -bekannter italienischer Schlager von C. Caselli \u2013 Niemand kann mich beurteilen \/ Nicht einmal du \/ Die Wahrheit ist schmerzhaft, ich weiss.\u201c<\/p>\n<p>Wenige Worte um einige einfache Tatsachen festzustellen, bevor die \u201eWahrheit\u201c im Rahmen des Prozesses bestimmt wird; falls der Begriff \u201eWahrheit\u201c nicht klar w\u00e4re, hab ich ihn ironisch gemeint gebraucht, tats\u00e4chlich anerkenne ich keinerlei anderes Gericht ausser meinem Gewissen. Die einzigen Verantwortlichen f\u00fcr das was in Genua am 7.Mai 2012 geschehen ist, sind ich und Alfredo. Niemand sonst, unter Freunden und Genossen, wusste von dem was wir planten und dann ausgef\u00fchrt haben. So sehr ihr auch auf der Suche nach anderen Komplizen der \u201eMissetat\u201c in unseren Leben und in unseren Beziehungen w\u00fchlt, werdet ihr das Gegenteil nicht beweisen k\u00f6nnen, sicher werdet ihr es versuchen, aber in dem Fall wird es sich einzig und alleine um F\u00e4lschungen und den Versuch handeln, irgendeinen Feind des Bestehenden festzunageln. Ich verstehe wenn jemand der sein Leben dem Dienste der Autorit\u00e4t gewidmet hat sich nicht leicht dem Gedanken f\u00fcgen kann, dass zwei Individuen, nur mit ihrer Entschlossenheit bewaffnet, sich zum Versuch entschliessen k\u00f6nnen die R\u00e4derwerke des techno-industriellen Systems zu blockieren anstatt diszipliniert, ihrem Weiterdrehen beizutragen, aber die Dinge stehen einfach so. Nach Jahren die beim Zuschauen verbracht wurden wie die nie genug ger\u00fchmte technologische Entwicklung die systematische Vernichtung der Natur und aller Aspekte, die das Leben lebenswert machen, bewerkstelligte Jahre, verbracht in der Verfolgung mit Interesse, aber immer als Zuschauer, der Erfahrungen jener Rebellen die auch in dieser anscheinend befriedeten Welt den Kopf weiter erheben um die M\u00f6glichkeit eines freien und wilden Lebens durchzusetzen. Nach der Katastrophe von Fukushima, als Alfredo mir vorgeschlagen hat ihm in der Durchf\u00fchrung der Aktion gegen Ing. Adinolfi zu helfen, habe ich ohne Z\u00f6gern zugesagt. Endlich konnte ich meine Ablehnung des techno-industriellen Systems konkret ausdr\u00fccken, aufh\u00f6ren an symbolischen Protesten teilzunehmen die zu oft bloss nichts anderes als Ausdr\u00fccke von Ohnmacht sind. Niemand mit einem Minimum an Verstand kann sich der Illusion ergeben, dass das Resultat eines Referendums oder die Lumpereien irgendeines Gurus der green economy die t\u00f6dlichsten der innewohnenden Aspekte der Welt in der wir leben m\u00fcssen auch nur ausgleichen k\u00f6nnten. Es ist unter den Augen aller die es sehen wollen, das Finmeccanica mit ihrer Kontrollierten weiter Massenvernichtungswaffen produziert; sie tut es einfach ausserhalb der Grenze Italiens, als w\u00fcrden die Strahlungen diese niedertr\u00e4chtigen Barrieren achten. In Rum\u00e4nien (Cernadova, leidgepr\u00fcfte Ortschaft, die vor allem f\u00fcr die zahllosen Unf\u00e4lle im AKW bekannt ist), der Slowakei und der Ukraine, bloss um die j\u00fcngsten und direktesten Investitionen zu nennen, s\u00e4t Ansaldo Nucleare weiter Tod und Verderben und tr\u00e4gt weiter zur Vernichtung der Umwelt bei. Wie allen klar sein sollte, mit weiteren 190 AKWs bloss in Europa ist das Problem nicht die Frage ob ein weiteres Tschernobyl geschehen k\u00f6nnte, sondern nur wann es geschehen wird. Und als w\u00e4re das nicht schon genug d\u00fcrfen wir nicht vergessen, dass solche Monstrosit\u00e4ten nicht nur t\u00f6ten wenn sie funktionieren, sondern auch mit ihren Abf\u00e4llen. Diese werden in Europa herumgekarrt, ohne dass jemand wirklich weiss was anzufangen damit. Die der seit Jahrzehnten abgeschalteten italienischen AKWs werden auch heute noch nach Frankreich transportiert um \u201esicher\u201c gelagert zu werden: sie ziehen Brennmaterial daraus um andere Reaktoren zu f\u00fcttern und auch etwelche Kil\u00f6chen Plutonium das nur zum Bomben bauen gebraucht werden kann (bloss um daran zu erinnern, dass es, wenn von Atom die Rede ist, keinen Unterschied zwischen zivilem und milit\u00e4rischen Gebrauch gibt), dann schicken sie uns die fast gleich gef\u00e4hrlich wie vorher zur\u00fcck. Dazu, wer weiss was die Amerikaner mit dem Uran anstellen werden, das in diesem Sommer von einem Lager f\u00fcr Abf\u00e4lle in der Basilicate in aller Heimlichkeit in die USA verlegt wurde. Ich k\u00f6nnte stundenlang von den Sch\u00e4den und Zerst\u00f6rungen sprechen die vom Nuklearen verursacht werden, zahllose Beispiele machen, in Erinnerung rufen was in Fukushima geschieht (wo, wie jemand \u2013 d. \u00dcb.: der Atom-Terrorist Adinolfi \u2013 gesagt hat, keine der Toten dem AKW angelastet werden konnten&#8230;), aber ich bin nicht hier um Rechtfertigungen zu suchen. Das Nukleare ist vielleicht das Element dieser zivilisierten Welt wo die Unsinnigkeit und Monstrosit\u00e4t des techno-industriellen Systems f\u00fcr jedermann verst\u00e4ndlich sein kann, aber wir m\u00fcssen uns bewusst werden, dass wir auf dem Altar der technologischen Entwicklung jeden Bereich unserer individuellen Freiheit und jeden m\u00f6glichen Bereich opfern, wo man ein wirklich lebenswertes leben f\u00fchren k\u00f6nnte. Nun liegt es einzig an jedem und jeder Einzelnen von uns zu entscheiden ob gehorsam Untertan zu sein oder versuchen zu wollen, hier und jetzt, die Ablehnung des Bestehenden zu leben. Ich habe meine Entscheidung getroffen, freudig und ohne Gewissensbisse.<\/p>\n<p>Wir werden hier als Terroristen abgestempelt herauskommen, das lustige ist, dass ihr das festlegen k\u00f6nnte ohne euch l\u00e4cherlich zu f\u00fchlen: wo es doch das Strafgesetzbuch sagt. Eines ist sicher, Worte haben keinen Sinn mehr; wenn wir Terroristen sind, wie w\u00fcrdet ihr wohl die definieren die Waffen produzieren, Zielvorrichtungen f\u00fcr Raketen, Drohnen, Jagdbomber, Ausr\u00fcstungen zur Jagd auf Menschen die versuchen eine Grenze zu \u00fcberqueren, AKWs, die auf Augenh\u00f6he mit M\u00f6rdern in Uniform und ber\u00fchmten Diktatoren verhandeln, kurz, wie w\u00fcrdet ihr Finmeccanica definieren? Sicher, auch eure Mandanten gl\u00e4nzen nicht durch ihre Fantasie, und das dermassen, dass sie, um eventuelle Zweifel \u00fcber die wirklichen Funktionen dieses Betriebes auszur\u00e4umen, k\u00fcrzlich den Ex-Polizisten Gianni De Gennaro als dessen Chef eingesetzt haben: angesichts seiner Verantwortung f\u00fcr die Folterungen von Bolzaneto und f\u00fcr das Massaker der Diaz, als Polizeichef, w\u00e4hrend des G8 2001, haben sie logischerweise gedacht es sei der richtige Mann an der richtigen Stelle.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Motiv dieser meiner Erkl\u00e4rung m\u00f6chte ich einige Pr\u00e4zisierungen zur \u201ebrillanten\u201c Operation machen die zu unserer Verhaftung gef\u00fchrt hat. Wer weiss wie viel H\u00e4ndesch\u00fctteln und Schulterklopfen die schlauen Sp\u00fcrhunde erhalten haben, die unseren einzigen fatalen Fehler ausnutzen konnten, der von unserer Unerfahrenheit und dem Drang nach Fukushima etwas zu machen, diktiert wurde, tats\u00e4chlich, wir haben die Minikamera nicht bemerkt, die ein eifriger Besitzer einer bar zum Schutze seiner belegten Br\u00f6tchen montiert hatte. Leider haben wir sie nicht gesehen als wir den Weg studierten der vom Ort wo wir das Mofa zur\u00fcckgelassen haben zur Bushaltestelle f\u00fchrt, von der aus wir mit einmal Umsteigen zum Stadtrand Richtung Arenzano gelangt w\u00e4ren, wo mein Auto parkiert war, das wir benutzt haben um Genua zu erreichen und zu verlassen. Um die ganze Wahrheit zu sagen, war jener der Kamera nicht der einzige begangene Fehler, wir haben auch kostbare Zeit verloren als wir uns vom Ort der Aktion entfernten, der w\u00fctende Aufschrei des Zauberlehrlings des Nuklearen: \u201eBastarde, ich weiss wer euch schickt!\u201c hat uns gel\u00e4hmt. Es liegt sicher nicht an mir Hypothese zur Bedeutung dieses Satzes aufzustellen, der Moment war f\u00fcr gelassene \u00dcberlegungen nicht gerade g\u00fcnstig, und umso weniger bin ich gewohnt Luftschl\u00f6sser \u00fcber die Worte zu bauen, die eine andere Person von sich gibt, aber pers\u00f6nlich habe ich daraus geschlossen, dass wir die H\u00e4nde in einen Haufen Scheisse gesteckt hatten. Alle anderen Elemente zur Rechtfertigung unserer Haft sind verzerrt oder, ganz einfach, falsch. Die famose Aufzeichnung des \u201epistolone\u201c, wo ich gesagt haben soll geschossen zu haben, ist total unverst\u00e4ndlich, nun ist es sinnlos Experten zu ihrer Demontage zu bem\u00fchen, aber da ich am Lenker des Mofa war, ist es unm\u00f6glich, dass ich auch die Pistole in der Hand haben konnte, und \u00fcberdies scheint mir logischerweise absurd zu sein, dass ich das unbedingt dem erz\u00e4hlt h\u00e4tte, der an der Aktion teilgenommen hatte, n\u00e4mlich Alfredo. Zum Drucker, der in der Wohnung meiner Eltern beschlagnahmt wurde und von dem der wissenschaftliche Dienst der Polizei behauptete es sei der mit dem das Flugblatt gedruckt worden sei, gibt es wenig zu sagen, denn den Computer und den Drucker habe ich gekauft und wir haben beide nach Gebrauch vernichtet (hervorzuheben ist, dass, nachdem das \u00dcberpr\u00fcfungsgericht unsere Haft best\u00e4tigt hatte, dieselben Wissenschaftler des RIS gemerkt haben, dass es wahrscheinlich nicht derselbe war). Was den Diebstahl des Mofas angeht, wegen dem ihr gegen uns und imagin\u00e4re Unbekannte vorgeht, sind die Dinge weniger kompliziert als ihr euch anstrengen werdet sie zu rekonstruieren. Wir gingen durch die Stadt und versuchten das Problem zu l\u00f6sen, da wir keinerlei Erfahrung mit dieser Praxis hatten. Wie man weiss gewinnt wer wagt, tats\u00e4chlich sind wir in der lieblichen Ortschaft Bolzaneto \u00fcber einen Skooter mit vergessenen Schl\u00fcssel im Schloss gestolpert, die haben wir genommen und entschieden nach einigen Tagen mit einem Helm zur\u00fcckzukehren. Das Mofa war immer noch an der gleichen Stelle, ich konnte einfach in den Sattel steigen, es anlassen und in die N\u00e4he des Friedhofs von Staglieno bringen, wo es bis f\u00fcnfzehn Tage vor der Aktion blieb als ich es in die N\u00e4he der Wohnung des Ing. Adinolfi brachte. Ich entschuldige mich beim Eigent\u00fcmer, die Helme und die anderen Dinge unter dem Sitz wegger\u00e4umt und den hinteren kleinen Koffer weggeschmissen zu haben, leider st\u00f6rten sie uns, und die Idee zu versuchen die zur\u00fcck zu geben war entschieden ungesund. Ein weiteres Element das die Ermittler ausgeschm\u00fcckt haben und, f\u00fcrchte ich, in Zukunft als wackere Inquisitoren versuchen werden zu brauchen, ist die im C.S.L. (d.\u00dcb.: Libert\u00e4res Sozialzentrum) von Neapel gemachte Aufzeichnung, wo einige Genossen das Flugblatt kommentiert h\u00e4tten das sie, in weltweiter Vorauff\u00fchrung, via elektronische Post erhalten h\u00e4tten. Ich habe keine Ahnung wovon sie sprachen, und lasse mich nicht dar\u00fcber aus wie, gelinde gesagt, schwer verst\u00e4ndlich dieser Dialog ist, und es ist auch nicht der Fall bei der offensichtlichen Assonanz zwischen \u201eValentino\u201c und \u201evolantino\u201c &#8211; d.\u00dcb.: Flugblatt \u2013 zu verweilen, aber ich weiss sicher, dass die Erkl\u00e4rung nur \u00fcber B-Post spediert wurde (die Briefe haben wir auf dem R\u00fcckweg beim Umsteigen in einen Briefkasten an der Strandpromenade in der N\u00e4he des F\u00e4hrterminals eingeworfen), folglich ist es schlicht unm\u00f6glich, dass sie die Erkl\u00e4rung via E-Mail erhalten haben.<\/p>\n<p>Ich weiss mit Sicherheit, dass ihr unseren Fall gebrauchen werdet um ein Exempel zu statuieren, dass die Rache drakonisch sein wird, dass ihr alles tun werdet um uns zu isolieren (es gen\u00fcgt zu sagen, dass unsere Post seit mehr als einem Jahr der Zensur unterworfen ist), aber ich will euch eine schlechte Nachricht geben: es handelt sich um nutzlose Anstrengungen.<\/p>\n<p>Seit etwa 150 Jahren versuchen auch brutalere Richter als ihr die Idee der M\u00f6glichkeit eines autorit\u00e4tsfreien Lebens auszuradieren, aber mit d\u00fcrftigen Resultaten. Ich kann euch gelassen versichern, dass eure repressiven Aktionen, seien sie noch so umfassend, seien sie noch so beliebig, \u00fcberhaupt nichts zerlegen oder ausrotten werden. Wenn ihr meint \u00fcber uns zu weiteren Anarchisten zu gelangen, die entschieden haben die chaotische, spontane und informale M\u00f6glichkeit der FAI zu erleben, t\u00e4uscht ihr euch gewaltig und k\u00f6nnt bloss den x-ten Schlag ins Wasser f\u00fchren; weder ich noch Alfredo kennen Leute die diese Wahl getroffen haben. Ihr jagt einem Gespenst hinterher das ihr nicht in die engen K\u00e4stchen eurer Gesetze sperren k\u00f6nnt. Das weil es sich in dem Moment manifestiert, in dem die zerst\u00f6rerischen Neigungen von denen die es beseelen sich vereinen um zu handeln, in dem Moment, in dem freie Frauen und M\u00e4nner sich zur konkreten Erfahrung der Anarchie entscheiden. Jetzt wo die Erfahrung der Zelle Olga abgeschlossen ist, kann ich euch nur versichern, dass ich neue Gr\u00fcnde um meinen Hass zu n\u00e4hren und Motive gefunden habe, um die Vernichtung des Bestehenden, das aus Autorit\u00e4t, Ausbeutung und Zerst\u00f6rung der Natur fabriziert ist, zu w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Liebe und Komplizit\u00e4t den Schwestern und Br\u00fcdern die mit ihren Aktionen, \u00fcberall auf der Welt, den irren Traum der FAI\/FRI wirklich werden lassen.<\/p>\n<p>Liebe und Komplizit\u00e4t den Genossinnen und Genossen die, anonym oder nicht, im Namen der M\u00f6glichkeit eines autorit\u00e4tsfreien Lebens mit dem Angriff weitermachen.<\/p>\n<p>Liebe und Freiheit allen anarchistischen gefangenen.<\/p>\n<p>Es lebe die schwarze Internationale der Unbeugsamen gegen\u00fcber der todbringenden Ordnung der Zivilisation.<\/p>\n<p>Hoch lebe die Anarchie!<\/p>\n<p>Nicola Gai, Ferrara, September 2013, Mittwoch 30.10.2013<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Erkl\u00e4rung von Alfredo Cospito am Prozess wegen der Verletzung des Chefs von Ansaldo Nucleare<\/strong><\/p>\n<p>Aus dem Bauch des Leviathans<\/p>\n<p>\u201e&#8230;die Tr\u00e4ume sind hier in der Gegenwart zu verwirklichen und nicht in einer hypothetischen Zukunft, da die Zukunft immer von den Pfaffen aller Religionen oder Ideologien zum Verkauf angeboten werden um uns straflos bestehlen zu k\u00f6nnen. Wir wollen eine Gegenwart die es verdient gelebt zu werden und nicht einfach in messianischer Erwartung eines zuk\u00fcnftigen irdischen Paradieses geopfert wird. Darum wollten wir konkret von einer jetzt und nicht morgen zu realisierenden Anarchie reden. Das \u201ealles und subito\u201c ist eine Wette, ein Spiel das wir spielen wo der Einsatz unser Leben ist, das Leben aller, unser Tod, der Tod aller&#8230;\u201c Pierleone Mario Porcu<\/p>\n<p>\u201eWissenschaft ist der ewige Holocaust des fl\u00fcchtigen, kurzlebigen, aber realen Lebens, auf dem Altar der ewigen Abstraktionen. Was ich predige ist also Revolte des Lebens gegen die Herrschaft der Wissenschaft.\u201c Michail Bakunin<\/p>\n<p>\u201eW\u00e4hrend der Mensch sich aufplusterte und den Gott spielte, brach ein Schwachsinn \u00fcber ihn herein. Die Techniken wurden zum h\u00f6chsten Rang erhoben und, kaum auf den Thron gesetzt, warfen sie ihre Ketten \u00fcber die Intelligenzen die sie geschaffen hatten.\u201c Edgar Allan Poe<\/p>\n<p>\u201eDas auf dem Nichts gegr\u00fcndete Reich in dem du \u00fcberlegen regierst f\u00e4llt zusammen.<\/p>\n<p>Es kann die Last der Wahrheit nicht ertragen.<\/p>\n<p>Ich rate dir zu einer massiven Dosis Leben.<\/p>\n<p>Ich rate dir zu einer massiven Dosis Leben.!<\/p>\n<p>So wirst du wenigstens sagen k\u00f6nnen du habest es erlebt.\u201c Congegno<\/p>\n<p>\u201eBastarde&#8230;Ich weiss wer euch schickt!!!\u201c Roberto Adinolfi<\/p>\n<p>An einem gl\u00e4nzenden Maimorgen habe ich gehandelt und habe das Leben in vollen Z\u00fcgen genossen. F\u00fcr einmal habe ich Angst und Ausreden hinter mir gelassen und das Unbekannte herausgefordert. In einem Europa voller AKWs ist einer der wichtigsten Verantwortlichen der kommenden nuklearen Katastrophe vor meinen F\u00fcssen gefallen. Ich will ganz klar sein: die Zelle Olga FAI\/FRI sind nur ich und Nicola. Niemand anderes hat an dieser Aktion teilgenommen, mitgemacht und mitgeplant; niemand wusste von unserem Projekt. Ich werde nicht yulassen das um die Aufmerksamkeit vom wirklichen Ziel abzulenken mein Handeln in einen obsy;nen absurden massenmedialen und juristischen Eintopf aus \u201cUmsturz der demokratischen Ordnung\u201d, \u201csubversive Vereinigung\u201d, \u201cbewaffnete Bande\u201d, \u201cTerrorismus\u201d geschmissen wird; leere Floskeln im Munde von Richtern und Journalisten.<\/p>\n<p>Ich bin Antiorganisationsanarchist weil gegen jegliche Form von organisatorischer Autorit\u00e4t und Zwang. Ich bin Nihilist weil ich meine Anarchie heute lebe und nicht in Erwartung einer Revolution die, wenn sie auch kommt, bloss neue Autorit\u00e4t, neue Technologie, neue Zivilisation schaffen wird. Ich lebe meine Anarchie mit Nat\u00fcrlichkeit, Freude, Lust ohne jeglichen M\u00e4rtyrergeist, und stelle mich mit meinem ganzen Wesen gegen dieses zivilisierte Existente das mir unertr\u00e4glich ist. Ich bin antisozial weil \u00fcberzeugt, dass die Gesellschaft nur unter dem Zeichen der Spaltung in Herrschende und Beherrschte existiert. Ich bezwecke keinerlei zuk\u00fcnftige \u201cparadiesische\u201d sozialistische Alchemie, setze keinerlei Vertrauen in irgendeine soziale Klasse, meine Revolte ohne Revolution ist individuell, existentiell, totalisierend, absolut, bewaffnet. In mir hat es nicht die Spur eines \u00dcbermensch-ismus, keinerlei Verachtung gegen\u00fcber den Unterdr\u00fcckten, dem \u201cVolk\u201d, \u00fcberzeugt, dass, wie ein orientalisches Sprichwort sagt: \u201cman die Schlange nicht verachten soll weil sie keine H\u00f6rner hat; eines Tages k\u00f6nnte sie sich in einen Drachen verwandeln!\u201d Gleichfalls kann sich ein Sklave in einen Rebell verwandeln, ein einziger mann, eine einzige Frau zum verheerenden Brand werden. Mit allen meinen Kr\u00e4ften verachte ich die M\u00e4chtigen auf Erden, seien es Politiker, Wissenschaftler, Technokraten, Volksanf\u00fchrer, Leader jeglichen Schlages, B\u00fcrokraten, milit\u00e4rische und religi\u00f6se Chefs. Die ordnung die ich st\u00fcrzen will ist die der Zivilisation die Tag f\u00fcr Tag alles zerst\u00f6rt was das Leben lebenswert macht. Staat, Demokratie, soziale Klassen, Ideologien, Religionen, Polizei, Heere, selbst euer gericht sind Schatten, Schim\u00e4ren, R\u00e4derwerke, allesamt ersetzbar, einer Megamaschine die alles umfasst. F\u00fcr die Technologie werden wir eines Tages \u00fcberfl\u00fcssig sein und sie wird uns alle in Automaten verwandeln, verloren in einem Panorama des Todes und der Tr\u00fcbseligkeit. An jenem siebten Mai 2012 habe ich f\u00fcr einen Moment Sand in das R\u00e4derwerk dieser Megamaschine gestreut, f\u00fcr einen Moment habe ich voll gelebt in dem ich einen bedeutenden Unterschied gemacht habe. An jenem Tag war nicht eine alte Tokarew meine beste Waffe, sondern der tiefe und wilde Hass den ich gegen die technoindustrielle Gesellschaft empfinde, Ich habe die Aktion als FAI\/FRI gezeichnet weil ich mich in diesen klarsichtigen \u201cIrrsinn\u201d verliebt habe, der konkrete Poesie, manchmal Brise, manchmal Sturm geworden ist, der chaotisch durch die halbe Welt weht, unbeirrt, undenkbar, gegen jedes Gesetz, gegen jeden \u201cgesunden Menschenverstand, gegen jede Ideologie, gegen jede Politik, gegen Wissenschaft und Zivilisation, gegen jede Autorit\u00e4t, Organisation und Hierarchie. Eine Vorstellung der konkreten Anarchie die keine Theoretiker, Anf\u00fchrer, Leader, Kader, Soldaten, Helden, M\u00e4rtyrer, Organigramme, Militante und noch weniger Zuschauer vorsieht. Jahrelang habe ich der Entwicklung dieser neuen Anarchie beigewohnt, in der Tat immer Zuschauer bleibend. Zu lange habe ich nur zugeschaut und nichts getan. Wird Anarchie nicht zur Aktion lehnt sie das Leben ab und wird Ideologie, Scheisse oder weniger mehr, im besten Fall ohnm\u00e4chtige Gef\u00fchlsentladung f\u00fcr frustrierte M\u00e4nner und Frauen.<\/p>\n<p>Nach der Atomkatastrophe von Fukushima entschied ich zur Aktion zu greifen. Vor Geschehnissen diesen Ausmasses f\u00fchlt man sich oft unzul\u00e4nglich. Der primitive Mensch trat den Gefahren entgegen, wusste sich zu verteidigen. Der moderne und zivilisierte Mensch steht vor den Konstruktionen und Zw\u00e4ngen der Technologie wehrlos da. Wie Schafe die beim Hirten Schutz suchen der sie schlachten wird, so vertrauen wir Zivilisierte uns den westlichen Priestern der Wissenschaft an, denselben die uns langsam das Grab schaufeln. Adinolfi sahen wir scheinheilig von den TV-Bildschirmen herab l\u00e4cheln und sich als Opfer darbieten. Wir haben ihn in den Schulen Lektionen gegen den \u201cTerrorismus\u201d erteilen sehen. Aber ich frage mich was ist Terrorismus? Ein Schuss, ein starker Schmerz, eine offene Wunde oder andauernde, unaufh\u00f6rliche Bedrohung eines langsamen Todes, der dich von innen her auffrisst. Der andauernde, unaufh\u00f6rliche Terror davor, dass eines seiner AKWs pl\u00f6tzlich Tod und Tr\u00fcbseligkeit \u00fcber uns auskotzt. Ansaldo Nucleare und Finmeccanica haben enorme Verantwortungen. Ihre Projekte s\u00e4en andauernd und \u00fcberall Tod und Verderben, in letzter Zeit spricht man von m\u00f6glichen Investitionen zur Verdoppelung des AKWs von Krsko in Slowenien zwei Schritte von Italien entfernt, ein Gebiet mit hoher Erdbebengefahr. In Cernadova, Rum\u00e4nien, gab es 2000 bis heute etliche Unf\u00e4lle die durch die Einf\u00e4ltigkeit von Ansaldo beim Bau eines ihrer AKWs verursacht wurden. Wie viel zerbrochene Leben? Wieviel vergossenes Blut? Technokraten von Ansaldo und Finmeccanica mit eurem locker sitzenden L\u00e4cheln, mit eurem \u201cguten\u201d Gewissen, euer \u201cFortschritt\u201d stinkt nach Kadaver, der Tod den ihr in der Welt s\u00e4t schreit nach Rache. Es gibt viele Arten um dem Nuklearen konkret zu widerstehen, Z\u00fcge blockieren die Abf\u00e4lle transportieren, Sabotage von Masten die Atomenergie transportieren. Mir kam in den Sinn den ersten Verantwortlichen dieses Gemetzels in Italien zu treffen: Roberto Adinolfi Chef von Ansaldo Nucleare. Es war einfach herauszubekommen wo er wohnt, es gen\u00fcgten f\u00fcnf Observierungen. Es braucht keine milit\u00e4rische Struktur einer subversiven Vereinigung oder einer bewaffneten Bande um zuzuschlagen, jederman, bewaffnet mit festem Willen kann das Undenkbare denken und demzufolge handeln. Ich h\u00e4tte alles allein getan, leider ben\u00f6tigte ich eine Hilfe wegen dem Mofa: ich fragte Nicola, appellierte an seine Freundschaft, er zog sich nicht zur\u00fcck. Die Pistole kaufte ich auf dem Schwarzmarkt, 300 Euro. Es braucht keine klandestine Infrastruktur oder viel Kapital um sich zu bewaffnen. Wir fuhren in der nacht zuvor von Turin weg. Alles lief glatt oder fast, Nicola am Lenker, ich traf genau dort wo zu treffen wir festgelegt hatten. Ein genauer Schuss, mein Lauf zum Motorrad und dann das Unvorhergesehene, der wutentbrannte Schrei Adinolfis, der gebr\u00fcllte Satz der mich erstarren und wertvolle sekunden verlieren liess: \u201cBastardi!&#8230;ich weiss wer euch schickt!!!\u201d im selben Moment hatte ich die absolute Gewissheit ins Ziel getroffen zu haben, voll bewusst des Misthaufens, in den ich die H\u00e4nde gesteckt hatte; Millioneninteressen, internationale Finanz, Politik und Macht, Dreck und Mist. Jene \u201cgeraubten\u201d Sekunden erlaubten Adinolfi einen Teil des Nummernschildes zu lesen, das wir aus Unerfahrenheit nicht abgedeckt hatten. Dank diesen Zahlen konnten sie auf das Mofa schliessen und vom Motorrad auf die Videokamera.<\/p>\n<p>Sicherlich wird das Urteil dieses Gerichtes nicht gen\u00fcgen um aus uns b\u00f6se Terroristen und aus Adinolfi und Finmeccanica Wohlt\u00e4ter der Menscheit zu machen. Die Zeit der grossen Ablehnung ist gekommen, Ablehnung die aus Pluralit\u00e4t und Widerst\u00e4nden besteht, alle davon sind ein Fall an sich; einige sind m\u00f6glich, notwendig, undenkbar; andere sind spontan, wild, solit\u00e4r, konzertiert, ungest\u00fcm oder gewaltt\u00e4tig. Unserer war solit\u00e4r und gewaltt\u00e4tig. Hat es sich gelohnt? Ja! Und sei es auch nur wegen unserem Gl\u00fccksgef\u00fchl als wir vom ver\u00e4chtlichenL\u00e4cheln erfahren haben, das Olga Ikonomidou, die mutige Schwester der Verschw\u00f6rung der Zellen des Feuers in einer isolationszelle eines griechischen Knastes ihren Kerkermeistern ins Gesicht geschleudert hat. Ich bin gl\u00fccklich der zu sein, der ich bin, ein freier Mensch, auch wenn \u201cmomentan\u201d in Ketten. Ich kann mich doch nicht beklagen, vor der Tatsache, dass die Mehrheit der \u201cLeute\u201d die Ketten solide im Kopf eingepflanzt hat. In meinem Leben habe ich immer versucht das zu machen, was ich richtig fand und nie was vorteilhaft war. Das Mittelmass hat mich nie \u00fcberzeugt. Ich habe sehr geliebt, ich habe sehr gehasst. Genau deswegen werde ich mich euren Gitterst\u00e4ben, Uniformen und Waffen nie ergeben. Ihr werdet mich immer als Unbeugsamen und stolzen Feind haben. Ich bin nicht allein. Anarchisten sind nie allein, manchmal solit\u00e4r, aber nie allein. Tausende Pl\u00e4ne im Kopf, eine Hoffnung im Herzen die immer st\u00e4rker, gefestigter und immer gemeinsamer vertreten weiterlebt; konkrete Perspektive, die\u201dGefahr l\u00e4uft\u201d das Gesicht der Anarchie in der Welt zu ver\u00e4ndern. Kleine und grosse Erdrutshce die eines Tages ein Kataklysma ausl\u00f6sen werden, es wird Zeit brauchen, egal, im Augenblick geniesse ich das in mir vor lauter Lust zur Freude und zum kampf ausgel\u00f6ste Erdbeben.<\/p>\n<p>Ich schliesse mit einer Zitierung von Martino (Marco Camenisch) nie gebeugter krieger, wegen seiner tiefen Liebe f\u00fcrs Leben seit 20 Jahren gefangener, heute in einem aseptischen schweizer Knast eingesperrt, und mache diese seine Worte mein:<\/p>\n<p>\u201c&#8230;Mut die Dinge bis auf den Grund zu denken, das Verbot der technologischen Polizei des \u201cUnm\u00f6glichen\u201d oder des \u201cUndenkbareb\u201d \u00fcbertreten, anders und auf andere Art denken und konsequent handeln. Nur das kann uns aus der lauwarmen giftigen Br\u00fche der Modernit\u00e4t heraus an Orte f\u00fchren, wo uns nichts und niemand im Ort ohne Gewissen anf\u00fchren wird, im Ort der Verantwortung in erster Person f\u00fcr die Nicht-Unterwerfung mit allen ihren Folgen. Die Freiheit ist hart und gef\u00e4hrlich und es gibt keine Leben ohne Tod. Aus Angst vor dem Leben f\u00fcgen wir uns in Sklaverei der Vernichtung.\u201d<\/p>\n<p>Tod der Zivilisation<\/p>\n<p>Tod der technologischen gesellschaft<\/p>\n<p>Langes Leben der VZF<\/p>\n<p>Langes Leben der FAI\/FRI<\/p>\n<p>Hoch lebe die schwarze Internationale!<\/p>\n<p>Hoch lebe die Anarchie!<\/p>\n<p>Alfredo Cospito<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Urteile gegen Nicola Gai und Alfredo Cospito wurden heute morgen bekanntgegeben. Im abgek\u00fcrzten Verfahren der ersten Instanz f\u00fcr den Knieschuss an Roberto Adinolfi, haben beide Anarchisten im Gerichtssaal die Tat w\u00e4hrend der letzten Sitzung am 30. Oktober in Kommuniqu\u00e9s verteidigt.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":9635,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[454,297,9,453,19],"tags":[625,280,704,148,624,623,290],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9631"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9631"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9631\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10212,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9631\/revisions\/10212"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9635"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9631"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9631"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abc-berlin.net\/2008\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}