Sunday, 1 January, 2012
Am letzten Tag des Jahres 2011 gab es traditionell die “Silvester zum Knast”-Demonstrationen in Berlin, dieses Mal unter dem Motto “Hinter verschieden vergitterten Fenstern… – Silvester zum Knast – die Maschinerie der Gefängnisse hinterfragen, demontieren und zerstören! – …doch die Fesseln bleiben die selben!“. Mit den Demos soll die Unversöhnlichkeit mit der Knastgesellschaft und den herrschenden Verhältnissen zum Ausdruck gebracht werden und die Solidarität mit all denjenigen, die in den Knästen und den anderen Orten der Einsperrung festgehalten werden, auf die Strasse getragen werden.
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Saturday, 31 December, 2011
Am Abend des 31.12.2011 fand in Freiburg, wie auch in vielen anderen Städten, eine Demonstration gegen Knäste und für eine befreite Gesellschaft statt. Rund 60 Menschen beteiligten sich an der nicht bei den Behörden angemeldeten und nicht öffentlich beworbenen Aktion. Sie liefen einmal rund um die “Justizvollzugsanstalt Freiburg” und weckten mit viel Feuerwerk und Pyrotechnik die Aufmerksamkeit von Gefangenen und Anwohner_innen. Vor dem Haupttor wurde ein Redebeitrag des Vorbereitungskreises gehalten, sowie Grußwörter auf Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch verlesen:
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Tuesday, 27 December, 2011
Vor wenigen Wochen ist ein englischsprachiger Aufruf erschienen, welcher dazu aufruft am Silvesterabend sich vor den Knästen zu versammeln und der Solidarität mit allen Gefangenen Ausdruck zu verleihen. Aber er geht auch weiter und fordert sich nicht nur auf Demos vor den Knästen zu beschränken, sondern außerdem die Verantwortlichen der Knastgesellschaft und deren Profiteure direkt zu konfrontieren.
Aufrufe zu Demos gibt es weltweit, unter anderen in den USA (Portland, OR; NYC,NYE; Atlanta, GA; Durango, CO; Baltimore, MD; Richmond, VA; Seattle, WA,), in Deutschland (Berlin, Köln, Stuttgart, Bremen), Italien (Albate, Ancona, Bergamo, Bolzano, Consenza, Ravenna), Großbritannien (London 1 + 2, Brixton), Griechenland (Athen, Thessaloniki), Spanien (Barcelona und Madrid), Argentinien, …
Globale Lärmdemos: Silvester 2011/2012
Allerorts inner- und außerhalb von Knästen, Strafanstalten und Untersuchungsgefängnissen
Dieses Event ist inspiriert von dem Aufruf für einen Aktionstag gegen Knäste am Neujahrstag 2011, welcher großenteils unverändert bleibt:
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Thursday, 1 December, 2011
Fight capitalist war – Fight capitalist peace!
Gegen die Perfektionierung staatlichen Mordens
Immer wieder werden wir durch kleine Randnotizen in der Zeitung an das Machtmonopol des Staates erinnert; in drei Sätzen zusammengefasste Pressemeldungen der Polizei über einen ihrer tödlichen Einsätze.
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Monday, 21 November, 2011
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Friday, 18 November, 2011
Seit 1993 ist das Recht auf Asyl in Deutschland praktisch abgeschafft. Um 10.000 Abschiebungen pro Jahr sicherzustellen, wird massenhaft „polizeiliche Abschiebehaft“ angeordnet. Neben dem Abschiebeknast Berlin-Grünau, der 1994 eingerichtet wurde, soll nun im Transitbereich des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg-International (BBI) in Schönefeld eine weitere Haftanstalt gebaut werden. Unsere Demonstration am 10. Dezember richtet sich gegen das System der Abschiebehaft und gegen den Neubau auf dem BBI. Wir wollen uns mit einer großen Kundgebung vor dem Abschiebegefängnis Grünau mit den Inhaftierten solidarisieren.
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Thursday, 3 November, 2011
Ein Text, der in Hamburg als Kritik am Auftakt einer Solidaritäts-Demonstration mit einem kurdischen Gefangenen verteilt wurde, an der sich auch autonome Gruppen beteiligten. Die Demo forderte die Freiheit für alle politischen Gefangenen und ging vor den Knast.
gefunden auf linksunten.indymedia.org
Freiheit für ALLE Gefangenen! -
Für eine konsequente Kritik und Praxis
Die letzte Zeit konnten wir hier in Hamburg aber auch anderenorts wieder von politischen Gefangenen und von Forderungen nach ihrer Freilassung hören. Wir mussten mit Erstaunen feststellen das anscheinend Debatten sowie Texte und Initiativen die es die letzten Jahre in Deutschland und anderenorts gab vollkommen an vielen vorbei gegangen sein müssen. Aber fangen wir wieder am Anfang an:
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Sunday, 16 October, 2011
Am Samstag, den 15. Oktober fanden weltweit unzählige Demonstrationen statt, welche nach dem Vorbild der in New York entstandenen Occupy-Bewegung, die Herrschaft des Kapital und der Banken kritisierten. Auch im deutschsprachigen Raum kam es zu vielen Demos und Platzbesetzungen, aber die Proteste blieben leider weitgehend auf einer legalistischen Ebene stehen. Ganz anders geschah es in Rom, wo sich die Wut der Leute in der Form zeigte, dass Banken eingehauen und Luxusläden geplündert wurden, Luxusautos Feuer fingen und die Bullen, die BeschützerInnen der herrschenden Ordnung, massiv angegriffen und vertrieben wurden. Auf linksunten.indymedia.org erschien dazu die Übersetzung eines Textes, welcher auf www.lereveil.ch zu finden ist.
Wir wünschen uns, dass auch hier die Leute, die ihre Wut auf die Strasse tragen, diese nicht runterschlucken und die Herrschenden und ihre BeschützerInnen in ihrer Gesamtheit angreifen und attackieren, und sich nicht auf die “bösen” Bänker, die uns das Geld rauben, beschränken. Es geht um mehr, es geht um die Freiheit, um die Idee einer anderen Welt, einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Eine Welt, die auf Solidarität und Selbstorganisierung aufgebaut ist und die Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. [Update 18.10.: Am 17.10. gab es über 100 Hausdurchsuchungen in ganz Italien]
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Sunday, 16 October, 2011
Im Bezirk Schöneberg sind mehrere Institutionen vertreten, die dafür verantwortlich sind wenn das staatliche Gewaltmonopol mit tödlicher Konsequenz umgesetzt wird. Mit einer Demonstration wollen wir auf diese Behörden hinweisen und zu einer Entsolidarisierung der Anwohner_innen mit den Repressionsorganen beitragen.
Denn staatliche Gewalt ist in ihrer tödlichen Variante auf eine Kooperation der Bevölkerung angewiesen solange sie demokratisch erscheinen will.
Die Demonstration geht zunächst zum Polizeiabschnitt 42 in der Hauptstr. 45. Beamte dieser Wache haben am 28.Februar 2010 Slieman Hamade im Treppenhaus seiner elterlichen Wohnung in Schöneberg mittels Pfefferspray getötet.
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