Category “Gefangene”

Grussbotschaft zum 1. Mai von Marco Camenisch

Friday, 30 April, 2010

Grussbotschaft zum 1. Mai 2010 und sowieso!

Wie immer grüsse ich euch alle auch an diesem 1. Mai. Wie immer begrüsse ich damit auch solidarisch und mit grosser Freud den revolutionären Widerstand, die revolutionäre Initiative und Offensive der Individuen und der Völker auf den Strassen, in der Stadt und auf dem Land, in den Bergen und Tälern, auf den Ebenen und Meeren, im Licht der Sonne, des Mondes und der Sterne.
Solidarisch und mit grosser Freude begrüsse ich die revolutionäre Offensive gegen den einzig wahren und tumb-fanatischen Terroristen, nämlich Staat und Kapital.
Solidarisch und mit grosser Freude begrüsse ich die revolutionäre Offensive gegen seinen totalen Terrorkrieg gegen Natur und Mensch aus reiner Gier nach Macht und Geld und immer mehr, wo das feige und tumbe Monster kein Gemetzel und keine Zerstörung, selbst der eigenen Lebensgrundlagen, scheut.

Also:
Wut und permanenter Kampf dem totalen Terroristen Staat und Kapital!
Wut und permanenter Kampf seinem globalen Terrorkrieg!
Kraft, Solidarität und Liebe euch allen, dem revolutionären Widerstand, der unaufhaltbaren revolutionären Offensive der Individuen und Völker!

Marco Camenisch
Aus dem kapitalistischen Vernichtung-durch-Arbeit-Lager Pöschwies, Zürich, Schweiz

Inhaftierung von drei AnarchistInnen in der Schweiz

Monday, 26 April, 2010

Freiheit für Silvia, Billy und Costantino

Laut einer Mitteilung auf indymedia switzerland sitzen seit dem 15. April drei AnarchistInnen in der Schweiz in Untersuchungshaft, weil sie laut der hetzerischen Presse beschuldigt werden “einen Sprengstoffanschlag auf die Schweizer Niederlassung von IBM geplant [zu] haben“. Sie sollen der italienischen öko-anarchistischen Gruppe “Il Silvestre” angehören. Bei einer Verkehrskontrollen wurden in dem Auto, mit dem Silvia, Billy und Costantino unterwegs waren, Sprengstoff und Gegestände zum Bau von Sprengsätzen gefunden, sowie ein BekennerInnenschreiben, “das auf einen geplanten Anschlag auf das IBM-Forschungszentrum in Rüschlikon ZH hinweist“.
Momentan befindet sich Silvia im Gefängnis in Biel, Costa in Bern und Lucca in Thun.
Il Silvestre stand schon oft im Blickpunkt der Repressionsbehörden, es gab Hausdurchsuchungen, Inhaftierungen, Anklagen und Haftstrafen wegen Mitgliedschaft. Innerhalb der letzten vier Jahre gab drei Verfahren ähnlich dem §129 in Deutschland.

Kontakt zu UnterstützerInnen in der Schweiz: Freiheit_3@hotmail.com


Solidaritätserklärung von anarchistischen und kommunistischen Gruppen
aus Italien, der Schweiz, Deutschland und Belgien

Am 15. April wurden Costantino, Silvia und Billy in der Schweiz verhaftet mit dem Verdacht, explosives Material transportiert und versucht zu haben, es einzusetzen.

Wir bekräftigen ihnen gegenüber unsere uneingeschränkte Solidarität. Ihre Identität und ihr Kampf ist der aller Revolutionärinnen und Revolutionäre, weil sie immer mit Leidenschaft, Hartnäckigkeit und Willen gegen den Staat und den Kapitalismus gekämpft haben, welche seit jeher Kriege, Tod, Umweltzerstörung, Ausbeutung, Unterdrückung und Profit für die Herrschenden erzeugt haben.
Und die Kontrolle und die bio- und nanotechnologische Forschung sind einige der Instrumente in den Händen der Macht, um diese Zustände aufrecht zu erhalten.

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Zwei Personen in Untersuchungshaft wegen brennenden Autos in der Schweiz – aus der Haft entlassen

Saturday, 9 January, 2010

feuriges aus der schweizUpdate 09. Januar 2010: Laut Zeitungsartikeln sind die beiden in Aarau inhaftierten Anarchisten, denen mehrfache Brandstiftung an Luxusautos und begleitende Sprayereien angeschuldigt wird, seit ein paar Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Nach 46 Tagen Haft und fast täglichen Verhören seien sie für eine der Brandstiftungen geständig, bei welcher die Beweislage am schwerwiegendsten war. Diese Informationen stammen von den Bullen und Median, sind also (wie immer!) mit Distanz zu betrachten. Eine Stellungnahme der Soligruppe auf indymedia switzerland vom 8. Januar.


21. Dezember 2009: Brennende Autos als Mittel im Kampf gegen die bestehenden Verhältnisse gibt es nicht nur in Berlin. Auch in der Schweiz verwandeln sich Nobelkarossen und Fahrzeuge, von an der Ausbeutung und Unterdrückung beteiligten Firmen, in Fälle für die Schrottpresse.
Am 14. November wurden zwei Anarchisten in Aarau, einer Kleinstadt in der Schweiz, verhaftet unter dem Vorwurf über einen längeren Zeitraum mehrere luxuriöse Fahrzeuge in Brand gesteckt zu haben. Jetzt sitzen die beiden in Haft und die Brände gehen unvermindert weiter. Eine Vielzahl von solidarischen Aktionen haben bereits stattgefunden, einige weitere werden sicherlich folgen.
Wenn ihr den Inhaftierten schreiben wollt, schickt die Briefe an folgende Adresse, diese werden dann weitergeleitet: Infoladen Reitschule, Vermerk: Aarau, Postfach 5053, 3001 Bern

Aktuelle Infos gibt es auf den Websiten: Infoportal Aargrau und an die Waisen des Existierenden.
Ein Update vom 28. Dezember ’09 zur aktuellen Situation der beiden Inhaftierten von der Soligruppe auf indymedia switzerland.

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Zu aktuellen Repressionsschlägen in Chile

Sunday, 3 January, 2010

Argentinien schiebt Marcelo Villarroel und Freddy Fuentevilla nach Chile ab

freddy-marcelo-chileDie argentinische Regierung weist Freddy Villaroel und Marcelo Fuentevilla am 15.12. durch eine grossangelegte polizeiliche Operation mit Hochsicherheits-Charakter aus. Alle Strassen Neuquéns (Argentinien), wo die beiden seit dem 15.03. letzten Jahres im Knast sassen, wurden von einem Grossaufgebot der Polizei überwacht, um jegliche solidarische Aktion sofort zu unterbinden. Die Nachricht der Abschiebung wurde vorher nicht offiziell bekannt gegeben, nicht einmal ihre Anwälte wurden unterrichtet. Nur durch die Frau eines Mitgefangenen wurde die Nachricht überliefert, dass Freddy und Marcelo in Isolierungszellen verlegt wurden, was auf eine Verlegung in einen anderen Knast oder eine Abschiebung hindeutete.
Nachdem sie 22.45 Uhr an einem Grenzposten in Lonquimay (9. Region) der chilenischen Polizei übergeben wurden, flog man sie nach Santiago de Chile, wo sie in den Morgenstunden ankamen.
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Zum Hungerstreik vom 20. Dezember bis zum 1. Januar in den Knästen

Monday, 21 December, 2009

anarchoblumeDurch die Initiative des anarchistischen Gefangenen Gabriel Pombo da Silva wird es vom 20. Dezember bis zum 1. Januar 2010 einen kollektiven Hungerstreik in den Knästen geben, um die Solidarität zwischen inhaftierten RebellInnen in der ganzen Welt zu verdeutlichen und zu stärken, sowie den Hass auf den Knast und die Gesellschaft, die diese produziert.
Eine Vielzahl von Gefangenen aus vielen Teilen der Welt hat ihre Teilnahme signalisiert:

Gabriel Pombo Da Silva
c/o JVA Aachen – Krefelderstrasse 251 – 52070 Aachen – Deutschland

Marco Camenisch
Postfach 3143 – 8105 Regensdorf – Schweiz

Juan Carlos Rico Rodríguez
und
Francisco Maya Rodriguez
Centro Penitenciario de Madrid V (Soto del Real) – Ctra. Comarcal 611, km. 37,6 – C.P. 28770 Soto del Real (Madrid) – España

Sergio Maria Stefani
Carcere di Spoleto/ via maiano, 10/ 06049-Spoleto (PG)

Honorio Gómez Alfaro
Centro Penitenciario de Madrid IV/ Ctra. N-V, km. 27,7 / 28600 Navalcarnero (Madrid)/ España

Alberto Jiménez Alba
Centro Penitenciario de Madrid III/Ctra. Pinto-San Martín de la Vega, km. 5/ 28340 Valdemoro (Madrid)/ España

Diego Petrissans
C.P.F. Devoto (C.A.B.A.)/ Bermudez 2651 (C.P. 1417)/ P. 5 – C 2°/ Argentina

Gabriel sitzt seit Juni 2004 im Knast in Aachen und wurde zu 13 Jahren Haft verurteilt, davor saß er mehrere Jahre in Spanien, wo er innerhalb des FIES-Systems (Isolationshaft) dagegen gekämpft hat. Im Zusammenhang mit Gabriel wollen wir auch den Anarchist José Delgado erwähnen, der ebenfalls zu der gleichen Strafe verurteilt wurde. Die Beiden wurden mit zwei anderen Menschen in Aachen nahe der deutschen Grenze im Jahr 2004 verhaftet. Gabriel schreibt regelmäßig Texte, die in der ganzen Welt veröffentlicht werden und beteiligt sich am vielen Protestaktion aus dem Knast heraus.

Den Aufruf von Gabriel sowie Briefe und Texte von Gefangenen, die sich entschlossen haben ihren Beitrag zu leisten, sind weiter unten zu finden.

“Solidarity is a weapon, best used when it becomes gasoline to throw on those fires of revolt that their repression wants extinguished” – Sergio

“I think it is clear that our oppressors are not afraid of our diy explosives (on this point they are far ahead of us) but of the ideas that drive us to break through the status quo, of the love that moves us to overcome anything in our way and makes us bold and reckless.” – Gabriel Pombo Da Silva

Solidarität mit allen kämpfenden Gefangenen!
Freiheit für alle!

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Mauro S. – Untersuchungshaft nach Soli-Demo

Thursday, 17 December, 2009

wba-logoUpdate 07. Februar 2010: Am 1. Februar wurde Mauro aus der Untersuchungshaft entlassen. weitere Infos folgen….


17. Dezember 2009: Am 26. November 2009 demonstrierten in Berlin etliche Menschen gegen die Räumung der Brunnenstrasse 183 (24.11.2009). Einer dieser Menschen war Mauro S., der im Laufe der Demonstration festgenommen wurde. Ihm wird vorgeworfen eine Flasche auf die Polizei geworfen zu haben.
Wir wollen nicht die verschiedensten Punkte aufführen, welche diesen Vorwurf widerlegen können. Für uns spielt es keine Rolle, ob ein Mensch im Sinne dieser Rechtssprechung schuldig oder unschuldig ist, ob er die Flasche geworfen hat oder nicht, um ihm unsere Unterstützung und Solidarität zukommen zu lassen.
Desto klarer ist es bei einem Menschen, der sich solidarisch mit den circa 40 Menschen, die geräumt wurden und anderen bedrohten Projekten zeigt, wie Mauro S.
Natürlich interessiert uns die konkrete Situation der Festnahme, besonders wenn sie sich in einer Willkürlichkeit wie bei Mauro zeigt. Doch machen wir davon nicht unsere Solidarität abhängig.
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Jock Palfreeman in Bulgarien zu 20 Jahren verurteilt

Wednesday, 16 December, 2009

Selbstverteidigung ist kein Angriff

Jock PalfreemanJock ist ein junger Australier, mit Kontakten nach Britanien, der vor ein paar Jahren für einige Zeit Bristol besucht hat. Er hing vor allem in East-Bristol’s Alternativszene rum, besuchte The Plough pub usw.

Nach ungefähr zwei Jahren Untersuchungshaft im Zentralgefängnis in Sofia, Bulgarien, wurde er am 2. Dezember 2009 des vorsätzlichen und des versuchten Mordes mit “antisocial” (hooligan) Absicht für schuldig gesprochen.
Er wurde zu 20 Jahren Haft und 450 000 Leva (ca. 230.000 Euro) Geldbuße verurteilt.
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