We will not pay for what has been stolen from us
VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=FpDw33viOpE
Lukáš Kalina, Zdeněk Vítek, Lubomír Sogel, Tomáš Tichánek, Václav Šupka
and many others. They all took goods in the shops without payment, and
the courts imposed severe penalties on them.
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„OP. BIALYSTOK“: IN ITALIEN GEHT DIE REPRESSION NIE IN URLAUB
hier ein Beitrag von Anti Knast AnarchistInnen* Berlin (A.K.A.B.)
Am frühen Morgen des 12. Junis 2020, geht der Vorhang auf und die repressive Komödie des italienischen Staats gegen die Anarchisten wird wieder aufgeführt. Genau einen Monat nach der "Op. Ritrovo", die sieben Genossen/innen aus Bologna getroffen hat, wurde erneut eine repressive Operation in Italien gestartet, mit dem Ziel sieben weitere Anarchisten/innen zu „entsorgen“. Diese wurde in verschiedener Weise angeklagt : Bildung terroristischer Vereinigung zur Beseitigung der demokratischen Ordnung (270a), terroristische Handlungen mit Sprengkörpern und weiterentödlichen Vorrichtungen , Besitz und Führen von Sprengstoffen; Anstiftung zur Straftat gegen des Staates sowie Brände und Schäden, die durch ihre „terroristische Zielsetzung“ und den Vorwurf der „Untergrabung der demokratischen Ordnung“ noch verschlimmert werden. Die Anklage gegen die Gruppe ist es, eine subversive anarchistische-aufständische Zelle gegründet zu haben, die das römische Squat " Bencivenga Occupato" als Stützpunkt haben würde. Die Fünf, auf denen die 270a anhängig ist, befinden sich zwischen Italien, Frankreich und Spanien in Haft, während die anderen beiden unter Hausarrest stehen. Der gewählte Name für dieses monatliche Schmierentheater ist diesmal " Operazione Byalistock" und das Szenarium ist diesmal nicht Bologna sondern Rom. Auch die Schauspieler wechseln , sodass wir dieses Mal die Republik-Staatsanwaltschaft von Rom, unter der Leitung von Michele Prestipino vorfinden. Immer vorhanden als Komparserie sind die ROS-Carabinieri (das Spezialeinsatztkommando), die mit ihrem üblichen Kostüm als die echten Terroristen vorkommen: Schlüpfmütze, Uniform und geladenen Waffen. Sie betreten die Szene, durchschlagen Türen, richten Pistolen auf Menschen. Der Name „Bialystok“ bezieht sich auf das Buch "Anarchisten von Bialystok 1903-1908" über das Leben und die Erfahrungen der russisch-polnischen Anarchisten/innen und die Ereignisse vor der Revolution 1917. Was schließlich in der Praxis den Angeklagten vorgehalten wird, ist bei Daniele, der Brand von drei Autos des Car Sharing von Eni S.p.A. (die Enjoy-Autos); Claudio wird den explosiven Angriff vom Dezember 2017 auf die Kaserne der Carabinieri von San Giovanni (Rom) vorgeworfen . Im Falle von Paska, erneut unter Hausarrest, wird gegen 270e vorgehalten. Die Staatsanwaltschaft von Rom hat sein Verhalten, nachdem er von den Gefängniswärtern hart zusammengeschlagen wurde, als eine Art Anstiftung nach außen interpretiert und damit Druck auf das Gefängnis von La Spezia ausgeübt, was letztendlich zu seiner Überstellung geführt habe (?). Was sie als Anstiftung bezeichnen, ist nur die spontane und entschlossene Solidarität, die die Genossen von außen erhalten haben. Zahlreiche Aktionen von Genossen/innen haben das gesamte Geschehen solidarisch begleitet: die Kundgebungen vor den Gefängnissen, die Verfassung von Schriften und solidarische Nachrichten an den Wänden. Also einige der vielen Aktionen, die von Menschen umgesetzt werden, weil sie diesen mörderischen und autoritären Staat nicht schweigend tolerieren wollen. Dieses Theater ist nur ein weiterer Versuch, uns zu beängstigen, uns zu trennen, uns aufzuhalten und unsere Genossen/innen von den Straßen, besetzten Plätzen und all den Orten zu entfernen; Orten, die in der Tat, eine Brutstätte für Aufstände sein können. Wir lassen uns nicht einschüchtern. Noch entschlossener werden wir weiterhin unsere Solidarität in ihren vielfältigen Formen ausüben und unsere Ideen der Freiheit, hier und überall, . Sorgen wir dafür, dass sich diese Solidarität ausbreitet! Anti Knast AnarchistInnen* Berlin (A.K.A.B.)
Wie werden wir weitere Morde durch die Polizei verhindern?

Dieser Text wurde auf der Seite von crimethInc gefunden. Dort gibt es auch Übersetzungen in weitere Sprachen und andere Artikel zum weiterlesen.
Wir sind an einem Wendepunkt angelangt. Die Morde an George Floyd – und Breonna Taylor, Tony McDade und den anderen Schwarzen, deren Leben in diesem Monat durch die Polizei beendet wurden – sind nur die jüngsten in einer historischen Reihe von Tragödien. Doch im Kontext mit der COVID-19-Pandemie, in der der Staat Schwarze Gemeinden offen als Überschussbevölkerung behandelt und sie dem Virus ungeschützt ausliefert, überschritt die Arroganz und Sinnlosigkeit des von Officer Derek Chauvin verübten Mordes eine Grenze. Unterstützt von Hunderttausenden in den USA (und darüber hinaus) haben die Menschen in Minneapolis deutlich gemacht, dass diese unerträgliche Situation ein Ende haben muss, koste es, was es wolle.
Seit dem Aufstand in Ferguson 2014 haben rassistische Morde durch die Polizei in den Vereinigten Staaten große Aufmerksamkeit erregt. Reformer*innen aller Couleur haben in der Hoffnung, die Gewalt einzudämmen, neue Richtlinien eingeführt. Doch laut der Police Shootings Database tötete die Polizei in den USA im vergangenen Jahr mehr Menschen als im Jahr 2015. Wenn die Morde durch die Polizei trotz der breiten öffentlichen Aufmerksamkeit und der Reformbemühungen weitergehen oder sogar zunehmen, müssen wir unsere Strategie überdenken.
Wie können wir den rassistischen Morden durch die Polizei ein für allemal ein Ende setzen?
Continue readingAbschaffung der Ersatzfreiheitsstrafe & Freilassung aller politischen Gefangenen
Auf dem Weg in die herrschaftsfreie, knastlose Gesellschaft müssen viele Mittel und Herangehensweisen erprobt werden. Als abc wollen wir keine Forderungen stellen oder uns auf staatliche Gnade verlassen. Wir wollen Alternativen selbst aufbauen. Unser Bestreben gilt nicht der Freilassung einzelner Gruppen, sondern der Abschaffung von Gefangenschaft. Dabei freuen wir uns zu sehen, wenn andere Gruppen auf ihre Art und Weise Gefangene unterstützen und für Entknastung kämpfen. Hier zwei aktuelle Beispiele:
Das Transratgeberkollektiv (deren Buch wir hier vorstellen) hat eine Petition zur Abschaffung der Ersatzfreiheitsstrafe und für eine Amnestie für die von Ersatzfreiheitsstrafen betroffenen Gefangenen online gestellt:
Vorläufig sind die Ersatzfreiheitsstrafen wegen COVID 19 ausgesetzt. Die Bundesländer handhaben das aber sehr unterschiedlich. Das ist ein guter Zeitpunkt um die Ersatzfreiheitsstrafen einmal mehr in Frage zu stellen und ihre Abschaffung zu fordern!
Unterschreiben könnt ihr hier.
Verschiedene Frauenorganisationen haben in internationaler Zusammenarbeit eine Kampagne ins Leben gerufen für die Freilassung aller politischen Gefangenen und gegen den gefängnisindustriellen Komplex.
Die Vorkehrungen, die als Reaktion auf das Coronavirus in verschiedenen Ländern getroffen wurden, haben zur Freilassung von einigen wenigen Gefangenen geführt. Es gibt offensichtlich eine bewusste Politik gegenüber politischen Gefangenen, die als Feinde antidemokratischer Regime angesehen werden. Sie werden beim Umgang mit dem Virus unter Gefängnisbedingungen im Stich gelassen. Diese Ungerechtigkeit macht deutlich, warum wir in einer Gesellschaft ohne Strafjustiz und ohne Gefängnisse leben wollen.
Mehr Infos zur Kampagne gibts hier.
Italien: Operation “Ritrovo”. 7 Anarchist*innen festgenommen
*english version below*
Ein Text, der uns per Mail erreichte und von uns übersetzt wurde:
In der Nacht vom 13. Mai 2020 wurden sieben Anarchist*innen zwischen Bologna, Mailand und der Toscana festgenomme, fünf weitere dürfen die Region in der sie gemeldet sind nicht verlassen. Außerdem gab es eine Durchsuchung im anarchistischen Zentrum Il Tribolo in Bologna. Der Angriff der Bullen, sie nennen die Operation “Ritrovo”, wurde vom Stattsanwalt Stefano Dambruoso und der Carabinieri der ROS (Raggruppamento Operativo Speciale) koordiniert. Letztere führten auch die Festnahmen und Hausdurchsuchungen durch, in Zusammenarbeit mit den örtlichen Provinzleitung der Carabinieri aus Bologna.
Continue readingDas Fenix 2 Verfahren – der siebente Verhandlungtag (english below)
Am 18. Mai um 8.30 Uhr startet der siebente Verhandlungstag im Fenix 2 Verfahren im Gericht von Most. Zur Erinnerung: Das Verfahren richtet sich gegen vier Anarchist*innen und eine*n Umweltaktivist*in. Ihnen drohen jeweils 3-10 Jahre Haft. Unterstützt die Angeklagten, indem ihr zum Verfahren kommt, oder andere Zeichen der Solidarität schickt.
ABC Tschechien
*english version*
The Fenix 2 trial: the seven hearing
On monday the 18th of May at 8:30 a.m. there will take place the next hearing of Fenix 2 at the court in Most. Just for reminding, the trial is against four anarchists and one environmentalist and they face to 3-10 years of prison. Show support to the accused ones by being present at the court or by any other solidarity action.
ABC Czech Republic
https://abcnews.noblogs.org/post/2020/05/10/soud-v-kauze-fenix-2-sedme-kolo-the-fenix-2-trial-the-seven-hearing/
Die Corona-Verschärfungen im Strafvollzug bringen Gefangene in Gefahr
Inhaftierte zählen in der Corona-Pandemie zur Risikogruppe, doch freigelassen werden die wenigsten
Quelle: analyse&kritik (https://wirkommen.akweb.de/politik/die-corona-verschaerfungen-im-strafvollzug-bringen-gefangene-in-gefahr/)
Von Timo Stukenberg

Wer hätte gedacht, dass sich Berliner Anarchist*innen und der Papst einmal einig sein würden? »Gefängnis löst keine Probleme, sondern ist selbst ein Problem, das gelöst werden muss«, sagte der Papst im September vor Mitarbeiter*innen des italienischen Strafvollzugs. Er kritisierte damit die Überbelegung der italienischen Gefängnisse. Berliner Anarchist*innen fordern in der Corona-Krise, wenig überraschend ebenfalls, mehr Gefangene zu entlassen.
Continue readingCorona – Die besondere Situation in Haft
Ein Informations Heft für Gefangene des Redaktionskollektivs „Wege aus dem Knast“ zu Corona mit Informationen zum Schutz vor Ansteckung und zu der rechtlichen Situation für Gefangene.
„Wege aus dem Knast“ ist ein Ratgeber für Gefangene, auch auf unsere BuchListe zu finden (siehe -> Material -> Bücher) oder direkt auf http://www.wegedurchdenknast.de
Radikale Corona-Maßnahmen in JVA Freiburg

Quelle: freedomforthomas.wordpress.com
Wie zuletzt berichtet, verschärft die Justiz auch in den Gefängnissen von Tag zu Tag die Corona-Maßnahmen.
Verfügung vom 16.03.2020
Mit Verfügung vom 16.03. ordnete der Leiter der JVA an, dass nun bis auf weiteres sogenannter ‚Wochenendbetrieb‘ erfolge. Die Zellen werden erst um 08.05 Uhr statt 06.25 Uhr geöffnet. Außerdem würden die Sicherungsverwahrten ab 15:45 Uhr weggeschlossen (wo früher erst um 22:00 Uhr Zelleneinschluss war).
Continue readingSolidarität mit Aktivist*innen von ECO
Repression gegen Aktivist*innen in Italien (Livorno)

Quelle: https://de.indymedia.org/node/63208
Zusammen 30 Jahre in Gefangenschaft für 21 Aktivist*innen
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